Guten Morgen, brauche mal euren Rat bezüglich meiner Süßen und arbeit!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von engelchen84 02.08.07 - 08:15 Uhr

Hallo Liebe Urbis,

ich bin noch im Erziehungsjah meine Süße ist jetzt 16 Monate Alt und habe gestern ein Vorstellungsgespräch gehabt. Der CHef war sehr zuversichtlich und ich glaube die Arbeit würde mir auch spaß machen. Was mir jetzt aber so die Nacht durch den Kopf ging war dadurch das die Arbeit nicht im Wohnort ist und ich fahren muss sehe ich meine Maus ja dann kaum noch bei 40 Std. die Woche und jeweils 30 min. Fahrt für hin und Zurück. ich weiß nicht ich bin total unsicher ich würde die Arbeit sogern annehmen. Mit der unterbringung meiner Maus das wäre kein Problem aber naja steht ja schon obern .... irgendwie habe ich dass gefühl dann etwas wichtiges im Leben meiner Maus zu verpassen.

Was für Erfahrungen habt ihr gerade oder habt ihr gemacht bin für jede Antwort Dankbar!!

Lg* Jenny

Beitrag von loniemaus 02.08.07 - 08:22 Uhr

hallo jenny,

ich arbeite auch vollzeit, naja fast. 7 stunden täglich plus insgesamt 1,5 stunden fahrzeit.

ich versuche die wenige zeit die ich mit meiner maus habe ganz intensiv zu verbringen. morgen gehen wir den tag locker an und machen uns alle spielerisch und gut gelaunt für den tag fertig. auch wenn es nur 30-40 minuten sind geben wir unserer maus nicht das gefühl im streß zu sein.

abends ist die kleine ziemlich kaputt von der kita und wir haben max. 2 stunden mit ihr. besser gesagt ich 2 stunden und mein schatz 30 minuten. die verbringe ich/wir komplett mit ihr. ich mache in der zeit gar nicht`s im haushalt oder so. ich spiele die ganze zeit mit ihr.

ich glaube, dass qualität mehr zählt als quantität. meine maus hat bestimmt mehr von mir als einige andere kinder die den ganzen tag mit ihren eltern zusammen sind die aber immer nebenbei den haushalt versorgen müssen.

liebe grüße
tina und leonie *26.02.2006

Beitrag von jamey 02.08.07 - 08:30 Uhr

es kommt nicht auf die dauer der zeit an, die du mit deinem kind verbringst, sonder auf die qualität dieser zeit!

mein sohn geht seit er fünf monate ist in die kita (heute ist er auf den tag 17 monate) und ich habe nicht das gefühl etwas in seinem leben verpasst zu haben.

er saß zu hause zum ersten mal, er ist daheim zum ersten mal gekrabbelt, ebenso gelaufen... wenn er was neues im kiga lernt (so zum beispiel vor ein paar monaten rutscheauto fahren...) dann wird das daheim gleich präsentiert ;-)

er hat schon richtige kumpels im kindergarten, schaut sich sehr viel bei den größeren ab. über sozialverhalten brauchen wir auch nicht diskutieren, dass wird natürlich im kiga anders / besser ausgeprägt als daheim mit mutti.

und mal ganz ehrlich, egal was man für ne tolle mutti ist... was der kiga den kleinen bietet, dass kann man denen nicht daheim bieten. so ehrlich muss man zu sich sein! wenn ich jeden tag lese, was in der gruppe wie gemacht wurde, dann stehe ich oft da und staune...auf manche ideen wäre ich niemals gekommen...und ich bin bestimmt nicht einfältig.

mach dir keine sorgen, nutze die zeit die ihr dann zu zweit habt sehr intensiv... also keine hausarbeit parallel, sei nur fürs kind da sein. wird nicht leicht (mache meinen haushalt immer von 19:30-21:00 oder auch mal 22:00) aber es lohnt sich.

#herzlich

Beitrag von nuckelspucker 02.08.07 - 08:51 Uhr

hey,

ich bin nach 14 monaten wieder arbeiten gegangen. hatte ne 40 stunden woche und morgens und abends je eine stunde fahrtzeit.

an zwei tagen konnte ich niclas nur noch ins bett bringen. an den anderen war ich erst um 17 uhr zu hause.

mein mann hat niclas abgeholt an den meisten tagen. ich kam mir total mies vor.

dann hab ich mir schnell ne neue arbeit gesucht in der nähe, nur 35 stunden woche und was soll ich sagen, das ist perfekt für uns.

wenn du jemanden hast, der für dein kind sorgt in der zeit, in der du nicht da bist, dann nimm den job an uns du wirst sehen, dass es euch beiden gut tut. klar wirst du das eine oder andere verpassen, aber du wirst auch sehen, dass du viel entspannter und gelassener bist, wenn du arbeiten gehst und nicht die ganze zeit mit deinem kind zusammen bist.

dein kind wird viel neues lernen.

also kurz und knapp, ich hab es nicht bereut, so früh wieder arbeiten zu gehen. der erste job war wegen der langen fahrtzeit blöd, ich hab mir eben was neues gesucht.

viel spaß beim arbeiten.

lg claudia

Beitrag von ennovi 02.08.07 - 09:05 Uhr

Hallo Jenny!

Mach Dich von diesem Klischee frei!

Die Arbeit wird Dich bereichern (uns das meine ich nicht nur finanziell) und der Kiga wird Deiner Tochter guttun. Sicher ist es schwer loszulassen, aber das musst Du deine Tochter noch so oft. #liebdrueck

Ich bin früh wieder arbeiten gegangen und ich würde es nie ändern wollen.

LG ennovi

Beitrag von engelchen84 02.08.07 - 09:11 Uhr

Danke Schön ihr Lieben das beruhigt mich dann doch schon sehr!!#herzlich#herzlich

Nunnoch eine Frage was haben die von de Erziehungsgeldstellegesagt wie gesagt da ich ja eigentlich noch im Erziehungsurlaub bin. Es steht ja auch noch nicht fest ob es überhaupt klappt abe man muss sich ja informieren;-)

#danke Jenny

Beitrag von janni77 02.08.07 - 09:28 Uhr

Hi Jenny,
ich gehe auch Vollzeit arbeiten und es klappt sehr gut.
Da ich kein Erziehungsgeld bekommen habe, kann ich leider nichts zu dem Thema sagen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da ein problem gibt, wenn du früher "aussteigst" und wieder arbeitest. Staat spart ja dann, das geht sicher immer :-)

Du wirst sicher ab und zu das Gefühl haben, dass es ja nur eine kurze Zeit am Tag ist, die ihr zusammen verbringt, das bleibt nicht aus, aber die kann ja dann entsprechend schön gestalten.
Bei mir isses auch so: 7Uhr ausstehen, 8Uhr los, halbe Std fahren, 8:30 Tagesmutter, 17Uhr abholen, halbe Std Fahrt, 18:30 Abendbrot und bis spätestens 20 Uhr ist Annick im Bett.
Aber wir geniessen die Zeit und meine Tochter will jeden Morgen zu den "kindern". Am Wochenende ist sie erstmal enttäuscht, wenn wir zuhause bleiben....
Sie hat eben genau wie Mama und Papa einen Tagesplan, also etwas "zu tun". Das finden die Kleinen im Allgemeinen auch toll.
"Mama , Papa Arbeiten, Annick Kinder" höre ich jeden morgen....

Also, nimm den Job an! Es wird Euch gut tun.

LG Jana mit Annick 22M

Beitrag von raquel77 02.08.07 - 09:52 Uhr

Hallo Jenny,

ich fahre 1 Stunde (!) zur Arbeit. Also 2 Stunden pro Tag. Ich fange früh an, damit ich zwischen 17 und 17:30 Uhr zuhause sein kann.

Früher wohnte ich näher, und musste nur 15 Minuten fahren (wir sind aus familiären Gründen umgezogen). Zu dieser Zeit war ich knapp eine Stunde früher zuhause als heute. Und ich hatte die Chance, alle ihre großen Entwicklungen (erste Schritte usw.) mitzuerleben. Das hatte sie sich immer für die Abende und Wochenenden aufgespart :-)

Ich muss zugeben, ich wäre gerne öfter bei ihr. Aber ich habe nicht das Gefühl, etwas zu verpassen - jetzt wo sie 2,5 Jahre alt ist. Meine Tochter akzeptiert den Rhythmus, wie er ist und gibt mir morgens sogar einen Abschiedskuss und wartet am Fenster, um mir zuzuwinken. Abends freut sie sich auf mich und dreht nochmal richtig auf, ehe sie dann gegen 20:30 Uhr ins Bett gebracht wird...

LG
Sonja

Beitrag von brianna123 02.08.07 - 12:38 Uhr

Hallo Jenny!

Ich habe eine 19 Stunden-Woche, arbeite also jeden Tag so um die 4 Stunden plus jeweils 15 Minuten Fahrtzeit.

Mein Kleiner geht in den Kindergarten (er ist 15 Monate). Das klappt richtig prima!

Allerdings bin ich ja mittags auch schon wieder zu Hause.

Meine Bekannte arbeitet auch Vollzeit und ist damit sehr zufrieden.

Ich glaube, wenn man weniger Zeit füreinander hat, genießt man sie dafür um so mehr.

Sabrina