Schreien an der Brust

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sabrina_1984 05.08.07 - 13:36 Uhr

Hallo zusammen

Seit paar Tagen hab ich das Problem das meine kleine Maus während und auch nach dem Stillen fast immer am weinen ist.
Sie lässt auch oft die Brust ab und sucht sie dann wieder und ist total unruhig.
Kennt das auch jemand? Was kann man dagegen tun? Mit der zeit stresst einem das ganz schön.
Ich war schon so verzweifelt das ich ne Packung Pulvermilch gekauft habe. Hab ihr dann als sie so geschrien hat an der Brust ne Flasche gemacht aber die wollte sie auch ned....

Eure verzweifelte
sabrina

Beitrag von nashivadespina 05.08.07 - 13:49 Uhr

war bei johanna auch so. sie hatte auch schon immer ein extremes nuckelbedüfniss. hat also geschrien, wenn sie satt war..und die milch raus kam. sie wollte eben in den momenten nicht trinken. also gab ich ihr den schnuller. das hat zwar was gedauert bis sie ihn annahm..aber letztendlich hatts funktioniert.
die können dir auch helfen:

www.laecheliga.de

Beitrag von snoopy86 05.08.07 - 15:21 Uhr

Meiner macht das auch auch grad.
Was ich glaub das er nur Bauchweh hat. Ich nehm ihm auf den Schulter und beruhige ihn und warte bis er aufgestoßen hat und massiere den Bauch. Er schläft dann ein, und wenn er dann das nächste mal kommt, isst er wieder was....

Beitrag von huepfkatze 05.08.07 - 15:46 Uhr

Hallo Sabrina,

wir hatten das auch seit Freitag und heute ist es zum Glück wieder besser. Meine Maus hat immer ein paar Minütchen gut getrunken, sich dann abgedockt und mich angeschrieen...
Ist echt ein besch... Gefühl - ich weiß! #liebdrueck

Anscheinend hilft nur eins: Durchhalten!!!!

Das hilft Dir wahrscheinlich jetzt nicht viel - aber Du bist nicht allein!

Viele Grüße
Christine

Beitrag von lila_23 05.08.07 - 17:51 Uhr

Hallo Sabrina!

Das Problem kenne ich auch zu gut. Hatte mein Kleiner auch als er ca. 10 Wochen alt war. Hab' deswegen mit meiner Hebamme gesprochen. Sie ist davon überzeugt, dass es schon die Zähnchen sind, die den Kleinen Beschwerden machen. :-( Es fängt wohl um die 8 Woche an, dass diese ins Kiefer einschießen und beim Stillen (gibts auch nicht bei FlaschenKindern) tut es den Kleinen dann weh.

Konnte ich irgendwie nachvollieheund hab' die Reaktion dann auch verstehen. Dauerte bei uns so ca. zwei Wochen, bis es besser wurde. Inzwischen klappt es wieder ohne Probleme.

Also machts gut ihr zwei und auf jeden Fall durchhalten. Es lohnt sich.

LG, lila

Beitrag von cadence 05.08.07 - 17:51 Uhr

Kann es sein, dass Dein Schätzchen zu hastig trinkt und dabei viel Luft verschluckt?
Laß das Milchpulver weg und stille weiter. Die Lütten gewöhnen sich nämlich ganz ganz schnell an die ach so tollen Fläschchen, wo man sich nicht anstrengen braucht beim Trinken, so dass sie dann oft die Brust verweigern.
LG, Cadence

Beitrag von dasch 05.08.07 - 18:30 Uhr

Hallo,

bei Mark ist es genauso wie "nashivadespina" schon geschrieben hat.
Manchmal liegt es auch daran, dass zu viel Milch kommt (spritzt dann richtig) und er dann nicht so schnell trinken kann. Er wird dann sauer und brüllt die Brust auch an.

Lg dasch mit mark

Beitrag von sunshower 05.08.07 - 21:17 Uhr

Hallo Sabrina,

dieses Phänomen ist mir auch genügend bekannt! Meine Kleine hatte das Problem ab der 6. Woche... in der 11. Woche war es dann vorbei (zumind. mit den Schreiattacken). Sie verhielt sich folgendermaßen:Erst gut trinken, plötzlich zappelten die Beinchen, dann riß sie sich mit den Armen an der Kleidung und fing an zu schreien, zubbelte dabei ziemlich an Brustwarze, "dongte" mit dem Kopf immer vor die Brust...
oft, wenn ich sie dann hoch nahm, kam nach 5 min manchmal dann Bäuerchen/Stuhlgang... sie wollte auch immer wieder andocken, aber nach wenigen ´Zügen ging das Spiel von vorn los...

Nach einigen Infosuchen im Web hab ich dann festgestellt, dass es wohl echt ziemlich viel mit der Darmtätigkeit zu tun haben muss... denn ab der ca. 6.Woche bis zur ca.16. ist diese wohl für die Kleinen besonders spürbar...(und das o.g. Verhalten ist wohl ganz typisch, wie die Kleinen das mit Körpersprache dann anzeigen)
Ich glaube, was ihr aber auch echt gut geholfen hat, ist ein homeopath. Mittel: Colocynthis. Hat sie recht lange bekommen, und echt: Nach 4 Monaten war der Spuck vorbei.
(Erklärt sich dadurch, dass sie ab dann wohl gleichzeitig trinken und "in die Pampers machen" können, hörte sich für mich zwar zunächst echt seltsam an, aber die Erfahrung hat es dann 100% bestätigt...)
Also - halte bitte durch, still weiter, wenn Du es irgendwie schaffst - ich glaube, zufüttern würde das ganze nicht unbedingt fördern/beheben.
Alles Liebe#liebdrueck