18 Tage alt, saugt nicht mehr an der Brust, abpumpen

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von alicewunder 02.08.07 - 14:28 Uhr

Also, mein Kleiner trinkt seit 2 Nächten nicht mehr an der Brust. Er lässt die Warze immer wieder aus dem Mund rutschen. Das gleiche Problem hatten wir in den ersten Tagen auch, aber irgendwann hat es dann doch geklappt. War dann zuletzt teilweise 5 bis 6 Stunden an der Brust, ist dran eingepennt, hat aber nie so richtig zügig getrunken, immer nur ein paar Schluck und dann genuckelt... Nun geht an der Brust wie gesagt nix mehr.
Meine Hebi sagt, alle 3 h abpumpen und dann füttern. Beim Abpumpen kommen nur (?) 50 bis 60 ml raus, sie meint, das sei zu wenig. Deswegen nun konsequentes Abpumpen, um die Milchproduktion in Gang zu bringen. Das Problem ist, dass mein Kleiner nicht so viel wiegt und auch gestern erst sein Geburtsgewicht von 2910 g wieder drauf hatte.
Ehrlich gesagt, finde ich es im Moment ganz gut, etwas Zeit zwischen den Mahlzeiten zu haben. Endlich habe ich das Gefühl, unserem Kind geht es gut, er schläft endlich mal 2 h friedlich am Stück, hat auch mal die Augen zum Schauen auf, ohne ausschließlich zu brüllen und macht einen rundum zufriedenen Eindruck. Selbst beim Wickeln schreit er nicht mehr. Vorher hat er, wenn er wach war,, eigentlich immer geschrien oder ist direkt an der Brust wieder eingeschlafen. Ich glaube ja, das er an der Brust nie so richtig gut getrunken hat und nie so richtig satt war.
Was meint ihr, wird das mit dem Stillen bei uns noch mal was???

Alice mit Theodor

Beitrag von flexi 02.08.07 - 14:53 Uhr

Hi,

bei mir war das gleiche, doch das abpumpen hat nicht lange geklappt und es kam gar keine Milch mehr.
Jetzt bekommt sie HIpp 1er und Beikost.
Ich war sehr traurig, dass das Stillen nicht mehr geklappt hat.

Alex

Beitrag von anka1974 02.08.07 - 14:57 Uhr

Wir hatten das gleiche Problem. Leider hat es bei uns nicht mehr geklappt. Abpumpen klappte nicht und meine Hebi hat mir damals aber erklärt, dass das nicht bei allen Frauen klappt. Sprich - Du kannst durchaus mehr Milch haben, als Du abgepumpt bekommst.
Falls Du wegen Theodors Gewicht bedenken hast, frag einfach den Kinderarzt.
Wenn der sagt, es ist alles in Ordnung versuche einfach weiterzustillen. Solltest Du aber keine Kraft mehr dazu haben solltest Du über das abstillen nachdenken. Stillen ist das Beste für Kinder, aber wenn es nicht klappt ist Euch Beiden nicht geholfen. Sprich mit der Hebamme über Deine Bedenken, denn nur sie kennt Euch genau.

Ich drücke Dir die Daumen, das es klappt. Und wenn es nicht klappen sollte, auch Flaschenkinder werden gross und man kann eine ebenso gute Beziehung zu ihnen aufbauen wie zu Stillkindern. Keine Angst

Liebe Grüße
Sandra und Alena

Beitrag von debuggingsklavin 02.08.07 - 15:14 Uhr

Hat er vielleicht ne Saugverwirrung?
Das passiert bei manchen Babys, wenn sie nen Schnuller bekommen.

Ich würd dranbleiben. Schnuller wegtun, Flasche sein lassen und viel anlegen.

LG,

dementia

Beitrag von alicewunder 02.08.07 - 18:47 Uhr

Einfach anlegen ist eben nicht so einfach, wenn er nicht oder nicht richtig saugt und nicht genügend Milch bekommt! Wenn dein Kind zusehends an der Brust frustriert, weil er nicht richtig satt wird, aber eben auch nicht stark genug saugt dann ist es nicht einfach mit anlegen getan (wenn z.B. die Brustwarze immer wieder raus rutscht...)!

Alice

Beitrag von sooza 02.08.07 - 19:58 Uhr

Hallo Alice,

hast Du die Möglichkeit, Dir eine Stillberaterin zu suchen? Hebis sind was das Stillen angeht gerade bei Problemen teilweise auch überfordert. Eine Bekannte hatte auch arge Probleme mit dem Stillen und hat über die La Leche Liga eine Stillberaterin gefunden. Die schaut sich vor allem ganz genau an, wie Dein Baby an der Brust liegt, wie es saugt, schluckt etc. und versucht dann, das Problem mit Euch beiden gemeinsam zu lösen. Bei meiner Bekannten klappt es jetzt viel besser mit dem Stillen. Das Kind hatte den Dreh mit dem Saugen nicht so richtig raus und hat daher wohl immer zu wenig Milch abgekriegt und war immer sehr unruhig.

Ich fürchte, wenn Du nicht weiter konsequent dran bleibst, Dir fachkundige Unterstützung holst und auch noch weiteren Stress aushältst, dann wird das mit dem Stillen schnell zu Ende sein. Aus der Flasche trinkt es sich nun mal einfacher und ein zurückgewöhnen ist wohl nicht so einfach und Bedarf viel Geduld.

Viele Grüße und alles Gute
Sooza (39. SSW, ET -10)