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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von erdbeerschnee 02.08.07 - 08:22 Uhr

Guten Morgen...

gestern rief eine Frau bei uns an, die im TH arbeitet und fragte meine Mutter, ob sie eine tragende Katze aufnehmen könnte (meine Mutter arbeitet ehrenamtlich in der Katzenhilfe)
auf die Frage hin, warum denn das TH sie nicht aufnehmen kann, meinte sie dann : doch, das können wir... aber leider ist es im TH so üblich, dass der TH Tierarzt die Katzen SOFORT kastriert... egal wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten ist... der Katze wird direkt der Bauch aufgeschnitten und die Föten/Baby´s entfernt auch wenn sie kurz vor dem gebären steht #schock und das möchte sie dieser Katze nicht antun und deshalb versucht sie jemand anderes zu finden !!!

Ich finde das wirklich grausam... na klar, es gibt genug Katzen... aber sowas kann man doch nicht im Namen des Tierschutzes machen... das muss sooooo furchtbar schmerzhaft für die Katze sein...!!!

Sorry... musste das mal los werden :-[

Beitrag von kopfsalat 02.08.07 - 08:31 Uhr

"das muss sooooo furchtbar schmerzhaft für die Katze sein..."

na, ich geh davon aus, dass die Tiere betäubt werden vor dem Eingriff!!!

Beitrag von erdbeerschnee 02.08.07 - 12:42 Uhr

klar wird die Katze betäubt... aber damit sind die Schmerzen danach ja nicht weg und die werden weitaus schlimmer sein, als eine normale Kastration !?!

Beitrag von petite27 02.08.07 - 08:41 Uhr

Also da muss ich dir aber echt Recht geben.
Das hat ja wohl rein gar nichts mehr mit Tierschutz zu tun!!
Dann machen einige Leute die zu viele junge Katzen kriegen wohl auch Tierschutz wenn sie die Kleinen mal eben ersäufen oder an die Wand werfen!? :-[

Ich hoffe sehr dass das was du schilderst nicht das normale übliche Verfahren in Tierheimen ist!

Beitrag von smr 02.08.07 - 14:18 Uhr

Hallo!
Wenn man sich mal genauer mit Tierschutz beschäftigt, ist mir auch schon aufgefallen, dass es da recht krasse Ansichten, in diesem Fall, auch Taten gibt. Manche Menschen, die beruflich mit Tieren zu tun haben, vertreten recht merkwürdige Ansichten.
Grausam, oder? Ich dachte eben auch, mich trifft der Schlag.
LG
Sandra

Beitrag von sternenzauber24 02.08.07 - 11:24 Uhr

Das find ich aber auch Grausam! Auf jeden Fall, ich glaube aber nicht das die das gerne machen. Tierschützer erleben so viel Elend, meckern können wir ja alle, aber ich glaube mitanzupacken und spenden hilft deutlich mehr weiter.

LG, Julia

Beitrag von erdbeerschnee 02.08.07 - 12:47 Uhr

das stimmt was du schreibst... auch mit dem Elend !!! Dennoch finde ich es nicht Artgerecht, die Babys aus dem Bauch zu reissen und dann vor sich hin sterben zu lassen !!! Dann ist "an die Wand klaschen" noch netter! Meine Mutter hat denen ihre Hilfe angeboten... sie würde die Kleinen auf ihre Kosten vermitteln... sie hat ja jetzt auch das Muttertier und ist gerade jetzt bei einem anderen Tierarzt da sie Ohren und Augenentzündungen hat! Aber das Tierheim unterstützt diese Helfer leider keineswegs... es wird sogar gedroht!!! #augen

Ich kenne den Tierarzt... glaub mir, der hat keinerlei Skrupel !

Beitrag von eule0879 02.08.07 - 11:44 Uhr

Da überlege ich doch.. was macht denn der TA wenn die Katze kurz vor dem Gebähren steht wenn er sie kastriert? Die Kätzchen sind doch dann schon überlebensfähig.. Werden die dann getötet?

Also sorry, aber so ganz glauben kann ich das jetzt irgendwie nicht..

Beitrag von artemis1981 02.08.07 - 12:11 Uhr

Hallo

ist hier auch so....so gibt es dann nicht soviel nachwuchs den sie vermitteln müssen#augen.....und die Kleinen die raus geschnitten werden #schock(sag ich mal so) entweder sie schaffen oder sie schaffen es nicht.... ist das Tierschutz frag ich mich???#kratz#kratz#kratz
aber mir wollten sie damals ja keine Katze vermitteln da ich ja Landwirtin bin und sie nur verkommen lassen würde....(die Worte der Tierheimdame).....mir egal ich weiss das ich kein Tier mehr aus dem Tierheim hole.....

LG

Artemis + 8#katzen + 1 #hund (die ich mir alle privat gesucht habe)

Beitrag von bibi_b83 02.08.07 - 19:07 Uhr

Hallo!

Also das ist definitv nicht die Regel. Ich habe vor etwa 12 Jahren mit Tierschutz angefangen. Habe im Verein, in einem Tierheim und beim Tierarzt gearbeitet und kenne nur einen ähnlichen Fall. Und das war bei einer Katze, die extrem wild war und jedes Jahr sehr viele kleine, die zum Teil auch noch krank waren, bekommen hat. Bis wir sie per Katzenfalle gefangen haben, ist über ein halbes Jahr vergangen. Beim Tierarzt ist aufgefallen, dass sie trächtig war. Wir haben überlegt was zu machen ist und haben uns trotz Trächtigkeit zur Kastration entschieden. Wir hätten sie wahrscheinlich nie wieder gekriegt und deswegen ging es leider nicht anders.

Das ist der einzige Fall den ich kenne. Ansonsten haben alle Katzen ihre Jungen bekommen und danach (sobald es mit den Kleinen möglich war) wurden sie kastriert.

Ich denke, so wird es in den meisten Tierschutzvereinen praktiziert.