Wie kommt man noch an American Staffordshire?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von dreamworks 03.08.07 - 20:12 Uhr

Hallo,

mein Freund und ich haben eine gemeinsame Leidenschaft! nämlich American Staffordshire Terrier...(Pitbulls)

Er hatte schon einen und mein ex Freund auch. Es ist mein größter Traum auch wieder einen zu haben. Ich Liebe diese Hunde und habe NUR super gute erfahrungen damit gemacht.

Wir haben und heute drüber unterhalten wie es währe wieder einen zu haben...kennt sich jemand mit dem gesetz aus? Wir sind in Bayern...

P.s wir sind weder rechts angehaucht noch in sonstiger weise kriminell oder agressiv usw...wir sind nur beide absolut begeistert von den Hunden.

Danke...

Beitrag von lillymarleen201 03.08.07 - 20:17 Uhr

Ihr seit euch aber auch im klaren was da auf euch zu kommt?

Maulkorb
Leinenzwang
Wesenstest
Tierisch hohe Steuern.
Und es wird ein Spießroutenlauf sein, denn kaum ein Mensch akzeptiert diese Hunde.
Ihr werdet immer Streß haben.

Ist euch das klar?

Wenn ja dann gibt es im Tierheim genug die auf ein neues Zuhause warten.

Gruß

Rebecca

Beitrag von anni2606 03.08.07 - 20:26 Uhr

Hast du hier schonmal geschaut?

http://www.staffordshire-hilfe.de/index2.htm

Ich hoffe ihr könnt einem von ihnen ein neues zuhause geben. Sie haben es so verdient.

LG Anni

Beitrag von smr 03.08.07 - 20:45 Uhr

Hallo!
Schliesse mich meinen beiden Vorschreiberinnen an, ABER: Du scheibst in Klammern Pitbull. Du weisst schon, dass ein AmStaff kein Pitbull ist,oder?
Will niemanden angreifen, aber diese Verallgemeinerungen nerven mich sehr, weil nämlich zu meinen Hunden auch jeder Pitbull sagt und es Bullterrier sind.
Hab mich jetzt nur ein bisschen gewundert, weil Du schreibst, Ihr hattet beide schon diese Rasse.
LG
Sandra

Beitrag von glaeta 03.08.07 - 21:57 Uhr

Endlich mal einer der auch weiß das ein Staff kein Pitbull ist.
Wir hatten auch eine Staff Hündin und alle haben Pitbull gesagt.
Dabei kann man das auch schon überall nachlesen.

Beitrag von smr 03.08.07 - 22:03 Uhr

Jau! Und wer ernsthaft an einer Rasse interessiert ist, tut das eben auch. Unsere Bullis wurden auch immer Pitbulls genannt. Pitbulls sind ja im eigentlichen Sinne "die Mischlinge der sog. Kampfhunde". Da macht es mich schon wütend, wenn mein #hund pauschal bezeichnet wird. Irgendwie ist das so, als würde man zu mir Herr Meier statt Frau Meier sagen,oder?
LG
Sandra

Beitrag von klau_die 04.08.07 - 09:04 Uhr

Hat mich im Ursprungspost auch geärgert, ich hab aber gedacht, sie meint vielelleicht, dass beide Rassen in Frage kommen....
Wir haben seit 11 Jahren ne Am. Staff-Hündin und die wird auch dauernd nur als "Kampfhund", Pitbull oder Bullterrier bezeichnet - ätzend.
Der Vorteil dieser Ahnungslosigkeit ist allerdings, dass ich unseren Mastino Napoletano den Schnarchnasen hier im Dorf als Italienische Dogge "verkauft" habe, was mit einem staunenden Oooooooooooooooooh quittiert wurde und er jetzt als wesentlich harmloser bewertet wird von der Dorfbevölkerung als unsere kleine dicke Kröte, die nicht mal ner Fliege was zuleide tun könnte im Gegensatz zu Gustav, der die ersten Monate aufgrund schlechter Vergangenheit schon nicht ganz ohne war :-)

Beitrag von smr 04.08.07 - 10:29 Uhr

Cool, italienische Dogge. Aber ist ja auch nicht falsch, oder? Wobei Mastinos doch nicht ganz so im Verruf sind, oder täusche ich mich jetzt?
Ich glaube, es liegt bei diesen Rassen auch mit daran, dass sie eben auch ein wenig anders aussehen, oder? Das können viele Menschen nicht einordnen und macht ihnen Angst. Ob stimmt? Mir hat sich jedenfalls des öfteren schon dieser Verdacht aufgedrängt.
LG
Sandra

Beitrag von klau_die 05.08.07 - 09:58 Uhr

Nö, so ganz falsch ist das nicht und die Dörfler hätten mit der korrekten Bezeichnung vermutlich eh nix anfangen können....
Einziger Kommentar war "herrliches Tier" - wenn ich mit unserer dicken Staff-Madame auf die Straße gehe, sperren die Nachbarn ihre Kinder ein und verrammeln ihre Hoftore....während hier ein Kaukase gehalten wird, den ein 5jähriges Mädchen durch die Gegend führt (oder umgekehrt) und der so schlecht geprägt und erzogen ist, dass ich dem lieber aus dem Weg gehe - und ich hab sicher keine Vorurteile gegenüber irgendwelchen Rassen. Ich hab den Halter mal drauf angesprochen, als der Hund noch ein kleines Wollknäuel war, da sagte der mir, das sei ein Schäferhund. Auf Nachfrage, warum der so RIESIGE Pfoten hat, ja so ein kaukasischer Schäferhund eben....

Ich denke, die schlimmsten Vorurteile sind während der schlimmen Hetzkampagnen damals nach dem schlimmen Unfall in Hamburg entstanden. Es "lesen" einfach zuviele Menschen die BLÖD-Zeitung....Der Hund (und umso mehr die Rasse) konnte doch damals am wenigsten dafür, da haben nachweislich mehrere Behörden über Monate grob geschlampt und ein Sündenbock mußte her.

LG,

Andrea

Beitrag von smr 05.08.07 - 14:18 Uhr

Kann ich alles , auch mit dem Kaukasen, genauso unterschreiben.
Wünsche Dir noch viel Freude mit Deinen Beiden!
LG
Sandra

Beitrag von kja1985 03.08.07 - 22:44 Uhr

Ich will weder nen Staff noch nen Pitbull, aber sogar ich wusste, dass das zwei verschiedene Rassen sind. Ich nehme mal eher an, da will sich jemand ein Statussymbol anschaffen.

Beitrag von ma14schi 03.08.07 - 20:51 Uhr

Wie kann man von Hunden, die naturgemäß ein aggressives Wesen, von Menschen herangezüchtet, haben, begeistert sein?

Beitrag von lillymarleen201 03.08.07 - 20:53 Uhr

Das bist du wohl ein bißchen falsch informiert.
Scher nicht alles über einen Kamm.
Es gibts so´ne und solche.

Ich finde sie auch schick,aber haben möchte ich keinen.

Beitrag von ma14schi 03.08.07 - 20:57 Uhr

Klar, es gibt gute "Böse" und schlechte "Böse".

Und was an denen schön sein soll, erschliesst sich mir nicht wirklich.

Nicht mal eine Laune der Natur, eine Laune der Menschheit.

Ich habe schon mal eine Wohnung im Werte von 700.000 DM wegen solch einem Viech verkaufen müssen, aber zu dem Tier gehörten die entsprechenden "verantwortungsvollen" Besitzer, ie die Aufzucht des Tieres in die Hände eines 10-jährigen legten.

Beitrag von lillymarleen201 03.08.07 - 21:03 Uhr

Das is Geschmackssache,oder?

Naja, das so ein Hund nichts bei einem 10 Jährigen Jungen verloren hat ist mal klar,aber es gibt nicht nur solche "Menschen".

Eine Bekannte hat eine AS Hündin gehabt.
15 Jahre lang und sie war ein toller Hund.
Sie hatte sogar vor sich selber Angst.
Sie wußte gar nicht wie stark sie eigentlich ist.
Sie war ein toller Familiehund ;-)

Beitrag von ma14schi 03.08.07 - 21:11 Uhr

Liegt aber nicht in der Natur des Hunds.

Beitrag von lillymarleen201 03.08.07 - 21:15 Uhr

Ich weiß das wohl.

Ich wollte nur damit sagen, das es auch andere gibt.

Ein Mädel von der Hundewiese war mit ihrer Mischlingshündin bei einer Hundebegleitprüfung.
Nach ihnen war ein AS dran.
Er war grade mit seiner Prüfung fertig. Hat sie bestanden und auf einmal dreht er sich um, rennt auf Xenia zu und verbeißt sich in ihrem Arm.
Das ganze ging 10 Minuten so. Der Hund hat nicht abgelassen.
Was ihn da geritten hat weiß man nicht.

Krass,oder?

Beitrag von ma14schi 03.08.07 - 21:22 Uhr

Indiskutabel.

Dein Beispiel zeigt mir, dass sich diese Rasse nicht vermehren darf.

Beitrag von lillymarleen201 03.08.07 - 21:24 Uhr

Nein fürs Vermehren bin ich auch nicht mehr, aber die Tiere aus dem Tierheim sollten gut vermittelt werden an Leute die Herz und Verstand haben.

Und sie nicht nur haben wollen weil sie toll aussehen.

Ich bin für ein Zuchtverbot.

Beitrag von klau_die 04.08.07 - 09:10 Uhr

Sorry aber Ihr habt beide keine Ahnung.

Beitrag von lillymarleen201 05.08.07 - 12:28 Uhr

Ach nein?

Und warum nicht?

Beitrag von klau_die 04.08.07 - 09:09 Uhr

Doch ganz genau DAS das sind standardgemäße Am. Staffs - Du wirfst sie gerade mit Pitbulls in einen Topf, was absoluter Unsinn ist. "Pitbull" ist keine Rasse, das sind die armen mißbrauchten Hunde, die nach Kriterien wie niedriger Hemmschwelle und Aggressivität gezüchtet werden.

Beitrag von budges... 04.08.07 - 12:41 Uhr

http://www.rednosepitbull.de/

Beitrag von klau_die 05.08.07 - 10:01 Uhr

Es gibt beides - den Begriff Pitbull für die auf Aggression gezüchteten Mixe für den Kampf und die Rasse Am. Pitbull-Terrier. Der ist aber genau so wenig ein "Kampfhund" wie der Staff. Wird also von "Kampfhunden" gesprochen, dann nicht vom American Pitbull-Terrier. Für mich ist es eh keine Rasse- sondern eine Berufsbezeichnung für ganz arme mißbrauchte Kreaturen.

Beitrag von budges... 05.08.07 - 10:43 Uhr

achso, so meintest du das ok klar