Schlechte Mutter?

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Beitrag von andrea87 05.08.07 - 11:56 Uhr

Hallo ihr,

und zwar hab ich ein Problem. Mika trinkt schon von Anfang an nicht an der Brust habe deswegen anfangen müssen abzupumpen. Nun ist es so das 1. nur so ca. 80 ml kommen und 2. diese auch nur innerhalb von 4 Stunden. Mika hat nun aber einen Rythmus von 3 Stunden. Und dann hat er meistens auch mehr Hunger. Nun hab ich vorsichtshalber schon eine Packung Fertigmilch da und würde wirklich gerne umstellen, weils ihm und mir dadurch bestimmt auch nervlich besser gehen würde, weil der Stress dann weg wäre. Nur hab ich Angst das andere dann denken könnten ich wäre eine schlechte Mutter. Wie seht ihr das?

LG Andrea mit Mika

Beitrag von gravi 05.08.07 - 12:02 Uhr

hi
ach was warum sollst du eine schlechte mutter sein ich musste auch umstellen und hab mich hinterher viel besser gefühlt weil der stress weg war...besser is doch das ihr beide euch gut fühlt und nich nur weil stillen ja besser is sich den stress antut....
UND ausserdem is es deine entscheidung wenn du es gern möchtest dann tus;-)
sch... auf das was andere denken :-p
LG Janine die auch nur 2 wochen gestillt hat

Beitrag von andrea87 05.08.07 - 12:04 Uhr

Danke!
Wie hat das dann bei euch mit der Umstellung geklappt? Hast du langsam umgetsellt oder von jetzt auf gleich die Fertigmilch gegeben?

Beitrag von gravi 05.08.07 - 12:11 Uhr

von jez auf gleich und hat super geklappt:-)

Beitrag von darkvenusgirl20 05.08.07 - 12:02 Uhr

das ist schwachsinn.
du bist doch deswegen keine schlechte mutter.
du tust doch deinem kind was gutes damit da du ihn per muttermilsch nicht richtig füttern kannst. und das ist auch nicht die welt.
stell ruihg um es wird euch beiden bestimmt gut tun
und eine gute mutter kind bindung kann man auch anders aufbauen
wie zb. beide mit nachtem oberkörper der kleine auf den bauch legen und einfach nur kuscheln

Beitrag von elea 05.08.07 - 12:05 Uhr

hallo andrea,

aus einem ähnlichen grund habe ich abgestillt als laura 8 wochen alt war.
sie hat nicht genug mumi abbekommen und wurde immer weniger,so das ich vom kia zufüttern verordnet bekam. ich wollte aber nicht stillen UND flasche machen, also hab ich auf flasche umgestellt.
ich hatte so wenig milch,das ich keine tabletten nehmen musste oder abpumpen,meine brüste haben nicht mal gespannt.

wenn ich ein 2. kind bekomme, werde ich vermutlich nicht stillen. ist mir egal,was die anderen dazu sagen und als schlechte mutter muss man sich nicht fühlen, denn intensive nähe und kuscheln kann man auch beim füttern mit der flasche empfinden.

natürlich ist es unumstritten das stillen das beste ist für den krümel und ich finde es toll,wenn es mütter gibt,die das mit hingabe machen.
ich konnte mich sowieso nicht recht mit dieser rolle identifizieren, deshalb war es mir egal was die andren dazu sagten.(noch dazu ging es meiner kleinen ja nicht gut nur mit mumi!)

eine schlechte mutter ist für mich eine frau, die ihr kind schlecht behandelt,körperlich wie psychich, es vernachlässigt und es einfach nicht liebt.
aber das ist man NICHT, nur weil man die flasche gibt.
ich geniesse es immer noch, abend für abend mit meiner tochter in ihrem dunklen zimmer auf dem bett zu sitzen, sie trinkt mit hingabe ihr flasche und dabei wird sie immer müder, hält meine hand fest, streichelt mich oder betatscht mein gesicht...das sind unsere minuten.

und wenn es mal nicht geht, das ich ihr die flasche gebe - dann macht das mein freund und die beiden kuscheln genauso miteinander.

lass dich nicht verunsichern!

lg

alexandra

Beitrag von kathrin180307 05.08.07 - 12:06 Uhr

Hallo Andrea,

bei mir war es genau so. Ich hatte leider zu wenig Milch und musste von Anfang an Flaschenmilch dazufüttern. Eine ganze Weile habe ich gestillt, abgepumpt und dazugefüttert und nach fünf Wochen war ich fix und fertig von diesem Durcheinander, dass ich mich schweren Herzens damit abgefunden habe, dass es nicht geklappt hat.

Ich hatte daran ganz schön zu knappsen, weil ich auch immer selber über mich gedacht habe, was für eine Versagermama ich sei, weil es nicht geklappt hat. Zwei Wochen später war alles vergessen und für meine Tochter und mich wurde alles viel entspannter und gelassener. Klar, wenn es der Mama gut geht, geht es auch dem Baby besser. Aus meinem Umfeld gab es nur positive Kommentare. Wenn es halt nicht klappt, kann man es nicht erzwingen und da kann man froh sein, dass man auf Flaschenmilch zurück greifen kann.

Ich habe wirklich fünf Wochen alles mögliche probiert, damit es klappt, aber leider hat es nicht funktioniert. Habe u.a. auch mit der Milchpumpe "trainiert".

Kopf hoch, geh deinen Weg und tu was dir und deinem Baby gut tut.

Liebe Grüße
Kathrin

Beitrag von afrobaby 05.08.07 - 12:15 Uhr

ich habe meinen noah abgestillt als er 6 wochen alt war und ich hätte es definitiv früher tun sollen.er hat nur geschrien weil ich ihn immer nur kurz stillen konnte weil er so heftig gesaugt hat dass 5 tage nach der geburt meine warzen angefangen haben zu bluten und bei jedem anlegen wieder aufgerissen sind.er hat mir die warzenhöfe blau gesaugt!habe nach drei wochen nur noch abgepumpt und nach sechs wochen so eine heftige brustentzündung mit so hohem fieber bekommen dass abgestillt habe weil ich eine aversion gegen das stillen bekommen habe.ich hatte richtig angst davor und habe angefangen mich vor der milch zu ekeln weil ich so viel schmerzen hatte und mich so lange damit abgequält habe.ich hätte definitiv schon früher abstillen sollen, aber da man so oft hört wie gut stillen für das kind ist fühlt man sich wie die absolute rabenmutter wenn man nicht mehr stillen will.aber weißt du was, mein sohn ist jetzt fast acht monate und gedeiht prächtig.er krabbelt, zieht sich am laufgitter hoch in den stand und sagt schon mama.und das alles obwohl er ein flaschenkind ist.hör einfach auf dein gefühl.

Beitrag von andrea87 05.08.07 - 12:17 Uhr

#danke für eure Antworten.
Dann werd ich das ganze abgepumpe sein lassen und dann ist dieser ganze stress ob nun die milch reicht auch weg und dann wird es ihm und mir auch besser gehen.

#herzlich Andrea mit #baby Mika

Beitrag von chez11 05.08.07 - 12:30 Uhr

huhu#freu

Ich konnte nur 3 wochen stillen weil mein Körper vergiftet war und ich sogar 14 wochen nach der entbindung nochmal operiert wurde, deshalb bin ich auch keine schlechte Mutter;-)

mach dir nicht solche gedanken um andere, mach es wenn du es für richtig hältst;-)

LG#herzlich

Beitrag von carrymarry 05.08.07 - 12:30 Uhr

dann müsste ich ja die schlimmste rabenmutter der welt sein:
Ich hab von anfang an Fläschchennahrung gegeben, ich hab nie gestillt, habs auch nie probiert.

LG Gudrun

Beitrag von clautsches 05.08.07 - 12:51 Uhr

Andere Leute sollen denken, du seist eine schlechte Mutter, weil du möchtest, dass dein Kind satt wird?

Aha.

Und überhaupt - was kümmert es dich, was andere Leute denken?
Ist doch dein Kind.

Beitrag von sabrina1980 05.08.07 - 14:39 Uhr

Hallo Andrea,

>Nur hab ich Angst das andere dann denken könnten ich wäre eine schlechte Mutter. Wie seht ihr das?<

lass die Anderen doch denken was sie wollen#cool

Man ist längst nicht eine bessere Mutter weil man stillt#augen

Sehe es gelassen und mach das was du für richtig hälst!

lg
Sabrina

Beitrag von maid22 05.08.07 - 15:15 Uhr

ich gebe auch fertigmilch..das dauernde brust geben streßte mich zusehr!..als schlechte mutter fühle i mich dennoch kein bisschen!..jetz weiß ich er wird wenigstens richtig satt!!..beim brust nuckeln wusste man ja nie wieviel er wirklich trinkt..das nervte!...der kleine ist zufrieden und sehr aufgeweckt!!..=)