auch noch frage wegen impfen

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Beitrag von joyventure 01.08.07 - 18:07 Uhr

hallo,

wir haben bald den ersten impftermin. das soll ne 6-fach-impfe sein.
was haltet ihr davon? ich hab schon negatives gehört wegen impfschaden usw. bin total verunsichert. was habt ihr gemacht? 6-fach oder weniger (4-fach)?

liebe grüße,

lilly

Beitrag von cathie_g 01.08.07 - 18:17 Uhr

6fach, ohne Probleme. Hier:

http://www.ratio2000.de/modules.php?op=modload&name=Health&file=index&func=impfplan

gibt es den Impfplan und Links zu den Krankheiten, Dein Arzt sollte Dir schon Material (Broschueren) mitgegeben haben und auch zu den gaengigsten Wirkungen und Nebenwirkungen aufklaeren.

LG

Catherina

Beitrag von lumi1980 01.08.07 - 18:19 Uhr

Hallo,

also ich kann es echt langsam nicht mehr hören "Ich habe da was gehört wegen Impfschaden...". Von wem hast Du das gehört? War das eine wissentschaftliche Publikation mit Daten und Quellenangaben? Von was für Impfschäden wurde da gesprochen?

Liebe Grüße

Lina

Beitrag von joyventure 01.08.07 - 18:24 Uhr

von unserem hausarzt, sein enkel. er hält daher nicht viel davon, zumal die kleinen ja grad erst 10 wochen alt sind und nicht wie z.b. mein mann damals mit 4 monaten. hmmm...

lg, grüße,

lilly

Beitrag von cathie_g 01.08.07 - 18:26 Uhr

Lilly, es wird Weltweit mit 2 bis 3 Monaten das erste Mal geimpft. Die Muettergeneration sogar oft noch in der ersten Lebenswoche (gegen Tuberkulose). Ist das eine weltweite Verschwoerung, oder ist es vielleicht so, dass das das sinnvollste ist?

LG

Catherina

Beitrag von lumi1980 01.08.07 - 18:28 Uhr

Das ist natürlich ein bedauernswerter Einzelfall. Was für einen Impfschaden hat denn der Enkel. Und da ist ja klar, dass Euer Hausarzt nicht unvoreingenommen beraten kann. Die Sechsfachimpfung kann auch erst zur U4 das erste Mal gegeben werden, dass ist von KA zu KA unterschiedlich. Meine Kleine hat sie mit drei Monaten bekommen. Und sie war ein Frühchen, also eigentlich noch sieben Wochen zurück. Und sie hat es sehr gut verkraftet. Unsere Organismen haben tagtäglich mit einem Vielfachen an Bakterien, Viren und Keimen zu kämpfen, da fallen sechs weitere nicht sonderlich ins Gewicht.

Liebe Grüße

Lina

Beitrag von dragonmother 01.08.07 - 18:25 Uhr

http://impfschaden.info/

Hier ne kleine Infoseite zum Impfen.

Impfen hats leider in sich.

Es hat posetive so wie negative Seiten, und Infos sollte man sich schon holen find ich.

Lg Steffi * Kilian 4 wochen

Beitrag von cathie_g 01.08.07 - 18:27 Uhr

Auf der Infoseite ist leider viel falsch und sie wird von einem Heilpraktiker betrieben der nicht zuletzt davon lebt, Dinge als "Impfschaden" zu erklaeren. Trau schau wem

Catherina

Beitrag von raichu 01.08.07 - 19:48 Uhr

Ich verfolge die Impfdiskussionen hier schon seit einiger Zeit.
Schön, dass es auch noch ein paar kritische Mütter gibt, das habe ich bisher vermisst!
Meine Kinder wurden übrigens beide in der ersten 10 Lebensmonaten nicht geimpft.
Das wird bei dem dritten Kind nicht anders sein, die 6fach-Impfung (die es damals noch nicht gab) halte ich echt für eine Zumutung!
Lg
Anja

Beitrag von cathie_g 01.08.07 - 20:00 Uhr

Anja,

deine Teenies haben noch die alte Keuchhustenimpfung bekommen, mit ganzen, abgetöteten Bakterien - das sind über 300 Antigene in einer Spritze, lecker mit Quecksilber-haltigem Konservierungsmittel haltbar gemacht.

Die 6fach Impfung hat um die 20 Antigene, schützt gegen mehr Krankheiten und ist quecksilberfrei.

Der 'Hammer' ist reine Einbildung - mit der Biologie der Impfstoffe hat Deine Meinung nichts zu tun

Catherina

Beitrag von raichu 02.08.07 - 15:17 Uhr

Stimmt nicht ganz-
meine Teenies haben nämlich KEINE Keuchhustenimpfung bekommen...

Es geht mir nicht um Quecksilber sondern um das 6-fach Impfen.
das hat nichts mit der "Biologie" der Impfstoffe zu tun sondern mit der Zumutung für einen kleinen Organismus, auf 6 Impfstoffe zu reagieren.


Anja

Beitrag von hanni2711 01.08.07 - 18:46 Uhr

Hallo

ich glaube es wurde schon fast alles gesagt:


http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=9&tid=1011306

IMPFEN IST WICHTIG


Hanni

Beitrag von susisu 01.08.07 - 18:57 Uhr

Eigentlich gehöre ich hier schon nicht mehr her, aber das kann ich mir nun nicht antun, dass Du hier so in die falsche Richtung getrieben wirst. Da wird man nicht aufgeklärt, sondern gleich angegangen. Schon die hier "#schock:-[" sind der Hammer!
Da wird mir beim weiteren Lesen des Beitrages ganz anders, weil das schon alles sagt!

Bitte, liebe Lilly, lass Dir die Zeit, die Du brauchst. Ich habe meine Tochter nicht schon mit 3 Monaten impfen lassen und ich denke das ist nicht so nötig. Wenn Du nicht gerade immer im Ausland bist, sie gleich in die Krippe steckst (mit 3 Monaten) oder sie sonstwie dauernd mit Kranken zusammen kommt, wäre mir das Resultat einer Impfung bedenklicher.

Ich habe meine Tochter erst mit fast 1 Jahr gegen MMR impfen lassen. Alle anderen Impfungen werde ich nicht vornehmen.

Hier ein interessanter Link zu Tetanus!

http://board.gulli.com/thread/477695-etwas-interessantes-ueber-impfen/

Freilich wird man als Nicht- (sofort)-Impfer übel beschimpft, weil ja andere Mamis das so getan haben und ihre Kinder oder andere ja gefährdet sind! Hallo? Wie denn, wenn die Kids so schön geimpft sind und auch schon sooooooo früh, dann ist doch alles prima.

Lilly, hier sind zum Teil Leute unterwegs. Ich werde dieses Forum nicht mehr nutzen, weil ich mich hier nicht aufgehoben fühle, sondern bei Fragen oftmals angegangen werde, weil ich anders denke. Das kann es nicht sein!

Zu Impfungen muss ich sagen, dass es mich besonders bewegt hat meine Tochter nicht so früh zu impfen, weil:

- Ihr Körper sein eigenes Immunsystem noch gar nicht aufgebaut
hat.
- Sie noch so klein ist und alles in der Entwicklung. Es durchaus zu
Entwicklungsverzögerungen kommen kann!
- Mir keiner 100%ige Sicherheit geben kann, dass die Impfungen
tatsächlich schützen (Restrisiko bleibt auch hier).
- Ich ehrlich gesagt mit meiner Tochter genug Stress hatte. Und
ich froh war, dass sie gesund war und nicht noch von einer
Impfung zum Quengeln (Fieber, Unwohlsein, Schlafrhythmusverschiebung, etc.)verleitet wurde. Wobei das eher der kleinere Grund war.

Meine Maus war nicht einmal krank. Ich hoffe dass bleibt trotz MMR-Impfschutz so!

Für Dich einen wohlüberlegten Weg und vor allem nimm Dir Zeit! Dann entscheide so, dass Du damit gut leben kannst! Alles andere ist nix, Du tust sonst nur anderen einen Gefallen und am Ende wirst Du leiden, wenn dann wirklich was ist.
Dann reden sich alles raus, dass dies ja leider passieren kann! Aber wem passiert das schon?
Ja, das weiß keiner, denn jedes Kind ist einzigartig! Ein wenig Glück gehört auch immer dazu!!!

LG und viel Glück:-),

Susisu

Jeder der mir hier belehrende Texte draufbrummt tut dies umsonst! Ich bin jetzt weg! Für immer, Adieu!#freu



Beitrag von cathie_g 01.08.07 - 19:11 Uhr

der Sohn meiner Freundin hat sich bei ihr mit Keuchhusten angesteckt (nur so von wegen ins Ausland fahren und so, man kann sich durchaus auch im Inland anstecken).

Catherina

Beitrag von jindabyne 01.08.07 - 19:20 Uhr

Das Argument mit dem nichtausgebildeten Immunsystem als Grund, nicht zu impfen, hab ich noch nie verstanden... #kratz

Der Krankheitserreger fragt doch auch nicht nach, ob das Immunsystem schon fertig ausgebildet ist, bevor er sich im Körper eines Babys einnistet... #gruebel

Nix für ungut,
Steffi

Beitrag von susisu 01.08.07 - 20:11 Uhr

Hallo,

ganz einfach. Eine Erkrankung auf normalem Wege verläuft anders. Sie gelangt über z. B. Tropfen in den Mund oder wird inhaliert und dann in den Organismus.
Bei einer Spritze dringt der Erreger auf andere Art ein! Diese harmlose Dosierung zudem kann den Organismus auf eine sagen wir mal falsche Fährte bringen und weil das Immunsystem so komplex ist, wird es mit dem Erreger normal gut fertig.
Allerdings kann es bei einer zu frühen Impfung zu einer Art Autoimmunsystem kommen. Hierfür sind Allergien bekannt oder Asthma.

Ein Baby, dass von einer Mutter gestillt wird (im besten Falle) kann von dieser eine natürliche Abwehr erhalten. Dann bildet das Kind jedoch seine eigene Immunabwehr. Eine Impfung ist ein von Außen herbeigeführter Eingriff, den das Kind so sicherlich nicht erlebt hätte und unvorbereitet damit zusammestößt!
Eine Erkrankung kommt dann auf, wenn das Immunsystem dafür bereit ist (im Normalfall). Alles läuft auf Höchstleistung.
Danach hat es wieder etwas gelernt und erkennt Erreger dieser Art besser an, als künstlich/abgeschwächte Immunerzeugungen durch Impfungen, die dann mit Lebendviren nicht viel anfangen können, oder die Krankheit anders verläuft und keiner bemerkt, dass dies nun Masern sind, weil man keine Hautveränderungen sieht (es nur zu einem inneren Ausbruch kommt).

Wird an einem Immunsystem herumgeimpft, dann kann das nicht gesund sein, denn unser Körper ist viel komplexer. Ist es geschwächt und wird mit harmlosen Erregern konfrontiert, dann kann ich mir auch gut vorstellen, dass es harmlose Zeiten erhofft und dann Knall auf Fall plötzlich häufiger wegen Banalitäten erkrankt.

Was ist nun besser?

Nichts für ungut!

Beitrag von cathie_g 01.08.07 - 20:19 Uhr

ich dachte Du wolltest hier weg sein?

Catherina

Beitrag von susisu 01.08.07 - 20:29 Uhr

#schein

Hast Recht!

Dann alles Liebe!

Susisu

Beitrag von cathie_g 01.08.07 - 20:32 Uhr

Dir auch - ehrlich.

Ich finde es auch gut, dass Du Dich im Moment gegen die Tetanusimpfung entschieden hast (der Thread von gestern). Ist echt total schwierig dann noch was von den Grundimmunisierungen nachzuholen (hatte neulich gerade eine Mutter beraten).

LG

Catherina

Beitrag von 1374 01.08.07 - 21:54 Uhr

Hallo!
Ich finde es schade, daß man sich derart verteidigen und zum Teil echt blöde anmachen lassen muß, nur weil man eine andere Meinung vertritt!
Schade, daß es immer weniger Leute hier gibt, die z.B. zum impfthema eine kritische Meinign vertreten! Und selbst Impfgegner haben eine Meinung und es ist doch interessant andere Perspektiven zu hören, egal wie man selbst dazu steht....schade auch, daß Du Dich zurückziehst, auch wenn ich es verstehen kann, habe selbst schon die eine oder andere Diskussion miterlebt.
ich finde es schlimm, daß man schnell in eine schublade geschoben und angefeindet wird, wenn man nicht den normalen Weg geht und Sachen hinterfragt.
Gut aber, daß es doch leute gibt, die fragen und Leute die sich eine Meinung bilden!
Alles Gute Dir und den Deinen,
1374

Beitrag von mika74 01.08.07 - 19:13 Uhr

Hallo,

ich kann nicht verstehen, warum hier immer so eine Angst vor dem impfen verbreitet wird. Unsere Kleine hatte überhaupt keine Probleme. Ich hätte ein riesiges Problem, wenn ich sie im Krankheitsfall mit Medikamenten vollstopfen müßte.
Bei Babys wird das Imunsystem ständig trainiert, jedes Staubkorn tut das. Lebt ihr in einem sterilen Raum? Was ist etwas Fieber gegen Keuchhusten oder Tetanus?
Unser Kind soll in der Natur aufwachsen und sich auch mal eine Schramme holen dürfen ohne das ich mich gleich vor Sorge umbringen muß. Impfungen sind ein Segen und haben die Kindersterblichkeit deutlich gesenkt.

Du trägst die Verantwortung, dein Kind die Konsequenzen!

lg mika