Mutterschutz

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von kerbro 01.08.07 - 20:47 Uhr

Hallo Mädels,

ich brauche dringend eure Hilfe. Ich arbeite als verbeamtete Sozialarbeiterin in einem Gefängnis, wo ich u.a. mit gewalttätigen und suchtkranken sowie persönlichkeitsgestörten Männern arbeite. Meine Personalabteilung vertritt bisher die Meinung, dass diese Situation die Gesundheit meines werdenden Kindes (SSW 5+3) nicht weiter gefährde.

Ich sehe das anders.

Ich möchte morgen noch mal in die Personalabteilung marschieren und denen mit der "Verordnung über den Mutterschutz für Beamtinnen im Lande NRW" kommen. Darin steht, dass ich von Arbeiten zu befreien bin, die ... insbesondere die Gefahr darstellen... tätlich angegriffen zu werden. Mehr gibt das leider nicht her. ...

Eine andere Vorschrift, die aber leider nur für "normale" Mütter, nicht aber für Beamtinnen zutrifft, geht sogar noch weiter und schützt vor Arbeit mit Suchtkranken, Sexualstraftätern, Personen mit geminderten geistigen Fähigkeiten sowie Personen mit aggressivem Verhaltensmustern.

Das trifft alles auch auf mich zu... Na, habe ich nicht einen schönen Arbeitsplatz?????

Na, meint Ihr, dass ich damit durchkomme? Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen mit "fürsorglichen" Arbeitgebern gemacht? Wer kann mir Tipps geben?

Liebste Grüße

Kerbro (#ei 5+3)

PS: Oh, sorry ziemlich viel #bla#bla#bla

Beitrag von sabsi612 01.08.07 - 20:56 Uhr

leider kann ich dir keine tips geben, da ich mich in dem bereich nicht auskenne.

aber ich drücke dir ganz, ganz fest alle vier daumen!!!!! #klee

(und hut ab vor dem beruf, den du gewählt hast. find ich klasse!!!)

lg,
sabrina

Beitrag von ninakay 01.08.07 - 21:01 Uhr

einen versuch ist es auf jeden fall wert!!!!!
und sonst musst du zu einer höheren stelle!! gibt doch irgendjemand, der für euch zuständig ist!!?
und außerdem warum sollte ein unterschied gemacht werden zwischen beamtenmuttis und "normalen muttis"! mutti ist doch mutti!!!

versuch es, ich drück dir die daumen! ist ja nicht schön dein arbeitsumfeld und wenn es so geschrieben ist, dann los!!
und deinen fa kannst du auch noch mal dazu befragen, der kann dir vielleicht auch helfen!!

lg und alles gute
nina und boy 33 ssw

Beitrag von kerbro 01.08.07 - 21:15 Uhr

Ja, meine FÄ hat auch schon gesagt, dass sie mich zur Not aus dem Verkehr zieht... aber ich will ja schon noch arbeiten... nur möchte ich mein Baby nicht gefährden.

Der Unterschied zwischen "normalen" Muttis und verbeamteten Muttis besteht darin, dass ich mit mit meiner Verbeamtung quasi auf Lebenszeit verpflichtet habe, zum Nutzen des Staates zum Büttel und Leibeigenen zu machen. Viele Beamten-Berufe sind von Natur aus gesundheitsgefährdend... das hab ich ja von Anfang an gewusst und bin dieses Risiko auch eingegangen.

Aber jetzt mit #ei im Bauch fühlt es sich ganz anders an.... ich schade ja nicht nur mir...

Aber vielen Dank für Eure lieben Antworten.
Ich werde morgen einfach noch mal mein Glück versuchen.

Und ansonsten... BV!!!

Beitrag von zwiebelchen1977 01.08.07 - 21:02 Uhr

Hallöchen

Wenn dein Ag so reagiert, sprich doch mal mit deinem Fa wegen eines Bv. In deinem fall dürfte es ja da keine Probleme geben. Habe seit der 19 SSW auch eines, da ich ständig nach der arbeit Unterleibsschmerzen hatte.


Bianca+#babyboy22+6

Beitrag von rameike 01.08.07 - 21:16 Uhr

Hallo,

also ich arbeite ganz normal im Krankenhaus und bin in der Ausbildung zur Krankenschwester...
Mein Wunscheinsatz hieß Notaufnahme und OP #freu
meine Ausbildungsleitung hat nachdem klar war das ich Schwanger bin und das Kind behalten werde VERBOTEN das ich dort arbeite#schmoll (naja war auch gut so);-)
OP klar wg Narkose langes stehen etc und Notaufnahme wg evt. abdrehender Alkis etc.....
Zudem musste ich noch meinen Psychatrieeinsatz machen und auch da wurde ich immer von jemandem begleitet oder saß in gesicherten Bereichen und habe Schreibarbeiten erledigt...
Versuche es doch sonst mal bei der verdi oder so....
Also mir wäre sonst sowas auch zu heikel!!

LG Mareike 39SSW + #ei Bauchbesetzer Finn-Jano

Beitrag von kerbro 01.08.07 - 21:19 Uhr

Wow, Du bist aber schon weit #freu ... na, da hast Du es ja bald geschafft... ich drücke Dir die Daumen!!!!! #klee

Und bei meiner Gewerkschaft war ich heute auch schon... die haben mir jede Menge "Munition" für morgen mitgegeben. #wolke

Werde es einfach noch mal probieren!#cool

Danke!!!#herzlich

Beitrag von rameike 01.08.07 - 21:26 Uhr

Ja,
#freu *freu* mich auf jede sekunde wo es soweit ist ;-)

Drücke dir ganz fest die #pro#pro#pro

Und lass dich nicht abwimmeln oder so.... Da bist du im Recht!!!
Ich wünsche dir noch eine schöne rest#schwangerschaft

Viel Glück und alles #herzlich Liebe

Gruß Mareike

Beitrag von lmbaby 01.08.07 - 21:34 Uhr

Huhu,

wenn Dein Arbeitgeber nicht mitspielt, dann hol Dir von der FÄ ein Beschäftigungsverbot, denn in Deinem Falle kann man ja sagen, daß bei einer weiteren Tätigkeit dort, das Leben der Mutter und des Kindes gefährdet sein kann.

Viel Erfolg

Liebe Grüße
Sandra mit Lena (3 1/2), Luisa (fast 2) und #baby (29.SSW)

Beitrag von kati543 01.08.07 - 21:50 Uhr

Klingt wie die Frau, mit der ich entbunden habe. Sie wurde an einen Schreibtischjob versetzt und hat darüber nur geschimpft. Ihr normaler Job hat ihr nämlich Spaß gemacht - natürlich hat sie die Notwendigkeit auch eingesehen. Allerdings wurde sie erst versetzt, als der Bauch ansatzweise sichtbar war - in der 6. SSW ist das ja noch nicht der Fall. Und normalerweise posaunt man das ja auch nicht so herum.
Noch etwas zu dem schönen Arbeitsplatz.... Warum arbeitest du in diesem Job, wenn er dir nicht gefällt? Oder war das ironisch gemeint? ;-)