was MUSS er (der KV) eigentlich?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von leony1407 05.08.07 - 10:00 Uhr

Da sich der KV meiner Tochter momentan nicht kümmert (keine Ahnung obs so bleibt oder nicht)

sein angegebener Grund: psychische Probleme auf Grund einem (geringen) Schuldenhaufen, da er nun für mich auch Unterhalt an die arge zurück zahlen muss.

Ich habe mich beim JA noch nicht erkundigt, wollte mal hier fragen.

Soweit ich weiß, kann man den KV ja nicht zwingen sich um das Kind zu kümmern, klar.

Aber: ist es wirklich so, dass er sich nicht kümmern "muss"?

Mit oder ohne Sorgerecht?

Kann er einfach mal ein paar Woichen, Monate (jahre??) "ausschalten" und dann wieder kommen und das Kind wieder mitnehmen? Wie läuft das?

Leinie hat ihren Vater (den sie vorher jeden 2. samstag gesehen hat) nun ca.2 Monate nicht gesehen. Wenn er das nächste mal anruft, KANN ich sie ihm gar nicht mitgeben momentan. Sie würde fremdeln und ich glaube nicht, dass ihr das gut tun würde....

#danke für Antworten

Beitrag von waescheleine 05.08.07 - 10:25 Uhr

Tja, leider MUSS der getrennt lebende Elternteil, ob jetzt KV oder KM rein garnichts außer vielleicht bezahlen.
Er DARF aber jederzeit so wie er mag.
Ist ja dem Kindswohl zuliebe #augen
Ich bin grundsätzlich auch dafür, die Tür immer offen zu halten, aber es ist schon erbärmlich, was manche getrennt lebenden Elternteile sich so leisten in der Hinsicht (und ja, manchmal ist auch der sorgeberechtigte Elternteil nicht unschuldig, aber das entschuldigt solches Verhalten in meinen Augen nicht).
Man/frau kann nichts weiter tun, als es zu ertragen, und das Kind erst recht, bis es in ein Alter kommt, in dem es selbst entscheiden kann und selbst begreifen.
LG

Beitrag von anarchie 05.08.07 - 15:25 Uhr

Hallo!

kleine Ergänzung:

einfach mitnehmen kann er das Kind anch einer langen Pause aber nicht: es muss eine Beziehung, ein vertrauensverhältnis ziwschen Vater und Kind bestehen....

sehen kann er es in jedem Fall - aber eben nicht mitnehmen. Und je kleiner das kind, desto regelmässiger muss der Kontakt sein...zumindest, wenn er sein kidn mitnehmen will....

lg

melanie

Beitrag von manavgat 06.08.07 - 14:08 Uhr

er muss: zahlen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von lollorosso71 07.08.07 - 23:10 Uhr

rein theoretisch kannst du ihn sehr wohl auf umgang verklagen. rein theoretisch kann er gegen ein zwangsgeld verurteilt werden, das kind zu nehmen.

fragt sich nur, ob das in deinem fall so sinnvoll ist...

was du machen kannst ist, das jugendamt zu kontaktieren, die haben sozialarbeiter, für ein vermittelndes gespräch. damit die ihm begreiflich machen, dass es scheissegal ist, wie es ihm geht, es geht nur um das kind, dass den kontakt braucht. vielleicht bringt das was. bei der klage hat mich zumindest das jugendamt nicht unterstützt und mir fehlen die nerven dafür. aber möglich ist es. er hat eine umgangspflicht.

aber praktisch kann er das: sich melden, wenn er lustig ist und jeder richter wird ihm nach egal wie langer zeit wieder umgang geben. väter dürfen alles. mütter leider nicht.

gruß, lollo

Beitrag von raphaelsmama 08.08.07 - 21:08 Uhr

Gar nicht so selten, diese Situation..

Aber mal ehrliche: was bringt es, wenn Du ihn zu etwas zwingst, bzw. zwingen läßt???

Beitrag von katta0606 15.08.07 - 20:34 Uhr

Hallo,
theoretisch kannst Du ihn gerichtlich dazu verdonnern lassen, das Kind 14tägig zu holen - ist nur fraglich, ob Du dem Kind damit was Gutes tust.
Ich würde vorsorglich das JA darüber informieren, dass er sich jetzt schon länger nicht mehr um das ind gekümmert hat und Du gedenkst, ihm die Kleine erstmal nicht alleine mit zugeben.
Dann würde ich mal abwarten, was passiert.

LG Katja