pro und contras...vollzeitmami.

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von souka 01.08.07 - 22:30 Uhr

habe seit mein sohn 16 monate auf der welt ist immer mal wieder das gefühl ich müsse mich bei gewissen leuten rechtfertigen, dass ich ihn in keine kindertagesstätte geben möchte.
wir leben in der schweiz und hier ist es so, dass kinder bis 2 jahren min 1.5 oder auch 2 tage angemeldet werden müssen. das ist mir viel zu viel zeit ohne meinen sohn. mit einem halben tag, könnte ich mich ja in ein paar monaten wenns draussen wieder kalt wird, anfreunden aber das gibt es hier nicht.

alle sprechen (leider auch mein mann) von; " da lernt er sachen die du ihm zuhause nicht bieten kannst"....."er muss den sozialen kontakt lernen"......
das verletzt mich sehr, denn ich versuche ihm eine gute mutter zu sein und versuche ihm vieles beizubringen, wir singen tanzen spielen gehen in den wald und und und und. ich gehe auch zwei mal in der woche in eine spielgruppe mit ihm um ihm den kontakt zu anderen kindern zu geben (da bin ich aber dabei).

ich finde einfach mein kind sollte die ersten 2-3 jahre bei mir sein. wenn ich mich wieder einmal rechfertigen muss, fehlen mir leider immer die argumente warum ich das so für richtig empfinde. es ist ein gefühl......oder kann ich nicht los lassen? muss ich denn los lassen? es ist ja nicht so, dass ich nie weg von meinem sohn bin. das geht recht gut, wenn mein mann mit ihm ist.

gibt es pädagogische kinderpsychologische literatur/webseiten über dieses theme?

was haltet ihr vom "los lassen" :-[ (kanns nicht mehr hören) und weggeben in eine tagesstätte?
habe das gefühl ich darf nie jammern oder mich über einen stressigen tag beschwehren....da heisst es gleich, du willst es ja so.
ja ich möchte das so aber in erster linie meinem kind zu liebe.

finanziel geht es bis jetzt noch recht gut, dass ich zuhause bin und nur 20 prozent am abend arbeite.

liebe grüsse aus der schweiz


Beitrag von leah_81 01.08.07 - 22:39 Uhr

Hallo

Ich kenne das auch, diesen komischen Blick, wenn ich sage ich gebe mein Kind erst mit 3 in den Kindergarten und gehe nicht arbeiten.
Früher war das ganz normal- und heute muss man sich rechtfertigen.
"Wie, Du gehst noch gar nicht wieder arbeiten?" :-[

Nö, ich will nicht, muss nicht und genieße mein Mamasein in vollen Zügen. Finde die Zeit mit dem Kind daheim ist die schönste und wichtigste- wir gehen auch viel raus und treffen andere Kinder, mein Kind verpasst nichts.

LG
Leah

Beitrag von svenja2006 01.08.07 - 22:46 Uhr

Hallo!

Du sprichst mir absolut aus der Seele, nur das es hier in Deutschland nicht soo selten ist, das man Vollzeitmami ist.

Ich arbeite derzeit 12 Stunden/Woche, dh. ich arbeite Freitag nachmittags, da ist mein Mann da, sonst unter der Woche wenn er da ist von zu Hause aus. Ab März 2008 wird Svenja in eine "Wichtelgruppe" bei uns im Ort gehen, da wird sie dann Mo/Mi/Fr von 9-11.30 Uhr hingehen, wobei ich selbst ca. 4x im Monat diese Gruppe halten muss, ist zu 60% eine Elterninitiative. Ich kann mir derzeit noch nicht vorstellen wie Svenja das schafft, sie hängt extrem an mir, und wie ich das schaffe, ich hänge extrem an ihr. Ich denke es wird eine gute Vorbereitung für den Halbtagskindergarten, wo sie ab 3 jahren hingehen soll.

Ich kann deine Gefühle 100% nachempfinden und finde es absolut normal so!!!! Literatur?? Mir fällt das Buch "In Liebe wachsen" von Gonzales ein, ich finde es klasse und es bestätigt mich in sooo vielem.

Geb deinem Kind so viel Nähe und Liebe wie du denkst geben zu wollen, höre auf DEINEN Instinkt und lass dich nicht so sehr von aussen verunsichern.

Ganz ganz liebe Grüße, Nicole & Svenja 16 Monate, die sogar im Familienbett schläft, da rollen sicher auch einige die Augen

Beitrag von svenja2006 01.08.07 - 22:49 Uhr

Achso, arbeiten gehe ich weil ich 2 Monate vor der Geburt meinen Bilanzbuchhalter frisch bestanden habe und den nicht ganz umsonst gemacht haben möchte. 3 Jahre ganz raus, wäre in dem Bereich echt tötlich. Ausserdem brauchen wir die Kohle.

In Gruppen gehen wir auch 2x die Woche und treffen uns auch sonst viel mit Muttis mit Kindern.

Beitrag von sparrow1967 01.08.07 - 22:50 Uhr

Die ersten 3 Jahre sind die wichtigsten und die prägendsten- und die sollte und kann ein Kind ruhig bei der Mama verbringen. Du besuchts Spielgruppen, vielleicht Kinderturnen...das reicht vollkommen.

Die Bindung wird gestärkt - du machst kein mamasöhnchen aus ihm- keine Sorge.

Heutzutage müssen die Kleinen alles: durchschlafen, alleine schlafen...loslassen loslassen loslassen.... ich kann es nicht mehr hören.
Die Mutter-Kind (auch Vater-Kind Bindung) sind die wichtigsten Bindungen im Kinderleben...und auch fürs spätere Leben nicht ohne Bedeutung.

Also laß dich nicht verrückt machen ;-)


sparrow * die auch Vollzeitmama ist*

Beitrag von germany 01.08.07 - 22:54 Uhr

huhu,

genieß die Zeit,sie geht so schnell vorbei.Justin hatte Heute seinen ersten Kiga Tag.Für ihn war es toll,aber wo ich ihn wegbrachte tats mir ziemlich weh.Die drei Jahre waren so schnell um.Nach dem Mittag essen hab ich ihn abgeholt,da haben sie grad das abschieds lied gesungen und ich war kurz vorm heulen,nein war das süß.Ich hatte ihn 3 Jahre nur bei mir,er fand es schön bei den anderen Kindern,aber ich denke die ersten jahre sind sooo wichtig,da brauchen die kleinen einfach noch ihre Mama.Mit 3 reicht der Kiga vollkommen.Ist schon schwer genug dann los zu lassen.Und im Kiga lernen die noch genug.Auch in punkto sozalverhalten.Wir müssten ja alles total unsozial sein,dabei kam ich auch erst mit 3 in deen Kiga.Ist wohl neueste Mode das Kind nach 1 Jahr abzugeben.Wenns wegen der Arbeit ist ok,aber wenn man nicht arbeitet kann man auch mit Kind zuhause bleiben.Und das was deine kleine jetzt von dir lernt kann keine kita ersetzen.


lG germany

Beitrag von sparrow1967 01.08.07 - 22:54 Uhr

http://www.ferbern.de/index.php?page=mkv_bonding&m=6&m1=22

schau mal da unter: die sichere Bindung.
Ich möchte, dass mein Kind loslassen kann, ohne psychischen Stress zu haben. ;-) und das geht nur, wenn sie sich sicher sein können, das Mama wieder kommt. Das wiederum erkennen sie erst in einem Gewissen Alter bzw. einer gewissen Reife...

Beitrag von siegfrieda 01.08.07 - 22:57 Uhr

Also ich kann auch nicht nachvollziehen, warum ein Kind so früh schon in den KiGa "muss". mit 2,5 - 3 Jahren ist es doch früh genug für den "sozialen Kontakt" etc. etc.

Im Buch "Einschlafen - (k)ein Kinderspiel. Die Schlafstörungen Ihres Kindes verstehen und lösen" von Christine Rankl gab es einen interessanten Abschnitt. Es hieß dort, dass die Kinder erst mit ca. 3 Jahren die Fähigkeit erlangen, sich ihre Eltern bildlich vor ihrem inneren Auge vorzustellen. Daher fällt es ihnen vorher schwer, sich von ihnen zu trennen. In wieweit das der Wahrheit entspricht weiß ich natürlich nicht und vermutlich gibt es da auch große Unterschiede in der Entwicklung. Aber vielleicht kannst Du das ja als Argument anbringen.

Außerdem haben viele Kindergärten kaum Erfahrung mit den Kleinen. Wenn das Kind noch nicht gut genug reden kann um jederzeit das was es fühlt und erlebt verständlich mitteilen zu können, ist es schon schwierig für die Erzieher, zumal sie ja noch eine große Zahl an anderen Kindern zu betreuen haben. Je jünger das Kind ist, umso schwerer kann es das natürlich wegstecken.

Natürlich gibt es im KiGa Möglichkeiten, die Du dem Kind Zuhause nicht bieten kannst, es gibt viele verschiedene Anregungen, soziale Kontakte unter den Kindern usw., aber nur Du kannst wissen, ob Dein Kind schon reif dafür ist.
Schade, dass Dein Umfeld Dir da wohl nicht genug vertraut. Ich denke, man muss für jedes Kind individuell entscheiden, wann es reif für den KiGa ist, da kann man sich nicht nach irgendwelchen Pauschalaussagen richten.

Ich habe leider keine passenden Links für Dich aber ich hoffe, ich konnte Dir trotzdem ein wenig helfen. #liebdrueck

Beitrag von kati543 01.08.07 - 23:19 Uhr

Wo ist das Problem? Wenn du ihn nicht in den Kindergarten geben willst - was ich mit meinem auch nicht mache - ist das deine Sache. Natürlich muss er Sozialverhalten lernen. Aber das kann er auch in einer Krabbelgruppe, Turngruppe, Musikgruppe, Schwimmgruppe,... lernen. Da kannst du mit ihm hingehen. Mein Kleiner ist bis jetzt immer bei mir gewesen, langsam fangen wir an, ihn auch an andere Kinder zu gewöhnen. Er liebt das total. Wir waren z.B. auf einem Familienzeltlager (von einem Verein - nur 24 Familien: davon 40 Kinder). Er geht mit mir schwimmen. Wenn ich mich dann mit anderen Mamas unterhalte bekommt er zwangsweise Kontakt zu deren Kindern. Natürlich anfänglich noch langsam und zaghaft, aber das reicht ja. Genau so soll es ja sein. Der erste Kontakt mit anderen Kindern soll immer mit den eigenen Eltern stattfinden. Nicht umsonst gibt es die Eingewöhnungswochen im Kindergarten, wo die Eltern mit dabei sind.

Beitrag von ratpanat75 02.08.07 - 00:36 Uhr

Hallo,

ich bin auch eine Vollzeitmami.

Ich bin der Meinung, Kindertagesstätten sind eine tolle Sache für Kinder, deren Mütter arbeiten gehen möchten oder müssen ( obwohl ich ïn diesem Fall wahrscheinlich eines Tagesmutter vorziehen würde).

Wenn die Mütter aber zu Hause bleiben möchten und können, dann finde ich es absolut unnötig, das Kind in eine Kita zu schicken.

Ich bin mir ganz sicher, dass Kinder die ersten 3 Jahre zu Hause am besten gefördert werden.
Es klingt vielleicht etwas komisch, aber das, was ich jeden Tag mit meinem Sohn erlebe, das kann ihm keine Einrichtung auch nur annähernd bieten.

Und es ist ja auch nicht schwer, für ausreichenden und qualitativ guten sozialen Kontakt zu Gleichaltrigen zu sorgen.

Ich sehe an meinem Sohn, dass er sehr kontaktfreudig und kommunikativ ist.

Geniesse einfach die Zeit mit deinem Sohn und lass dir von anderen nichts einreden.

Die Kleinen werden so schnell gross und selbständig, meine 9-jährige Tochter ist jedenfalls immer den ganzen Tag unterwegs, obwohl sie die ersten 3 Jahre bei mir verbracht hat ;-).

LG

P.S. Buchtipp : "Unsere Kinder brauchen uns" von Gordon Neufeld



Beitrag von engelchen28 02.08.07 - 06:54 Uhr

hallo!

weißt du was, du musst dich gar nicht rechtfertigen!!! die anderen machen das, was sie für richtig halten und DU machst eben das, was DU für richtig hältst! basta!

und außerdem ist es doch LUXUS, nicht arbeiten gehen zu müssen (oder 20 % wie du) und die zeit komplett mit seinem kind verbringen zu dürfen, das kann lange nicht jeder. pass mal auf, wenn du das sagst, wird niemand etwas erwidern.

ich finde jedoch auch, dass dein mann nicht ganz unrecht hat, dein sohn bekommt in einer krippe o.ä. tatsächlich sachen geboten, die du ihm zuhause nicht bieten kannst. ich finde allerdings auch, dass das die ersten 2 - 3 jahre nichts ausmacht und er bei dir bestimmt 100 % gut aufgehoben ist. wenn er mit 2 oder 3 in den kindergarten geht, bekommt er die anregungen auch.

also: gerader rücken und selbstbewusst auftreten / antworten! du musst dich für gar nichts rechtfertigen.

lg

julia mit sophie (2) & paulina (8 wochen) #freu

Beitrag von visilo 02.08.07 - 07:06 Uhr

Ich muß notgedrungen 3 Jahre zu Hause bleiben da ich keinen Krippenplatz bekommen habe, ich wäre gerne schon vor 1,5 Jahren wieder arbeiten gegangen. Ich verstehe nicht was der Vorteil an Vollzeitmüttern ist, ich langweile mich tierisch weil ich einfach nicht wirklich gefordert werde, und den ganzen Tag nur ein Kleinkind als Ansprechpartner zu haben ist auch nicht so der Hit. Haushalt und so läuft nebenbei aber dafür brauche ich auch nicht den ganzen Tag. Habe gestern endlich einen Kiga Platz bekommen und nun wird Lukas ab Oktober endlich 9 Stunden täglich dorthin gehen. Ich bin der Meinung er hätte das schon viel früher gebraucht, er muß einfach lernen sich in Gruppen einzuordnen, er braucht den sozialen Kontakt mit anderen Kindern einfach. Wir waren auch in 3 Krabbelgruppen aber ich sehe schon lange das das Lukas nicht reicht. Ich bin der Meinung 2 Jahre zu Hause reichen absolut, die Kinder haben viele orteile wenn sie Fremdbetreut werden ( ist meine Ansicht) Mag sein das da jedes Kind verschieden ist, meiner ist wild und offen ich kenne aber auch Kinder die bis zum Gehtnichtmehr an mamas Rockzipfel hängen und sich nicht trauen sich mal 10 cm von ihr zu entfernen, vielleicht ist so ein Kind wirklich besser bei der Mutter aufgehoben und braucht erst mehr Selbstvertrauen ehe es sich in eine Gruppe integrieren kann.

LG
visilo+Lukas (16.11.04)

Beitrag von bibabutzefrau 02.08.07 - 07:50 Uhr

ich muss mich sogar bei meinen "Freundinnen" rechtfertigen weil ich Vollzeitmama bin und auhc erst mal bleibe!

Ich lasse meine Bildung vor die Hunde gehen
ich erzähle nur noch Kinderstorys
Mutioere zur Megahausfrau (ja da kann ich auch nichts für dass mein Kuchen mittlerweile echt lecker schmeckt!;)

Und :nein ich habe mich bewuß für 2 Kinder entschieden und die kommen nicht in eine Tageseinrichtung.warum?Damit ich arbeiten kann?

Ida darf bald in eine Spielgruppe und ich werde für Ole dasein.

Und wer mir verbieten will Geschichten über meine Kinder zu erzählen dem höre ich auch nicht mehr zu wenn derjenige über seine ach so wichtige Arbeit oder ä. spricht.

Hausfrau sein ist ein scheiss Job und keiner nimmt ihn ernst.

Und ich habe noch nie so einen stressigen Job in meinem Leben gehabt wie zur Zeit.

Und bezahlt wird er auch nicht.

LG Tina

Beitrag von 221170 02.08.07 - 07:57 Uhr

Hallo,
bin auch eine Vollzeitmama und geniesse das sehr.
Wir gehen 1 x die Woche schwimmen (mit anderen Kindern) und 1 x in einen Spielkreis.
So hat meine Tochter Kontakt zu andern Kindern (sie ist jetzt fast 13 Monate).
ich finde es schon wichtig das die Kleinen auch zu anderen Kindern Kontakt haben aber dafür muss man sie ja nicht gleich in eine Tagesstätte geben. Wenn jemand das möchte, ok, kein Problem aber wenn man nicht will, auch ok.

Ich rechtfertige mich nicht für meinen "Job" als Vollzeitmutter. Ich sage den Leuten (wenn es mir wichtig genug ist darauf zu antworten) das ich mich jetzt mal auf meinen Lorbeeren meines Dienstjubiläums ausruhe und fertig. ;-)
Laß dich nicht anlabern und rechtfertige dich nicht, ist dein Leben und fertig.

LG
22

Beitrag von mecky08 02.08.07 - 08:03 Uhr

Hallo,

ich denke, wenn du die Zeit mit deinem Kleinen verbringen magst, dann tu es ! Soziale Kontakte knüpft er auch in den Kindergruppen, die ihr besucht. Die Zeit mit deinem Kind kannst du nie mehr zurückholen. Ich hab auch noch nie gehört, dass Kinder die bis drei bei der Mama waren, mehr Probleme als andere haben Kontakt zu knüpfen, das kommt denke ich eher auf den Charakter des Kindes an.
Wir haben das Glück nen Zwergentreff zu haben, wo man die Kinder einen oder zwei Vormittage abgibt. Meine Kleine freut sich immer drauf, auch wenn´s am Anfang zwei-dreimal Tränen gab. Ich denke, es ist ein gutes Training, bevor sie im Kindergarten jeden Tag unterwegs ist.
Hör auf dein Gefühl, es hat alles seine Vor- und Nachteile, aber eine schlechte Mutter bist du sicher nicht !!!

Gruß Melanie

Beitrag von duschdass 02.08.07 - 08:43 Uhr

Dieser Beitrag wurde von den urbia-Mitgliedern als nicht angemessen bewertet und wird daher ausgeblendet.

Beitrag von ennovi 02.08.07 - 09:24 Uhr

Warum fällt es Dir denn nach 2 oder 3 Jahren leichter? Fällt es Dir schwer zu akzeptieren, dass auch er groß wird? Und damit auch selbstständiger? Hast Du Angst, dass Du nicht mehr die Nr. 1 in seinem Leben sein könntest, weil Du nicht 24 an ihm klebst? Wer sagt dass Dein Kind 2 oder 3 Jahre nur mit Dir, bezügl Kita, verbringen möchte? Meinst Du nicht, er könnte so viel lernen, was eine Mutter ihm nicht beibringen kann... ja genau ich meine im Sozialverhalten.

Loslassen... Musst Du immer wieder und es ist nie leicht. Egal wie klein oder groß sie sind.

"das ist mir viel zu viel zeit ohne meinen sohn. " Eben ich glaube, es geht um Dich.

LG ennovi

Beitrag von cathie_g 02.08.07 - 11:27 Uhr

wieso sagst Du nicht einfach "wir machen das so wie es fuer uns passt"?

Per Paedagogischer Literatur wirst Du keinen Rueckhalt bekommen, denn selbstverstaendlich kann ein Kind bei der Mutter voellig vernachlaessigt sein, wenn die sich nicht kuemmert ums Kind, genauso kann eine Krippe super sein, oder nur "Aufbewahrung".

Sowas *muss* man nicht diskutieren, das geht keinen an, wie ihr das macht und stressige Tage haben wir alle mal, voellig unabhaengig ob wir zu hause sind oder voll aushaeusig arbeiten (ich finde die Teilzeitregelungen in der Schweiz uebrigens enorm flexibel und cool - ich hatte nach der Geburt meiner Grossen einen 63% Vertrag, unsere Nachbarin hat auch 20% - Samstags gearbeitet).

LG

Catherina