Viele Fragen zum Thema Stillen von Erstlingsmama...

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von annesusanne 04.08.07 - 12:12 Uhr

Hallihallo!

Ich bin eine Neu-Mutter (mein Kleiner ist jetzt genau eine Woche alt :-) ) und habe etliche Fragen zum Thema Stillen. Ich habe zwar eine Wochenbetthebamme, hätte aber gern noch mehrere Meinungen:

Ich will voll stillen, was nicht einfach ist, weil mein Kleiner am Anfang an Stillhütchen gewohnt war und sich jetzt umstellen muss (es hatte bei mir nicht so ganz geklappt). Da braucht man VIEL Geduld beim Anlegen, teilweile ne Stunde, bis er dran ist.

Die Hebamme meinte, alle drei Stunden anlegen. Mein Kleiner wacht von allein aber nicht auf! Ich muss ihn immer wecken. Ist das normal?

Außerdem trinkt er EXTREM langsam. Teilweise braucht er eine Stunde und länger, bis er fertig ist. Ich gebe ihn nach Hebammenrat immer eine Brust 25 Minuten lang, dann wickeln wir ihn und dann die andere Brust. Aber er trinkt so langsam, dass es gestern z. B. anderthalb Stunden gedauert hat, bis er fertig war. Außerdem schläft er immer während des Stillens ein, und wenn wir ihn dann weglegen wollen, fängt er an zu schreien.

Was mache ich nur?

Vielen Dank schonmal
Anne mit Jona (7 Tage)

Beitrag von kati_n22 04.08.07 - 12:23 Uhr

So ein Kleines Baby würde ich durchaus tagsüber wecken, das kann besser sein. Nachts würde ich es aber schlafen lassen!

Die Umstellung auf normales stillen erfordert sicherlich viel Geduld, ich finde es toll, das Du dich da so reinhängst!

Das die Kleinen immer wieder einschlafen und dann doch wieder "ran" wollen wenn man sie weglegt ist normal - leider.
Das gibt sich nach ein paar Wochen.
Klaas habe ich am Anfang fast dauergestillt, der war nur am trinken....gaaaaanz langsam und genüßlich ;-)
Da hilft nur eines: mach es Dir auf dem Sofa mit Stillkissen so richtig bequem! Das ist Anfangs alles sehr langwierig, ich habe mir immer vor Augen gehalten wie kurz und kostbar eigentlich diese Stillphase ist. Das gab und gibt mir immernoch Gelassenheut zur Not wirklich seeeeehr lange zu stillen.

LG und alles Gute
Kati

Beitrag von miss22 04.08.07 - 12:28 Uhr

Hallo anne

also bei meiner kleinen musste ich auch mit Stillhüttchen Stillen, war mir dann ein bisschen zu lästig also versuchte ich es wie sie ca. 3 Wochen alt war mal ohne hat dann zwar nicht gleich geklappt aber ich habe sie trotzdem angelegt habe einfach vorne die Brust etwas flacher angedrückt damit sie die Brustwarze besser nehmen konnte und siehe da ging dann aufeinmal jetzt is sie 11 Wochen alt und kein Stillhüttchen mehr des war so 2-5 Tage wo es noch nicht so reibungslos ging danach ging es aber prima. Und vorallem nicht aufwecken deine Jona meldet sich schon wenn sie hunger hat und das mit dem 25 je Brust regelt sich später auch gib ihr ne schance sie is ja noch so klein da braucht sie halt länger. Vielleicht besorgst du dir ne waage damit du sie jede Woche wiegen kannst so zwischen 110 und 200 sollte sie zunehmen das is aber immer abhängig davon wie das Kind trinkt.

LG miss 22 und jana 11Wochen

Beitrag von anni35 04.08.07 - 14:10 Uhr

Lies mal das hier:

http://www.babyernaehrung.de/gewichtszunahme.htm

Besonders weiter unten, wo es um lange Schlafphasen geht. Ich denke, es ist wichtig, dass du ihn regelmäßig anlegst, um Deine Milchproduktion richtig in Gang zu kriegen (sind ja erst ein paar Tage). In der Nacht würde ich ihn schlafen lassen, aber am Tag regelmäßg stillen.

Ich habe auch erst "nach Bedarf" gestillt, aber das war zu früh: meine Tochter hat sich nicht gemeldet, zu viel geschlafen und hat dann zuwenig bekommen. Durch die fehlende Nachfrage ist dann auch das Angebot zurückgegangen... wir haben es aber wieder hingekriegt...

Also, du musst dich in den ersten Wochen darauf einstellen, dass es anstrengend wird... gerade wenn er lange braucht... aber er wird schneller! Garantiert...! Halt ihn wach beim Stillen, rede mit ihm, zieh ihn etwas aus, dass ihm kühler wird, wickel ihn zwischendurch, zwick ihn am Ohr ;-) etc.

Am anfang ist es wirklich schwierig, aber nach ein paar Wochen spielt es sich ein und dann geht es "von selbst". Ich wollt es auch nicht glaube, aber es bei mir war es dann auch so...


Liebe Grüße,
Anni

Beitrag von raleigh 04.08.07 - 15:27 Uhr

Erstmal ist er Rat deiner Hebamme wirklich sinnvoll. Alle 3 Stunden spätestens wecken, ist bei Neugeborenen schon ganz gut:
a) die Milchbildung muss angeregt werden
b) die kleinen brauchen manchmal Unterstützung, wenn der Blutzuckerspiegel zu rasch abfällt und sie zu müde sind, um Hunger zu melden

Dein Kind verhält sich absolut normal und allein die Info könnte schon helfen, dass du entspannter wirst und dem kleinen Wurm seine kleinen "Macken" lässt. Er muss sich an die Welt und die Tatsache, dass er trinken muss, um satt zu werden erst gewöhnen.

Das spielt sich in den nächsten Wochen alles von alleine ein.

Beitrag von nashivadespina 04.08.07 - 15:36 Uhr

am besten wendest du dich an eine professionelle stillberaterin:
www.lalecheliga.de
ist ehrenamtlich

Beitrag von stephanie.harkort 04.08.07 - 16:50 Uhr

Hallo #herzlich

Ich kann die Stillberatung der LLL (siehe Beitrag davor) NUR empfehlen (seit dem 2.3.06 stille ich unsere Johanna und bin dort immer sehr gut UND ausführlichst beraten worden)!!!!

Euch eine gute Stillzeiti!

Stephi