Würdet ihr auswandern?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von salome25 03.08.07 - 13:26 Uhr

Man sieht ja im Moment häufig diese sendungen zum thema auswandern mit der familie.
wie steht ihr so dazu?
einige verlassen deutschland ohne sprachkenntnisse und wundern sich dann keine arbeit zu finden. ich meine wenn ich doch plane von hier zu verschwinden, dann lerne ich doch die sprache, oder?mein mann der meinte neulich: ja wenn das hier so weitergeht, dann gehen wir nach Kanada!
ich hätte nicht den mut, einfach so hier wegzugehen in irgendein land, in dem das ganze soziale system nicht so ausgeprägt ist, wie in deutschland. soweit ich weiß, muss man eine menge geld auf der tasche haben, wenn man in den USA zu arzt gehen will. hier geht man mit der blöden praxisgebühr zum arzt und lässt sich auf kosten der KK behandeln, ganz einfach. oder es ist auch einfach heimweh, das mich ewig im griff hätte. wer von euch könnte sich das leben wo anders vorstellen und wenn wo???

lg
salome

Beitrag von hippychick 03.08.07 - 13:45 Uhr

ich bin schon weg, nach england und bald gehts nach usa!!!

immer wieder#huepf

hippy

Beitrag von hexeblondi 03.08.07 - 13:51 Uhr

Hallo Hippy
Darf ich fragen wie ihr in die USA kommt? wegen Job? oder hab ihr ne greencard gewonnen? Mein Freund und ich wollen auch weg er hat sich auch schon oft in England beworben er ist Engländer/Amerikaner nur irgendwie hat es noch nicht geklappt leider:-(
lg kim

Beitrag von hippychick 03.08.07 - 13:54 Uhr

mein mann hat einen job in usa bekommen.

wenn dein freund amerikaner ist, koennt ihr doch rueber!?

lg hippy

Beitrag von hexeblondi 03.08.07 - 15:37 Uhr

Hi
Ja klar könnten wir rüber wenn ich ihnb heirate .. und dann muss er auch einen job dort haben mit krankenversicherung usw.. und geld braucht man dazu leider auch:-(
lg kim

Beitrag von gypsy2701 03.08.07 - 13:56 Uhr

Hallo,

für meinen Mann und ich steht es definitiv fest, daß wir in zwei bis drei Jahren auswandern werden. Wir sind aber schon mitten in den Vorbreitungen, d.h. ich lerne die Sprache (wir wollen in sein Heimatland) und knüpfen Kontakte.

Dazu kommt, daß er neben der Arbeit verschiedene Kurse und Schulungen macht, die in diesm Land auch anerkannt werden, damit seine Chancen dort besser sind. Sie warten ja nicht ausgerechnet auf uns dort.

Ich denke, man sollte sich diesen Schritt vorher gut überlegen und nicht Hals über Kopf alles hinter sich lassen.

Liebe Grüsse

Sandra + #baby Kerem 19+1

Beitrag von kati543 03.08.07 - 14:03 Uhr

Entgegen dem, was man immer wieder hört: Auch in anderen Ländern gibt es ein Sozialsystem. Allerdings sind eben alle verschieden. In vielen Ländern käme man gar nicht auf die Idee, Krankenversicherung zu bezahlen, das übernimmt dort selbstverständlich der Staat. Natürlich kann man dann dort im KH auch kein Einbettzimmer erwarten, sondern vielleicht nur ein 4-Bett Zimmer. Gegen Luxus kann man sich natürlich auch da versichern. Allerdings nicht zu so horrenden Beträgen, wie in Deutschland. Auch eine Altersrente ist in anderen Ländern nicht unbekannt. Keine Angst - das ist KEINE Erfindung Deutschlands, auch wenn Bismarck das wohl gern hätte.
Weißt du eigentlich, wie hoch die Praxisgebühr wirklich ist? Da ich privat versichert bin, kenne ich natürlich die Sätze: ein Besuch beim Arzt mit allem was du ihm da erzählst, Rezepte verordnen (aber ohne Untersuchung) kostet - der 2,3fache Satz 10,72€. Die gesetzliche KK zahlen nur den einfachen Satz. Den Rest kannst du dir selber ausrechnen. Ach ja: eine normale Untersuchung beim Arzt kostet ungefähr das selbe. Damit bezahlst du mit deiner Praxisgebühr einen kompletten Arztbesuch selbst.
Ich stimme dir natürlich zu - ich würde nie in ein Land auswandern, wenn ich nicht ansatzweise die Sprache sprechen würde und zumindest noch fließend Englisch.

Beitrag von dore1977 03.08.07 - 14:36 Uhr


Hallo,

ich bin auch nicht sicher ob wir für immer und ewig in Deutschland bleiben.
Meine große Schwester lebt schon seit über 10 Jahren in Italien und ist dort glücklich verheiratet und meine Eltern sind vor 3 Jahren nach Spanien ausgewandert. Allerdings können sie die Sprache haben dort ein abbezahltes Haus usw...
Meinem Mann wurde vor ca 5 Jahren ein Job in New Orleans da ich damals SS war habe ich mich nicht getraut und wir sind nicht gegangen. Zum Glück ich hätte Katrina sicher nicht ernst genommen.
Uns ist allerdings klar das wir nur Auswandern würden wen mein Mann dort weiterhin einen gut bezahlten Job hat.
Ich hätte schon Lust in die USA, Kanada oder Engeland zu gehen das kann allerdings auch daran liegen das ich zumindest mal sehr gut Englisch konnte. (Bin mit den Jahren eben eingerostet)

Natürlich würde es mich auch reizen nach Spanien in die nähe meiner Eltern zu gehen aber die Gehälter dort sind so niedrig ... das wird wohl eher ein Traum bleiben.

Meine Schwester lernt grade Hotelfachfrau damit sie hinterher Weltweit arbeiten kann. Irgendwie scheint es uns im Blut zu liegen aber bisher hatten mein Mann und ich nicht wirklich das Bedürfniss hier wegzugehen.

lg dore

Beitrag von bettyboo6 03.08.07 - 14:59 Uhr

Wir hatten auch angebote nach Finnland oder Dänemark zu gehen.
Wir haben beides abgelehnt.
Ich bin zwar der totale Nordfan aber wir sind zu große Familienmenschen und daher kommt es nicht in frage.
Ich könnte ohne meine ganze Sippe nicht lange auskommen :-D
Vorletztes Jahr wollte ich für 1 Jahr nach Argentinien zu einer Freundin, dann bin ich schwanger geworden
Denke 1 Jahr wäre ok, aber niemals ganz weg.
Dazu mag ich Deutschland zu sehr - ich weiß was wir hier haben und sehe nicht nur das Negative.

LG
die betty

Beitrag von kruemlschen 03.08.07 - 15:03 Uhr

Hallo Salome,

also für uns steht 100% fest, dass wir über kurz oder lang die die Staaten ziehen. Das liegt aber in 1. Linie daran, dass mein Mann Amerikaner ist und gerne nach hause möchte.

Allerdings werden wir erst gehen, wenn wir beide drüben einen Job haben und so viel Geld gespart haben, dass wir problemlos die ersten Anschaffungen machen können.

Am liebsten würd ich aber sofort ;-)

LG Krüml

Beitrag von tauchmaus01 03.08.07 - 16:01 Uhr

ICh bin auch ausgewandert, von Berlin......







nach





Bayern !!!#freu#huepf#cool

Beitrag von haebia 03.08.07 - 16:09 Uhr

hihi ... und wie geht es euch bei uns Bayern??

Beitrag von tauchmaus01 03.08.07 - 16:13 Uhr

Super, muß aber auch erst mal die Sprache lernen...;-) und dann muß ich mich natürlich noch an diese Urlaubstimmung gewöhnen die ich jeden Tag hab wenn ich die Berge sehe, ganz zu schweigen von der Luft die mir wegbleibt wenn wir mal an den 10 Minuten entfernten Chiemsee fahren........

Mhhhh....und das ich nun statt in einer miefiegen Stadtwohnung in einem Haus mit riesem Garten wohne ist auch erstmal noch so schemenhaft...

ansonsten geht es mir gut....danke!

Mona#freu

Beitrag von keksiundbussi 03.08.07 - 17:19 Uhr

Servus Bianca,

aus welchem Eck kommst'n Du her?

Wir sind aus der nähe Altötting! ;-)

PS: Bekommst Du zur Zeit, auch keine email Benachrichtigungen mehr, wenn Dir jemand Antwortet?#kratz


LG Karin

Beitrag von haebia 03.08.07 - 17:47 Uhr

Hallo,

kommen aus Fürstenfeldbruck bei München.

:-)

P. S. Doch, bekomme Nachricht!

Beitrag von haebia 03.08.07 - 16:08 Uhr

Hallo,

ja, würden wir sofort, wenn mein Mann woanders mit seiner Arbeit Fuss fassen könnte.
Wir würden uns nicht trauen, nur auf gut Glück auszuwandern und evtl einen ganz anderen als erlernten Beruf zu machen.
Vor der fremden Sprache hätte ich etwas Angst ... Aber lernt man sicher ganz schnell dann.

Unser Ziel wäre irgendwo in Europa, aber nicht zu nahe der Küste ... Spanien vielleicht oder so.

Fehlen würde uns hier in Deutschland wohl außer einigen Freunden und Familie nichts :-)

Was das System angeht: Sehen wir eh zum Scheitern verurteilt früher oder später. Wir sorgen schon seit Jahren privat vor in Sachen Gesundheit und Rente. Wir könnten uns gut vorstellen, dass jeder nur für sich selber sorgt und zahlt.

Gruß,
Bianca

Beitrag von ismena 03.08.07 - 16:36 Uhr

Auch ich bin ausgewandert - nach Deutschland! Und habe erst hier die Sprache gelernt. Es war schwierig am Anfang, ich traute mich noch nicht mal einkaufen zu gehen, aber inzwischen fühle ich mich hier wie zu Hause.
In der Zwischenzeit war ich auch länger in den USA und Spanien und würde beides gerne wiederholen. Und wenn mein Mann einen guten Job in Kanada oder Australien bekommen würde, dann würden wir auch für immer gehen...
LG
ismena

Beitrag von schnuffieundschmusie 03.08.07 - 16:39 Uhr

Diese Frage stellt sich mir/uns gerade ganz aktuell. Mein Mann hat einen Job in Spanien/Sevilla oder in Frankreich/Toulouse angeboten bekommen. Ich müsste meinen Job aufgeben. Kann weder Spanisch noch Französisch. Möchte meinem Mann aber diese Chance nicht verderben. Unsere Tochter kommt im September in die Schule. Weiß absolut nicht, was ich machen soll. Bin eher ein bodenständiger Mensch. Vielleicht langweilig.

Beitrag von jacqui29 03.08.07 - 17:16 Uhr

Hallo,

Freunde von uns sind mit 2 kleinen Kids vor 4 jahren in die USA gegangen. Dort kam dann das 3. Kind, und in 2 Wochen ziehen sie nach Den Haag, da er dort einen Superjob angeboten bekommen hat.

Ich überlege auch immer mal wieder, ist aber nix handfestes, und wenn mein Mann nicht mitzieht, kann ich es eh vergessen.


LG

Beitrag von kja1985 03.08.07 - 17:48 Uhr

Ich finde Deutschland ok, würde aber auch auswandern, wenn mein Mann beruflich die Chance dazu hätte. Aber mir wäre auch wichtig, dass ich der Sprache mächtig bin und nicht einfach ins Blaue hinein fahre.

Beitrag von scrollan01 03.08.07 - 21:06 Uhr

Auf jeden Fall denken wir drüber nach - wenn es unserer Kleinsten gesundheitl. besser geht - werden wir uns wohl auf den Weg machen - so in 4 -5 Jahren! Richtung Bulgarien - aber ich kann die Sprache durch meine Mutter und war unendlich oft dort - nicht als Touristin! Und wir hätten auch schon soo oeinge Ideen ...

Niemals würde wir so blauäugig auswandern wie im TV oft dargestellt ... da raufe ich oft meine Haare!

Beitrag von manu18.30 04.08.07 - 10:22 Uhr

Ja..
...aber nur wenn ich mich vorher mit der Sprache gut zu recht finde!
Finde es schrecklich, wenn man nicht mal die Sprache versteht +spricht!!(sieht man ständig in den Berichten im TV)
Natürlich hat jedes Land auch schlechte Seiten. Unser Sozialsystem ist genau gesehen nicht wirklich schlecht! Jeder hat Anspruch auf Leistungen sollte er nicht in der Lage sein zu arbeiten.
Ich würde es mir gut überlegen!

Würde es schon ganz gerne machen. Freunde von mir denken über Kanada nach oder ggf. Skandinavien!!! Er ist LKW Fahrer und hat viele Jahre Auslandserfahrung!Spanien, DK usw.#augen
lg

Beitrag von pcp 04.08.07 - 15:51 Uhr

Hallo!

Bei den TV-Auswanderer-Familien frage ich mich immer ob nur Doofe auswandern, mal ehrlich. Sowas naives, realitätsfremdes hat man nicht oft gesehen. Das scheint meistens eher sowas wie eine Flucht ins Ungewisse zu sein.

Mein Mann und ich werden irgendwann nach Spanien, in seine Heimat, gehen. D.h. daß ich und unsere Kinder dann Auswanderer sind, für ihn ist es ja ein "Zurückkehren".

Wann und wohin genau wissen wir noch nicht (vermutlich galicische Küste) , deshalb mache ich mir jetzt noch keine großen Gedanken. Heimweh wird sicher ein Thema sein, aber ich glaube, daß das ein ganz natürliches Gefühl ist.

Wichtig ist daß man sich nichts vormacht und den Hang zur Realität nicht verliert.

lg
Petra

Beitrag von waldez 04.08.07 - 16:49 Uhr

Guten Morgen!

Wir wohnen seit 2 Jahren in den USA. Ich kann dir nur sagten: 'Es ist nicht alles Gold was glaenzt!!"

Es gibt Vorteile hier und da. Gerade die Gesundheit kostet. Pro Arztbsuch hat man eine Praxisgebuehr von 15 $ (haengt von der Kasse ab), Zuzahlungen bei Behandungen und z.B. Zuzahlung bei Schwangerschaft + Kaiserschnitt: 3000$ bei mir.
Dann brauchst Du ordentlich Startkapital, denn ja nach dem Du wohnst, sind die Preise gigantisch.

Wir werden noch ein bisschen hier bleiben, aber nicht weil wir so wild daruf sind, sondern weil mein Mann hier einen guten Job hat, den er in Deutschland nicht bekommen kann.

Was uns sehr fehlt, ist die Familie. Wir finden es sehr schade, dass die Kinder ohne Oma/Opa, etc aufwachsen. Oder , dass unser Grosser keine deutschen Braeuche/Sitten kennen gelernt hat. Er kennt zwar St. Martin, Fasching vom Erzaehlen her, hat es aber noch nie miterlebt.

Gruss

Waldez

Beitrag von pipilotta20 04.08.07 - 17:15 Uhr

Hi
Intresante Frage. also ich bin auch ausgewandert. Vom schönen Heidelberg am Neckar nach
dem schönen Ruhrpott Oberhausen#cool;-) Das war ne Aktion.
Was macht man net alles für die Liebe. Aber erstmal hab ich Schnauze voll vom Umziehn obwohl der Umzug schon 2005 war.
Und ins Ausland bringen mich keine 10 Pferde.

L.g pipilotta20#stern#stern#stern

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