Mein Kleiner und ich kommen beide mit dem Durchschlafen nicht klar

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Beitrag von sedena 01.08.07 - 22:06 Uhr

Hallo!

Gestern habe ich schon einen ähnlichen Thread im Stillen & Ernährung Forum losgelassen, aber da leider nur eine Antwort erhalten. Und jetzt hat sich das Problem auch noch erweitert.

Mein "Problem" ist ja eigentlich etwas sehr positives: Simon (fast 4 Mon.) beginnt nun langsam, durchzuschlafen.

Mein Problem dabei ist:
Mein Busen macht das nicht mit. Ich wache jedesmal mitten in der Nacht auf und habe einen steinharten Busen, der so weh tut, dass ich nicht mehr schlafen kann. Wenn ich ausstreiche, bringt das nur kurzzeitige Erleichterung. Bisher macht mein Busen auch keine Anstalten, sich ans Durchschlafen zu gewöhnen. Außerdem schläft Simon ja noch nicht regelmäßig durch. Es gibt auch genauso wieder Nächte, wo er im 3-4 Stunden Takt kommt.

Sein Problem ist:
Wenn er "nur" 8 Stunden durchschläft ist noch alles in Ordnung. Aber zweimal hatten wir den Fall, dass er einmal 9 und einmal 10 Stunden durchgeschlafen hat. Letzteres letzte Nacht und er hätte noch länger geschlafen, wenn ich ihn nicht sanft geweckt hätte, da ich es nicht mehr ausgehalten habe (bzw. mein Busen).
Und jedes Mal, wenn er so lange durchgeschlafen hat und ich ihn dann stille, spukt er danach so ziemlich alles auf mehrere Male schwallartig wieder aus (3 Mullwindeln waren pitschnass, sowie 2 Kleidergarnituren).

Kann es sein, dass es für meinen kleinen Mann zu schnell ging mit dem Durchschlafen und sein Magen so lange Pausen noch nicht mitmacht?

Mein Gefühl sagt mir jedenfalls nun, dass ich seine Durchschlafzeiten nur langsam steigern werde und ihn lieber erstmal nach ca. 8 Stunden wecke, bis sich das dann regelmäßig eingependelt hat. Das würde auch meiner Brust gut tun, damit die sich besser einstellen kann. Ich habe nämlich auch keine Lust auf eine Brustentzündung (neige sehr zu Verhärtungen und konnte das bisher immer vermeiden). Und mir ist das nun völlig egal, wenn überall steht, dass man sein Kind nicht wecken soll.
Wenn sich das mit den 8 Stunden dann eingependelt hat, kann man ja langsam steigern.

Wie sind eure Erfahrungen mit dem Beginn des Durschlafens? Ging es noch jemanden so wie mir und wie habt ihr das gelöst?

Liebe Grüße,
Claudia + Simon (*9.4.07)

Beitrag von lucie_neu 01.08.07 - 22:10 Uhr

Als Emma damals mit 8 Wochen die erste Nacht 8 Stunden am Stück geschlafen hat, bin ich aufgestanden und habe abgepumpt.
Die zweite Nacht hab ich sie geweckt - aber sie hat nicht wirklich getrunken. Da bin ich dann ins Bad getapst, hab mir das Waschbecken mit kaltem Wasser voll gemacht und die Brüste da rein "gehängt"... DAS hat total gut getan.
Es ist so ätzend wenn man im Bett liegt, die Brust ist total prall und man kann sich nicht zur Seite drehen, denn dann steht das halbe Bett unter Wasser (bzw. Muttermilch)... kann dich total gut verstehen.... aber das Busen ins Waschbecken hängen hat mir gut geholfen.


Nach circa 1 Woche hat sich die Milchproduktion dann eingependelt.

Beitrag von sedena 01.08.07 - 22:20 Uhr

Hallo!

Auf die Idee, den Busen zu kühlen bin ich bisher noch nicht gekommen. Werde ich mal ausprobieren.

Leider schlage ich mich mit dem Problem nun schon seit fast 2 Wochen rum. Ich habe seit jeher tendenziell eher zu viel Milch und leider scheint meine Hauptproduktionszeit die Nacht zu sein.

Ich bin ja mal sehr gespannt, wann sich das bei mir einpendelt.

LG,
Claudia

Beitrag von lucie_neu 01.08.07 - 22:23 Uhr

Kühlen kannst du übrigens auch mit Quarkwickeln (Quark im Kühlschrank aufs Zewa klatschen, da drunter noch ein Handtuch und das ganze dann schwupps schnell auf die Brust habe ich im Kkh immer bekommen)....

Aber das mit dem Wasser geht halt schneller.
Es helfen auch diese Kühl-Gel-Kompressen, die du aber im Kühlschrank (nicht Gefrierschrank) aufbewahren sollst.

Kühlen ist sowieso das Maß aller Dinge bei zu viel Milch.

Im übrigen hat meine Emma lediglich 2 Monate lang durchgeschlafen... seit sie 6 Monate alt ist stillen wir nachts wieder regelmäßig ... aber auch das hat mein Busen geschafft, sich darauf wieder einzustellen (Wunder der Natur)

Beitrag von tiger39 01.08.07 - 22:13 Uhr

Hallo Claudia,
meine Brust machte ähnliche Probleme, aber David hat nicht gespuckt. Ich habe einfach abgepumpt, wenn ich es nicht mehr ausgehalten habe, aber nur soviel, um den Druck wegzunehmen, weil man ja sonst die Milchproduktion steigert. Die abgepumpte Milch habe ich dann tagsüber beigefüttert. Meine Brust hat sich sehr, sehr schnell an die neue Situation gewöhnt. Das mit dem Wecken würde ich mir noch einmal überlegen, denn Du greifst damit in den natürlichen Rhythmus des Kindes ein. Und mein Sohn macht jedesmal einen Aufstand, wenn er - versehentlich - geweckt wird. Er ist dann völlig desorientiert.
#herzlich Grüße,
Tiger & #babyboy (fast 7 Monate)

Beitrag von sedena 01.08.07 - 22:26 Uhr

Huhu!

Leider schein meine Brust sich nicht sehr schnell anzupassen. Habe nachts schon früher oft Probleme gehabt, wenn er eigentlich ganz normal oft gekommen ist. Ich habe wohl einfach etwas zu viel Milch, v.a. nachts.

Schlage mich nun schon seit ca. 2 Wochen mit dem Problem rum.

Wenn ich tagsüber mal eine Stillmahlzeit ausfallen lasse (weil ich z.B. weg bin und Papa mit abgepumpter Milch füttert), macht das mein Busen problemlos mit - aber ja nicht nachts....

Mal sehen, wie das weitergeht....

Mit dem Aufwecken hat Simon übrigens keine Probleme. Habe das nun schon ein paar Mal gemacht, wenn ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe. Mache das auch ganz sanft.... trage ihn schlafend von seinem Bett in meines und dann wacht er so langsam auf. Nach dem Stillen schläft er dann auch immer wieder ein.

Liebe Grüße,
Claudia

Beitrag von tiger39 01.08.07 - 22:31 Uhr

Hallo,
hast Du es schon einmal mit Kühlen versucht? Im Krankenhaus wollte mein Kleiner zuerst nicht so recht trinken und ich hatte auch viel Milch, daraufhin haben die Krankenschwestern mir einen ganz normalen Kühlakku aus dem Tiefkühlfach in ein Handtuch gepackt, und den habe ich mit ins Bett genommen. Bei mir hat es geholfen. Aber Du wirst schon einen guten Weg finden. Hauptsache Simon & Du seid zufrieden.
#herzlich Grüße,
Tiger

Beitrag von tul 01.08.07 - 22:14 Uhr

was hast du doch für ein glück ..meine süße 5 wochen kommt alle 2std. ......sie macht nicht mal die anstallten dazu länger zu schlafen ...

liebe grüße jenny

Beitrag von sedena 01.08.07 - 22:34 Uhr

Hallo!

Ich gehöre zwar zu den glücklichen Müttern, die fast von Anfang an nachts 3-4 Stunden durchschlafen durften, aber mit 5 Wochen hat mein Kleiner dann auch noch nicht länger geschlafen. So mit 6-7 Wochen gab es dann zum ersten Mal 5-6 Stunden, aber das war dann eine Ausnahme.

Wünsche dir jedenfalls bald mal etwas längere Schlafenszeiten! Bewundere dich jedenfalls. Einen 2 Std. Rhythmus habe ich nur mal bei einem Schub 2 Nächte mitmachen müssen, das hat mir gereicht!

Liebe Grüße,
Claudia

Beitrag von zwergnase1979 01.08.07 - 22:19 Uhr

Hallo Claudia,

so im Groben kann ich mich Lucie nur anschließen. Ich habe eine Zeitlang auch abgepumpt, aber immer nur ein klein bißchen. Denn wenn du abpumpst wird die Brust angeregt wieder neue Milch zu produzieren, beim ausstreichen nicht! (aber ich habe auch abgepumpt).

Deine Brust wird sich aber an die Situation in der Nacht anpassen!! Das dauert ein paar Tage, aber es funktioniert tatsächlich. Und wenn Simon dann wieder öfter trinken möchte wird auch das funktionieren!

Ansonsten stell Dir eine Milchpumpe ans Bett und pumpe es ab. oder mach Dir warmes Wasser in deine Handflächen und streich dir damit über die Brustwarzen, dann läuft auch schon recht viel Milch raus.
Ich stand auch schon nachts über dem Waschbecken #schein

Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen.

Lieben Gruß,
Angela + Merle *21/05/2007*
http://www.unseremerle.de

Beitrag von sedena 01.08.07 - 22:31 Uhr

Hallo!

Habe bisher nur einmal abgepumpt, als ich eh Milch für den nächsten Tag brauchte. Ansonsten habe ich eher versucht es zu vermeiden, da es ja eben die Milchproduktion weiter anregt.

Jedesmal, wenn Simon so lange schläft, habe ich bisher eher eine Horrornacht, da ich stundenlang wach liege, oder eben auch im Bad am ausstreichen bin...

Ich bin mal gespannt, wie lange das noch dauert, bis sich meine Brust drauf eingestellt hat. Sind schon rund 2 Wochen und es tut sich bisher noch nichts...

LG,
Claudia

Beitrag von junam 01.08.07 - 22:24 Uhr

Hallo Claudia,

erst einmal würde ich sagen, freu Dich, dass Dein kleiner Zwerg so lange durchschläft. Ich würde ihn nicht wecken, weil sich das eventl. auf seine Tagesform und Laune auswirken kann. Wegen des Spuckens ist es vielleicht ratsam, ihn zwischendurch mehrmals eine Pause für ein Bäuerchen machen zu lassen. Das hilft bei uns immer ganz gut. Wegen Deiner Beschwerden hinsichtlich der langen Stillpause nachts könnte es hilfreich sein, wenn Du die Milch abpumpst, wenn Du es gar nicht mehr aushalten kannst. Das hat dann den Vorteil, dass Du Milch auf Vorrat da hast, wenn Du Deinen Kleinen mal abgeben möchtest oder aber Du tagsüber mal eine Stillmahlzeit aussetzen möchtest, um die Milchproduktion leicht zu drosseln. Ansonsten einen Salbeitee oder Salbeibonbons vorm Schlafen gehen nehmen. Salbei reduziert die Milchmenge auf natürlichem Wege.

Ich hoffe, ich konnte Dir vielleicht etwas weiterhelfen.

Viele Grüße und Erfolg.
Anja mit Moritz

Beitrag von sedena 01.08.07 - 22:40 Uhr

Hm... Salbeitee wäre mir vielleicht etwas zu risikoreich, da ich ja nicht weiß, ob Simon in dieser Nacht durchschlafen will oder nicht (er macht das ja noch nicht regelmäßig).

Aber vielleicht trinke ich mal ne Tasse Pfefferminztee. Soll ja auch etwas milchhemmend wirken, aber nicht so stark wie Salbei.

Milchvorrat habe ich eigentlich schon, aber mal sehen, wie viel Platz ich noch im TK-Schrank habe ;-)

Liebe Grüße,
Claudia

Beitrag von engelchen28 02.08.07 - 07:21 Uhr

hallo claudia!

mein tipp wäre, dass du gg. 17 uhr oder so eine große tasse salbeitee oder pfefferminztee trinkst. salbei / pfefferminze reduziert die milchbildung und deine brust wird nachts nicht so proppevoll.

lg

julia mit sophie (2) & paulina (8 wochen) #freu