bitte hilfe -baby lasst mich nicht weg

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von faxl 03.08.07 - 20:07 Uhr

hallo
bin schon ein wenig verärgert.
meine kleine ist fast 8 monate und ich darf keinen meter!!! weggehen sonst schreit sie vor zorn und verzweiflung
das geht jetzt seit fast 3 monaten so.
ich muss den ganzen tag bei ihr sitzen kann weder kochen noch ein butterbrot schmieren nicht aufs klo gehen, GAR NIX!!
wenn jemand anderer da ist ist sie nicht scheu und manchmal darf ich dann kurz weg aber wehe nur ich bin da (wie immer).

sie kann krabbeln uns sich aufziehen und weint das heißt sie könnte mir hinterher aber selbst das macht sie nur unter zornschreien. wenn sie wegkrabbelt ist das nicht anders ich muss dort bleiebn wo ich war. wenn sie alleine mit dem ball spielt muss ich trotzdem bei ihr sitzen und wehe ich geh weg obwol sie eh was anderes hat.

so sitz ich seit 3 monaten ständig bei ihr nehm sie mit aufs klo esse nur wenn sie schläft.....

ich bin schon so zornig.
was soll ich tun.???
es geht ihr gut wir spielen viel sie ist gewickelt hat keinen hunger wir kuscheln viel- es ist nur zorn!!!
mach ich etwas falsch??????

danke
susi

Beitrag von julianstantchen 03.08.07 - 20:15 Uhr

Hallo!

Ich sag's gleich, ich kann dir nicht helfen. Leider.

Der Text könnte von mir kommen, aber schon jeder Buchstabe. Hab vor kurzem auch deswegen hier Hilfe gesucht.

Ich kriege auch schon langsam die Krise, weil ich täglich sicher 5 - 6 Stunden nur hier auf dem Boden sitze und einer nach dem anderen an mir zupft, auf mich klettert, sich an mir hochzieht, um mich dann anzumeckern, weil es auf mir drauf genauso langweilig ist wie spielen, Ki-Wagen fahren usw.

Die interessieren sich nicht für den Schneebesen, nicht für den Kochlöffel, ihr Spielzeug, leere Flaschen...nichts.

Ich glaube nicht, dass wir daran was ändern können. Wenn's zuviel wird dann geh ich eben auf's Klo, Brot machen oder dergleichen. Passieren kann hier eh nicht viel und dann müssen sie eben mal warten.
Ist zwar nicht des Rätsels Lösung aber naja.

Falls die Lösung hast, her damit.

LG Alex

Beitrag von faxl 03.08.07 - 20:18 Uhr

tut ja schon gut zu hören das es jemand ähnlich gibt.
meine kleine hat aber auch so ein furchbar lautes und hohes schreien das ich es kaum aushalte.
ich glaub die hat mich im griff und ich tanze nach ihrer pfeife.
falls ich eine lösung habe geb ich dir bescheid- versprochen

lg susi

Beitrag von julianstantchen 03.08.07 - 20:28 Uhr

Sag nichts, das kenne ich. So laut und so kreischend in mehreren Tönen, als würden sie den nächsten Morgen nicht mehr erleben. Macht mich auch immer total #augen
Ich geh dann einfach einen Moment raus, damit sie überhaupt wieder registrieren das ich mich doch um sie kümmere.

Aber sie sind natürlich nur bei uns Mamis so, eh klar.

Beitrag von muffin357 03.08.07 - 20:28 Uhr

der kleine meiner besten freundin hat dieses spiel so heftig getrieben, dass er sich blau geschrien hat -- sprich er hat alle luft rausgeschrien, das ventil im hals ging zu und dann wird er ohnmächtig mit blauen lippen -- ganz schlimm und weil sie angst um ihn hatte (logischerweise) ist sie immer gerannt.... das end vom lied ist seit 6 monaten terror durch den kleinen, der mit dieser masche erpresst...

alle ärzte und auch die therapeutin der älteren schwester haben gesagt, sie muss sich durchsetzen und einfach weggehen und ihn schreien lassen... weil sie es nicht übers herz gekriegt hat (es kann nichts passieren, denn die ohnmacht ist ein schutzmechanismus, dass durch die lockerung wieder luft kommt) das durchzuziehen, terrorisiert er bis heute---

es ist verdammt hart aber du musst dich einfach vom kleinen entfernen und ihn schreien lassen, bis er merkt, dass er damit nicht weiterkommt....

kling hart, ist aber die einzige möglichkeit, dir keinen kleinen terroristen ranzuziehen...

ich weiss, das ist schwer, -- aber es ist der einzige weg ...


lg
tanja

Beitrag von honigmami 03.08.07 - 20:52 Uhr

"es ist verdammt hart aber du musst dich einfach vom kleinen entfernen und ihn schreien lassen, bis er merkt, dass er damit nicht weiterkommt.... "

Komisch, wenn ICH sowas schreibe, werde ich immer gleich mit Steinen bombardiert, aber finde ich gut, daß es auch andere Muttis außer mir gibt, die nicht den ganzen Tag händchenhalten am Bett ihres Babys stehen ;-)

Beitrag von julianstantchen 03.08.07 - 22:22 Uhr

Hallo!

Naja, ich renne jeden Tag mindestens 1x von ihnen weg, geändert hat sich noch nichts *gg*

Nur, dass meine nicht ohnmächtig werden.

Ich z. B. versuche sie sehr viel alleine zu lassen.
Morgends gehe ich nur rein, mache hell, begrüsse sie, dann bekommen sie Spielzeug und dann wird erstmal "wachgeworden". Einer schimpft dann meistens immer wieder.

Dann wird gewickelt und es gibt Frühstück.
Anschließend muss ich nunmal die Flaschen wegtragen oder ähnliches und da lasse ich sie das erste Mal so lange allein, bis sie schreien. Oder lasse sie auch kurz mal schimpfen.

Je länger der Tag geht, umso schlechter geht es und man kann sie dann für den ganzen Tag nicht mehr alleine lassen, ohne dass sie gleich schimpfen.

Ich zeige ihnen dann immer wieder Spielzeug, den Staubsauger, die Katzen müssen herhalten #schein (die lieben sie) usw.
Ich versuche es - täglich - mit allen Mitteln, aber ich bin viel interessanter, bis sie auf mir sitzen und feststellen, dass ich doch fad bin ;-)

Nene, so einfach ist das nicht. Die Experten...jaja...bei so einem Experten bin ich auch. Nur gut, dass er mir noch keine Tips gegeben hat, aber das soll demnächst kommen.

LG alex

Beitrag von stellamarie99 03.08.07 - 20:44 Uhr

Hallo,

meine Nichte Kira ist jetzt gerade 3 Jahre alt und meine Schwester geht keinen Schritt ohne die Kleine, da Kira sofort in Hysterie verfällt, wenn meine Schwester sich von ihr entfernt. Das geht jetzt schon 3 Jahre so.
Sogar Nachts schläft Kira #schockAUF#schock meiner Schwester, wahrscheinlich braucht sie so viel Nähe. Sie ist ein extremes Mama-Kind. Den Papa lehnt sie teilweise sogar ab.

Es ist schwer, etwas zu raten.#kratz
Vielleicht suchst du dir Hilfe, um für dich Grenzen abzustecken oder einfach nur, um zu lernen, wie du damit umgehen kannst, dass es dich nicht "auffrißt"?

LG Conny

Beitrag von honigmami 03.08.07 - 20:45 Uhr

Mein Kleiner fängt das auch grade an, aber bei ihm ist es grade die Angst, daß ich vielleicht nicht mehr wieder kommen könnte. Ich geh trotzdem aufs Klo, wenn ich muß, OHNE daß ich ihn mitnehme, und geh trotzdem raus auf die Terasse, um die Tomaten zu gießen, ohne daß ich ihn aus dem Laufstall raus nehme...Natürlich meckert und schreit er dann gleich, aber ich kann nicht den ganzen Tag neben ihm stehen und WENN ich mich von ihm entferne und ich kann ihn nicht mitnehmen, dann schaue ich, daß es nicht lange dauert und er dann ja auch merkt, daß ich nicht lange weg bin und auch WIEDER komme. Ich denke, das ist ganz wichtig. Wenn das schon 3 Monate geht, dann stell ich mir das wirklich sehr schlimm vor. Ich würde sie nicht mehr überall mit hin nehmen und schon gar nicht aufs Klo #kratz...Sie muß merken, daß du trotzdem bei ihr bist, AUCH wenn du mal im Zimmer neben an bist oder mal kurz vor die Türe mußt, um die Post zu holen...Versuche, die Abstände vorerst kurz zu halten, in denen du dich von ihr entfernst. Ich denke, sie hat sich wirklich schon dran gewöhnt und weiß ganz genau, daß du sie überall mit nimmst, wenn sie schreit. Versuch das einfach mehrmals am Tag, immer kurz gehen OHNE sie und dann wieder kommen und sie in der Zeit, wo du weg bist, einfach mal meckern lassen. Sie wird merken, daß du wieder kommst...
LG

Beitrag von eyriss 03.08.07 - 21:10 Uhr

hallo,
mein kleiner hat das auch eine zeitlang mit mir sehr extrem gemacht. mittlerweile geht es etwas besser - ich darf zumindest auf dem sofa sitzen #freu wenn er auf der erde spielt.
wenn ich den raum verlassen muss, annimiere ich ihn, mir hinterherzukommen und gehe ganz langsam, so dass er auch immer zackig um die ecke ist, wenn ich mal ganz aus seinem blickfeld verschwunden bin; angefangen habe ich das mit kuckuck-spielen um die ecke. das klappt ganz gut, zumindest ist dadurch das rumgeheule echt minimiert.
das doofe ist nur, dass sich unser hund auch immer angesprochen fühlt und ich dann gleich zwei zuschauer auf der toilette habe :-)
viel spaß und alles gute.

Beitrag von fritzeline 03.08.07 - 22:57 Uhr

*lol* das kenn ich. Meiner hatte jetzt ein paar Tage solche Anwandlungen, keine Sekunde allein sein zu wollen. Und so sitz ich dann auf dem Klo, vor mir sitzt das Baby nachdem es weinend hinterhergekrabbelt ist und neben ihm der Hund, neugierig geworden, was denn los ist. Beide gucken mich mit dem gleichen erwartungsvollen Blick an und ich weiß nicht, ob ich lachen oder schreien soll #gruebel #freu

Beitrag von kekschen25 03.08.07 - 21:49 Uhr

Hallo Du,
lass Dich erstmal #liebdrueck. Kann gut verstehen wie es Dir geht. Kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen. Meine Kleine hat das auch laaaange durchgezogen. Was bei ihr immer ganz gut geholfen hat, war, von dem Raum in dem ich mich gerade befunden habe wenn sie geweint hat, ihr zuzurufen das alles okay ist und die Mama gleich wieder da ist. Das hat meisntens zumindest kurz geholfen.;-)Ich habe sei dann wenns ganz schlimm war, einfach in den jeweiligen Raum mitgenommen und da mit Spielsachen auf den Boden gesetzt.
Bei meiner Süßen war es damit zum Glück vorbei seitdem sie krabbeln kann-aber nichtsdestotrotz gibt es immer mal wieder Tage an denen sie es wieder macht.
Wünsche Dir noch viel Geduld und drücke Dir die #pro das Deine Maus das bald ablegt.
Liebe Grüße, Kekschen & Nele *17.09.06

Beitrag von fritzeline 03.08.07 - 23:13 Uhr

Hi,
ich weiß nicht, ob dir das hilft. Wenn meiner solche Tage hat (zum Glück ist es kein Dauerzustand) dann seh ich zu, dass ich viel in Bewegung bin. Ich setz mich neben ihn, steh wieder auf, geh raus, komm sofort wieder rein, mach irgendwas, beschäftige mich wieder mit ihm, trag zwischendurch ein Glas in die Küche oder geh einfach nur ein anderes Spielzeug holen, oder nur um die Ecke und mach Buh! oder sonstewas. Und er stellt fest, dass ich mich ganz unabhängig von seinem Protest zu oder von ihm wegbewege. Und dass ich ihn manchmal mit irgendwas überrasche, wenn ich wiederkomme.

Ich hab das Gefühl, dass er insgesamt ohne dieses "Programm" wesentlich anhänglicher wäre. (Ich mach das übrigens gar nicht so bewusst, sondern auch weil ich nervös werde, wenn mich jemand zum Stillsitzen zwingen will, während ich zu anderen Zeiten gern mal einfach nur untätig neben ihm sitze)

Wenn er gemütlich alleine vor sich hinspielt, dann mach ich auch mal - direkt neben ihm, was anderes, z.B. meine Rückenübungen #schwitz D.h. er bekommt nicht zwingend mehr Aufmerksamkeit je näher ich räumlich bin und geht nicht automatisch leer aus, wenn ich mich entferne.
Einfach auch feststellen lassen, dass es ohne Geschrei viel schöner ist. :-)

Grz, f