Entscheidungshilfe gesucht-Orthopäde vs. Osteophat Wer kann helfen?

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Beitrag von stephie1907 04.08.07 - 22:17 Uhr

Hallo ,
ich brauche mal eine Entscheidungshilfe von euch.#blume
Ich will Montag nämlich einen Termin ausmachen.
Aber hier zur Vorgeschichte, es geht um unsere kleine Murmel:
Bei der U3 wurde durch unseren KIA eine leichte Asymmetrie festgestellt. Ich sollte sie vermehrt in die Bauchlage drehen und dann ca. nach 4 Wochen noch einmal zur Kotrolle kommen.
Die Kontrolle verlief dann negativ, also keine Asymmetrie mehr zu sehen.#huepf
Soweit so gut. Sie ist nun 7 Monate, vor ca. 6 -7 Wochen hielt sie auf einmal den Kopf schief. Sah man am deutlichsten von hinten.
Ich bin dann mit Ihr zum wirklich guten Orthopäden gefahren, der viel mit Kids zu tun hat. Hier wurde mir auch gleich ein Merkblatt (Ursachen, die Behandlung usw.)zu KISS ausgehändigt.
Der Doc machte eine Röntgenaufnahme. Auf der Aufnahme selber war es nicht so stark ersichtlich wie mit dem Auge erkennbar ( hielt ja den Kopf schief ) und am Kopf selber ( diesen etwas abgeflachten Hinterkopf an der rechten Seite ).
Er behandelte sie und die Blockade die sie hatte war auch wirklich soweit gelöst. Ich fragte wie es ausschaut mit einer Nachuntersuchung, er meinte so in ca. 3-4 Monaten, falls nichts sei.
Nun ist es aber erneut aufgetreten. Zwar nicht so deutlich wie zuvor, aber halt zu erkennen.#schmoll
Hier mal die Diagnose ( da ich die Rechnung grad vor mir liegen habe ) :

Tonusasymmetrie-Syndrom ( TAS ), Symptomatische Atlasasymmetrie, Beckenverwringung, Ileosakralgelenks-Blockierung

So, nun aber meine eigentliche Frage:
Was meint Ihr?: Soll ich noch einmal zum Orthopäden gehen, oder aber mal direkt zu einem Osteophaten?
Hab damit wirklich null Erfahrung. Wenn ja, worauf soll ich bei einem Osteophaten achten?
Wie oft muss ich dann dahin? Tut das meiner kleinen Murmel weh?

Ach ja, noch eine Frage? Was nimmt ein Ostheophat so im Durchschnitt? Bzw. wir sind Privatversichert, wird da vielleicht was anteillig übernommen?

Fragen über Fragen… Aber vielleicht kann mir ja jemand helfen.
Wäre super lieb.#danke

LG Stephie
mit der schiefen Murmel Melina Sophie und der große Zicke Leonie Fabienne *15.04.2005 ( wo in 10 Tagen entschieden wird ob sie zu den Polyphen auch die Mandeln entfernt bekommt#heul )

Beitrag von dragonmother 05.08.07 - 09:47 Uhr

Hallo ich hoff du liest das heut noch.

Mein Mann ist Physiotherapeut und ich hab ihm das mal vorgelesen.

Er meinte sofort das es sicher gut wär wenn du mit ihr zum Osteophaten gehen würdest.

Wünsch dir alles Gute.

Lg Steffi * Kilian

Beitrag von mitzl 05.08.07 - 12:35 Uhr

Hallo Stephie,

unsere Kleine hatte auch das KISS-Syndrom. Wir haben mit osteopathischer Behandlung begonnen und erst später zwei Behandlungen beim KISS-Orthopäden durchführen lassen, da die Osteopathie nie langfristig geholfen hatte.

Der Rückfall kann übrigens ein Symptom der Reaktionszeit sein, die nach einer KISS-Behandlung fast immer auftritt. Da fallen die Kleinen noch mal in ihre alten Bewegungsmuster zurück, so daß es wirkt als seien sie neu blockiert. Warte am besten die empfohlene Zeit ab, bevor Du wieder aktiv wirst.
Ich habe fast alles durch zu dem Thema, wir sind jetzt blockadefrei. Du kannst mich gern über VK anschreiben, wenn Du mehr Infos brauchst. :-)

Ich würde Dir, falls die Symptome dauerhaft bleiben, empfehlen: Erst noch mal beim KISS-Doc behandeln lassen. Am besten bei einem, der auf www.kiss-kid.de aufgelistet ist und nicht nur die normale Atlastherapie sondern die Methode nach Gutmann anwendet, bei der beide Atlaswirbel behandelt werden. Auch wenn die Anfahrt länger ist, es lohnt sich. Aber Euer Orthopäde hört sich auch sehr sorgfältig und gut an. Nach einer gewissen Reaktionszeit könnt Ihr dann zum Osteopathen gehen und nachbehandeln lassen. Außerdem würde ich Euch hinterher noch empfehlen, vom Kinderarzt Krankengymnastik nach Bobath verschreiben zu lassen, damit die verkürzten Muskeln gedehnt und die Bewegungsmuster richtig trainiert werden.

Wir haben alles in der falschen Reihenfolge gemacht, weshalb wir etwas länger hinlaboriert haben. Jetzt weiß ich für ein nächstes Kind, wie ich es mache.

Ein Osteopath nimmt ca. 50 Euro für den Besuch, die aber für das zukünftige Leben des Babys gut angelegt sind. Allerdings kannst Du Dir auch KG verschreiben lassen und zu einem Krankengymnasten gehen, der auch Osteopath ist. Meine Krankengymnastin behandelt meine Tochter seit 8 Sitzungen fast nur osteopathisch, was sehr gut hilft.

Die Diagnose klingt nach einem gewöhnlichen KISS-Syndrom, das als reine Steuerungsstörung restlos behandelbar ist und keine anatomischen Ursachen hat.

LG Mitzl :-)