Ist es denn wirklich immer wegen einem Schub?

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Beitrag von charmed666 04.08.07 - 22:57 Uhr

Hallo liebe Mamis,
ich habe da mal ein Anliegen:
Ich höre ja immer vom Wochen-Schub!
Irgendwie finde ich dass es nicht richtig ist immer alles auf nen Schub zu schieben!

Manche Schübe halten Eurer Meinung(also bei Erzählungen vieler von Euch) ja länger an, dann verpassen manche doch den nächsten!

Oder mischen die sich dann?Oder kommt kurz nach dem Ende des Schubes Woche x, der Schub y???

Kann man denn wirklich sagen dass es der und der Schub ist der ab der und der Woche kommt?Ich denke doch nicht, oder?
Hat es denn nicht viel mehr mit dem Verhalten der Kinder generell zu tun in welchem Wachstumsschub oder Entwicklungsstufe sie sich gerade befinden ohne die Wochen zu berücksichtigen?

Ist denn dann das Verhalten eines jeden Kindes nicht anders und nicht zu verallgemeiern?

Ich finde das widerspricht sich irgendwie.
Man sagt ja jedes Kind ist anders und macht anders die Dinge durch!
Dann aber zu sagen ab Woche x kann man mit dem rechnen und das äußert sich dann so und so...
Pädagogen haben sich ja ausführlich damit beschäftigt und Bücher geschrieben die begeisterte Anhänger finden, deshalb will ich auch nicht wagen das zu bezweifeln,dennoch finde ich persönlich dass es ein wenig schwachsinnig ist.
Weil doch jedes Kind anders ist.
Oder gibt es Kinder die in dieses besagte Schema passen?
Was ist denn dann mit denen die solche Schübe nicht offensichtlich durchmachen?
Mein Kind ist immer lieb und anständig, mir fällt nichts beim Trink oder Essverhalten auf noch nie.
Ich wollt das einfach mal loswerden, weil ich immer was von Schüben lese.
LG
Charlize

Beitrag von maren79 04.08.07 - 23:11 Uhr

Hi!

es ist schon so, dass jedes kind sogenannte wachstumsschübe durchmacht. dabei geht es nicht um das körperliche wachstum, sondern um neue fähigkeiten und fertigkeiten. man hat eben herausgefunden, dass üblicherweise solche wachstumsschübe zum beispiel in der 5., 12. oder 19. woche usw. sind. natürlich ist das bei jedem kind unterschiedlich, das sind ja auch nur richtwerte. und natürlich reagiert auch jedes kind anders. einige bleiben so wie immer, einige eben nicht.

ich habe bei bruno auch nicht jeden schub mitbekommen. doch dieses mal (19-wochen-schub) bemerke ich es. er ist sonst ein sehr lieber, pflegeleichter kleiner mann, aber zur zeit meckert er viel rum und ist nicht entspannt und ausgeglichen. und ich kann mein kind schon langsam einschätzen, ob er krank ist, hunger hat oder eben einen schub...

also, "schwachsinn" ist das schon mal gar nicht....#augen

LG maren

Beitrag von clautsches 04.08.07 - 23:18 Uhr

Wenn sich 9 von 10 Kindern zu einer bestimmten Zeit gleich verhalten, kann man schon von so etwas wie einem Schema sprechen.

Und genau darum geht es bei den Wachstumsschüben.

Die treten in bestimmten Lebenswochen auf (je nachdem, ob ein Kind vor oder nach ET zur Welt kam, verschiebt sich das nach vorne oder hinten).

Wie lange diese Schübe dauern und wie genau sie sich bei den einzelnen Kindern auswirken, ist tatsächlich unterschiedlich.
Und sicher gibt es auch Babys, bei denen sich gar nichts merklich verändert.

Tatsache ist aber, dass die Schübe tatsächlich existieren - das sind keine Hirngespinnste von genervten Mamis! ;-)

LG Claudi + Leon Alexander *23.03.2007
http://www.unserbaby.de/miclau/content-r108857.html

Beitrag von venuscassandra 04.08.07 - 23:19 Uhr

Hallo,

ich bin keine "Expertin" sondern auch nur eine Mama, die sich fragt wenn das Baby sprichwörtlich ´Hose trocken, Bauch voll und genug geschlafen´hat und dann auch der Körperkontakt nicht die gewünschte Beruhigung bringt...
Mir hat es viel gebracht zu wissen, dass ich nichts falsch mache wenn mein Baby trotz allem mal weint...
Dass ich nicht versagt habe sondern dass es für ein Kind verwirrend ist Neues zu lernen und mehr zu können...
Kann es schlecht erklären, die Beschreibungen beruhigen einen, so dass sich diese Ruhe auch wieder auf das Baby überträgt und zu dem sowieso schon neuen Sachen nicht auch noch grenzenlose Unsicherheit der Eltern kommt...
Unsere Maus ist auch keine großartige Schubverdächtige...
Ich finde es trotzdem hilfreich sich manchmal vor Augen führen zu können was diese kleinen Wesen in so kurzer Zeit alles Lernen und wie ängstigend das sein muss...
Ich kann es nicht genauer rüberbringen, klar ist jedes Kind anders aber man interessiert sich doch eigentlich eh nur für solche Sachen wenn es aktuell ist...

Lg
Venus

Beitrag von maus879 04.08.07 - 23:49 Uhr

Hallo

ich merke bei meiner Tochter schon immer wenn sie einen Schub hat. Sie ist aber an sich auch ein braves Baby. Man merkt es bei ihr daran dass sie dann nicht ins Bett mag oder daran dass sie nicht gut essen mag. Es gibt sicher Babys bei denen man die Schübe noch deutlicher erkennen kann. Und ja sie passt in das Schema. Es stimmt zeitlich ziemlich genau überein.

Babys die solche Schübe nicht offensichtlich durchmachen sind möglicherweise durch weniger zu erschüttern. Aber ist ja klar dass es Babys gibt die das besser vertragen und dann wieder welche die es schlechter vertragen. Hängt doch auch vom Charakter ab.

Zu bestimmten Zeiten ändern sich auch die Hirnströme der Babys. Zu diesen Zeiten nimmt auch der Kopfumfang zu.
Diese Schübe sind also nicht nur reine Theorie.

Und die Babys verpassen sicherlich nicht den nächsten Schub weil der eine länger dauert. Die einen Babys haben dann halt einen kürzeren Abstand zum nächsten Schub als andere. Und es ist ja auch nicht so dass jeder Schub gleich stark ausgeprägt ist. Bei meiner Tochter war vor allem der 19 Wochen Schub schlimm. Die anderen waren weit weniger heftig.

Wie alt ist dein Baby eigentlich?

LG