Ich kann nicht, ich will nicht und überhaupt *ahhhhhhhhh*

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von julianstantchen 03.08.07 - 19:07 Uhr

Hallo!

Mädls, ich sag's euch. Volles Silopo, aber es kotzt mich an. Ich muss mal stänkern.

Den ganzen Tag wird nur reklamiert und geschreit, man ist unzufrieden und quengelig...und das seit 10 Monaten.

Und dann soll man am Abend noch Nerven für die Kinder haben, wenn die nicht ins Bett wollen.

Ich sag's euch...es kommt der Tag, da werden sie so lang alleine schreien, bis sie schlafen.
Nein, es tut mir nicht weh, sie schreien zu hören, es kotzt mich einfach nur noch an, dieses Gebrüll.

Kack doch auf die ganzen "sanften" Methoden, wenn sie nicht wirken. Das geht nicht mehr lange, dann wird geferbert und zwar nach "Plan". Nicht nach der blöden "Alex-Methode", die ihre Kinder nicht zu lang schreien lassen will, weil sie ja auch nicht gerne weinend einschläft.
Ich hab so einen Hals...täglich dieses Theater...

:-[

Beitrag von powerranger 03.08.07 - 19:15 Uhr

Nur mal als Info #herzlich

bei uns hat es 14 #kratz oder 15 Monate gedauert und dann war der Zirkus vorbei. Ich bin auch am Stock gegangen, aber ich rate dir vom Ferbern ab #blume.


Kinder funktionieren nicht ;-), aber ich kann deinen Unmut verstehen :-)

Beitrag von julianstantchen 03.08.07 - 19:20 Uhr

Wenn ich noch so lange warte...dann bin ich entweder gegangen oder ich hab die Kinder vor die Türe gesetzt #schock

Ich kann nicht mehr und ich mag auch nicht mehr. Nur "Mist" seit der SS. Zuerst bis es soweit war und jetzt...
Ich bin wohl eine von denen, die sich das ganze reichlich anders vorgestellt hat und die Tatsachen nicht akzeptiert/akzeptieren kann und jeden Tag neu zu kämpfen hat.

Es wäre aber schön, wenn sie funktionieren würden, denn positiv handeln kann ich nur, wenn ich nicht aufgeregt bin. Wie soll mich ihr Schreien berühren, wenn ich aufgeregt bin und es nur nervt???!!!

Sind eh schon verhältnismäßig lang auf, müssten todmüde sein und dann willst sie reinlegen und sie kreischen schon, als gäbe es keinen Morgen mehr.

Wie steht im "Ferber Buch"... "...sie verlassen das Zimmer und ihr Kind wird beginnen zu schreien..."
So ein Topfen, meine schreien schon, bevor sie im Bett liegen... Ob ich dabei bin oder nicht...dann kann ich ja gleich gehen, bringt ja nichts das ich da bin.

#schmoll

Beitrag von sparrow1967 03.08.07 - 19:23 Uhr

Hast du denn niemanden, der dir beim abendlichen zu Bett bringen hilft- oder es mal übernimmt?

Beitrag von julianstantchen 03.08.07 - 19:34 Uhr

Doch klar, wir bringen sie immer zu zweit ins Bett, aber das Häuschen ist so mini und wenn ich die dann kreischen höre...da steigt in mir einfach nur der Zorn.

Beitrag von sparrow1967 03.08.07 - 20:27 Uhr

Dann geh ne Runde raus... geh joggen, fahr Rad- laß dir etwas Abendluft um die Nase wehen.... und deinen Mann die KInder ins Bett bringen.

Vielleicht merken sie deine angespanntheit und reagieren darauf.
Möglich ist alles ;-)

Beitrag von powerranger 03.08.07 - 19:29 Uhr

Pass auf, ich erzähl dir einfach mal wie es bei mir war.

Ich war auch am durchdrehen, nagut ich habe auch nur einen Sohn.

Mein Krümel ist im ersten Jahr ( ganze 12 Monate ) um Punkt 4 Uhr morgends aufgewacht. Ich habe mich wie ein Junkie gefühlt bzw. ich fühlte gar nichts mehr.

Emanuel war auch ein Kolik & Schreikind und ich habe mir, wenn ich ehrlich bin, manchmal die Frage gestellt... was hast du dir nur angetan #schock#schock?

Man braucht seine Zeit bis man miteinander zurecht kommt und sich auch aneinander gewöhnt.

Mittlerweile ist alles super bei und, erst seit ca. 3 Monaten.

Ich versuche Emanuel viel laufen zu lassen ( damit er müde wird ) und geh dementsprechend raus.

Am Anfang habe ich nichts auf die Reihe bekommen. Hatte keine Zeit zum Bügeln, Kochen, Haushalt usw..... ich hatte sogar Angst unter die Dusche zu gehen, weil ich dachte gleich geht los #schrei#schrei#schrei


Mittlerweile ist es nur noch schön und ich kann es genießen und die Kleinen werden so schnell groß und brauchen uns immer weniger. Ich konnte es mir auch nie vorstellen, aber ich vermisse manchmal diese Babyzeit, obwohl ich sie hammerhart fand.

Wenn es dir in dem Moment zuviel wird, geh aus dem Zimmer für einpaar Minuten und atme und atme und atme und denk dir... die machen es nicht mit Absicht, um uns zu ärgern.

Es hilft nur .... durchhalten und stark sein. Ich weiß es ist schwer #herzlich

Beitrag von julianstantchen 03.08.07 - 19:45 Uhr

Hallo,

oh je,...klingt auch nicht toll.

Ich wollte mir mal Hilfe holen. Das ist ausgeartet und man hat mir nur Vorwürfe gemacht... Es ist alles "anders" als erwartet.

Von heute auf morgen wurden sie entlassen, ich noch unvorbereitet und voller Panik...da stand ich mit zwei Zwergen. "Hilfe" wollte ich nicht viel annehmen, da mir fast jeder "zuviel" war nach den vergangenen Wochen und Monate. Ich hab einfach angefangen zu funktionieren...

Diese Phase mit dem frühen aufstehen kenne ich. Meine sind Monate lang immer ca. 5 - 5:30 Uhr aufgestanden, Tobias z. T. den ganzen Tag wach gewesen.
Die ersten Monate hatte er auch immer Koliken und konnte nicht ohne Hilfe kacken. Wurde nachts deswegen wach und hat gestöhnt, was widerum Clemens geweckt hat. Lag an den Eisentropfen, die sie aber brauchten.

Tagsüber kleben sie nur an mir, obwohl sie so schön robben könnten und ich mich wirklich viel mit ihnen abgebe und wirklich Stunden mit ihnen auf dem Boden verbringe. Ich versuche sie im Haushalt ein"zuteilen" (wenn ich Flaschen mach oder so), aber das interessiert die keinen Schuh.
Ki-Wagen fahren geht auch nicht, mögen sie gar nicht, obwohl sie entweder sitzen könnten oder halb liegend. Finden sie ätzend. "Picknicken" mögen sie auch nicht - sprich draußen auf der Decke spielen.
Ich glaube wir haben Depressionen, aber alle 3 #schein;-)

Babyzeit - was ist das? Ich Hammer hab mich bis jetzt mehr geärgert, als das ich die Kinder mal genossen hätte. Auch das nervt mich.
Du siehst, ich bin genrell bissl "wuselig", da hab ich einfach keinen Nerv, wenn sie nur rumschreien, während ich liebevoll am Bett stehe, Köpfchen streichle, Rücken streichle, zurede, neu hinlege etc. und der...sieht den Wald vor Bäumen nicht.

Wisst ihr was mir weh tut...nicht diese Bindung, nicht diese bedingungslose Liebe zu den Babys zu haben, wie es die meisten hier haben. Ich hab das Gefühl, mit mir stimmt was nicht... #hicks#schein#schmoll
Ich bin so schnell auf 180!

Möchte doch nichts anderes als mal einen Tag sagen, der war nur super, ohne Aufregung...ohne Zorn.

#heul


Beitrag von powerranger 03.08.07 - 19:51 Uhr

Habe eine doofe Frage...

Kann es sein, das du Skorpion bist ?

Beitrag von julianstantchen 03.08.07 - 19:54 Uhr

Nee, Stier ;-)

Beitrag von accent 03.08.07 - 19:46 Uhr

Hallo, Du Arme,
Du brauchst wirklich ganz schnell eine Auszeit, sie muss auch gar nicht lang sein.
Hast Du denn keine Eltern oder Schwiegereltern, die Dir Deine Zwerge mal abnehmen können - vielleicht einen Tag in der Woche? Es ist oft ein Kreislauf: Mutter genervt, kaputt und dadurch gereizt - das überträgt sich auf die Kinder. Du hast so süße Mäuse; ist es jammerschade, dass Du diese schöne Zeit mit ihnen nicht genießen kannst.
Liebe Grüße
Linda

Beitrag von julianstantchen 03.08.07 - 19:53 Uhr

Hallo Linda!

Stimmt. Es ist wirklich so traurig. Und ich schaffe es nicht zu ändern. Ich versuche es täglich, habe versucht darüber zu reden...ging total daneben.
Bin auch bei einem Schrei-, Fütterungs-, u. Schlafberater, aber der konnte mir bis jetzt auch nicht helfen. Alle seine Vorschläge hab ich vorher schon gemacht...

Meine Schwiegereltern bzw. sie, auf sie bin ich nicht so gut zu sprechen, dennoch gebe ich ihr ab und zu mal ein Kind rüber.
Meine Eltern sind beide berufstätig und mein Freund, der kann gar nicht mehr machen...

Der Schlafberater meinte, ich solle sie nicht auswärts schlafen lassen...das könnte sie noch mehr verwirren. Kann das wirklich sein??? Wegen 1 - 2x im Monat???
Andererseits, dann auch nur bei meiner Family, da streikt mein Freund wieder, weil seine Family die gleichen Rechte haben sollte usw. und dann lasse ich es gleich komplett.

Ich kann ab und zu gar nicht glauben, dass mir nicht mal die Experten helfen können...
Vielleicht hab ich wirklich eine verschleppte Wochenbett Depri?? Ich weiß langsam gar nichts mehr. Sobald ich denke es geht aufwärts, kommt wieder irgendwas und es knallt mal wieder...

LG alex

Beitrag von accent 03.08.07 - 20:18 Uhr

Hallo, alex,
was meint denn der Schlafberater sonst noch? Mir wurde bei meiner Tochter mal geraten, dass es für sie ganz wichtig ist, Rituale einzuführen und die konsequent durchzuhalten. Also täglich zur gleichen Zeit ins Bett gehen, vorher noch mit Mama kuscheln und "runterfahren", ein Schlaflied spielen, das Licht dämmen und aus... Ich wurde komischerweise dadurch selbst auch ruhiger.
Einer Freundin hat einen sehr laut tickenden Wecker neben das Bettchen gestellt - hat auch geholfen.
Der Sohn einer anderen Freundin schlief immer beim Autofahren ein. Also hat sie ihn ins Auto gepackt, ist um den Häuserblock gefahren und hat dann das schlafende Kind ins Bett gesteckt.
Ich habe auch schon mal gelesen, dass die Kinder vom Geräusch eines Föhns ruhig werden.
Schrein die Kinder nur, bevor sie einschlafen oder sind sie generell Schreikids?
Mein KA hat gesagt, dass Kinder vieles erst abends verarbeiten; Dinge, die wir selbst gar nicht mehr wahrnehmen: Das Bellen eines Hundes zum Beispiel oder wenn ein Lastauto schnell vorbeifährt. Haben die Kids möglicherweise zu viele Reizmomente tagsüber? Habt Ihr ständig eine Geräuschkulisse (Fernseher, Radio)? Wenn ja, würde ich das mal abstellen und austesten.
Sind sie auch mal auf das Kiss-Syndrom untersucht worden bzw. warst Du schon bei einem Osteopathen?

Jedenfalls nehm ich Dich mal virtuell in den Arm und drück Dich ganz lieb. Es kann ja nur besser werden.
Linda

Beitrag von willichen 03.08.07 - 19:53 Uhr

Es wäre übertrieben wenn ich jetzt behaupten würde, dass ich Dir nachempfinden kann, ich habe nur ein Kind und es hat nach ca. 10 Monaten mit "sanften Methoden" alles geklappt. Ich habe ihn im Tragetuch getragen usw. Ihm, wenn er geschreit hat, einfach zugehört, bis er fertig war, und ihm einfach Recht gegeben ;-)

Aber ich denke, es nicht nicht zu vergleichen wenn man Zwillinge hat. Trotzdem mein Rat: Such dir Hilfe!!! Ruf bei Deiner damaligen Hebamme an und frag ob sie die weiterhelfen kann!.
Denn Du musst bedenken, Dir und Deinen Kindern fehlt ja einige Zeit (Entbindung 29.SSW). Das müssen nicht nur Deine Kinder, sondern auch Du erstmal verarbeiten, und es hört sich nicht so an, als wärt ihr alle schon soweit. Versteh mich jetzt nicht falsch, mir würde es wahrscheinlich auch so gehen, und Du hast es ja damals so empfunden, als wären dir die beiden einfach aus dem Bauch geholt worden. Das steckt man nicht so einfach weg. Und man kann das auch nicht von Dir verlangen.
Deshalb brauchst Du jemand, der Dich im Moment ein bisserl begleitet, und Mut macht#liebdrueck Deine Kinder spüren das ebefalls.....

Ich wünsche Dir gaaanz viel Kraft!#klee

Nici mit Philipp(19Monate) und #ei(15.SSW)

Beitrag von julianstantchen 03.08.07 - 19:57 Uhr

#heul

Ich habe keine Hebamme. Die hat man hier bei uns nur selten...

Hab mich mal an eine Fachperson gewandt, die ich von früher kannte...die hat mir fast das JA an den Hals gejagt...

Ich hab auch nicht mehr so das Vertrauen in "reale Personen".

#schein

Beitrag von powerranger 03.08.07 - 19:59 Uhr

vielleicht ist es wirklich eine versteckte depri #schmoll


was mich einwenig beunruhigt ist dein Zorn ( schreibst du ja selber ). Nicht das dieser noch ausartet ( soll kein Vorwurf sein ), daher würde ich auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen bzw. einfach mit deinem Vertrauensarzt reden

Beitrag von julianstantchen 03.08.07 - 20:02 Uhr

Nee, da brauchst du nicht beunruhigt zu sein. Mein Freund bringt die Kinder ja immer mit mir zusammen ins Bett und übernimmt, wenn mir das Wasser zu Halse steht, aber ich ärgere mich dann trotzdem und denke mir, dass schlafen doch nicht weh tut und das Problem ist ja nicht mal die Begleitung, ich bleibe gerne bei ihnen, aber die registrieren einem z. T. ja kaum, weil sie sich so aufregen müssen.
Und dann kann es plötzlich von einer Minute auf die andere ruhig sein und sie schlafen.

Ich nehme ja eigentlich schon Hilfe in Anspruch...der Berater ist auch Psychologe und gibt mir nebenbei ja auch Tips. Er muss ja wissen, wie reagieren ich in welcher Situation.

Beitrag von joely1976 03.08.07 - 20:10 Uhr

Hallo Alex,

Weisst du was ich denke... ich glaube, das Problem liegt bei Dir und nicht bei deinen Kindern... nicht falsch verstehen, ich mein es nicht böse...
Du tönst so erschöpft und ausgelaugt..voller Angst etwas falsch zu machen und gerne die perfekte Mutter sein zu wollen...
Korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege!
Es ist ein scheiss Teufelskreis, wenns einem so geht! Ich fühlte mich eine Zeitlang ähnlich wie du... war den ganzen Tag nur genervt (habs dann leider an meiner Grossen ausgelassen) und hab mich manchmal gefragt, wieso ich mir das angetan habe... Und je mehr man selber so drauf ist umso extremer reagieren die Kleinen... Mir hat es geholfen, endlich mal meiner Freundin zu erzählen, wie es mir geht! Ich hab geweint, ich hab all meine Gedanken raus gelassen...ohne darüber nachzudenken, dass ich das ja eigentlich nicht denken darf! Ausserdem hab ich mir noch einen Spagyrikspray in der Apotheke mischen lassen, gegen Stress und innere Unruhe! Von da an gings mir besser!
Kann es auch sein, dass du unter postnataler Depression leidest? Oder die ganze Geburt und die Zeit während der Klinik nicht verarbeiten konntest? Gibst du dir die manchmal die Schuld daran, dass sie zu früh kamen?
Sorry, ich will auf keinen Fall Hobbypsychologe spielen, es sind nur meine Gedanken...
Du liebst deine Kinder garantiert so bedingungslos wie jede andere Mutter hier im Forum... nur spürst du das im Moment vielleicht nicht... ich spür sie auch nicht immer...;-)
Wenn du magst, kannst du mir auch über die VK antworten...

Lg
Claudia

Beitrag von julianstantchen 03.08.07 - 20:26 Uhr

Hallo Claudia!

Ach ja,...keine Ahnung. Das hab ich mich auch schon gefragt.
Der Berater hat mich mal gefragt, ob ich Zeit für eine Depri hätte. Sehr witzig...!
Ich sag's mal so...ich würde gerne alles gut machen, Angst es falsch zu machen hab ich eigentlich weniger, ich mach es einfach, gerade weil ich durch den ganzen Stress etc. gar nicht so "sensibel" reagiere, wie es mein Umfeld oft tut oder von mir erwarten würde.
Die Schuld geben...sicherlich. Nicht nur die Schuld, das ganze ist total daneben gelaufen, außer die Tatsache, dass die Jungs überlebt haben, dass ist natürlich positiv, aber soooonst.
Nur Probs, Bettruhe, mehrere KH-Umzüge, dann die FG (man wollte mich vom Wehenhemmer los bringen und nach Hause lassen, obwohl empfohlen wurde, die Wehenhemmerdosis streng einzuhalten), obwohl die Wochen zuvor stabil waren (war da noch in einer Risikoschwangerenstation in einem anderen Bundesland), dann die Hirnblutung von Tobias, die Bluttransfusionen, Pneumothorax...dann versucht man sich zu organisieren, bekommt man die Kinder mit nach Hause - unerwartet. Natürlich hätte ich sagen können, jetzt noch nicht, aber das wäre mir damals doch nicht eingefallen... #kratz Hatte mich ja auch auf sie gefreut, aber das war dann doch etwas schnell ;-)
Ach, ich könnte jetzt erzählen und erzählen, aber das ändert ja nichts...irgendwann sollte man das "vergessen". Aber die Jungs sind so quirlig und lebendig, lassen mir (wenn ich oder sie da sind ;-)) keine ruhige Minute, außer es ist sonst noch jemand da. Dabei sind sie doch so mobil.

Ach, ich weiß auch nicht...
Ich bin wirklich die Ruhe selbst und dann macht's wumm - und aus ist es mit der Geduld. Dann fängt - natürlich - der Krampf an.

Aber natürlich liebe ich meine Zwurgel auch, keine Frage, aber ab und zu wünsche ich mir einfach, dass wenigstens einer der beiden etwas weniger auf mich bezogen wäre.

LG Alex *wiederberuhigthat*

Beitrag von tanjamami2006 03.08.07 - 20:59 Uhr

Hallo Julianstantchen,

ich kann dich verstehen, mir platzt auch manchmal der Kragen, auch wenn es mir dann leid tut..,,,,

Kommt zeit kommt rat.

Kopf hoch, und lass dir helfen!!

Herzliche aufmunternde Grüsse

Tanjamami

Beitrag von jindabyne 03.08.07 - 21:25 Uhr

Mensch, Du hörst Dich ja ganz schön ausgebrannt an #schmoll

Kannst du es vielleicht irgendwie einrichten, dass Du regelmäßig mal einen freien Nachmittag die Woche bekommst? Ein paar Stunden einfach nur für ALEX, die junge Frau, die mal wieder shoppen gehen möchte oder sich mit einer Freundin treffen oder einen Stadtbummel machen will oder ins Schwimmbad oder ins Kino (was dann eher was für einen freien Abend wäre) oder oder oder........ Ich glaub, es würde Dir total gut tun, einmal die Woche ein bisschen DU SELBST zu sein und nicht nur die gestresste Zwillingsmama, die 24h eingespannt ist.

Mein Mann und ich haben den Deal, von Geburt an, dass ich einen freien Nachmittag die Woche nur für mich habe. Wahlweise auch einen freien Abend. Das war für mich oft ein Rettungsanker, da ich 9,5 Monate ein Schreibaby hatte... Und dannach kam eine absolute MAMA-Phase, die noch immer andauert, denn NICHTS geht freiwillig ohne Mama. Ich kenne also das mit dem stundenlang auf dem Boden sitzen und sich vom Kind beklettern lassen; das nicht alleine das Zimmer verlassen können; das Dauerprotestgekreische; ...

Aber einmal die Woche, da schleich ich mich, hasta la vista, baby. Da warte ich einen günstigen Moment ab und schwupps bin ich draußen aus der Tür und bin Steffi - jung, unabhängig, frei und darf alles machen, was ich sonst zurückstecken muss ;-) Und ehrlich gesagt, wenn ich darauf verzichte, tuts mir nicht gut. Man muss auch mal man selbst sein können. Gerade in einem stressigen Alltag mit Kind(ern).

Vielleicht findest Du irgendwie eine Möglichkeit. Zwei sind schwieriger unterzubringen als ein Kind, ganz klar. Aber probiers. Einen Nachmittag Kurzurlaub. Einen Nachmittag nicht Mama, sondern Alex sein.

Das hast Du Dir verdient.

LG Steffi

Beitrag von julianstantchen 03.08.07 - 22:04 Uhr

Hi Steffi!

Da hast du wohl recht.

Naja,...Familienhelferin wird mir immer wieder empfohlen. Aber dann stiefelt wieder eine fremde Person (anfangs) hier rum und ich bin gezwungen dann was zu unternehmen, wenn sie kommt...

Mein Freund wollte mich ja schon 3 Tage wellnessen schicken...
Zuerst konnte ich mich nicht überwinden und dann hat der Berater gemeint, es wäre zu lang für die Kinder.

Ich glaube die hätten es genossen #freu 3 Tage lang nur jemanden, der nicht genervt ist. DAs wäre sogar Urlaub für sie gewesen.

Wie dem auch sei...wir haben sie nach 18 Uhr gefüttert und Clemens stand vor 15 Min. schon zur 1. Nachtflasche bereit... Tobias hat sich auch schon gemeldet, hat sich aber wieder beruhigt...

Es ist alles so "schwer"...

LGAlex

Beitrag von jindabyne 03.08.07 - 22:43 Uhr

Lach, und Du meinst im Ernst, Dein Freund wäre nach drei Tagen alleine Zwillinge hüten NICHT genervt??????? ;-)

Ich glaub nicht, dass Du eine schlechtere Mutter bist als andere Mütter - oder weniger belastungsfähig - oder weniger kompetent - oder unsicherer - oder sonst was.

Kann es sein, dass Dein Problem darin liegt, dass Du Dir keine Freiräume verschaffen kannst? Mir ist das eine Weile bei meinem Mann und mir aufgefallen. Der kann das ganz toll. Auch wenn er zu Hause ist, lässt er immer erst MICH springen, bevor er was tut. Da macht er mal einen Mittagsschlaf hier, geht meditieren dort, sitzt vor dem Computer, macht was im Garten, kommt später von der Arbeit usw. Seit ich kapiert habe, dass er das viel besser kann, hab ich mir diese Taktik bei ihm abgeschaut: Hier mal eine halbe Stunde, damit ich selber was im Garten machen kann. Da mal eine Viertelstunde, die ich bei der Nachbarin verquatsche. Dann mal wieder eine halbe Stunde, die ich mittags alle Viere von mir strecken darf...

Jeden Tag so kleine Urlaubsinseln, das tut so gut. Und natürlich ein freier Nachmittag die Woche #schein

Sei mal ein bisschen egoistischer! Zum Wellnessen brauchst Du keine drei Tage, das kannst Du auch jeden Tag daheim: Z.B. mit einer halben Stunde pro Tag, die Du einfach mal NICHT zuständig bist - sondern Dein Freund, und zwar ALLEINE! Du machst das auch den ganzen Tag alleine, dann kann er das doch auch mal für 30 Minuten am Tag, oder?

Nimm Dir Deine Freiräume, ganz ehrlich! Such Dir kleine Inseln und nimm Dir Zeit für Dich! Dann sieht nach nur wenigen Wochen alles nicht mehr ganz so schwer aus (auch wenns trotzdem kein Zuckerschlecken wird ;-)).

LG Steffi

Beitrag von julianstantchen 04.08.07 - 22:58 Uhr

*gg* Am ersten Tag wäre er noch gut gelaunt, beim zweiten würde er wohl denken, das gibt's nicht und beim dritten Tag, sie kommt ja eh wieder ;-)

Nee, ernsthaft. Ich muss einen Weg als Ausgleich für mich finden. Es ist nur so schwierig...
Sportlich bin ich nicht. Freunde (die ev. auch Kinder haben - wegen Interessenskonflikt) hab ich auch nicht...
Im Grunde habe ich ja dann Ruhe, wenn die Kinder im Bett sind...

Könnte es sein, dass er Angst vor der Dunkelheit hat?

Wie könnte ich ihn beruhigen, wenn er in seiner Hysterie drinnen ist. Er wird dann immer lauter und schwitzt schon vor lauter Ärger...ich nehme ihn dann halt raus, beruhige ihn, rede auf ihn ein und wenn er wieder ruhig ist, versuche ich es halt von vorne, aber da fängt er dann schon meist total außer sich an zu brüllen.
Er,...weil derzeit v. a. Clemens das Problem ist.

LG Alex

Beitrag von manu10.04.76 05.08.07 - 00:21 Uhr

Hallöchen,

ich wollte dir auch das mit der Familienhelferin empfehlen ;-)
Also ich kenn sowas aus meiner Familie.
Meine Schwester ist gelernte Hauswirtschafterin und arbeitet jetzt als Familienhelferin in einem Unternehmen, welches an Familien vermittelt in dem die Mutter entweder frisch entbunden hat und Probleme, Depri, etc bekommen hat.
Gerade bei solchen Problem wie du sie hast, kann das schon ganz schön hilfreich sein ;-)
1. musst du dich so gut wie gar nicht mehr um den Haushalt kümmern --> diese Sorge hättest du schon mal weg und wärst evt. dann auch nicht mehr ganz so gestresst wenn die zwei kleinen dich "beschlagnahmen"
2. ist sie ja auch für die Kleinen da und dadurch sind die Kleinen evt. auch etwas ruhiger, weil nicht nur du allein dich um alles kümmern müsstest und wenn mal wieder "dicke Luft" ist, kannst du ruhigen Gewissens um den Häuserblock gehen, tief durchatmen und neu wieder ran gehn.

Meine Schwester z.B. war schon in mehreren Familien mit ähnlichen Problemen und es hilft den Familien wirklich.
Oft war es einfach so, dass die jungen Mamis im ähnlichen Alter wie meine Schwester waren und dadurch hatten die jungen Mamis jemanden zum "ausheulen".
Es ist zwar immer wieder schwierig für diese jungen Mamis, weil sie Angst haben, jemand fremdes kommt jetzt in mein Haus und macht mir den Haushalt etc. Oft ist es denen einfach unangenehm.
Aber das braucht einem nicht unangenehm sein !
Das ist der Job von den Familienhelferinnen, das sind sie gewöhnt ;-)
Du hast doch den Anspruch darauf, wenn es dir so schlecht geht. Das zahlt doch die Krankenkasse. Nimm es in Anspruch, versuch es. Tu es dir und deinen Kleinen zuliebe ;-)
Sicherlich gehts euch dann etwas besser.

Liebe Grüße und vor allem alles Liebe ;-)
Manu

P.S: meine Schwester war sogar einmal 3 ganze Monate bei einer Familie beschäftigt, weil es bei der jungen Mami einfach nicht besser wurde


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