wie geht das mit der hebamme bei euch in deutschland??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von marle1979 05.08.07 - 11:15 Uhr

hi ihr!!!

frage steht ja schon oben. man liest ja immer wieder die frage wann hebamme suchen. habt ihr da alle eine hebamme die euch zu hause betreut und dann mit euch ins kh geht???
bei uns in Österreich geht das nicht. wir haben hebammen die im kh fest angestellt sind und dann gibts noch die freiberuflichen. bei der kann man dann eine hausgeburt machen, aber die kann man nicht ins kh mitnehmen. und die ist auch selber zum zahlen!!!!
die kommt dann natürlich ein paar wochen vorher schon und nachher auch noch. müßt ihr das auch zahlen??

danke schon im vorhinein

lg martina(29+3)

Beitrag von sooza 05.08.07 - 11:25 Uhr

Hallo Martina,

im Prinzip ist es bei uns ähnlich. Es gibt die angestellten Hebis und die freien Hebis. Einige freie Hebis haben mit bestimmten Krankenhäusern einen Vertrag, der ihnen erlaubt, in diesem Krankenhaus Beleggeburten durchzuführen, d.h. die Frau zur Geburt ins Khs zu begleiten. Das ist aber regional unterschiedlich weit verbreitet. Hier in Berlin gibt es recht viele Beleghebammen. Die Hebammen haben aber dann meist wirklich nur mit diesem einen Krankenhaus ein Abkommen über Beleggeburten. Das ist wohl eine haftrechtliche Sache.

Die persönliche Betreuung durch Hebamme (Vorsorgebesuche vor der Geburt, Nachsorge 8 Wochen nach der Geburt) wird von den (gesetzlichen) KK anstandslos bezahlt. Man kann die Dienste eine Hebi parallel zum Frauenarzt in Anspruch nehmen und zahlt dafür nichts. Wenn man eine Beleghebi möchte, welche einen ins Khs begleitet, ist an diese lediglich eine so genannte Rufbereitschaftspauschale zu zahlen, dafür, dass die Hebi für Deine Geburt quasi alles andere stehen und liegen lässt und daher ja auch einen Verdienstausfall hat. Diese Pauschale variiert wieder regional. Hier in Berlin sind es wohl zur Zeit so 200 bis 250 Euro.

Es gibt freie Hebammen, welche auch Hausgeburten machen. Wie das genau abgerechnet wird, weiß ich nicht. Ich glaube, das wird auch von den KK getragen. Ich meine sogar gehört zu haben, dass die KK kürzlich gerichtlich verpflichtet wurden, auch die Kosten für Geburten im Geburtshaus zu weitestgehend zahlen (was bisher nicht der Fall war) um den Patientinnen die Wahlfreiheit zu lassen.

Insgesamt ist es jeder Frau selber überlassen, sich eine Hebi zur Unterstützung zu holen. Der Anspruch besteht aber auf jeden Fall und da man nichts dafür zahlen muss, finde ich es eine schöne Sache.

Viele Grüße
Sooza (40. SSW, ET-7)

Beitrag von anarchie 05.08.07 - 11:25 Uhr

Hallo!

in Deutschland wird hebammenhilfe ab Eintreten der ss bis zum Ede der Stillzeit gezahlt.
Sprich man kann Vorsorge, Nachsorge udn stillberatung in Anspruch nezmen.

Daneben gibt es noch beleghebammen. Diese sind n KH angestellt und man kann diese "buchen" - so geht man sicher, das eben genau diese Hebamme die geburt betreut, unabhängig von Schichten, sie ist dann um den Termin herum ständig erreichbar.
Dafür wird eine Rufbereitschaftspauschale fällig, die man selber zahlen muss(200-400EUR).
Freiberufliche Hebammen gibt es ebenfalls - für Hausgeburten, und auch Beleggebuten(wobei die meissten KH keine "fremden" hebammen wollen), auch für Vorsorge, GVK, Akkupunktur, etc....
Auch hier muss die Rufbereitschaft selber gezahlt werden.

Hilft dir das weiter?

lg

melanie mit Nr.3(35.SSW)

Beitrag von melhau 05.08.07 - 11:29 Uhr

Hallo Martina!

Also ganz so wie du schreibst ist das bei uns auch nicht!
Die betreuung einer SS durch eine Hebamme ist bei uns nicht üblich, aber durchaus teilweise möglich, v.a. die Betreuung des Wochenbettes.

http://www.hebammen.at/kk_tarife.html

Hier findest du die Leistungen durch Hebammen die unterstützt werden.
Ich gebe dir allerdings vollkommen Recht dass die Möglichkeit eier SS-Betreuung durch eine Hebamme bei uns in Österreich ein Witz ist#augen!

Ich hab eine Hebamme und das war die beste Entscheidung die ich hinsichtlich "hineinfinden und Wohlfühlen" in eine Schwangerschaft treffen konnte.

Beitrag von melhau 05.08.07 - 11:34 Uhr

zu früh abgeschickt....!

Auch gibt es durchaus Krankenhäuser/Geburtshäuser in denen es durchaus möglich ist seine eigene hebamme und seinen eigenen Arzt die Geburt betreuen zu lassen.
Ich weiß nicht woher du kommst aber in SBG z.B.: Diakonissenkrankenhaus und in Innsbruck, in der Kettenbrücke.
NAtürlich ist das oft eine Privatversicherungssache, es gibt aber auch ohne das kannst du in diesen Krankenhäusern ein Finanzierungsmodell ohne Zusatzversicherung machen lassen.

LG Melanie

Beitrag von marle1979 05.08.07 - 11:53 Uhr

hallo!!!

ich danke euch für die antworten.
an melhau. ist ja ein wahnsinn was für tarife die haben. #schock
ich bin in oö zuhause. und ich weiß bei uns im lkh wollen sie das nicht das ich eine hebamme mitnehmen.
danke noch mal.
lg martina