Eingewöhnung in Kindergrippe - wie war's bei Euch?

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Beitrag von pimpf1 03.08.07 - 23:29 Uhr

Hallo zusammen,

meine Tochter (10 Monate alt) wird seit dieser Woche in die Kindergrippe eingewöhnt. Die wird sie dann künftig an 3 Tagen der Woche ganztags besuchen. Ich war ja sehr gespannt auf die Eingewöhnungszeit und ich muss sagen: Mich nimmt das ganze ziemlich mit. Meine Maus übrigens gar nicht und genau das befremdet mich irgendwie so: Sie ist völlig begeistert von dem Laden, sobald sie dort ist, verschwindet sie gleich in Richtung Spielzeug und den anderen Kindern. Und Mama... ???... tja, die ist abgemeldet #kratz! Ich glaube, sie registriert noch nicht mal, wenn ich dann für die verabredete Zeit verschwinde - ich versuche immer, mich von ihr zu verabschieden, damit sie weiß, dass ich gehe, aber Madame ist dermaßen abgelenkt von dem Geschehen um sie herum, dass sie mir überhaupt keine Aufmerksamkeit schenken kann #schmoll. Und wenn ich dann wieder komme, dann ist sie so in ihr Spiel vertieft, dass sie mich gar nicht bemerkt - ich kann sie dort wegholen, aber ihre Augen wandern immer wieder nur zu den anderen Kindern und den begehrten Spielsachen. Sie lässt sich anstandslos von den Erzieherinnen füttern, wickeln und falls mal etwas nicht so zu ihrer Zufriedenheit verläuft auch wieder beruhigen #gruebel.

Ist das normal? Ja, ich weiß, ich sollte mich wohl freuen, dass das alles so glatt verläuft... aber blöderweise denke ich mittlerweile darüber nach, dass es vielleicht doch mal ganz nett wäre, wenn sie nach Mama verlangt... #heul

Wer hat ähnliche Erfahrungen?

Liebe Grüße,
Katja + Maja (*25.09.2006)

Beitrag von yvi.alex2000 03.08.07 - 23:58 Uhr

Hallo Katja,

meine Große war schon 2 1/4 als sie in die Krippe kam, trotzdem war es nicht leicht für mich. Wart mal ab, wie es ist, wenn du die ersten Stunden allein zu Hause bist und denkst gleich klingelt das Telefon. Einfach zum heulen! Sie hat mich am Anfang auch nicht vermisst, dass kam dann später, als der Reiz nicht mehr so groß war und es da auch mal Alltag gab. Da fand ichs dann aber gerade noch schlimmer, denn dann kommt die Frage ob es denn richtig war, sie dorthin zu geben immer mal wieder. Jetzt wchselt sie nach den Ferien zu den Großen und freut sich schon riesig darauf.

Im November wird Fabian dann ein Jahr und kommt dann schon in die Krippe, weil ich wieder arbeiten muß. Mir graut es jetzt schon davor meinen Kleinen herzugeben, auch wenn ich weiß, dass er da gut aufgehoben ist. Schwierig ist für mich vor allem, dass ich meine Kinder "abgeben" muß, um anderer Leute Kinder zu betreuen. Du siehst also, den Fachleuten gehts da auch nicht besser.

Freu dich darüber, dass die Kleine es toll findet und sich so leicht darauf einlässt. Das ist ein gutes Zeichen, sie vertraut dir und weiß, du kommst wieder.

LG
Yvi

PS: Habe gerade in deiner VK gelesen, dass du auch KS nach 3 Tagen einleiten hattest. Da hat man dann die Nase voll, ne? Ich habe mich untenrum gefühlt, als hätte ich das Kind schon bekommen;-)

Beitrag von pimpf1 04.08.07 - 16:11 Uhr

Hallo Yvi,

danke für deine Antwort. Ja, ich bin mir schon bewusst darüber, dass ich mich freuen sollte, dass der Krippenstart so gut verläuft. Ich kann mir gut vorstellen, dass Maja wahrscheinlich erst nach ein paar Tagen (wenn alles nicht mehr so neu und aufregend ist) wirklich registriert, wenn ich nicht da bin. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht.

LG,
Katja

Zum "PS": Ja, ich hatte nach den 3 Tagen tatsächlich die Nase gestrichen voll. Da war dann auch jegliche Angst vor einem KS weg, ich wollte das ganze nur noch beendet wissen.