früher Tod

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von familie.l. 05.08.07 - 11:12 Uhr

Hallo,

eine alte Bekannte, kaum älter als ich ist umgefallen, Koma u. gestern Mittag eingeschlafen.
Ihr Bruder sagt sie hatte Carismen im Kopf:-(

Wenn jemand geht den man kennt, wird der Tod irgendwie unheimlich.

Ich seh sie seit Tagen in allen möglichen Situationen vor mir.
Ich hab sie schon Jahre nicht gesehn, aber bin jetzt sehr traurig.


Romy lass es Dir gut gehn wo auch immer du bist!

Mandy

Beitrag von christinamarie 05.08.07 - 18:33 Uhr

Liebe Mandy,

das tut mir sehr leid mit deiner Bekannten. Es ist immer schrecklich, wenn ein Mensch einfach aus dem Leben gerissen wird.

Meinst du denn wirklich "Carismen" ? oder nicht vielleicht "Aneurysmen", die leider oft erst zu spät erkannt werden.

Alles Gute für Dich, ich kann gut verstehen, dass du so traurig bist, auch wenn du sie länger nicht gesehen hast
Christina

Beitrag von familie.l. 05.08.07 - 18:56 Uhr

Hallo Christina,

wenn jemand plötzlich weg ist der irgendwie zu einem gehört, wegen gemeinsamen Dingen, dann ist das nicht zu glauben das der jetzt einfach weg ist.

Und einem wird klar wie verdammt schnell das geht.
Da bekommt man schon mächtig Angst irgendwie das Leben nicht genug zu leben...

Ich glaub das heißt wirklich Aneurysmen.
Scheint ne heimtückische Krankheit zu sein:-(
Das Leben ist lebensgefährlich...

Mandy

Beitrag von mamakind 06.08.07 - 12:36 Uhr

Hallo Mandy,

Aneurysmen sind bei uns in der Familie leider keine Seltenheit. Meine Oma und mein Onkel sind daran verstorben, mein Papa hatte auch 2 und hat die Ruptur zum Glück fast ohne Schäden überstanden. Habe noch einen Onkel, der eines hat, aber zum Glück ist ihm noch nichts passiert.

Bei meinem Papa sind im Dez. 1999 eben 2 Stück geplatzt und er lag 14 Tage im Koma. Es war eine sehr schlimme Zeit und ich kann gut mitfühlen.

Manchmal merkt man erst, wenn jemand nicht mehr da ist, wie sehr er/sie einem fehlt und was er/Sie einem bedeutet hat.

LG Simone

Beitrag von daniko_79 07.08.07 - 08:27 Uhr

Hallo

Mein Mann hatte auch ein Aneurysma im Gehirn , es ist leider geplatzt vor 3 Jahren !
Er lag lange im Koma , und war 3 Monate im Kh und 6 Wochen auf Reha . Anfangs sah es schlecht aus, die Ärzte hatten keine Hoffnung aber er war stark und hat gekämpft und er hats geschafft. Er musste uns und sich neu kennen lernen er musste alles neu lernen . Heute ist er ein ganz normaler Mensch das einzige was Ihn daran erinnert ist die grosse Narbe an seinem Kopf und er riecht nichts !

Es tut mir leid für Deine Bekannte aber wenn sie so schnell gehn musste dann hatte das auch einen Grund . Hätte sie es geschafft dann sicher mit grossen Folgen . 90% überleben es aber haben immer bleibende Schäden !

Daniela mit Max und Felix

PS: Wir haben 2 Jungs und haben uns damals wirklich Sorgen gemacht weil die Ärzte meinten es sei Vererblich !

Beitrag von familie.l. 07.08.07 - 12:26 Uhr

Hallo,

oh man wie schlimm!
Aber auch ein wahnsinns Glück das Dein Mann es geschafft hat!!!

Ich hab vorgestern einen Bericht gesehen,wo ein Mann von den Ärzten klinisch getötet wurde.

Dann wurde in seinem kopf geclipt u.wiederbelebt.Er hat es auch geschafft.

Vill. wurde es bei Ihr auch gar nicht festgelstellt.
Ihre Mutter starb mit 34 Jahren, da liegt die Vermutung nah das sie das evt.auch hatte.

Es gibt soviel beschissene Krankheiten:-( das es ein super Glück ist wenn man nixs hat.

Leben ist lebensgefährlich....