Angst vorm Stillen....trotzdem wieder probieren???

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von lunatanjakoeln 05.08.07 - 20:29 Uhr

Hallo zusammen,

bin momentan ein wenig verzweifeln.
Ich hab bei meinem großen (10) Flasche gegeben.
Bei der kleinen (2) hab ich probiert mit dem Stillen. Nur war meine Brust total entzündet, sodaß sogar Blut "aus" der Brust kam, nicht nur die Brustwarzen hin waren, sondern wirklich Blut kam.
Alles drehte sich damals nur um meine Brust. Entweder Quark zum kühlen drauf, oder am ausstreichen, weil zuviel war, oder die Kleine dran, die scheinbar nicht mal richtig satt wurde und zu der Zeit nur schrie.
Ich habs dann relativ schnell aufgegeben, und mit der Flasche war die kleine Maus endlich nicht mehr am schreien und schlief.

Jetzt hab ich totalen Horror davor, das es diesmal wieder so läuft, dabei würd ichs gerne probieren. Weil ich denke es einfach "nur" Vorteile hat, und hab ich damals dem Stillen irgendwo hinterhergetrauert. Irgendwo hat das schon gefehlt, aber eben diese Angst.....

Was mach ich denn jetzt? Gibts irgendwas das man vielleicht die Brust trainiert, vorm stillen, oder ähnliches, das es nicht "so" schlimm wird?

Was haltet ihr so davon und würdet an meiner stelle tun?

LG Tanja.

P.S:Nicht meinen das ich mich so rausreden will, nicht zu stillen, im gegenteil ich würds so gerne tun, hab aber echten Horror davor!!!

Beitrag von blitzi007 05.08.07 - 21:12 Uhr

Hallo,

sprich mit deiner Hebi drüber und schau mal, ob du eine Stillberaterin in deiner Nähe findest. Die kann dir mit Sicherheit super weiterhelfen.

Und noch wichtiger ist, weniger Stress, was dann bei 2 größeren Kindern nicht einfach ist.

Ich wüsche dir viel Glück!!!!

lg Tina

Beitrag von skubidoo 05.08.07 - 21:39 Uhr

Hallo,

Mir gehts da genauso. Mein Sohn mittlerweile 19 Monate, hat mir auch die Brust total kaputt gemacht, mir ging es auf die nerven das sich alles um die Brust dreht und mein Sohn auch scheinbar nie richtig satt wurde. Als er dann die Flasche bekommen hat, war er zufriedener und auch ich.
Hätte zwar gerne gestillt aber so hatte ich mir das nicht vorgestellt ( hab es lange versucht, nach 6 wochen hatte ich keine Nerven mehr dafür)

Nun diesmal hab ich beschlossen diesem gleich zu umgehen, weil ich einfach Angst habe das es wieder so werden könnte. Sicher kann mir keiner sagen das es nicht doch anders wird, aber einfach der Gedanke das es wieder so werden könnte macht mir Angst. Dieses Kind bekommt direkt die Flasche und ich denke das wird genauso groß wie das andere auch.

Lg Skubidoo mit Etienne an der Hand und Baby inside

Beitrag von morla29 05.08.07 - 21:59 Uhr

Hallo Tanja,

ich kann dich voll verstehen.

Ich hab für meine "große" Tochter (*28.10.05) fünf MOnate abgepumt. Hatte am Anfang auch voll wunde Brustwarzen, teils auch blutig. Bin ca. 15 Mal gelasert worden. Sie ging nicht mehr an die Brust, aber beim Abpumpen kam soviel, dass sie satt wurde, und ich noch ca. 12 Liter eingefrohren hatte.

Bei meiner zweiten Schwangerschaft hatte ich von Anfang an irgendwie Angst vorm Stillen. Aber: Ich Stille voll, die kleine wird satt und es ist superpraktisch.

War bei der Großen schon in einer STillgruppe, und hab mich gleich wieder mit meiner STillberaterin in Verbindung gesetzt. Als die kleine eine Woche alt war war ich schon wieder Mitglied der Stillgruppe. Und ich hatte natürlich eine super Hebamme.

Für die wunden Brustwarzen diesmal hab ich einen super Tipp bekommen: Rosenhydralat. Das wirkt Wunder.

Bin so froh, dass das STillen klappt.

Wünsch dir alles Gute. Und halt die ersten vier Wochen einfach durch, dann gehts bergauf.

Viele Grüße
Andrea
mit Ramona 21 Monate und
Christina (morgen 9 Wochen alt)

Beitrag von raichu 05.08.07 - 22:06 Uhr

Hi Tanja, ich kann mir vorstellen, dass du jetzt Panik hast vorm Stillen.
Ich glaube, du solltest nicht deine Brüste, sondern deine Psyche darauf vorbereiten, so dass du das Ganze mit einer entspannten Einstellung angehen kannst und es einfach probierst, ohne Ängste.
Da finde ich die Idee mit der Stillberaterin ganz gut, du hast ja auch noch ein bißchenZeit!
Ich habe gehört, dass dieses Brüste abhärten Quatsch ist, werde ich auch nicht machen. Ich habe 2x gestillt und werde es jetzt wieder machen und habe auch keinen Bock auf die ganzen Wehwehchen, die damit einhergehen, aber es gibt auch erleichternde Tipps und Methoden, die dir eine Stillberaterin bestimmt zeigen kann.
Ich wünsche dir ganz viel Erfolg damit, eine entspannte Einstellung zu bekommen!
LG
Anja, ET -10#huepf

Beitrag von sooza 05.08.07 - 22:42 Uhr

Hallo Tanja,

sprich frühzeitig mit Deiner Hebamme und suche Dir schon jetzt eine Stillberaterin. Das ganze hat glaube ich weniger mit dem Vorbereiten der Brust zu tun, sondern mehr mit dem Verarbeiten Deiner bisherigen Erfahrungen mit dem Stillen.

Eine Bekannte hat sich für ihre Stillprobleme eine Stillberaterin gesucht und mittlerweile füttern sie nicht mehr zu sondern sie stillt ihr Baby (ca. 6 Wochen alt) voll. Das Baby hatte wohl einfach den Dreh mit dem richtig ansaugen nicht raus. Die Hebi konnte da nicht viel zu tun aber die Stillberaterin hat das genau beobachtet und schnell gesehen, wo das Problem liegt.

Ich persönlich denke ja, jede SS ist anders, ebenso jede Geburt und jedes Baby. Man kann das einfach nicht vergleichen und vielleicht ist es ja bei Dir mit dem Stillen diesmal völlig unkompliziert?! Such Dir daher doch schon vor der Geburt Beratung und Unterstützung, damit Du dann nicht erst mal alleine dastehst.

Viele Grüße und alles Gute
Sooza (40. SSW, ET-7)

Beitrag von 3023 06.08.07 - 11:28 Uhr

Hallo,

ich würde dir raten jetzt schon mit einer Stillberaterin (z.B. von der LLL) Kontakt aufzunehmen und gleich ab sofort zu der Stillgruppe zu gehen. Wunde Brüste sind nicht normal (außer mal kurz) und haben jedenfalls immer einen Grund. Leider wissen die wenigsten Hebammen und Schwestern im Krankenhaus über das Stillen richtig Bescheid. Daher würde ich an deiner Stelle wirklich dafür sorgen, dass du dieses Mal selbst Bescheid weißt oder zumindest jemanden hast, zu dem ein Vertrauensverhältnis existiert, wo du also jeder Zeit mal kurz anfragen kannst. Außerdem bringt es nix mit "Horror" an die Sache zu gehen. Wenn du schon so große Angst hast, dann hemmt auch das den Milchfluss - eine einfühlsame Stillberaterin kann dir an der Stelle aber sicherlich weiterhelfen!

Ich würde das an deiner Stelle erstmal schon in der Schwangerschaft machen - und dann weitersehen!

Viel Erfolg!
3023