schwanger...umzug....größere Wohnung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mareen1003 03.08.07 - 07:50 Uhr

Hallo Mädels,

ich bin jetzt im 3. Monat schwanger und bekomme ALG I und mein Freund bezieht ALGII.

Wir wollen in die Nähe meiner Eltern ziehen. Natürlich wollten wir gleich eine Wohnung beziehen, die uns laut Hartz IV mit 3 Personen zusteht.

Meine Frage ist nun: Ab wann dürfen wir eine größere Wohnung haben?

Ich danke euch für jede Antwort!

LG Mareen

Beitrag von tatjanacornelia84 03.08.07 - 08:03 Uhr

Hallo Mareen,

wenn ich mich nicht irre (also bin mir wirklich nicht sicher aber bei uns ist es momentan so) stehen euch jetzt schon 3Zimmer zu bist ja schwanger. Weiß nur nicht ob es vom Arbeitsamt aus auch so ist, bei uns ist es anders ich beziehe ALG1 und mein Partner geht aber arbeiten. Uns wurde schon als ich glaube erst in der 6ssw war gesagt 3Zimmer. Mhh höchstens du rufst mal an und erkundigst dich ab wann dir/euch diese Wohnung zusteht. Meinst ja mit größere vermutlich 3Zimmer oder???

Lg tatjana (21SSW) #liebdrueck

Beitrag von jamey 03.08.07 - 08:06 Uhr

tolle situation um ein kind zu bekommen #augen

würde mich wundern wenn man bei bezug von alg2 mal eben so umziehen bzw. größer ziehen darf. aber in deutschland ist ja alles möglich.. wieviel m2 habt ihr denn jetzt? ist es nicht möglich die wohnung noch ein wenig zu halten? ein baby braucht ja nun am anfang echt keinen eigenen palast?!

wenn ihr beide alo seid dann sind die eltern in unmittelbarer nähe ja nicht so wichtig, das würde ja erst wichtiger wenn du wieder arbeiten willst.

finde es bissl frech immer alles bis zum vollen auszuschöpfen, wie gesagt, die anfangszeit mit baby geht gut und gerne in ner kleineren wohnung (mal abgesehen von nem 20qm einzimmerapartement)

warum mich das leicht ärgert? ich arbeite, habe studiert und muss trotzdem so rechnen, dass ich ins wohnzimmer ausgezogen bin um meinem sohn eine art "eigenes" zimmer zu gönnen. er schläft im schlafzimmer, also mit kleiderschrank etc, ein kinderzimmer in dem sinne hat er mit 17 monaten nicht. und ihr...ihr sitzt beide daheim und wollt drei zimmer vom staat... obwohls erstmal auch anders ging...

Beitrag von tatjanacornelia84 03.08.07 - 08:10 Uhr

danke verstehe nicht wieso du da jetzt so kommst. Weißt ja nicht wie lang beide schon arbeitslos sind u in welcher Situation sie sich befinden. Ich beziehe übrigens erst ab 1.10 ALG1 weil mein Vertrag ausläuft zum 30.09 ;) und ich ja dann logisch schwer vermittelbar bin wenn ich ca. 7 1/2 Monat bin. Mann muss ja nicht gleich alle über einen Kamm scheren nicht wahr.
trotzdem dir alles gute #liebdrueck

Beitrag von jamey 03.08.07 - 08:17 Uhr

hast schon recht, aber ihr freund ist 29 mit alg2... also schon ne weile alo. wenn sie im märz ihr baby bekommt ist sie seit..hm juni schwanger... bezieht alg1...war zu 75% also schon vor der schwangerschaft alo!

und ich habe ja nun auch nicht gewettert wie sonstwas, sondern lediglich angemerkt, dass es auch mit baby erstmal in ner kleineren wohnung geht. wie gesagt, einige arbeiten hart und können sich nicht so eine große wohnung leisten wie alg2 empfänger sie vom staat und der allgemeinheit bezahlt bekommen. da kann doch was nicht stimmen....

sind so meine überlegungen...

Beitrag von mamamaren 03.08.07 - 08:27 Uhr

Ich geb dir absolut recht! Ich war auch erstmal 2 jahre voll arbeiten und wohn zur zeit noch in einer 45m2 Wohnung. Mir hilft auch keiner. Finde es nicht ok, sich voll auf den Staat zu beruhen, aber ist halt einfacher. Man sollte sich schon überlegen, ob man das geld hat ein kind in die Welt zusetzten. Wenn ich nach meinem Wunsch gegangen wäre, wäre ich schon vor 2 Jahren schwanger gewurden. Aber ich wusste das es so nicht geht, weil ich da keine feste arbeit hatte. Und vorallem sollte man überlegen, ob ein unbefristeter vertrag nicht besser ist.
Aber jetzt weiß ich wieder für was ich arbeiten war.... Ich kann meinem Kind zumindest mal sagen, das mama und papa geld verdienen müssen. Und ich kann darauf stolz sein, wenn mein Kind was möchte, das es mein Geld war, wovon ich das bezahlt habe.
Ich denk eh, die die arbeiten gehen, sind immer die dummen.

Liebe grüße Maren:-)

Beitrag von timmi1985 03.08.07 - 10:00 Uhr

Tja da bin ich komplett gegenteiliger Meinung.

Mein Freund wohnt 700km weit weg. Somit bin ich mit Baby erstmal alleine. Habe bisher immer gearbeitet und war NIE arbeitslos.

Ich bin ungewollt (mittlerweile natürlich alles super ;-)) schwanger geworden. Hatte nur nen Befristeten Vertrag der jetzt zum 31.07.07 ausgelaufen ist. Somit bin ich seit dem 01.08.07 arbeitslos. Und ganz ehrlich, ich koste jegliche Unterstützungen aus. Da ich mir nix vorzuwerfen habe. Denn ich habe meine Beiträge jeden Monat brav bezahlt.
Und somit nehme ich alles mit.

Ich finde es nicht in Ordnung, andere anzuprangern, wenn man noch nicht mal die Geschichte dazu kennt.

Ach übrigens ich beziehe auch Alg1. Und bin erst seit 3 Tagen arbeitslos ;-) Und warum? Weil mich schwanger keiner nimmt. Leider...
Babybauch ist nicht mehr zu verstecken.

Grüssle
Nadja #ei18+4

Beitrag von nightwitch 03.08.07 - 08:29 Uhr

Hallo Mareen,

bei uns ist das anders. Ich bekomme ALGII (erspart euch bitte die Kommentare, toll finde ich das auch nicht, bin übrigens ungeplant schwanger geworden, aber das geht hier eigentlich NIEMANDEM was an) und mein Freund ist noch in der Ausbildung.
Ich bekomme ergänzendes ALGII.
Uns steht ab der Geburt (also erst wenn das Baby wirklich da ist, nicht schon eher) 75qm² maximal 300 Euro Kaltmiete zu.
Bis zur Geburt nur 60 qm² und ich glaub 270 Euro Kaltmiete (bin ich mir aber nicht so sicher).

Evtl kannst du mit dem Berater von der ARGE reden, dass ihr eine schöne Wohnung in Aussicht habt und ob die die komplette Miete auch schon vorher übernehmen. Jedenfalls muss so oder so jeder Umzug mit denen vorher abgeklärt sein, selbst wenn die Wohnung im Rahmen ist.

Bei uns ist das so, dass wir etwas über dem Kaltmietesatz sind und 30 Euro Miete aus eigener Tasche finanzieren müssen. Ist auch okay so, wir sind froh dass wir überhaupt eine Wohnung haben.

Ich weiss allerdings nicht, ob das überall gleich ist. Es orientiert sich ja auch an den Mietkostenspiegel in eurer Umgebung.

Ich würde mal einen Termin beim Amt machen und sich einfach erkundigen (manchmal geht das auch per Telefon wenn man einen netten Berater erwischt).

Ich wünsch euch alles gute für euch und euer Baby.

LG
Sandra, 34. Woche

Beitrag von mareen1003 03.08.07 - 08:56 Uhr

danke tatjana und Sandra für eure Antworten. :-)

an die anderen Mädels die geantwortet haben:
Es ist traurig das es bei diesen Themen so eskaliert.
Denkt ihr ihr wir sind gerne arbeitslos??? denkt ihr wir waren noch nie arbeiten? Ich hab meinen Job verloren... vor 3 Monaten....wir wünschen uns lange ein Kind...ich konnte diesen Wunsch nicht abstellen.

Sicherlich verstehe ich euch aber wenn ich nunmal in dieser Situation bin, wird sie nicht dadurch besser das ihr mir sagt wie beschissen sie ist und was mir einfällt vom Staat Geld zu nehmen.
Denn nicht einer von euch konnte mir in irgendeiner Form eine Antwort auf meine Frage geben!!!
Und ich denke das ist aber nun mal Sinn eines Forums!
Was ihr macht ist für mich nicht nachvollziehbar, aber wenn ihr schon auf solche Beiträge antwortet, dann müsstet ihr zusätzlich zu eurem Ausführungen darüber, wie egoistisch arbeitslose sind, aber bitte auch mit einer Antwort auf meine gestellt Frage haben.


Beitrag von jamey 03.08.07 - 09:07 Uhr

was ich sagen wollte: euch steht ab geburt eine größere wohnung zu, denn erst da seid ihr 3 personen. aber auch da werden von arge zu arge unterschiede gemacht, müsst ihr nachfragen.

wenn du den wunsch trotz alo nicht abstellen konntest und trotz ungewisser lage ein kind entstehen lassen hast, warum bist du dann nicht auch so fair und bleibst vorserst in deiner wohnung? ist doch kein angriff, aber wenn ich mich in so einer situation für ein kind entscheide, dann kann ich doch die bälle flach halten und nicht noch mehr und noch mehr fordern. ihr sollt doch euer kind haben wenn ihr euch eins wünscht, aber dann arrangiert euch doch vorerst mit eurer wohnsituation. das ist das was ich nicht verstehe,

und wenn man mal ganz ernsthaft und halbwegs objektiv darüber nachdenkt, dann müsste euch auffallen, dass es irgendwie nicht okay ist, dass leute die echt tagtäglich schaffen gehen sich nicht so eine wohnung leisten können wie ihr sie dann von amt und allgemeinheit bezahlt bekommt. das ist nicht fair. sicher, einige werden ungewollt schwanger..hin oder her, aber ihr habt euch kurz nach deiner alo für ein kind entschieden, ihr wart euch eurer situation bewußt und dennoch... und jetzt verlangt ihr indirekt von der allgemeinheit noch mehr für euch zu zahlen als tatsächlich nötig wäre. wie gesagt, ein baby braucht keinen eigenen palast am anfang, es braucht ein bettchen und liebe, es braucht kein kinderzimmer...das ist käse.

dies ist kein angriff...aber hier wird soviel für selbstverständlich angenommen, das ärgert... in wohl so ziemlich jedem anderen land würdet ihr ganz schön aus der wäsche gucken. das sollte einfach mal ins bewußtsein gerufen werden. man muss die ansprüche zurückschrauben.