Auch Frage wg. KS, wer kann weiterhelfen!?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von danimami74 04.08.07 - 23:16 Uhr

Hallo zusammen,

unser erster Sohn wurde per Not-Sectio nach einem 16Stunden-Horror-Erlebnis in der 35.SSW geholt. Weil er zu früh dran war und ich ein AIS hatte wurde er sofort auf die Kinderintensivstation verlegt.
Soll heissen, ich hatte zwar schon einen KS, aber diesmal wird es wohl doch ganz anders.

Unser Kleiner liegt zum einen bis jetzt noch in BEL und ich habe Probleme seit meiner ersten Geburt, daher wird es wahrscheinlich wieder ein KS werden. Die Ärzte sagten mir, dass man möglichst lange warten möchte und sie den Kleinen etwa 1 Woche vor ET holen. Hoffe ich schaffe es wenigstens diesmal so lange.

Nun zur eigentlichen Frage: stimmt es, dass KS-Kinder generell Anpassungprobleme haben und daher nach der Entbindung überwacht werden müssen.
Ich hatte schlimme Probleme, weil ja unser erster Sohn sofort verlegt wurde und wünsche mir diesmal nichts mehr, als meinen Sohn sofort bei mir zu haben.

Wer hat Erfahrung damit oder hatte schonmal einen geplanten KS? Wie läuft das Ganze denn ab und ab wann darf man sein Baby haben?
Ich möchte diesmal auch nur eine PDA bzw. Spinalanästhesie, weil ich dabei sein möchte, wenn mein Kind zur Welt kommt.

Bitte mal um Erfahrungsberichte, habe unheimliche Panik und kann teilweise sehr schlecht schlafen deshalb!

Danke Euch schonmal,
lG Daniela (heute 34.SSW)

Beitrag von nefalina 04.08.07 - 23:25 Uhr

Hallo...
Ich hatte am 03. Mai einen geplanten Kaiserschnitt wegen VErdacht auf Makrosomie.
Zu den Anpassungsschwierigkeiten kann ich nichts sagen, weil mein Sohn krank war und fünf Tage in der Kinderklinik war, unmittelbar nach der Geburt. HORROR!! Zum Glück ist er mittlerweile total fit.
Aber meine Schwester und eine Freundin hatten auch einen KS, die haben ihre Babys ziemlich schnell danach übergeben bekommen. Mussten halt erst noch genäht werden.
Wegen der Spinalen: Ich hatte MEGAANGST davor, war aber nur halb so schlimm. Du merkst halt den Einstich, aber es gibt Schlimmeres. Dafür bist Du völlig wach, wenn Dein Krümel geboren wird. Ist ein seltsames Gefühl... Du merkst noch alles, aber es tut überhaupt nicht mehr weh und Du kannst die Beine nicht bewegen. Das geht aber nach ca. 2 Stunden weg.
Das Nähen ist eigentlich das langwierigste an dem Ganzen. Aber Du bist so aufgeregt, davon bekommst Du garnichts mit.
Ich hätte mir vor der Sectio fast in die Hose gemacht vor Angst, aber es war wirklich nicht schlimm.
Ich will Dir keine Panik machen, aber schlimmer ist wirklich die Zeit der Genesung
LG nefalina

Beitrag von danimami74 04.08.07 - 23:45 Uhr

Hallo,

DANKE Dir für Deine Antwort!
Hast Du noch Probleme mit der KS-Narbe? Ich hatte ja beim ersten Mal auch einen KS und ich konnte nach 2 Tagen wieder aufstehen. Es ist bei mir jetzt genau 2,6 Jahre her und ich muss sagen, dass ich bei Wetterumschwung und Regen die Narbe teilweise heute noch merke.
Hoffe mal, dass diese dann gut verheilt, denn da wird ja sicher an derselben Stelle geschnitten? #schock #schwitz

Wünsche Dir gute Besserung, und #blume DANKE,
Gruß Daniela

Beitrag von nefalina 04.08.07 - 23:52 Uhr

Also die Narbe hat mir eigentlich keine Probleme gemacht. Der Doc hatte nur an einer Stelle einen zu festen Knoten beim Nähen gemacht und das hat echt wehgetan.
Ich bin am selben Abend wieder aufgestanden(gezwungernermaßen) und ich habe geschrien vor Schmerz.#schwitz
Aber bei jedem Aufstehen ging es deutlich besser. Richtig laufen konnte ich nach ca. 7 Tagen wieder, aber Du hattest ja schonmal einen KS, das kennst Du bestimmt.
Ich hatte erst diesen einen KS, aber ich habe mal gelesen, daß man ohne größere Probleme bis zu drei KS haben kann, sofern die Zeitabstände groß genug sind....mindestens ein Jahr.
LG nefalina

Beitrag von finnichen 04.08.07 - 23:35 Uhr

Hallo

Mattis wurde am 28.06.2007 per Kaiserschnitt geboren.Es war auch ein ungeplanter.Die Ärzte waren nicht mehr mit dem CTG zufrieden (es war seit ein paar Tage auffällig),und dann wurde er geholt.
Das komische ist (ist zum Glück suuuuper selten),er hat in meinem Bauch abgenommen ohne das das jemand mitbekommen hat,was schon ein Skandal ohne Ende ist.Er hätte nämlich ohne weiteres sterben können.#schock#schock#schock
Jedenfalls hatte er nur ein Geburtsgewicht von 2485 g.Eigendlich werden alles Kinder unter 2500g auf die Kinderintensiv verlegt.Mattis aber nicht.Er ist mir nicht einmal weggenommen worden.Trotz des geringen Gewichtes.Ich habe auch noch nicht gehört das die Kinder überwacht werden.Außer wenn sie extrem klein sind,also Frühchen,oder sonstige Auffälligkeiten vorhanden sind.

Ich denke nicht das es bei dem Kind so sein wird.Aber du kannst doch gerne schon mal im KH anrufen und fragen!!!!Das ist doch besser als sich noch die ganze Zeit den Kopf darüber zu zerbrechen.;-)

LG und alles Gute
Doris

Beitrag von danimami74 04.08.07 - 23:49 Uhr

Hallo Doris,

stimmt, da hast Du ja eigentlich Recht. Ich werde mal im KH anrufen und nachfragen, wie das generell so gehandhabt wird.
Die Vorstellung mein Kind wieder nicht sehen zu können, sobald es geboren ist und bei mir zu haben macht mich total panisch!
Und eine Woche vor ET denke ich mal, dass der Kleine auch mehr wiegt als 2500g!?

Danke und Gruß
Daniela

Beitrag von nadjilia 05.08.07 - 16:34 Uhr

Hallo Daniela

mein Kleiner wurde vor 5 Wochen per sectio wegen BEL geholt.
Also man sagt, dass KS-Kinder Probleme mit dem Atmen haben können, da sie nicht durch den Geburtskanal gehen und so das Fruchtwasser nicht aus den Lungen gepresst wird. Deshalb wird das auch direkt nach dem KS abgesaugt.
Meiner hatte allerdings null Probleme, obwohl er noch ein knappes Frühchen war. Ich konnte ihn bereits im OPs kurz sehen und hatte ihn dann im Aufwachraum etwa 2 Stunden auf meiner nackten Brust.
Wenn es mir besser gegangen wäre, hätte ich ihn auch jede Nacht bei mir haben können. Da ich mich aber kaum bewegen konnte, gab ich ihn über Nacht jeweils ab.

Also KS-Kinder müssen nicht per se mehr überwacht werden und wenn alles in Ordnung ist, kannst du deinen Kleinen sehr bald in die Arme schliessen.

LG
Nad