Wie kann ich am besten eine große Summe Geld für meinen Sohn anlegen?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von ichundich 04.08.07 - 12:24 Uhr

Hallo,
also mein Sohn soll von seinem Vater eine große Summe Geld bekommen und später auch viel von ihm erben.
Jetzt wissen wir aber nicht, wie wir das Geld sicher anlegen sollen.
Das Problem ist das wenn ich mal ALg2 beziehen MUß, dann können die ja ohne Probleme an das Geld ran und das möchten wir nicht. Fakt ist das es nicht auf meinem Namen geht, nicht auf den Namen meines Sohnes und auf den Namen von meinem Ex auch nicht, weil da geht das Finazamt auch als erstes ran.

Habt ihr vielleicht auch so eine Situation oder wisst wie man das am besten regeln kann?
Danke im vorraus
Lg ichundich

Beitrag von thea21 04.08.07 - 12:36 Uhr

Hallo,

und du bist sicher nicht schon jetzt ALG2 zu beziehen und hier nach Tricks zum schummeln suchst?

Beitrag von ichundich 04.08.07 - 12:41 Uhr

Ja ganz sicher, da brauchst du dir keine Sorgen machen!
Das Geld soll für später sein, für seine Wohnung, Führerschein, evtl. studieren und und und. Also für sinnvolle Zwecke!

Außerdem hab ich s garnicht nötig zu schummeln!

Gruß ichundich

Beitrag von thea21 04.08.07 - 12:46 Uhr

War auch nur ne Frage, kenne nämlich einige die so denken WÜRDEN!

Wichtig wäre glaub ich um WELCHE Summe es sich handelt!?

Hat man nicht einen gewissen Freibetrag? (googeln)

Ansonsten wäre meine einzige Überlegung das ein Sparbuch mit dem Geld auf die Großeltern geschrieben wird, an das du jederzeit kommst, oder ihm deine Bedenken äußerst und er das Geld bei SICH anlegen und für den Sohnemann sparen soll...

Mehr fällt mir jetzt leider auch nicht ein :-(

Liebste Grüße Thea

Beitrag von ichundich 04.08.07 - 12:56 Uhr

Ach so.
Ja man hat einen Freibetrag, aber der ist viel zu niedrig!

Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern, aber mein Ex möchte das nicht und das kann ich auch verstehen. Ich würde das bei seinen Eltern mit meinem Geld auch nicht machen.
(Bei sowas ist ja schon einiges schief gegangen)
Er kann das Geld nicht bei sich anlegen, weil das Finazamt da rangehen würde, wenn ihm was zustößt. (er ist Unternehmer)
Und wenn ihm was zustoßen (was hoffendlich nicht passieren wird) würde könnte er mir das Geld auch nicht mehr geben, also geht das auch nicht.

gruß ichundich

Beitrag von thea21 04.08.07 - 12:59 Uhr

Das einzige was mir dann noch einfallen würde wäre eine Sparbüchse, in die du das Geld legst....wie gesagt Bank ist natürlich besser, hast du aber Angst, dass da jemand ran könnte im Falle einer Arbeitslosigkeit, wäre das das einzige was MIR jetzt noch einfallen würde.

Schliessfach, Safe, rein das Geld und ansparen was man ansparen kann....

Vielleicht ne doofe Idee, aber das einzige was mir jetzt so schnell einfällt.

Beitrag von ichundich 04.08.07 - 13:04 Uhr

Du meinst das Schliessfach auf meinen Namen? Da weiß ich jetzt auch nicht ob ja jemand ramn könnte, aber ich denke schon.

Ja da hast du recht, aber dann würde ich nachts kein Auge mehr zu machen.
Schauen wir mal, hoffe das wir das noch sehr lange rauszögern können und das ich nicht auf ALG 2 kommen werde, das ist das einfachste.

Beitrag von thea21 04.08.07 - 13:10 Uhr

Ja, na im Endeffekt ist ja alles was dubesitzt an Geld, wenn es nicht auf nen anderen Namen geschrieben ist, dein Eigentum und zählt halt als Vermögen, egal ob Konto oder Schließfach...

Nur ist das "erwischtwerden" größer, wenn man ein Konto besitzt...

Im Endeffekt, um allem Ärger aus dem Weg zu gehen, ist es wirklich das einfachste das Geld nicht auf deinen Namen schreiben zu lassen, aber du sagst ja das er das nicht will.

:-( Doofe Situation

Beitrag von klau_die 05.08.07 - 09:24 Uhr

"wie gesagt Bank ist natürlich besser, hast du aber Angst, dass da jemand ran könnte im Falle einer Arbeitslosigkeit, wäre das das einzige was MIR jetzt noch einfallen würde."

Und Du als Steuerzahler hast nicht das geringste Problem, für Leute mit zu arbeiten und im Falle der vorgetäuschten Bedürftigkeit ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, die auf einem fetten Sparschwein hocken, dass weit über den gesetzlichen Freibeträgen gefüllt ist?
Verstehe ich nicht.

Gruß,

Andrea

Beitrag von klau_die 05.08.07 - 09:19 Uhr

"Er kann das Geld nicht bei sich anlegen, weil das Finazamt da rangehen würde, wenn ihm was zustößt. (er ist Unternehmer) "

Weder das Finanzamt noch die ARGE "gehen an irgendwelches Geld ran", dass ihnen nicht zusteht. Wir leben nicht im wilden Westen, sondern in einem Rechtsstaat. Was Ihr vorhabt, riecht nach geplantem Sozialbetrug und Steuerhinterziehung.

Beitrag von kati543 05.08.07 - 14:25 Uhr

"Er kann das Geld nicht bei sich anlegen, weil das Finazamt da rangehen würde, wenn ihm was zustößt. (er ist Unternehmer) "

Auf angespartes Geld geht das Finanzamt nie. Wenn er es bereits regulär aus seiner Firma genommen hat (als Gewinn oder Einkommen) ist es ja bereits versteuert. Kann es sein, dass es nicht-versteuertes Geld ist? Und das beim Kind jetzt gespart werden soll?

Beitrag von klau_die 05.08.07 - 09:16 Uhr

"Außerdem hab ich s garnicht nötig zu schummeln! "

Warum dann die Frage - leg es auf Deinen Namen oder den Eures Sohnes an und gut. Dann geht alles seinen juristisch korrekten Gang.


Beitrag von muemelkronster 04.08.07 - 13:34 Uhr

Warum soll/te die Allgemeinheit für Euch aufkommen, wenn es nicht oder nur teilweise nötig ist?
In einer Bedarfsgemeinschaft (die Du mit Deinem Sohn nunmal bildest) wird eben das Einkommen und Vermögen von ALLEN Mitgliedern angerechnet.
Sorry, im Fall der Fälle gibst Du eben Dein Kind zu seinem Vater. Problem erledigt.

muemel

Beitrag von ichundich 04.08.07 - 13:39 Uhr

Kar, wegen einer Geldsache gebe ich mein Kind zum Vater!

Erstens hoffe und glaube ich nicht das es so weit kommt und zweitens sehe ich es nicht ein das sein Geld dafür drauf geht das ich nicht arbeiten gehen KANN.
Du würdest das für dein Kind natürlich so machen wie du es Geschrieben hast ne? SICHER!!!


Beitrag von muemelkronster 04.08.07 - 13:51 Uhr

Sorry, wenn ich nicht explizit *ironie on* und *ironie off* dazu schreibe. Sollte man eigentlich herauslesen können.
Wir haben die Gesetze nicht gemacht und können sie nicht auf die Schnelle ändern.

"Erstens hoffe und glaube ich nicht das es so weit kommt ..."
Ich hoffe es auch nicht für Dich. Aber wenn Du es nicht glaubst, dass es soweit kommt...

Mein Rat: Entscheide(t) aus Deiner (Eurer) jetzigen Lage heraus, was das beste ist. Eine Anlage für Euren Sohn, dass er sich später dieses und jenes leisten kann. Mit dem Risikodas im Fall der Fälle dieses Vermögen zur Bedarfsberechnung herangezogen wird. Oder Ihr lasst es bleiben und seht zu, wenn es soweit ist, wie Ihr Eurem Sohn Ausbildung/Studium, Führerschein etc. finanziert.

Das Leben ist voller Risiken.

muemel

Beitrag von ichundich 04.08.07 - 14:50 Uhr

aber weißt du was? Deine Idee war glaub ich garnicht so schlecht. Man muß sich nur mal genau informieren ob ich den Kleinen beim Vater melden kann, vielleicht lässt sich was über den 1. und 2. Wohnsitz oder so regel.

Das Problem wird mit der Arbeit vielleicht noch kommen, weil ich Schwerbehindert bin und nicht weiß ob ich eine geeignete Stelle finde.

Gruß ichundich

Beitrag von leony1407 04.08.07 - 18:07 Uhr

also sorry---aber irgendwie klingt danicht komisch.....wenn dein ex das Geld doch besitzt, dann muss er es auch versteuern...und wenn das Finanzamt (noch) nix davon weiß----frage ich mich ernsthaft wo das Geld herkommt????

und wenn alles sauber ist-dann kann dein ex dir das geld doch vermachen (bzw dem kind) wenn er mal gestorben ist , oder wenn er (dein kind) 18 ist? wieso schon jetzt? wegen den steuern===?

schon klar dass das nicht rechtens ist?

Beitrag von ichundich 04.08.07 - 18:50 Uhr

So ein schwachsinn!
Er möchte für seinen Sohn was auf die hohe Kante legen, aber so das er das später auch wirklich bekommt.
´Das Geld ist ganz rechtens verdient, aber wir möchten nicht das es ihm weggenommen wird nur, weil ich vielleicht nicht arbeiten gehen kann.
Er versteuert das auch, aber wenn er sterben würde und das Konto von meinem Sohn auf seinen Namen laufen würde, dann würde auch das Finanzamt da ran gehen, verstehst?

Was meinst du warum mein Auto auf den Namen meiner Eltern läuft? Das würden die mir auch wegnehmen wenn ich ALG2 bekomme, weil mir entweder kein Auto zusteht oder nicht so ein neues. Und ja ich bin auf ein Auto angewiesen!
Hoffe du verstehst es jetzt besser!
Gruß ichundich

Beitrag von matata 04.08.07 - 20:10 Uhr

immer dieses gelapp wenn man hilfe braucht.... dein sohn soll drunter leiden weil du keinen job hast... bekommst oder wie auch immer... mann menschen wir leben und atmen....


egal, hast du liebe großeltern??? dann machs da ansonsten bar irgendwo in ein schließfach oder so.... würde auch bei meinen eltern das geld hinterlegen.....

will auch für MEIN KIND sparen nicht das es mich ernährt dann , sondern dass es mal ne wohung sich einrichten kann etc....

ich spare mir jeglichen anderen kommentar und lege ihn in meinen sarkasmus zurück...

viel glück

lg matata

Beitrag von leony1407 04.08.07 - 20:23 Uhr

ja, bist du das? warum denn?


und informier dich mal ordentlich keine Arge nimmt dir dein Auto weg.-
und du bekommst doch kein alg 2?

also warum machst du dir sorgen?

und warum KANNST du nicht arbeiten gehen? wenn...dann möchtest du wohl JETZT noch nicht?

also das klingt meiner meinung nach alles ein wenig Hahnebüchen....

Beitrag von matata 04.08.07 - 20:56 Uhr

doch machen die wenns net angemessen ist, oder du hast so wenig dass du das auto nicht mehr halten kannst....

und wenn sie nicht arbeiten will um für ihr kind das zu sein... das steht ihr in den ersten jahren jawohl gesetzlich zu....

die arge macht so manche schöne sachen mit denen man nicht rechnet....

Beitrag von klau_die 05.08.07 - 09:36 Uhr

Ja, wenns nicht angemessen ist, ist das auch vollkommen korrekt, warum soll jemand, der ein teures Auto vor der Tür stehen hat, von der ARGE seine Butter aufs Brot finanziert bekommen? Es soll Menschen geben, die Vollzeit arbeiten und auch ein Auto im "angemessenen" Bereich fahren.

Ja, Ihr stehen 3 Jahre Elternzeit zu - und solange ist der KV unterhaltspflichtig für Mutter und Kind. Warum soll die Solidargemeinschaft Mutter und Kind durchfüttern, wenn der KV Geld beiseite schaffen kann?

Die "ARGE" bestiehlt mit Sicherheit keine Bedürftigen.

Hier ist eher das Gegenteil der Fall, Sozialbetrug auf hohem Niveau.

Beitrag von leony1407 05.08.07 - 09:55 Uhr

#pro so seh ich das auch

Beitrag von klau_die 05.08.07 - 10:13 Uhr

Ich hab langsam den Eindruck, dass wir es in diesem Beitrag nur mit einer Seite unserer Solidargemeinschaft zu tun haben. Kein Steuerzaher kann doch ernsthaft noch Tipps zu solchen Unterfangen geben, wenn er sich mal seine monatlichen Abgaben anschaut....

Beitrag von ichundich 05.08.07 - 20:38 Uhr

So ich habe nicht gesagt das ich jetzt Angst habe das mir das Auto genommen wird, sondern erst dann FALLS ich mal ALG2 beziehen MUSS.
Außerdem gibt es auch Leute die krank sind und nicht ohne Probleme einen Job bekommen. Er tut mir leid, aber ich bin Schwerbehindert und da ist es für mich nicht ganz so einfach einen Job zu bekommen. Vorallem wenn ich auch noch dazu ein Kleinkind habe. Und der Vater von meinem Kind möchte die Zukunft seines Kindes sichern und nicht sein Leben lang für mich mit bezahlen, verständlich oder? Und nein ich möchte jetzt noch nicht arbeiten, weil mein Kind noch zu klein ist. (Das brauch ich auch nicht) Ich habe mein Kind nicht bekommen um ihn sofort in eine Kita zu geben. Einstellungssache.

Außerdem wird einem wohl das Auto genommen, es sei denn es ist ein 500 Euro Auto, Ich habe mir mein Auto selbst gekauft und lange dafür gearbeitet und will es behalten.
Noch FRagen???

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