Kuhmilchunverträglichkeit.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von devil1998 02.08.07 - 22:26 Uhr



Hallo Ihr,

meine Kleine hat ja seit fast 5 Wochen Blut im Stuhl. Nicht in jedem und wenn dann nur wenig, tropfen oder kleine Fäden.
Mein KIA hat Blut, Stuhl und Allergietest gemacht. nix gefunden.
Wir mußten dann diese Woche in die Klinik zur Rectoskopie. Dort wurde nichts gefunden.
Also sind sie wieder bei der Diagnose Kuhmilchunverträglichkeit. Jetzt sollten wir von jetzt auf sofort mit Stillen aufhören (bis dahin voll gestillt) und die Spezialnahrung Neocate füttern. Ich soll diese jetzt eine Woche füttern und dann wieder mit Stillen anfangen. Ich selbst soll jetzt komplett auch Kuhmilchprodukte verzichten. Wenn es dann wieder blutet, dann wars das mit dem Stillen.

Mich macht es total fertig, dass ich nicht stillen darf und ich habe wahnsinnig Angst, dass es auch ab nächste Woche nicht mehr klappt. Mir persönlich ist das Stillen sehr wichtig und ich habe das Gefühl mein Baby zu enttäuschen, wenn sie nicht mehr an meine Brust darf.

Kennt sich jemand von Euch mit Kuhmilchunverträglichkeit aus?

LG
Manu

Beitrag von liz 02.08.07 - 22:41 Uhr

hallo manu!

erstmal lass dich #liebdrueck
aber, glaubst du wirklich dass nach einer woche ohne stillen die milch noch da ist bzw wieder kommt??

ich habe auch laktoseintoleranz. aber mir verursacht das bauchweh und durchfall. eine bekannte hat sogar schwere unverträglichkeit aber auch noch nie blut im stuhl gehabt.

die milchprodukte bei dir wegzulassen halte ich für eine gute idee. ev. bringt das ja was.

das hier hab ich auf wikipedia gefunden
Auswirkungen, Symptome [Bearbeiten]Bei Laktoseintoleranz gelangen nach dem Konsum von Milch und Milchprodukten größere Mengen Milchzucker, die eigentlich im Dünndarm verarbeitet werden sollten, in den Dickdarm und werden dort von der Darmflora als Nährstoff fermentiert. In der Folge kommt es vor allem zu charakteristisch riechenden Darmwinden und Blähungen, Bauchdrücken bis -krämpfen, Übelkeit, Erbrechen und häufig auch zu spontanen Durchfällen. Die Symptome nehmen mit der Menge der konsumierten Laktose zu.

Bei angeborener absoluter Laktoseintoleranz sind die Symptome bedeutend schwerer als bei der 'natürlichen' mit dem Alter zunehmenden Form.

Andauernde schwere Durchfälle bedeuten eine Reizung der Darmschleimhaut und können außerdem zu einer Störung der Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen führen, ggf. sogar zu vermehrten Infektionen. Längerfristig kann es zu einer Schädigung des Dünndarms kommen (Verkümmerung der Dünndarmzotten). Dadurch vermindert sich dann auch die Aufnahme von Nahrungsmitteln insgesamt.

und das hier auf netdoktor
Welche Beschwerden treten bei einer Laktoseintoleranz auf?

Je nach Ausmaß des Laktasemangels kann nach Konsum milchhaltiger Speisen Durchfall, Bauchschmerz, Übelkeit, Völlegefühl, oder Blähungen auftreten.

Sollten Hautausschläge, Nesselfieber, Asthma, Heuschnupfen oder Kopfschmerzen hinzukommen, sollte die Möglichkeit einer Milchallergie in Betracht gezogen werden. Bei dieser Form der Allergie treten im Gegensatz zur Milchzuckerunverträglichkeit Beschwerden schon bei Aufnahme kleinster Mengen auf. In diesem Fall sollten Sie Ihren Arzt über diese Beschwerden informieren.

in keinem der beiden infos steht dass das blut im stuhl verursacht. vielleicht ist es das ja nicht.

alles gute für euch
lg liz

Beitrag von jeanny0409 02.08.07 - 23:10 Uhr

Hallo, bitte nicht abstillen#schock#schock
Daskann es noxh schlimmer machen!!!!!!!!!
Und ja ich kenn mich aus. Meine Große hat auch ne Unverträglichkeit, die jetzt aber fast koplett verschwunden ist (mit18Monaten)#freu,
Was ist das bloß für ein Arzt der dir das rät(kopfschüttel)
Also falls es wirklich eine Kuhmilchunverträglichkeit sein sollte hilft ab sofort folgendes:
1.
Ab sofort darfst du keine Kuhmilchprodukte mehr essen für 2 Wochen, wenn es nichts hilft war es auch keine Kuhmilchunverträglichkeit.
2.
Stille dein Kind weiterhin, gib ihm keinen Tee ooder Saft auch Tee kann Allergien auslösen.

Also der Arzt kennt sich wirklich nicht aus. Du musst jetzt zwar für 2 Wochen etwas eingeschränkt aber die Babynahrung kann alles noch schlimmer machen,und wenns nicht dardan lag?
Dann hättest du umsonst abgestillt.
Also versuch es. Du kannst inder Zeit die Milch auch z.B.durch Sojamilch ersetzen wenn du die magst.
Wenn du noch Fragen hast, nur zu;-)

Jeanny+Annabell+Mia

Beitrag von maytau 03.08.07 - 10:48 Uhr

Hallo Manu,

wieso denn abstillen??????#kratz
Die Idee, dass du auf Kuhmilchprodukte verzcihten sollst ist gut, aber du brauchst doch nicht abstillen!!!Oder bist du eine Kuh???
Meine Maus hat eine Kuhmilcheiweißallergie und ich stille auch noch, weil er keine normale Nahrung sonst nehmen darf.
Ich esse weniger Kuhmilchprodukte und er hat keinerlei Anzeichen, dass er darauf reagiert. Die Mengen sind dann doch so gering in der Muttermilch.

Nun zu der Anhrung Neocate. Wenn deine Maus eine Kuhmilch-Allergie hat, dann ist diese Nahrung nicht gut, da sie auf Sojabasis hergestellt ist. Es kann dann sein, dass eine Kreuzallergie auf Soja entsteht. Die einzige Nahrung die du ohne Bedenken geben kannst ist Progomin AS von Milupa.
Die fütter ich zur Zeit und alles ist wunderbar.

Ich würde mal sagen, dass dein KiA nicht sehr viel davon versteht. Ist er Allergologe? Wenn nicht, dann such dir einen KiA der einer ist.

Wenn du noch mehr fragen hast, bezüglich der Kuhmilchallergie, dann meld dich ruhig bei mir. Ich habe den Stress auch mitmachen müssen, aber jetzt klappt alles prima.

LG
Natalie