Werstatt hat Mist gebaut... was tun?

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Beitrag von dezember-mama 05.08.07 - 19:50 Uhr

Hallo...
Zu meinem Problem

Am Mittwoch ging unser Auto kaputt.
Wasserpumpe im Eimer.
Ich bin zur Werkstatt und die haben gesagt das teil muß bestellt werden.
Hab denen den Auftrag erteilt.
Am nächsten Tag war das Auto Abends um acht fertig.
Ich bin dann mit meinen Kids nach hause, waren in einer anderen Stadt bei der Oma zu besuch.
Als mein Mann dann gestern Auto fahren wollt, und er sich die Reperatur ansah, stellte er fest das der
- Kühler nicht richtig fest
- und Schläuche lose (gar nicht angeschlossen) ware.

Ich möchte nun morgen früh in der Wrrkstatt anrufen und den Schaden behoben haben.
Nun weiß ich allerdings nicht, wie sieht es rechtlich aus?
Müssen die den Schade, und auch das Abschleppen zur Werkstatt zahlen?

Über ein paar Tipps wie ich vorgehen sollt, würd ich mich sehr freun...

Gruß
Anne

Beitrag von tay71 06.08.07 - 07:22 Uhr

Hallo Anne,

das ist ja super ärgerlich. :-[
man denkt, man gibt sein Auto in gute Hände und dann passiert sowas.

Tipps kann ich Dir nicht geben, aber von uns erzählen.

wir haben im letzten Jahr einen neuen Auspuff bekommen. kurze Zeit drauf waren wir 400 km entfernt die Familie besuchen und der Wagen machte die gleichen Geräusche wie vorher, als der Auspuff kaputt ging.

wir zu einer Werkstatt. der Auspuff war an einer stelle gar nicht richtig angebracht gewesen.

wieder zurück sind wir mit der neuen Rechnung zur Werkstatt die es verbockt hat und wir haben unser Geld wieder bekommen.

Gruß und #klee

Tanja

Beitrag von bomaus79 06.08.07 - 09:19 Uhr

das ist ja ärgerlich.
ich kann mal meinen Mann fragen wenn du möchtest wie es am besten ist wie du weiter vorgehst. er kommt aus der Branche.

Beitrag von dezember-mama 06.08.07 - 09:29 Uhr

Hallo...

Das wäre super wenn Du das machen könntest...
Ich habe gerade in der Werkstaatt angerufen (ist eine große Kette). Der nette Herr meine er würde in der Filiale anrufen die in der nähe ist und dann würde evt jemand kommen.
Am Telefon wollte er mir zu verstehen geben, das doch nichts mit dem Auto sein würde und ich bestimmt spinnen würde. Ich hab ihn dann mal gesagt, das der Schlauch vorher mit Sicherheit nicht ab war, denn das hätte man dann ja schon gesehen asl man sich den Wagen angesehn hat um zu wissen welcher Schaden überhaupt ist. Ich denke, das die natürlich alle Schuld von sich weisen werden. Ich als Laie hab da natürlich schlechte Karten weil ich mich nicht auskenne...

Ich wäre wirklich froh, wenn DU/Dein Mann mir ein paar Tipps geben könntet...

Lieben Gruß Anne

Beitrag von aggie69 06.08.07 - 10:01 Uhr

Ruf doch in der Werkstatt an und schildere das Problem. Wenn es eine gute Werkstatt ist, dann kommen die, holen das Auto kostenlos und bringen die Sache in Ordnung.

Fehler machen kann jeder mal und man sollte den Leuten auch die Mögichkeit geben den Schaden wieder gut zu machen.

Beitrag von dezember-mama 06.08.07 - 13:56 Uhr

Hallo..

Danke für Deine Antwort.
Eine gute Werkstatt schickt bestimmt ein Mitarbeiter...
Allerdings sollte ich bei "dieser" Werkstatt den ADAC anrufen, die den Wagen abschleppen...
Das nenn ich Service....

Beitrag von aggie69 06.08.07 - 14:11 Uhr

Tja - die "großen Ketten" sind nicht unbedingt die "Werkstätten des Vertrauens". Ich frage mich immer wieder, warum da so viele Leute hin rennen.
Wenn eine Fachwerkstatt zu teuer ist, kann man immer noch zu einer freien Werkstatt gehen.

Wieso unterstützt Ihr solche "großen Buden" während die kleinen, die sich für ihre Kunden den A... aufreißen um's Überleben kämpfen müssen?

Beitrag von dezember-mama 06.08.07 - 20:36 Uhr

Ja, warum geht man zu solchen Werkstätten?...

ganz einfach...

Preis/Leistung sind immer TOP... War eine Ausnahme, die auch in klein Betrieben passieren hätte können...

In kleinen Betrieben werde ich auch nicht besser behandelt.... Haben ich auch schon durchgemacht...

Werkstätte wie BMW, Mercedes und so, da bin ich König... Leider aben nur wenn ich viel geld habe...

Beitrag von aggie69 07.08.07 - 13:44 Uhr

Vielleicht hat das ein bißchen mit Ost-West-Gefälle zu tun oder mit Stadt-Land-Unterschiede - ich weiß es nicht. Aber bei uns (auf dem Land im Osten) haben diese Ketten einen sehr schlechten Ruf. Da die Mitarbeiter nach Umsatz bezahlt werden, reparieren sie wild drauf los und aus dem vermeintlich günstigen Angebot wird nachher der Schock des Monats. Der Ruf des Betriebes ist den Leuten nicht so wichtig, denn es ist ja nicht ihr Laden und alt wird dort sowieso niemand.
In kleineren Autohäusern und Werkstätten arbeitet der Chef meißt persönlich mit, kennt seine Kunden persönlich und ist auch viel kulanter als diese Riesenketten. Klar, Fehler machen kann jeder mal, wobei so ein kleiner Betrieb wohl eher bestrebt ist, diesen so schnell wie möglich zu beseitigen, da ja der Ruf des Geschäfts auf dem Spiel steht.
Wenn ich mein Auto in die Werkstatt bringe, dann bekomme ich einen kostenlosen Ersatzwagen bzw. werde von einem Angestellten nach Hause gebracht. Wenn ich mal knapp in der Zeit bin, wird das Auto auch geholt bzw. zurück gebracht - kostenlos!
Wenn der TÜV fällig ist, gibt es einen kurzen Anruf der Werkstatt, da ich sowas vergessen würde. Ansonsten lassen die mich mit ihren "Werbebotschaften" in Ruhe.
In großen (teuren) Markenwerkstätten komme ich mir garantiert nicht vor, wie ein König, sondern eher wie ein Bettler! Die Leute dort tragen die Nase soooo hoch (als wären sie die Könige) und tun in ihren schicken Anzügen wunder wer sie sind, wunder was sie verkaufen und vermitteln einem das Gefühl, daß man sowieso von nix eine Ahnung hat. Eigentlich müßten sie froh sein über jeden Kunden aber trotzdem vermitteln sie oft das Gefühl, daß sie mit solchen Pöbel nix zu tun haben wollen. Die beurteilen die Leute einfach zu schnell nach ihrem Aussehen und ihrer Kleidung und vergessen dabei ganz schnell, daß nicht jeder so ist, daß er gleich zeigt, was er hat. Vielleicht fühlen sich "Stadtmenschen" in so einer Umgebung wohl - ich nicht!

Da ich selbst in einer kleinen Firma arbeite (zwar in einer anderen Branche aber ähnliche Verhältnisse) beurteile ich die Leistung von Kleinstbetrieben mit ganz anderen Maßstäben. Man ist auch in seiner Freizeit für die Kunden ansprechbar, versucht alles menschenmögliche zu machen, um die Leute zufrieden zu stellen und kann ohne schlechtes Gewissen in den Spiegel schauen, weil man genau weiß, daß man sein Bestes gegeben hat.
Können das die Mitarbeiter der großen Ketten auch sagen?
Klar machen die mehr Kohle - aber in manchen Betrieben kommt es mehr auf Qualität als nur auf Umsatz an!

Ich würde meiner Werkstatt auch niemals eine schriftliche Frist setzten oder sonst welche rechtlichen Schritte einleiten. Wenn ich ein Problem mit denen habe, dann greife ich mir den Monteur oder den Chef und dann wird die Sache persönlich geregelt!

Beitrag von nobility 06.08.07 - 17:02 Uhr

Hallo,

um eine ganz bestimmte Dienstleistung ( Kfz-Reparatur )bei der Auto-Werkstatt Rechtlich bemängeln zu können, gehören mindestens 2 Voraussetzungen;

1. Im Besitz eines klar benannten schriftlichen Auftrages zu sein.

2. Im Besitz einer so lautenden Rechnung zu sein.

Ich würde den Mangel der Auto-Werkstatt per E/R schriftlich explizit benennen und die Auto-Werkstatt per Fristsetzung zur Beseitigung des Mangel auffordern.

Soll sich doch die Auto-Werkstatt den Kopp machen wie sie das bewerkstelligen wollen, denn schließlich haben diese den Mangel verursacht ( Verursacherprinzip).

Ich weiß, das alles klingt so scharf. Aber landet die Sache vor einem Richter wird dieser NUR nach diesen Maßstäben urteilen.

Viel Glück!
Nobility