osteopath?

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Beitrag von uzicla 06.08.07 - 03:17 Uhr

Hallo mamis!
kann mit bitte mal wer sagen was ein osteopath (hoffe ist richtig geschrieben?)alles so macht?#kratzund wer hat erfahrungen gemacht ?Ab wann und wieso geht man da hin?hilft es?#kratz
danke schon mal für eure aufklärungen und meinungen!#gruebel#danke
claudia mit maximilian (acht wochen )der gerade wieder schläft

Beitrag von bellona 06.08.07 - 06:16 Uhr


HUHU


habe mal nachgesucht! achtung langer text vieleicht bringt es dir ja was!



Zulassung



Nach deutscher Rechtsprechung ist die Osteopathie eine Heilkunde im Sinne des Heilpraktikergesetzes und darf nur durch Ärzte und Heilpraktiker ausgeübt werden.

Auch Physiotherapeuten dürfen ohne Zulassung als Heilpraktiker nur ärztlich verordnete Heilmaßnahmen verabreichen. Osteopathie ist keine verordnungsfähige Heilmaßnahme. Allerdings kann im Bundesland Rheinland-Pfalz seit November 2006 eine auf den Fachbereich der Physiotherapie gegenständlich beschränkte Zulassung als Heilpraktiker erteilt werden [5]. Die Beurteilungskriterien dafür, wie weit dieses ungefährliche Behandlungsfeld außerhalb des Berufsbilds eines Physiotherapeuten reichen darf, definiert das Urteil des Verwaltungsgerichts München vom 22. März 2005 (Aktenzeichen: M 16 K 03.1270) und das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland Pfalz vom 21. November 2006 (Aktenzeichen: 6 A 10271/06.OVG). So ist z.B. eine Behandlungen mittels Impuls (Einrenken), bzw. eine "Traktionsbehandlung der Wirbelsäule" (Oberverwaltungsgericht Rheinland Pfalz vom 21. November 2006) ein "gefährlicher Bereich", der nicht durch die Ausbildungsrichtlinien eines Physiotherapeuten abgedeckt ist. Auch interne manuelle Behandlungen im Vaginal- oder Analbereich sind dem Physiotherapeuten verboten. Wie in den übrigen Bundesländern können auch in Rheinland Pfalz weiterhin wesentliche Bereiche der Osteopathie (Traktionsbehandlung der Wirbelsäule) nicht von Physiotherapeuten selbständig angewandt werden.

Bezeichnungen

Die Nutzung der Bezeichnungen "Osteopathie" und "Osteopath" sind geregelt durch das Heilpraktikergesetz (HeilprG) und das Heilmittelwerbegesetz (HWG). "Osteopathie" ist in Deutschland kein Begriff der Umgangssprache. Deshalb muss die Bedeutung bei seiner Verwendung in der Werbung im Gesundheitswesen erklärt werden. Die Berufsbezeichnung "Osteopath" im deutschen Gesundheitswesen ist rechtlich noch nicht zulässig. Die Verwendung als Berufsbezeichnung wird in der Regel abgemahnt. Auch weitere Zusatzbezeichnungen mit Buchstabenkombinationen wie D.C., C.O., D.O. sind nicht zulässig, sofern es sich nicht um erworbene und eingetragene Titel von Hochschulen handelt. Ein Urteil des LG Düsseldorf vom 24. Juli 2006 liegt vor (Aktenzeichen: 12 O 66/05).

Da es keine staatliche Regelung der Ausbildung und Berufsbezeichnung gibt, hat der in Deutschland erworbene/vergebene Titel D.O. keine rechtliche Bedeutung. Allerdings ist „D.O.“ ein geschütze Wortmarke des Verbandes der Osteopathen Deutschland e. V. (VOD), der dadurch die Vergabe des Titels kontrollieren kann.

In anderen Staaten Europas gibt es Universitäten, an denen man einen Master of Science oder einen Doktorgrad in Osteopathie erwerben kann. Aufgrund des Bologna-Abkommens und zwischenstaatlicher Abkommen dürfen diese Bezeichnungen auch in Deutschland geführt werden. Eine Berufszulassung als Osteopath ist im deutschen Gesundheitswesen damit jedoch nicht verbunden. Die Verwendung von Abschlusstiteln der deutschen und ausländischen Colleges, Fachhochschulen, Universitäten und Hochschulen unterliegt dem Hochschulrahmengesetz (HRG) bzw. den Hochschulgesetzen der Bundesländer. Die Verwendung des Begriffs „Diplom“ ist in Deutschland nur für die Abschlüsse an Fachhochschulen und Universitäten erlaubt. Ausländische Titel müssen von den Regierungspräsidien anerkannt werden. Dies gilt auch für den professional degree (Fachabschluss-Titel) des amerikanischen D.O.



liebe grüße antje

Beitrag von tonip34 06.08.07 - 07:32 Uhr

Hi, ich bin Osteopathin, ich behandel ueberwiegend Kinder. Geburtstraumen , Schaedeldeformitaeten, Entwicklungsverzoergerungen, Wirbelsaeulenprobleme,Kiss, Schlafprobleme....usw usw. Die Eltern werden meist von Hebamme oder Kinderarzt geschickt wenn etwas auffaellig ist , einige kommen auch nur so um nachschaun zu lassen ob alles ok ist.


lg Toni

Beitrag von lsl 06.08.07 - 08:01 Uhr

Hallo Claudia....

Also ich kann das nur empfehlen...
Ich war mit meiner Kleinen dort als sie 6 Wochen alt war sie hat ständig geschrien#heul und keiner wusste warum,:-[ Koliken waren es nicht.
Meine Hebi hat mich dahin geschickt,
als ch da war hat er sie sich angeguckt mit den Händen am Körper lang gestrichen und geschaut ob sie irgendwo Blokaden hat. Er meinte dann das sie total verrängt( #kratzschreibt man das so, glaub nicht#augen , aber weisst ja was ich meine#hicks)
und ein Nerv eingekemmt #schmoll#heul:-[ er hat das ganze dann gelockert #freu
und siehe da ich hab ein neues Kind, sie ist so lieb und zufrieden#freu#huepf Ach zu dahin schmelzen......

Naja so also ich würde es immer wieder machen , nachschauen lassen würde ich mal. kostet übrigens ca.50euro aber das war es mir wert.

So genug #bla lg Sabrina mit Larasophie 3j und Neele 3 mon. die alle beide noch schlafen#freu