wenn wir eher ausziehen müssen wir zahlen an vermieter? rechtens?

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von luckylike 02.08.07 - 20:25 Uhr

hallöchen

wir wollen umziehen unser vermieter hat den mietpreis nach zögern um 50 euro gedrückt,
ABER nur unter der bedingung wir dürfen 5jh nicht künd. sonst müssen wir für für die 5 jh pro monat 50 euro nachzahlen.
also 3000.- euro auch wenn wir nach 4,5jh kündigen.

ist das überhaupt rechtens, oder kann ich das unterschreiben weils eh nichtig ist????


brauche dringend hilfe danke lucky

Beitrag von tonkaldonna 02.08.07 - 20:54 Uhr

Was steht denn im Mietvertrag drin??So weit ich weiß,ist es doch Dir selber überlassen wie lange Du wo wohnen bleibst.Ich denke mal Ihr habt,wenn Ihr kündigt,3 Monate Kündigungsfrist.Dann müßt Ihr entweder die 3 Monate weiter zahlen,wenn Ihr früher auszieht,oder einen Nachmieter stellen.So kenne ich es.Aber schau Dir erstmal Deinen Mietvertrag an.Mündliche Vereinbarungen gelten meines Erachtens nicht.
Beate

Beitrag von luckylike 02.08.07 - 21:05 Uhr

hallo

in unserem mietvertrag steht
direkt drin das wir wenn wir eher als die 5 jahre ausziehen wollen vom anfang des mietverhältnisses bis zum ende der 5 jahre die monatliche reduzierung ( hier 50 euro) nachzahlen müssen.
ich habe den vertrag erst heute bekommen von unserem makler der ist aber jetzt im urlaub .

Beitrag von tonkaldonna 02.08.07 - 21:38 Uhr

Du wohnst jetzt so lange in der Wohnung und hast erst heute den Mietvertrag vom Makler bekommen??
Gibt es denn Gründe,warum Ihr ausziehen wollt??Vielleicht könnt Ihr ja trifftige Gründe angeben,daß Ihr auch ohne diese Art von Nachzahlung (wegen nichterfüllung des Vertrages) da raus könnt.
Beate

Beitrag von bezzi 03.08.07 - 07:18 Uhr

Hallo Beate,

ich fürchte, Du hast da was komplett missverstanden.

Die Fragerin will umziehen.
Der NEUE Vermieter bietet einen Rabatt für den NEUEN Mietvertrag, wenn die Fragerin sich für 5 Jahre festlegt.

"Was steht denn im Mietvertrag drin??So weit ich weiß,ist es doch Dir selber überlassen wie lange Du wo wohnen bleibst."

Natürlich kann Dich keiner zwingen, länger in einer Wohnung zu wohnen als Du willst. An der Pflicht, Miete zu bezahlen, ändert ein Auszug allerdings nichts.

"Ich denke mal Ihr habt,wenn Ihr kündigt,3 Monate Kündigungsfrist.Dann müßt Ihr entweder die 3 Monate weiter zahlen,wenn Ihr früher auszieht"

Man kann die Kündigung aber mietvertraglich für eine gewisse Zeit ausschließen.

",oder einen Nachmieter stellen."

eine der hartnäckigsten Märchen auf diesem Planeten.

"Mündliche Vereinbarungen gelten meines Erachtens nicht."

Natürlich gelten mündliche vereinbarungen, sofern man sie beweisen kann.


Sie lieber ein bisschen zurückhaltender mit Deinen Ratschlägen, denn auch wenn Du es gut meinst, so kann in rechtlichen Fragen ein komplett falscher Tipp doch ziemlich üble Folgen haben.


Beitrag von tonkaldonna 03.08.07 - 21:03 Uhr

sorry,habe es mir noch mal durchgelesen,was sie schrieb.ich dachte sie wohnt da schon,daher verstand ich nicht warum sie erst jetzt den vertrag bekommen hat.Mit der Kündigung,bin ich auch von ausgegangen,was in der regel ist.meistens 3 Monate.deshalb sollte sie sich auch den vertrag durchlesen,denn da steht ja alles drin,was vereinbart wurde.
inwiefern gelten mündliche vereinbarungen?? ich würde nie eine mündliche vereinbarung machen,gerade in solchen angelegenheiten.es ist immer besser alles schriftlich zu haben,bevor man über´n tisch gezogen wird.wir haben hier gerade ärger mit einer mieterin meines mannes.
beate

Beitrag von bezzi 03.08.07 - 07:32 Uhr

Der neue Vermieter bietet Euch einen "Rabatt" an, wenn ihr Euch für 5 Jahre festlegt. Ist doch im Geschäftsleben (Handyverträge, Telefonanbieter...) gang und gäbe.
Der gegenseitige Kündigungsausschluss ist jedenfalls wirksam, wenn er richtig formuliert wurde:

http://www.immobilienscout24.de/de/umzug/mietertipps/kuendigung/ratgdmbmh0233.jsp

Das würde bedeuten, dass Ihr auf JEDEN FALL 5 Jahre dort Miete zahlen müsst, egal ob ihr da noch wohnt oder nicht.
Der Vermieter kommt Euch also ein zweites mal entgegen und öffnet Euch die Möglichkeit, früher zu gehen, wenn Ihr den "Rabatt" zurückzahlt.

Ich finde das nachvollziehbar und logisch.

Entscheide selber, ob es Dir wichtiger ist, EUR 50,- zu sparen oder jederzeit kündigen zu können.

Beitrag von mamapapaleni 03.08.07 - 11:16 Uhr

Ich bin rechtlicher Laie, frage mich aber gerade, ob es richtig ist, dass sie den Rabatt dann für 5Jahre zurückzahlen müssen?!
Beispielsweise ziehen sie nach 3Jahren aus, wäre es dann nicht eher richtig, sie müssten 3Jahrex12Monatex50Euro, also 1550Euro nachzahlen?

Beitrag von bezzi 03.08.07 - 12:11 Uhr

Natürlich nur für die Monate, in denen man da gewohnt hat. So habe ich das zumindest verstanden.

Beitrag von luckylike 03.08.07 - 12:55 Uhr

hallöchen

danke erstmal für deine antwort,
zu :


"Natürlich nur für die Monate, in denen man da gewohnt hat. So habe ich das zumindest verstanden"

ja du hast tatsächlich recht nur so lange wie wir dort wohnen, bin die ganze zeit davon ausgegangen das ich eine komplette zahlung für die 5 jh leisten muss, aber habe noch mal richtig nachgelesen,

wenn ich eher ausziehe muss ich für diese zeit die ich dort wohnte 50.- nachzahlen.

eigentlich ok die reglung. war im ersten augenblick etwas irritiert weil das so nicht abgesprochen war, aber somit brauchen wir uns ja dann nicht um einen nachmieter kümmern.


danke für deine hilfe

Beitrag von bettyboo6 03.08.07 - 21:23 Uhr

Zeitmietverträge sind NICHT mehr gültig.
Zwar haben wir auch aus Kulanz einen Nachmieter gesucht, da ich für 4 Jahre unterschrieben habe und nach 2,5 ausziehen musste, aber es ist nicht mehr vor Gericht durchsetzbar.

LG
die betty

Beitrag von luckylike 03.08.07 - 21:28 Uhr

hallo


ich müsste dann also auch im falle eines falles die 50 euro nicht nachzahlen???

lucky

Beitrag von bettyboo6 03.08.07 - 22:01 Uhr

soweit ich weiß nein.
Aber ich würde um mich abzusichern einfach mal bei einem Anwalt nachfragen.
Das kostet max. 50 Euro und ihr seid auf der sicheren Seite.
Aber mein Männe meinte eben auch: diese Verträge sind nicht mehr gültig.