Nachbarskinder (11) für Hunde ausführen entlohnen??

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von evama1976 06.08.07 - 08:28 Uhr

Hallo,
was meint Ihr? Unsere Nachbarskinder haben Spaß daran gefunden, mit unseren Hunden spazieren zu gehen. Nun frage ich mich halt, ob man denen dafür (wie beim Babysitten) ein paar Cent/Euro in die Hand drücken muss/ soll oder etwas Süßes...??

Nun wenn sie nun täglich kämen und ich ihnen jedes Mal 50cent oder nen euro geben würde, wäre ich ja bald arm :-) dann kommen sie sicher 3mal täglich, oder?

Für Ratschläge wäre ich sehr dankbar! Wobei ich sehr froh bin, wenn mich die Kids dabei etwas entlasten!!
LG Eva

Beitrag von branda 06.08.07 - 08:41 Uhr

Meine Jungs würdne das auch gerne so machen, aber gegen etwas Süßes gelegentlich oder mal nen Euro hätten sie auch nichts...! Aber wenn die Kinder nur wegen der Hunde kamen, dann sollte es auch dabei bleiben. Allerdings würde ich so einmal in der Woche, vielleicht verlässlich jeden Samstag oder so mal eine Tafel Schokolade, mal 50 ct., mal ne Tüte Gummibärchen spendieren!!! Als kleines dankeschön.

Obwohl die Kinder sicher auch zuhause Süßes bekommen, wird ihre Schokolade- weil sie so unerwartet kommt, etwas besonderes sein. Und ganz ehrlich, wenn sie etwas erwarten würden, würde ich ihnen ganz klar sagen, das sie keinen Hundesitter brauchen!

Aber ich finde es total süß, das die Kinder das machen und würde es eben so zeigen!!!

Viel Spaß noch

Beitrag von urbani 06.08.07 - 09:22 Uhr

Ich finde, dass man 11-jährigen Kindern durchaus etwas Geld zukommen lassen kann, wenn sie täglich die Hunde ausführen. In dem Alter hat man doch schon Wünsche und es ist doch für dich auch sicher eine Erleichterung, dass sie mit deinen Hunden rausgehen!

Ich würde mit denen ausmachen, dass sie fürs Ausführen täglich 1 Euro erhalten. Da zahlst du denen 30 Euro monatlich und die machen es dann garantiert auch gerne!

urbani

Beitrag von manavgat 06.08.07 - 11:52 Uhr

Ganz blöd, ehrlich! obwohl sicher gut gemeint.

Das fördert extrinsischeMotivation. Letzenendes erweist man den Kinden einen schlechten Dienst.

Gruß

Manavgat

Beitrag von urbani 06.08.07 - 13:06 Uhr

Ich finde es nicht ganz blöd.

Meine Söhne haben öfters mal auf Nachbars Katzen aufgepasst, wenn diese in Urlaub waren und dafür auch Geld bekommen.

Auch Kinder bzw. Teenies möchten sich etwas Geld verdienen. Zur Zeit trägt meiner eben Zeitungen aus. Warum soll man Kinder für sich "arbeiten" lassen und denen dann nichts zukommen lassen?

Gehst du auch für lau arbeiten?

Wenn die täglich den Hund ausführen, braucht die Besitzerin dies nicht zu tun und kann in dieser Zeit andere Dinge erledigen. Also für mich wäre klar, dass ich denen wirklich zumindest 1 Euro in die Hand drücke!

urbani

Beitrag von susannewerner1 06.08.07 - 13:54 Uhr

Hallo,

mal von dem ganzen entlohnen abgesehen, steht bei mir folgende Frage im Vordergrund:

Was sind das für Hunde ?
Sind die groß oder klein und inwieweit kommt ein 11 Jähriger damit klar ?

Ansonsten finde ich auch, dass man dem Kind aufjedenfall einen Geldbetrag geben sollt.

Liebe Grüße

Susanne #klee

Beitrag von diaz 06.08.07 - 10:11 Uhr

Hi,

wenn die Kinder von sich aus kommen, um Spaß mit den Hunden zu haben, würde ich ihnen kein Geld dafür geben.

Wenn du aber Entlastung brauchst und sie darum bittest, auf die
Hunde aufzu passen, ist natürlich auch eine kleine Bezahlung fällig!

LG
Diaz

Beitrag von manavgat 06.08.07 - 11:51 Uhr

Warum muss man jeden Ansatz von freundlicher Nachbarschaftshilfe gleich im Keim ersticken, indem man Geld springen lässt?

Ich halte das für absolut kontraproduktiv. Besser: Du findest heraus, wann die beiden Geburtstag haben und machst ein nettes (kleines) Geschenk oder Du spendierst mal außer der Reihe ein paar Kinokarten oder mal! ein Eis.

Dieses ewige Geld gegen Leistung und dazu noch in der Nachbarschaft finde ich ganz schlimm. Letzenendes helfen Nachbars dann nur noch gegen Bares.

Gruß

Manavgat

Beitrag von siomi 06.08.07 - 11:57 Uhr


Ich finde auch das es besser ist gelegentlich ein Eis oder eine Kinokarte springen zu lassen, als ihnen Geld zu geben.

Geld würde ich ihnen nur geben wenn ich sie darum bitten würde, wenn ich verhindert wäre.

#blume Alexandra

Beitrag von juju277 06.08.07 - 13:09 Uhr

hallo!

ich würd ihnen kein geld geben. ich habe früher auch mit begeisterung einen hund von bekannten ausgeführt und hatte ihn auch mal paar tage am stück wenn sie mal ohne hund in urlaub waren. dafür hab ich dann mal ne kleinigkeit bekommen (mitbringsel aus'm urlaub o.ä.), aber ich hätte grundsätzlich kein geld dafür haben wollen.
ich fand's toll mit dem hund zu gehen und wäre mir komisch vorgekommen dafür geld zu nehmen.

ist doch super wenn sie soviel spaß dran haben! gib ihnen lieber ab und an ne kleinigkeit, so wie schon mehrfach hier vorgeschlagen.

lg juju

Beitrag von evama1976 06.08.07 - 17:00 Uhr

Hallo,

danke für Eure Antworten! Ich denke Ihr habt recht, ich werde von Zeit zu Zeit ein Eis im Tiefkühlfach haben oder ne Tafel Schokolade - oder an heißen Tagen halt mal Geld für ein Eis.
Die Kinder sind ja von sich aus drauf gekommen - wenn sie mich auch sehr entlasten, da wir erst vor kurzem Nachwuchs bekommen haben.

Muss mal schauen, wie regelmäßig das nun passieren wird. Vielleicht haben sie ja auch nur vorrübergehend Freude daran?!

LG Eva