Mutterschutz

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von schnulli6schatz3 02.08.07 - 22:38 Uhr

Ich bin Krankenschwester in einer Zeitarbeitsfirma und weiß nicht genau wie das ist mit dem Mutterschutz können die mich dann feuern?? Im Vertrag steht irgendwie nichts drin?? Könnt ihr mir da weiterhelfen??? Gilt das Gesetz immer?


Danke für eure antworten

Beitrag von pebles2345 02.08.07 - 22:39 Uhr

Soweit ich weiß darf man dich im Mutterschutz nicht entlassen

Beitrag von schnulli6schatz3 02.08.07 - 22:41 Uhr

Ja aber in der ZA?? Ich kann ja dann nicht immer so gebucht werden wie man mich brauch? wegen uhrzeiten und so

Beitrag von ira_l 02.08.07 - 22:43 Uhr

Das ist, meines Erachtens egal. Du bist bei der ZA ja auch angestellt und ich wüßte nicht, warum die da rauskommen sollten. Müssen sich eben mit den Aufträgen nach den Gesetzen richten.

LG Ira

Beitrag von pebles2345 02.08.07 - 22:44 Uhr

schau mal hier

http://bundesrecht.juris.de/muschg/index.html

Beitrag von pebles2345 02.08.07 - 22:41 Uhr

Vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung ist die Kündigung des Arbeitsverhältnisses bis auf wenige Ausnahmen unzulässig. Eine solche Ausnahme kann z. B. vorliegen bei Insolvenz, bei der teilweisen Stilllegung des Betriebes (ohne die Möglichkeit der Umsetzung der Schwangeren auf einen anderen Arbeitsplatz) oder in Kleinbetrieben, wenn der Betrieb ohne qualifizierte Ersatzkraft nicht fortgeführt werden kann. Auch eine besonders schwere Pflichtverletzung durch die Frau kann im Einzelfall ausnahmsweise zu einer Kündigung berechtigen. Der Arbeitgeber muss in diesen besonderen Fällen aber zuerst bei der zuständigen Behörde beantragen, dass die Kündigung für zulässig erklärt wird. Erst nach der Zustimmung der Behörde kann er rechtswirksam kündigen. Eine früher erklärte Kündigung ist unwirksam. Nimmt die Mutter nach der Geburt des Kindes Elternzeit, so verlängert sich der Kündigungsschutz über die Frist des Mutterschutzgesetzes hinaus bis zum Ablauf der Elternzeit.

Der Mutterschutz beginnt 6 Wochen vor der Geburt bzw. vor dem errechneten Geburtstermin. Werdende Mütter dürfen in den letzten 6 Wochen vor der Entbindung nicht arbeiten, es sei denn, dass sie sich ausdrücklich dazu bereit erklären. Nach der Niederkunft dürfen die Wöchnerinnen bis zum Ablauf von 8 Wochen nicht beschäftigt werden, bei Früh- und Mehrlingsschwangerschaften wird diese Zeit auf 12 Wochen ausgedehnt.

Des Weiteren wird in dem Gesetz das Verbot von Mehrarbeit (d. h. mehr als 8,5 h / Tag), Nacht- und Sonntagsarbeit festgelegt (§ 8 MuSchG).

Beitrag von pebles2345 02.08.07 - 22:43 Uhr

mit Arbeiten, bei denen regelmäßig Lasten von mehr als fünf kg Gewicht oder gelegentlich Lasten von mehr als zehn kg Gewicht ohne mechanische Hilfsmittel von Hand gehoben, bewegt oder befördert werden. 2Sollen größere Lasten mit mechanischen Hilfsmitteln von Hand gehoben, bewegt oder befördert werden, so darf die körperliche Beanspruchung der werdenden Mutter nicht größer sein als bei Arbeiten nach Satz 1,

Akkordarbeit und sonstigen Arbeiten, bei denen durch ein gesteigertes Arbeitstempo ein höheres Entgelt erzielt werden kann, Fließarbeit mit vorgeschriebenem Arbeitstempo ist verboten.

Beitrag von jolin80 02.08.07 - 22:42 Uhr

Hallo ,

sobald du weißt das du schwanger bist bist du unkündbar.

Wenn du allerdings einen befristeten vertrag haben solltest läuft der zu dem Datum auch ab , es sei denn dein AG verlängert den.

LG Jolin (21.SSW)