Hodenhochstand - OP - Eure Erfahrungen bitte

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von sunny05 01.08.07 - 21:22 Uhr

Hallo zusammen,
in gut 3 Wochen wird bei unserem Kleinen (28 Monaten) der Hodenhochstand operiert. Das ganze wird ambulant gemacht und wir haben ein paar Tage vorher auch das Gespräch mit der Narkoseärztin.
So langsam krieg ich aber doch ein bißchen Panik auch wenn ich mir immer wieder vorsage: Es muß gemacht werden, es ist wichtig und es wird alles gut gehen.
Vllt. kann mir eine von Euch mal ihre Erfahrungen schildern. Wie ging/geht es Euren Kleinen? Wie habt ihr sie ruhig gehalten bekommen nach der OP? Habt ihr sie auf die OP vorbereitet und wenn ja wie? U.ä.
#danke im vorraus für Eure Antworten
Schönen Abend noch
Michaela & Co

Beitrag von s30480 01.08.07 - 21:49 Uhr

Hallo,
bei uns wurde die OP auch mit 28 Monaten gemacht, viel gesagt hab ich ihm nicht vorher sonst hätte er sich nur furchtbar aufgeregt es war bei uns zwar furchtbar weil wir die Nacht vorher schon da sein mussten und er ja dann in der Früh auch noch nüchtern bleiben musste, er hat aber dann ziemlich bald etwas zum ruhiger werden bekommen (Saft) zum Nadel legen wurde die Stelle dann betäubt, das war dann alles einigermassen zum ertragen sonst hab ich während der Wartezeit die ganze Zeit vorgelesen,
die OP selber war aber okay ... die Nachsorge war eher schwierig weil dieser blöde Bommel der unten hingenäht wird als Gegengewicht andauern von der Windel versaut war... und es sich dann immer wieder entzündet hat, nach ca 10 Tagen wurde er entfernt und dann ist alles ziemlich schnell abgeheilt und bis jetzt alles bestens / die OP ist eineinhalb Jahre her.
Viel Glück
Sandra, Lukas und Luis

Beitrag von sunny05 01.08.07 - 21:56 Uhr

Hallo Sandra,
erstmal danke für die Antwort.
Großartig was erklären werd ich wohl auch nicht. Außer vllt. das wir zum Doktor fahren und er da ein bißchen schlafen wird.
Aber was für ein Gegengewicht hat er bekommen? Und wie lange hat bei Deinem Sohn die OP gedauert?
Michaela

Beitrag von vb_82 02.08.07 - 09:32 Uhr

Hallo Michaela,

bei Maximilian wurde die OP mit 27 Monaten gemacht, ebenfalls ambulant. Allerdings war es bei uns etwas anders:

Wir hatten 1 Woche vorher das Gespräch mit dem Narkosearzt. Nimm dir am besten jemanden mit, der auf den Kleinen aufpasst, denn es ist sehr wichtig, dass du genau mitbekommst, was er dir erzählt. Bis 4 Std. vor OP durfte Maximilian noch etwas trinken. Morgens früh sind wir in die Tagesklinik gefahren. Dort hat er erst mal gespielt und dann habe ich ihm ein T-Shirt angezogen + Pampers, frische Pampers mitgeben in den OP. Dann bekam er ein Beruhigungsmittel als Zäpfchen in den Po, was super schnell wirkte. Ab diesen Punkt kann er sich an nichts mehr erinnern. Der Zugang wurde erst im Op gelegt. Nach 1,5 Std. (beidseiter Hodenhochstand und Vorhaut-OP wurde gemacht) kam er wieder. Er hat noch eine ganze Weile geschlafen bis er aufgewacht ist. Dann wurde der Zugang entfernt und nach ca. 1 - 1,5 Std. darfst du mit ihm in Begleitung heim. Du brauchst einen Fahrer, denn alleine darfst du nicht gehen! Dann musste Maximilian den ganzen Tag liegen bleiben, er bekam eine örtliche Betäubung, sodass er gar nicht anders konnte. Am nächsten Tag war Kontrolle beim Doc und Treppen durfte er noch nicht laufen. Für 3 Wochen herrschte Kletter-, Spielplatz- und Bobbycarverbot.
Fäden musste keine gezogen werden, da es nur mit so nem Pflaster geklebt wurde, dass 1 Woche später entfernt wurde.
Und ein Gewicht hatte er auch nicht.
Hoffe ich konnte dich etwas beruhigen. Max weiß wirklich gar nichts mehr davon.

Viel Glück

Jenny

Beitrag von coconut05 02.08.07 - 16:09 Uhr

Hallo Michaela,

Moritz wurde vor 3 Monaten wegen seines Gleithodens operiert, da war er 9 Monate alt. Seit Neuestem macht man das bis zum 1. Lebensjahr, wegen evtl. Spätfolgen.

Bei uns verlief alles super, es war auch ambulant. Ich war auch nicht "sehr angetan" davon es so früh machen zu müssen, aber im nachhinein ist es leichter, weil man eben dem Kind nichts erklären muss, weil es die Sache einfach nicht versteht.

An dem Tag der OP hat der Kleine dann fast nur geschlafen und wenn er wach war, viel geweint. Ist normal und liegt an der Narkose. Am nächsten Tag war er schon fast wieder der Alte. Er hat zwar eine Woche"Schonung" verschrieben bekommen, aber das einzuhalten ist bei einem Baby und auch Kleinkind wohl recht schwer. Das sagen auch die Ärzte und ist okay. Die Kleinen merken selbst wie weit sie gehen können und die Narben sind auch wirklich sehr klein und superschnell verheilt.

Also im nachhinein eigentlich alles halb so schlimm.

Alles Gute euch.
LG
Sandra