Brauche Rat!Noch jemand hier.! OP an der Gebärmutter vor SS...

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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von lea2001 02.08.07 - 13:47 Uhr

Hallo Zusammen,
ich hoffe es kann mir jemand aus seiner Erfahrung berichten:
nach 5 Jahren "üben" für das 2.Kind, sind wir seit Anfang Juli in einer Kiwu-Praxis. Heute hatte ich mein MRT ( magentische Tomographie ) und die Diagnose war niederschmetternd:
mit einer Zyste, oder mehreren habe ich gerechnet, aber letztendlich ist meine Gebärmutter nach dem Notkaiserschnitt vor 6 Jahren nicht richtig zusammen gewachsen. Dazwischen ist eine Kammer, die verhindert das ich schwanger werde. Abgesehen davon, das alle Werte bei uns ok sind und immer waren, das SG auch gut ist, war mein einer Eileiter nicht mehr durchlässig. Aber damit standen die Chancen trotzdem gut schwanger zu werden.
Jetzt müsste ich mich operieren lassen, da selbst wenn eine künstliche Befruchtung klappen würde, das Risiko hoch wäre, dass der Uterus während einer Schwangerschaft reisst.
Die OP an sich , ist laut dem Professor keine leichte OP, könnte über den Tag dauern. Bei möglichen Komplikationen könnte die schlimmste Konsequenz sein, dass ich meine Gebärmutter verliere. Ansonsten hat er sich weder direkt dafür noch dagegen ausgesprochen.
Es geht mir nicht nur um eine erneute Schwangerschaft ( denn auch beim 2.Kind ist es nicht leichter damit abzuschliessen ), sondern auch um meine Gesundheit.
Da ich ja schon ein Endometrioseknoten vor 2 Jahren entfernt bekommen habe und einige Beschwerden in leichter Form habe, bin ich mir unsicher, ob eine OP irgendwann nicht sowieso notwendig wird. Trotzdem hat er heute keine weiteren Zysten gesehen. Aber in dieser Kammer sammelt sich auch Menstruationsblut, was einige Tage später erst ausgeschieden wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so problemlos sein soll.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen schon gemacht ( eine OP an der Gebärmutter vor der Behandlung oder wegen Endometriose )und wie war das dann bei Euch?
LG eine traurige und schockierte Lea

Beitrag von engel_meike 03.08.07 - 08:42 Uhr

Hallo Lea!

Ich kann mir gut vorstellen, dass das zunächst einmal ein Schock für Dich/Euch gewesen ist. Ich verstehe nur nicht, warum die Dir vor 2 Jahren das noch nicht gesagt haben (als die Endo. entfernt wurde) #kratz

Im Jahr 2005 hatte ich zwei große OP´s an/in der Gebärmutter (Myome, Endo. und ein Schleimhautpolyp) wurden entfernt, wenn ich das nicht hätte machen lassen wäre ich wohl nicht im Mai 2006 #schwanger geworden!

Nun, wir sind jetzt auch am "üben" für Nr. 2 und meine neue FÄ hat mir mitgeteilt dass ich wieder Myome habe und das ich mich wenn ich noch ein #baby haben wolle für eine OP entscheiden sollte ... bis jetzt konnte ich mich noch nicht dafür entscheiden #gruebel

Bei Dir ist der Fall aber weit aus schwieriger da es ein so großer Eingriff ist ... die Entscheidung kann Dir wohl keiner abnehmen aber es geht um Deine Gesundheit und Du musst ja auch an Dein Kind denken!

Ich wünsche Dir Kraft um eine Entscheidung zu treffen in jedem Fall wird es nicht einfach!

LG
Meike

Beitrag von lea2001 08.08.07 - 12:25 Uhr

Hallo Meike,
sorry, dass ich so spät antworte, habe mein Beitrag einfach vergessen, lieben Dank für Deine Antwort.
Hat Deine OP lange gedauert und war dies mit einem Bauchschnitt?
Leider sind bei mir die Umstände immer etwas unglücklich. Bei der BS 2003 wurde nur die Undurchlässigkeit meines einen Eileiters festgestellt. 2004 hatte ich mehrer US zur Eisprungbestimmung, aber auch da fiel es anscheinend nicht auf. Den Endo-Knoten an der KS-Narbe hat meine FÄ vernachlässigt ( nur wucherndes Gewebe ). 2005 bin ich zu meinem jetzigen FA und für den war es offentsichtlich dass der Knoten raus muss, war ja mandarinengross und man konnte ihn von aussen ertasten. Deshalb hat er wohl auch kein MRT zur weiteren Abklärung gemacht. Wie weit dann während der OP man hätte was sehen können, werde ich ihn morgen fragen. Der Professor in der Kiwu-Praxis hat beim ersten US sofort etwas an der Narbe gesehen, dachte erst es wäre eine Zyste. Deshalb direkt zum MRT um bessere Bilder zu bekommen. Nun ja, morgen sprechen wir mit meinem FA, um eine 2. Meinung zu hören.
Es ist halt schwierig, mein Verstand sagt mir eindeutig: wenn es nicht auch eine medizinische Notwendigkeit gibt, keine OP!
Leider sagen meine Gefühle immer etwas anderes. Im Moment ist meine Arbeitskollegin schwanger und ich freue mich herzlich für sie, aber es ist schwer, dass jetzt täglich miterleben zu müssen. Und zu guter Letzt ereilte uns gestern abend die Nachricht, das meine Schwägerin schwanger ist. Mir ist klar dass ich da durch muss, kann ja nicht Rest meines Lebens mit Scheuklappen rumlaufen, aber ausgerechnet jetzt ist es schwer das zu hören.
LG Lea

Beitrag von engel_meike 08.08.07 - 20:41 Uhr

Hallo Lea!

Insgesamt hatte ich ja 5 OP´s im Jahr 2005 (incl. Ausschabung) und die letzten Beiden haben ca. 2 Std. gedauert. Ich hatte Glück und es konnte alles Endoskopisch gemacht werden #schwitz.

Bin ja zur Zeit auch in der Situation, dass mir gesagt wurde wenn ein 2. Kind bzw. SS kommen soll dann sollte ich die Myomuklation noch mal durchführen lassen ... kann mich aber nicht wirklich dazu durchringen. Wenn ich dann allerdings eine Schwangere sehe komme ich doch ins Grübeln.
Na ja, meine Kleine ist ja erst etwas mehr als 6. Monate also habe ich ja noch ein Baby aber was ist dann in einem Jahr ... jünger werde ich auch nicht! Bei mir ist das aber nicht so "wild" wie bei Dir und die OP ist schon eher ein Routineeingriff weil die Myome noch so klein sind.

Einen Rat kann ich Dir da wohl auch nicht wirklich geben aber ich kann gut nachvollziehen wie schwer es für Dich sein muss #liebdrueck

LG
Meike