...und dabei soll man doch ruhig bleiben und Streß vermeiden...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von regengucker 01.08.07 - 17:12 Uhr

Hallo zusammen,

ich muß das jetzt einfach mal loswerden:

Vor 4 Wochen hatte mein Vater eine Lungenembolie mit Mitte 50 völlig ohne Vorwarnung und wir wussten fast 2 Tage nicht ob er es schafft.#schock
Jetzt hat er sich erstaunlich gut erholt und auch schon 2 Wochen seiner Reha hinter sich und wohl keine bleibenden Schäden. Gott sein dank!!!
Schon während der Zeit im KH hat meine Family immer versucht das möglichst von mir fern zu halten (Ich soll mich ja nicht aufregen wg Blutdruck...)

Jetzt hinkt meine Mutter seit fast drei Wochen von einem Arzt zum anderen, weil sie vor Schmerzen im Rücken und in den Beinen kaum laufen kann, und keiner kann ihr sagen was das ist.
Sie ist kaum noch hat schon total abgenommen und ich erkenne sie kaum wieder. Jetzt soll sie ab morgen ins Krankenhaus zur weiteren Abklärung und meine Vater hat seine Kur abgebrochen.
Meine Schwester geht mit den Nerven auch schon total zu Fuß und ist völlig am Ende.

Und dabei soll ich Streß vermeiden.
Ich mach mir seit Wochen einfach nur noch Sorgen und kom kaum noch zur Ruhe.
Und dann bekomm ich zu hause auch immer nur zu hören, denk an under Baby und regt dich nicht auf. Ich kann meine Sorgen doch nicht einfach abschalten!!!#heul

Unser Krümel braucht doch auch seine Großeltern!!!

Sorry für das viele #heul #heul
Aber das musste jetzt echt mal raus.

LG
Regengucker

Beitrag von lyss 01.08.07 - 17:32 Uhr

Du, das hört sich aber nicht gut an... Klar, dass du dir Sorgen machst! Sowas kann man ja auch nicht von dir fernhalten, geht einfach nicht.
Weiss nicht, wie ich dir helfen kann... #liebdrueck Ich drück dich unbekannterwiese und wünsche dir - und deinen Eltern - viel Kraft und dass alles gut geht!

LG,
Lyss

Beitrag von aeternum 01.08.07 - 17:33 Uhr

Aloha regengucker,

erstmal freue ich mich sehr für Dich, dass es Deinem Vater wieder besser geht und er sich gut erholt! Ich kann mir vorstellen, wie schrecklich diese Diagnose für Deine Familie und Dich gewesen sein muß.

Bezüglich der Stressvermeidung während der Schwangerschaft bin ich persönlich der Auffassung, Du solltest Dir nicht noch zusätzliche Sorgen aufbürden, weil Dein ungeborenes Kind eventuell Deinen Stress mitempfindet. Du bist ansonsten hoffentlich eine gesunde Frau - das genügt für eine 'gute' Schwangerschaft und einen guten Start in's Leben für Dein Kind!

Natürlich ist eine stressfreie Schwangerschaft sicher angenehmer für Dich - aber wie viele Schwangerschaften verlaufen ohne Stress; besonders bezogen auf das Empfinden der Schwangeren - überspitzt gesprochen bekommt die Eine einen halben Nervenzusammenbruch, sollte sich der Liefertermin des Kinderwagens verschieben und findet das für sich persönlich ganz schlimm, die nächste weiß nicht, wie sie die Erstausstattung finanzieren soll, und geht damit trotzdem ruhig um?

Dein Kind fühlt sicher mit Dir mit, aber Du schadest Deinem Kind bestimmt nicht, wenn Du berechtigte Sorgen um Deine Familie mit Dir mitträgst. Sie gehören zum Leben dazu, genau wie Dein Kind, und in meinen Augen ist für beides Platz.

Es ist bestimmt förderlich, wenn Du einmal am Tag bewußt versuchst, abzuschalten - ob Du in Ruhe ein Buch liest, einen Spaziergang machst, nur an Dein Baby denkst und was ihr alles zusammen machen werdet - das weißt Du selbst sicher am besten.

Ich hoffe, es ist nicht zu lang geworden, ich schreibe und lese schnell, daher fällt es mir nie so sehr auf ;-)

Ganz liebe Grüße,

Ae

Beitrag von regengucker 01.08.07 - 21:26 Uhr

Hallo ihr beiden,

ich danke euch für die lieben Worte.
Es tut einfach gut sich mit sowas nicht so allein zu fühlen,auch wenn es faktisch nichts ändert.
Ich werde wohl in den nächsten wirklich mal gezielte Entspannung einbauen und eifach dran glauben, dass alles gut wird.

DANKE

Regengucker