Zählt noch das Verursacherprinzip? Bitte helft mir mal.

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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von zwerg07 02.08.07 - 06:52 Uhr

Hi,
ich hoffe hier Hilfe zu finden. Wir planen für den nächsten Zyklus eine IVF. Nun haben wir bei den Krankenkassen nachgefragt wegen der Kostenaufteilung. Mein Mann ist privat krankenversichert (Beihilfe und PKV) und ich bin gesetzlich versichert. Nun haben wir Gestern Bescheid bekommen das bei meinem Schatz die Kosten für mich nicht mit übernommen werden sondern nur seine. Eine Kyro wird auch nicht übernommen, da nicht notwendig. Ich verstehs einfach nicht.
Ich werde im Dez. 40 und da ist ja meine Zuzahlung von der KK auch erledigt. Die Kostenfrage macht mich einfach krank. Ich dachte immer es geht nach dem Verursacherprinzip ( Ursache eingeschränktes Spermiogramm). So richtig weiss ich auch nicht wies weitergehen soll. Ich hätts am liebsten weiter probiert mit IUI im stimulierten Zyklus. Meine Ärztin rät aber zu IVF, wegen dem Alter. Wie gesagt eine richtige Ursache wurde bisher nicht gefunden warum es nicht klappt. Wenn es etwas wirr geschrieben ist entschuldigt bitte, bin ziemlich durcheinander. LG

Beitrag von fernfee 02.08.07 - 10:26 Uhr


Hi!

guck mal am 31.7., bei einem posting von snape:
Da sine einige Meinungen und auch ein super Link drin, die vielleicht weiterhelfen
(war gleiches Thema, Kostenübernahme PKV)

Beitrag von zwerg07 02.08.07 - 11:16 Uhr

Danke dir. LG

Beitrag von pantherli 02.08.07 - 10:42 Uhr

Hallo Zwerg,

gib nicht so schnell auf. Wahrscheinlich versuchen die meisten KK, erstmal abzulehnen. Gibt es denn eine Begründung für die Ablehnung? Welche Ursachen hat denn der Arzt in der Befragung angegeben? Das ist auch nochmal wichtig, dass der KiWu-Arzt bestätigt, dass die Ursache allein beim Mann liegt.

Ansonsten kannst du mal hier gucken:
http://www.klein-putz.net/forum/info.php?artikel=a02

Die sind auf verschiedene Konstellationen eingegangen. Auf jeden Fall zählt das Verursacherprinzip weiterhin. Sprecht doch nochmal mit der PKV.

Wir haben die gleichen Voraussetzungen wir ihr und die PKV meines Mannes hat auch erstmal versucht, meine Kosten auf die GKV abzuwälzen. Wir haben dann eine Ablehnung meiner KK eingereicht, die sich auf das BGH-Urteil bezogen hat (findest du in o.g. Internetseite) und dann kam auch bald die Zusage seiner PKV.

Ich wünsch dir viel viel Glück und hoffe, dass zum eigentlichen Thema nicht noch Geld- oder Behördenprobleme dazu kommen!!!

liebe Grüße
Silke

Beitrag von zwerg07 02.08.07 - 11:19 Uhr

Danke für deine ausführliche Antwort. Ich hoffe es lässt sich alles irgendwie lösen, aber wir haben auch nicht mehr ewig Zeit uns rumzustreiten, da ich im Dez. diesen Jahres bereits 40 werde. LG