Was ist das Schoene am Landleben? - Frage an Leute vom Land.

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Beitrag von pati_78 01.08.07 - 22:31 Uhr

Ich bin ein Stadtmensch.

Ich wohne in einer norddeutschen Grosstadt. Ich bin froh, Vieles in der Reichweite zu haben.
Es ist eine Unistadt, hat Museen, nette Clubs, Geschaefte, Unmengen von Freizeitangeboten, Kursen. Ausserdem Theater, Kinos, Oper, Schwimmbaeder, Fitnesstudios, Vidiotheken, Restaurants, Veranstaltungen jeder Art und...und...und....

Das meiste nutzen wir auch, mal mehr, mal weniger.

Nun besteht irgendwann die Moeglichkeit, dass wir ein Hauschen auf dem Land Erben, mit einem riiiiiieeeeeesegen Grundstueck, mitten in der Pampa!
Zu schoen und zu schade es verfallen zu lassen, oder es nicht zu nutzen.
Die naechsten Nachbarn sind etwa 500m weiter, der naechste Lebensmittelgeschaeft im Nachbarsdorf.
Bremen etwa 40 km suedlich, Hamburg etwa 50 km noerdlich dazwischen Waelder, Faelder und Moor....

Was ist das schoene am Landleben - ausser der frischen Luft.
Mir kommt das alles noch etwas vor wie ein riesiges Dunkelhausen. Wo kann man einen Ausgleich bekommen?
Wer kann es mir mit guten Argumenten schmackhaft machen. Kann man sich auf dem Land weitereintwickeln? Ohne dass man einen Kulturschock in der Stadt bekommt?

Ich weiss, dass es komisch klingt. Mein Mann kommt auch aus dieser Ortschaft und ist Akademiker, aber ich bin skeptisch....

Beitrag von chatta 01.08.07 - 22:46 Uhr

"Kann man sich auf dem Land weitereintwickeln? Ohne dass man einen Kulturschock in der Stadt bekommt? " Alleine dieser Satz verlangt nach dem Versuch, mir das Großstadt-Leben mit gebürtigen Groß-Städtern schmackhaft zu machen...

oder:

die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln :-p



sorry, aber... musste raus...

LG
cha

Beitrag von bianca153 01.08.07 - 22:48 Uhr

Ich wohne zwar nicht direkt auf dem Land, sondern in einer Kleinstadt, aber wir haben hier ringsrum sehr viel Wald und auch Wiesen.

Ich finde, dass Landleben kann man niemanden mit Erzählungen schmackhaft machen.

Wenn man es mal erlebt hat ( Urlaub etc. ) entweder man liebt es dann, oder man hasst es.

Ich bin hier geb. und groß geworden und ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, in eine Großstadt wie z. B. Berlin, Hamburg o.ä. zu ziehen.

Und anders herum wird es einigen " Großstädtern " wohl auch gehen. Von der Halli Galli Hochburg in die Pampa :-p

LG
B.

Beitrag von salem82 01.08.07 - 23:16 Uhr

Hmh was daran toll#gruebel

Kein Großstadt lärm,frische Luft,mehr platzt zum spielen für den Hund;-)
reitställe um die ecke (für mich wichtig)
ca 27 km sind es von uns bis in die City also Party machen ist nicht weit...Aber man glaubt es kaum auch Dörfer "Orte" haben auch Discotheken...Und nicht so eine Bauerndisco...

Zja ich kann es dir nicht schmackhaft machen...Ich bin der Meinung entwerder ist man ein Stadtmensch oder halt ein Landmensch...
Also in die tiefste Provinz würde ich auch nicht ziehen,brauche auch den Edekamarkt oder Marktkauf in der nähe...#schwitz

http://www.big-bremen.de/sixcms/media.php/52/Farge_Ost.6888.jpg
so sieht es bei uns von oben aus;-)



lg salem die dir wohl nicht helfen konnte;-)

Beitrag von kloos 02.08.07 - 00:02 Uhr

Hallo,

mach doch mal Urlaub auf dem Lande.....öffters, dann wirst du den Unterschied merken.

"Was ist das schoene am Landleben - ausser der frischen Luft".

-Alles, ausser, wenn man Berufstätig ist, braucht man 2 Autos (der einzige nachteil bis jetzt den ich feststellen konnte).

"Die naechsten Nachbarn sind etwa 500m weiter, der naechste Lebensmittelgeschaeft im Nachbarsdorf.
Bremen etwa 40 km suedlich, Hamburg etwa 50 km noerdlich dazwischen Waelder, Faelder und Moor.... "

-Ihr seid ja dann trotzdem nicht ausser Welt.

"Ohne dass man einen Kulturschock in der Stadt bekommt? "

-Kommt darauf an. Ich bekomme immer einen Kulturschock, wenn wir in eine größere Stadt verreisen wie, Köln, Dortmund oder München.

Wir wohnen bei Trier (ca. 20km) und es ist eine Provinz Stadt. Wir haben auch Uni, Museums, Austellung und trotzdem ist es hier nicht so hektisch und herunter gekommen, wie in den Städten die ich schon genahnt habe.



Mein Mann ist auch eher ein Stadt Mensch, aber das Landleben möchte er nicht mehr aufgeben, war schon mal anders.

LG und alles Gute,

Tanja

Beitrag von chatta 02.08.07 - 08:29 Uhr

Juhu!

Da hab ich lange gewohnt! In und um Trier! Schööön :-)...

LG
cha

Beitrag von kloos 02.08.07 - 14:37 Uhr

Hallo,

ich finde Trier und die Umgebung auch schön, bin vor einigen Jahren von Westfahlen her gezogen, wg. der Liebe ;) Möchte nie wieder zurück.

LG

Beitrag von bi_di 02.08.07 - 06:13 Uhr

Ich habe sowohl auf dem Land als auch in der Stadt gelebt. Momentan lebe ich in einer Stadt und geniesse es.
Aber: Ich bin der Meinung, das es nur zwei Arten von Luxus gibt: Zeit und Platz.
In der Stadt hat man definitiv mehr Zeit, weil man vieles 'auf dem Sprung' und spontan erledigen kann - auch soziale Kontakte.
Und dann die Wahlmöglichkeiten: Welcher KiGa soll es denn sein? Mal eben beim Griechen / Italiener / Chinesen oder Inder essen?

Allerdings braucht man, um viel Platz in der Stadt zu haben, schon einen mittelschweren Lottogewinn. Wir leben in einer 110 qm Mietswohnung, links, rechts, oben, unten Nachbarn, der Kellerraum zu klein für das Geraffel von 4 Personen.

Wir werden in absehbarer Zeit auch vor der Entscheidung stehen - das geerbte Haus auf dem Dorf verkaufen und für das Geld eine wieder maximal 100qm Wohnung in der Stadt kaufen (mit Nachbarn oben, unten, rechts, links und zu kleinen Kellerräumen) oder uns den Luxus Platz gönnen und in das Haus einziehen. Wie wir uns entscheiden - keine Ahnung. Möge Schwimu noch lange und in Frieden leben ;).

Grüsse
BiDi

Beitrag von oldbigfish 02.08.07 - 07:38 Uhr

Guten Morgen,

ich bin vor 4,5 Jahren aus einer Großstadt aufs Land gezogen.
Ich lebe hier in einem kleinen Dorf, die nächste größere Stadt ist 25 km entfernt, der nächste Media Markt 45km und sowieso ist natürlich sehr weitläufig.
Einkaufen kann man hier, obwohl es schwierig für mich war nur die Wahl zwischen 2 Supermärkten und Aldi oder Lidl zu haben und auch hat man Nachbarn, aber im Vergleich zur Stadt, ist hier tote Hose.

Manchmal fehlt es mir, mal eben in die Stadt zu fahren oder ins Theater (45km) zu gehen. Auch die Angebote für Kinder sind hier sehr rar gesäht und die vorhandenen sind immer Proppevoll mit elendigen Wartelisten. Das einige Kino stammt aus den 50er Jahren und ist regelmäßig überlaufen, ne gute Pizza oder ein leckeres Gyros kriegst Du hier nicht.

Aber, immer wenn ich in meiner Heimatstadt war und einen Tag dort verbracht habe, bin ich froh, wieder in meine Ruhe zurück zu kehren.
Hier ist zwar nicht meine Heimat, aber mein zu Hause.

LG,

bf

Beitrag von mia271 02.08.07 - 08:03 Uhr

Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen.
Danach hab ich 7 Jahre in Hannover, Leipzig und Puebla (Mexico) gewohnt.
Seit 3 Jahren wohne ich wieder in dem gleichen Dorf wie anfangs.
Mir ist aufgefallen, dass ich am meisten die Weite und Ruhe schätze. Unsere Nachbarn wohnen ca. 70 m weg und wenn wir nicht wollen, hören und sehen wir nichts voneinader. Ich fühle mich unwohl, wenn ich auf Grundstücke komme, wo die Nachbarn direkt daneben wohnen (Im Fall meiner Schwiegereltern sind es von ihrem Badfenster bis zum Schlafzimmerfenster der Nachbarn 7 m #schock ich sage immer, dass im Bedarfsfall auch mal der Nachbar die Klospülung betätigen kann #augen )
Die Stadt hat viele Vorteile, genau wie das Land.
Wo man sich wohler fühlt, kann man sicher nur selbst rausfinden.
Aber gerade mit Kindern ist das Land von der Umgebung her schöner. All die Tiere und Wälder. Es gibt soviel zu entdecken.
Der Sohn meiner Freundin, die in Stuttgart wohnt, kennt weder Schafe, noch Pferde, noch kann er sich mal eine zeitlang draußen mit sich selbst beschäftigen. Er hat es einfach nicht gelernt.
Daher resultiert sicher auch der andauernde Konflikt zwischen Städtern und Dörflern. Die Uhren ticken jeweils anders. Und ehrlich gesagt, krieg ich regelmäßig die Krise, wenn Städter bei uns "einfallen" und sich dann genauso verhalten, wie man es von ihnen "erwartet". Rücksichtslos, laut, zu schnell, zu oberflächlich. Aber wahrscheinlich bekommen Städter auch jedesmal die Krise, wenn sich ein Dörfler in der Großstadt verirrt und über die Straßen "schleicht" ;-)

Probiert es aus. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.

LG

Beitrag von petite27 02.08.07 - 09:39 Uhr

Hallo Pati,

Also ich bin der absolute Landmensch.
Ich bin auf einem, für mich schon relativ grossen, Dorf aufgewachsen mit so ca. 1500 Einwohnern und hab seitdem immer nur in kleineren Ortschaften gewohnt.
Zur Zeit in einem kleinen Kaff mit vielleicht 25 Einwohnern und 12 Häusern, die meisten davon Bauern.
Die eine Sache in einem kleinen Dorf ist du fügst dich voll in die Dorfgemeinschaft ein und gehörst dazu.
Ich bin eher der Einsiedler-Typ und hab bisher nie so sehr nachbarschaftliche Beziehungen gepflegt.
Dann kann es aber auch passieren dass immer schön getratscht wird und du als Sonderling oder Neuling dastehst.

Aber völlig abgesehen davon,
der grösste Vorteil ist wohl für mich die Ruhe. Um die Häuser hier rum ist so viel Platz dass man nicht direkt am Nachbarn klebt und man kann auch mal Krach machen ohne angemacht zu werden.
Für die Hunde ist es eh super, wir sind gleich auf den Feldwegen draussen.
Ich möchte auch so einen Platz wie hier für mein Kind haben.
Ich hatte selber als Kind die Möglichkeit jeden Tag draussen rumzutollen ohne das meine Mutter allzu grosse Sorgen wegen viel befahrenen Strassen gehabt hätte.
Mein Ex (wir wohnen noch zusammen) hat immer in grossen Städten gelebt und konnte sich das Landleben nicht vorstellen.
Mittlerweile fahren wir durch ein Dorf mit vielleicht 1000 Einwohnern und er meint nur...äh das ist aber zu gross hier.

Ach und äh.....falls ihr das Haus nicht haben wollt gelle.....!
Das hört sich schon sehr nach meinem Traumhaus an! ;-)

LG,

Jessi

Beitrag von kloos 02.08.07 - 14:46 Uhr

...ich hätte auch zu dem Haus net nein gesagt ;) aber norden ist nicht meine Welle ;)

LG

Beitrag von k_a_t_z_z 02.08.07 - 10:25 Uhr



Wir sind vor zwei Jahren von Innenstadtmenschen zu Stadtrandbewohnern mutiert, d.h. drei Seiten Wald und Wiesen drumherum, 15 Minuten Autofahrt ins "kleine" Örtchen, 25 Minuten in die "Stadt".

Hat beides was für sich.

Hier die Ruhe, die Düfte, die Weite (wir können zu drei Seiten 40 km weit gucken).

Dort ausgehen, mal eben essen gehen etc..

Aber das hatten wir ja eine Weile. Wir sind jetzt 31 und 37 Jahre alt und planen so langsam mal Familie.

Und das ist ländlich definitiv besser. Ich möchte meine Kinder heute nicht mehr in der Innenstadt groß ziehen.


Also.... Prioritäten setzen....


LG, katzz

Beitrag von robingoodfellow 02.08.07 - 11:15 Uhr

Hallo,

wir sind vor 2,5 Jahren auf's Land gezogen.

ICH WILL HIER WEG!!!

Hier gibt es nix, grad mal nen Edeka, einen Bäcker und einen Metzger. Der Edeka ist auch noch gräßlich also muss ich ewig fahren zum einkaufen. Bei Spazierengehen sieht man nur Felder und Wiesen und pure langeweile. Für jeden Mist muss man in's Auto springen.

In der Krabbelgruppe hatte ich, ausser einer Freundin, nur reine Hausfrauen um mich herum die entweder vom Hof kamen oder für die Hausfrauendasein das schönste ist. Bitte nicht falsch verstehen, jeder soll nach seiner Manier glücklich werden, aber diese Damen ignorieren mich auf der Straße weil ich wieder arbeiten gehen möchte und weil ich einmal versehentlich gesagt habe dass mein Mann sich sterililsieren lassen möchte. Boah, wie die Furien sind die auf mich los. Wie kann ich sowas von ihm verlangen, ein Mann oh nein. Usw. Auf den Spielfesten habe ich ihre Männer noch nie gesehen, keinen Bock auf Kinder, sagen sie selber.

Wir werden auf jeden Fall in 1-2 Jahren hier wieder verschwinden, müssen nur noch Mieter finden da wir das Haus blöderweise verkauft haben.

Allerdings habe ich auch ganz liebe Freunde hier und im Nachbardorf, also man kann es nicht über einen Kamm scheren.

LG

Puck

Beitrag von kloos 02.08.07 - 14:57 Uhr

Hallo,

"Allerdings habe ich auch ganz liebe Freunde hier und im Nachbardorf, also man kann es nicht über einen Kamm scheren."

-finde ich wichtig.

Wir wohnen in einem Dorf mit ca. 500 Einwohnern, in einem Neubaugebiet. Klar komunizieren wir eher mit den Leuten aus dem neubaugebiet und ein paar aus dem Dorf selber. Es gibt solche und solche, ich kann es mir ja selber aussuchen mit wem ich in Kontakt bleiben möchte und mit wem nicht. Genau so ist es auch in der Stadt, da gibt es auch genug Menschen die auch nicht der gleicher Meinung sind wie du, oder auch komisch gucken werden, wenn du denen erzählst das dein Mann sich sterelisieren lassen möchte (macht halt nicht jeder Mann ;)). Es gibt in der Stadt auch genug Frauen, die lieber zu Hause sind, als arbeiten zu gehen. Aber wie du es schon sagtets, man darf es nicht verallgemeinern.
Ich arbeite auch. Habe meine Kinder mit 2 Jahre in den KiGa abgeschoben um etwas mehr rauszukommen, konnte nicht mehr bis 3 jahre warten. Mein Mann möchte sich auch sterilisieren. Und da bin ich ich auch auf viele Meinungsunterschiede gestossen, auch aus dem Familienkreis.

LG

Tanja

Beitrag von robingoodfellow 02.08.07 - 19:51 Uhr

Hallo,

ja klar gibt es überall solche und solche. Aber in der Stadt kann ich Leuten mit denen ich nicht kann leichter aus dem Weg gehen, finde ich. Ich läuft man sich doch ständig über den weg.
Was mich eben ärgert ist diese "ich-mach-alles-richtig"Mentalität. Ich habe mich in dem Jahr Spielgruppe nicht über das "reine" Hausfrauendasein ausgelassen (ich finde dazu habe ich kein Recht, nur weil ich nicht möchte) - und nur weil ich anderer Ansicht bin, was ich aber nie lautstark vertreten habe werde ich von einigen jetzt nicht mehr angeschaut. Nur weil die Damen meinen so wie sie es machen ist es das Nonplusultra und ich bin unfähig, zwinge meinem Mann die Steri auf sei überhaupt die Rabenmutter schlechthin.

Naja, zum Glück gehen die Kids in einen anderen KiGa.

LG

Puck

Beitrag von glu 02.08.07 - 16:07 Uhr

ich hab schon nen kulturschock durch den umzug von hannover nach bremen bekommen *arrgh* für mich ist bremen ein dorf, mehr einwohner als hannover aber viel weniger im angebot, sterbenslangweilig hier, zumindest für mich persönlich, is ja geschmackssache.
mein mann is auch eher ein landei, mehr als stadtrand kommt für ihn nicht in frage...naja, damit kann ich ganz gut leben, man ist ja schnell in der stadt.
aber wenn ich so 40 - 50 km weit fahren müßte, das wäre nix für mich.
landleben nur wenn die großstadt ganz nah ist :-)

ansonsten: versuch macht klug! :-)

lg glu

Beitrag von carrymarry 02.08.07 - 18:04 Uhr

nichts #augen

Beitrag von jacqui29 02.08.07 - 19:11 Uhr

Hallo,

also ich bin vor ca. 3 Jahren aufs Land gezogen, und ich muß sagen, das ich am liebsten wieder weg ziehen würde.

Wir haben ca.300 Einwohner. Die nächste Einkaufsmöglichkeit ist 10km weg, d.h. was vergessen ist nicht drin. Zur nächstgrößeren Stadt fahre ich 20min.

Außerdem braucht man sich natürlich in einem Dorf nicht an irgendwelche Regeln zu halten, sprich Mittagsruhe etc. Tja, das ist manchmal ganz schön blöd.

LG
Jacqui, die niiiieeeee mehr nach Bayern und dann auch noch in die Pampa ziehen würde, und ihr altes Zuhause in Bad-Württ. tierisch vermißt.

Beitrag von lara78 02.08.07 - 21:50 Uhr

Hallo,
ich versuche mich kurz u fassen;-)Bin in ner kleinstadt geboren und lebe auch schon immer hier,in der Grossstadt zu leben kann ich mir nicht vorstellen.Hauptgrund dafür sind:Meine Kinder.Ich kann die Tür aufmachen und die Kids sind im Garten,kein Autolärm,man kann hier Grillen und Laut sein,wir haben Platz ohne Ende,der nächste Spielplatz ist um die Ecke.Meine Kinder können mit dem Rad zur Schule /Kiga fahren ohne dass ich angst haben muss dass sie gleich vom Laster überrollt werden.Sie riechen,fühlen und schmecken die Natür,sie sehen die Kürbisse und Äpfel im Garten wachsen,in 5 Minuten sind wir mittem im Schwarzwald hier,es ist einfach schön.Auf dem Weg zum Kindergarten kommen wir an ner Kuhweide vorbei:-pmeine kinder finden es toll.Kindsein heisst draussen sein,rumtollen,Pony reiten,im Dreck wühlen,auf Bäume klettern,zum Nachbarskind rüberlaufen ohne Hauptstrasse dazwischen.Ich kann nicht Leben ohne die Weinreben vor der Türe,ohne die Berge hier und ohne den Wald.Ich bin halt ne alte verklärte Dorftante:-p
LG