Hilfe - Schwiegerpapa und mein Sohn / Ich kann das nicht!

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Beitrag von dummeslieschen 05.08.07 - 22:13 Uhr

Hallöchen,

ich habe einen etwas anstrengenden Schwiegerpapa, der imer total nervös und depressiv ist. Er nimmt deswegen auch Tabletten, aber scheinbar ist da Hopfen und MAlz verloren, denn besser als jetzt wird es wohl nicht mehr ,sagen die Ärzte, und im MOment ist er gerade so zu ertragen.

alles ist für ihn ein Problem. Mit 54 Jahren schafft er es nicht mal sich ins Auto zu setzen und eine Strecke zu fahren die er nicht kennt. Da bleibt er lieber zu Hause. Und wenn er sich ne Pizza bestellen soll, dann kann das locker mal ne Stunde dauern bis er sich was ausgesucht hat um dann am Ende zu beschließen, er will lieber doch nichts essen.

Naja, er macht eben aus allem ein Problem und jetzt kommt meins:

Ich kann ihm mein Kind nicht geben. Wenn er Nils in den Arm nimmt, dann wird mir speiübel und ich wünsche mit schon fast, dass Nils schreit damit ich ihn schnell wieder nehmen kann (und dabei fühl ich mich so schlecht)

Wenn er ihn hat, dann sagt er immer: "Oh, Kinder sind ja so beruhigend " und dabei schuckelt er ihn dann immer so rum, dass ich denke der kleine muß ja seekrank werden. Dann stell ich mir immer vor, wie die ganze Unruhe meines Schwiegerpapas auf Nils übergeht und dann wird mir noch schlechter.

Mensch... was soll ich denn da bloß machen??? Ich kann ihm das doch nicht sagen, dass kränkt ihn doch und er ist doch der Opa, da kann ich nichts dran ändern....

Liebe Grüße

Beitrag von an_go 05.08.07 - 22:37 Uhr

Hallo,

erst einmal tief durchatmen in so einem Moment mit deinem Schwiegervater. Dann sag dir, dass dein Schwievater doch nichts für seine Krankheit kann (es ist doch eine oder?).
Wenn du dann wieder etwas ruhiger bist, sag deinem Schwievater ganz lieb, dass das Schuckeln etwas dolle ist. Ich denke mal, er versteht das.

Ach so, ich glaube auch, dass dein Nils das mal "überlebt"! Babys sind robuster als man so denkt! ;-)

Es ist schwer, aber es ist sein Opa! #liebdrueck

LG, Anja mit Felix (*5.12.06)

Beitrag von dummeslieschen 05.08.07 - 22:43 Uhr

ja, das stimmt.

Das sag ich mir auch immer. Es ist eine Krankheit, aber die kostet uns alle wirklich richtig Kraft, da kann man schonmal ne Kriese kriegen!!!

Das schlimme ist, man kann 30 mal auf was hinweisen, beim nächsten Mal macht er es wieder! Aber solange es Nils gut geht...

Augen zu und durch, nicht wahr. Ich versuche dann schon immer irgendwas zu machen um mich abzulenken...

Beitrag von vanja73 05.08.07 - 23:05 Uhr

Hallo,
ich habe auch so einige Probleme mit meinem Schwieperpapa.
Z.B. sein Hund, den er mehr liebt als alles andere.
Als er letztens wieder sabbernd zu Marie kam, habe ich klar und deutlich gemacht, dass ich das nicht möchte.
Das Marie auch unsere Kazte kneift und an den Haaren zieht und so ein Hund könnte in dieser Situation auch mal zuschnappen. Seitdem macht er dumme Bemerkungen darüber....
Ist mir egal, ich liebe mein Kind über alles und er halt seinen Hund, auch wenn er sich total übertrieben darüber geärgert hat, habe ich im klipp und klar gesagt, dass ich das nicht möchte...

Beitrag von dummeslieschen 05.08.07 - 23:07 Uhr

Das kann ich auch verstehen!!! Ich hab seit der Schwangerschaft irgendwie gar keinen Draht mehr zu Hunden. Und will auch mit sicherheit nicht, dass ein Hund an mein Kind kommt und ihm durchs Gesicht schlabbert *grrrrr*

Beitrag von an_go 06.08.07 - 22:38 Uhr

Hallo!

Ich versteh, dass das schwer ist. :-)
Ich hatte einen psychisch kranken Onkel. Als seine Krankheit extrem ausgebrochen war und er seine Tabletten nicht nehmen wollte, weil er ja dachte, er sei gesund, war es sehr schwer. :-( Ich hatte als Kind oft Angst vor ihm. #schmoll Das lag aber daran, dass er sehr laut wurde, weil er dachte, alle seien gegen ihn und wollten ihm was Böses! #schmoll
Solange er nicht gewalttätig wird, schadet es deinem Nils auch nicht. Wenn das passieren würde, nehm aber bitte Abstand von ihm, so schwer das auch fällt. Nur zur Sicherheit für dienen Sohn! Vielleicht hilft der Kleine deinem Schwievater eher mit der Krankheit umzugehen?! #kratz

LG, Anja mit Felix (*5.12.06)

Beitrag von chaos_tine 06.08.07 - 11:00 Uhr

hALLO1
So ein Krankheitsbild ist für die Familie eines betroffenen sehr anstrengend, aber seine Aussage:"Kinder beruhigen" stimmt. ich war selber depressiv und mir ging es oftmals net gut. Die Kinder von meinen Freundinnen haben mich immer abgelenkt. war ich mit ihnen zusammen, war die Welt wenigstens eine zeitlang ok und mir ging es gut. meine Freundinnen wussten das und vertrauten mir auch ihre Kinder an. ich hab sie nie entäuscht.
Du bist ja dabei, wenn Dein Schwiepa dein Kind hält. Nehm ihm dieses stück heile Welt nicht. Für ihn ist es wahrscheinlich eine erholung, mal net so unter Stress zu stehn. Solltest du dich aber dabei net wohlfühlen, dann sag es auch.
ich wünsche euch sehr viel kraft und auch schöne Momente.

Gruss Christine, der es jetzt viel besser geht mit Jannicko Joel(10 Monate), für den ich stark sein muss