Welche Untersuchungen machen lassen????

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sabse2007 06.08.07 - 13:59 Uhr

Hallo Ihr Lieben Mit- #schwanger ,
der zweite Termin am 20.08 rückt langsam näher und für uns stellt sich langsam die Frage welche Untersuchungen (Nackenfaltenmessung, Fruchtwasser usw.) wir machen lassen sollen/wollen...

Schatz meinte gestern Abend wie Selbstverständlich dass wir eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen sollen #schock

Ich bin eigentlich absolut dagegen und habe gehofft das die Nackentransparenz, Screnning usw. ja theoretisch erstmal reichen müssten....

Ich bin irgendwie total überfordert mit dem ganzen Thema, möchte aber meinen Mutterpflichten gut nachkommen...
Hab aber auch irgendwie solche Angst #schmoll

Ich meine diese Nackentransparenz bittet mir doch nur eine Aussage über die Wahrscheinlichkeit einer Behinderung oder??? Bei einer Fruchtwasseruntersuchung besteht das Risiko eines Abgangs #heul

Ich bin überfordert mit der Situation- ich weiß die Entscheidung kann mir/uns keiner abnehmen...
Aber bitte gebt mir doch Gedankenanstöße und klärt mich über Eure Vereinbarungen auf!!!!

Soory für das #bla #bla aber vielleicht könnt ihr mir helfen ein bisschen Ordnung in meine Gedanken zu bringen :-(

LG und #danke Sabrina ( 8 SSW #blume )

Beitrag von emmy06 06.08.07 - 14:04 Uhr

Hallo....

ich bin 27, gehöre zu keiner Risikogruppe, in der Familie gibt es keine Behinderungen... Abtreibung wäre NIE in Frage gekommen....
Also...
wir haben KEINE dieser Untersuchungen machen lassen...

Zusätzlich mache ich lediglich Toxo (hab ne Katze) und den Test auf SS-Diabetes.
Sonst nichts....

Aber jeder muss das für sich selbst entscheiden...

Beitrag von sabse2007 06.08.07 - 14:08 Uhr

Hallo,
lieben Dank für Deine Antwort #blume
Würd am liebsten auch garkeine weitere Untersuchung machen lassen... Mal sehen #schwitz

LG Sabrina

Beitrag von emmy06 06.08.07 - 14:13 Uhr

Man muss sich halt der Konsequenzen z.B. schlechter Ergebnisse im Vorfeld bewusst sein... Wenn man partout kein behindertes Kind möchte und dann abtreiben würde, dann machen NFM usw. vielleicht Sinn...
Aber auch nur vielleicht, denn NFM und der dazugehörige Bluttest errechnen einen statistischen Wert... Der noch dazu sehr oft ungenau und falsch ist...
Für mich war es vor einigen Wochen halt keine in Frage kommende Option :-)

Lies mal das hier....
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=2&id=1001049#6462126



LG Yvonne 24.SSW

Beitrag von sabse2007 06.08.07 - 14:26 Uhr

ja #danke ,
ähnliche Beiträge hab ich auch schon gelesen: ist halt echt net einfach...
vielleicht sollte man sich wirklich einfach nicht damit belasten!!!

LG

Beitrag von welli15 06.08.07 - 14:26 Uhr

Hm, ich weiß immer nicht, ob man das so sagen kann. Für uns kommt Abrteibung auch nicht in Frage, aber ist es nicht besser, wenn man vorher um Behinderungen weiß? Dann kann ich doch viel eher reagieren, als wenn mich das nach der Geburt dann total umhaut, oder? Ich denke immer, dass man dann einfach für sich selbst auch schon viel klären kann, man kann vielleicht auch schon Austausch suchen, man kann sich einfach an den Gedanken gewöhnen, ein behindertes Kind zu haben.
Nach der Geburt kommt soviel neues auf einen zu, da kann man doch nicht auch noch damit umgehen müssen, dass das gesund erhofft Kind doch behindert ist, oder? Ich stell es mir einfach schwierig vor.

Also, verstehe mich nicht falsch: ich habe Hochachtung vor Menschen, die sagen, mir ist es gleich, ob das Kind behindert ist oder nicht, ich will es bekommen! Das finde ich toll! Aber ich denke nicht, dass man alle die solche Tests machen gleich potentielle Abtreibungsbefürworter sind.
Bei meinem ersten Sohn habe ich auch gar nichts machen lassen, hatte da aber auch ein anderes Gefühl bei der Schwangerschaft. Jetzt finde ich alles irgendwie seltsam, bin sehr unsicher ob alles gut geht und bin über jedes: das sieht super aus! sehr froh.
Wobei ich zugeben muss, dass man vermutlich noch einmal arg ins Grübeln kommt, wenn man hört, dass das Kind vermutlich wirklich behindert sein wird.

LG,
Dorothea

Beitrag von emmy06 06.08.07 - 14:33 Uhr

Hey....

habe nicht mit einem Wort gesagt, das Leute, die diese Tests machen in meinen Augen Abtreibungsbefürworter sind ;-) ;-)

Für MICH stellte und stellt sich auch jetzt die Frage nicht.... Ich bin aber schon sehr lange im Bereich der Behindertenarbeit tätig und für MICH ist es deshalb keine Überlegung wert...
Bestimmte Auffälligkeiten stellt man dank der guten US-Geräte auch bei den normalen US-Untersuchungen fest (zudem zahle ich für mein regelmäßiges Baby-TV und habe so alle 4 #Wochen US) von daher haben wir keine Zusatzuntersuchungen machen lassen...

Wie gesagt, jeder sollte und muss es selbst entscheiden... Ich hab einfach nur meine Meinung dargestellt :-)

Alles Liebe Yvonne 24.SSW

Beitrag von welli15 06.08.07 - 14:51 Uhr

Nein, ich will dir auch nicht unterstellen, dass du alle als Abtreibungsbefürworter siehst. Nur ich habe eben manchmal den Eindruck, dass es so ist.
Bzw. mir greift es zu kurz wenn man sagt ich will nicht abtreiben oder mir ist es gleich ob das Kind behindert ist und deswegen mache ich keine weiteren Untersuchungen. Wollte das nur mal sagen, dass es eben auch Gründe für solche Untersuchungen geben könnte.
Und sag mal: lieg ich damit so daneben? Das ist doch auch ein Argument, oder?
In den Diskussionen um solche Themen läuft es eben meist auf Abtreibung oder nicht hinaus und da wollt ich mal einen kleinen Gegenakzent setzen.

Aber wie gesagt, ich finde deine Meinung toll und eigentlich beneide ich momentan auch alle etwas die eben ganz gelassen bleiben und sagen können: klar ist mein Kind gesund und wenn nicht, macht das auch nichts.

Ich hoffe ich habe nicht überreageiert. Hormone halt... ;-)

Auch alles Liebe!
Dorothea (leider erst 17.SSW)

Beitrag von welli15 06.08.07 - 14:04 Uhr

Hallo,

nein, eine Fruchtwasseruntersuchung würde ich nicht machen lassen. Das Risiko wäre mir einfach zu groß, dass es zu einem Abgang kommt und das egal, ob das Kind gesund oder krank ist. Was ich nicht verstehe, ist, das man so eine Untersuchung noch machen lassen muss. Bei mir wurde auf Trisomie 21, 18, 13, offener Rücken und Wasserkopf per Ultraschall und Blutanalyse geschaut. Mein Arzt hat ein hochsensibles Ultraschallgerät, aber ich verstehe nicht, dass die Ärzte nicht zu den Ärzten mit Extraausstattung überweisen, sondern eine Fruchtwasseruntersuchung anbieten. Ich kriege mit Ultraschall und Blutuntersuchungen auch eine 97% Sicherheit ob gesund oder krank. Das ist genau die gleiche Sicherheit wie mit US, nur, dass eben das Kind überhaupt nicht gefährdet wird.
Vielleicht fragst du deinen Arzt mal wegen ner Überweisung oder so?

LG,
Dorothea

Beitrag von sabse2007 06.08.07 - 14:11 Uhr

Hallo,
lieben Dank Dir #blume Deine Antwort hat mir sehr geholfen!!!

Ich/wir werden einfach nochmal mit dem Arzt darrüber sprechen und dann die Nackenfaltenmessung machen lassen...
Falls es kritische Anzeichen gibt- werden wir weiter sehen!!!

LG und vielen Dank #sonne
Sabrina

Beitrag von annek1981 06.08.07 - 14:08 Uhr

Hallo Sabrina,

wir haben bei beiden Schwangerschaften KEINE Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Ich bzw. wir beide hatte da viel zu viel Angst vor.
Die Nackenfaltenmessung haben wir auch machen lassen, das passiert ja per Urltraschall und meine Ärztin fragt da auch gar nicht nach sondern macht das wie Selbstverständlich.
Wenn es doch irgendwelche Hinweise auf Fehlbildungen oder so geben sollte, wird Euch der Arzt drauf hinweisen und sicher auch die Fruchtwasseruntersuchung empfehlen (dann würd ich`s auch machen lassen).

LG Anne (37+2 SSW)

Beitrag von sabse2007 06.08.07 - 14:13 Uhr

Hallo,
auch Dir lieben Dank #blume
werde die Beiträge meinem Schatz ausdrucken und ihm vorschlagen das wir es auch so machen werden :-)

LG und schönen Tag noch #sonne
Sabrina

Beitrag von ir2007 06.08.07 - 14:09 Uhr

hallo sabrina!

ich bin wie du 25 jahre alt, daher habe ich und meine fä keinen bedarf darin gesehen, solche gefährliche untersuchungen zu machen. sie sind nur dann geboten, wenn bei dir / deinem mann in der familie irgendwelche schwere krankheiten oder behinderungen aufgetreten sind. ansonsten würde ich das sein lassen! ich habe aber toxoplasmose- und zuckerbelastungstests gemacht, weil die gefahr hier viel größer ist, als man sich vorstellt. außerdem wurde bei mir auch doppler-sonographie gemacht wegen fg vor 2 jahren.
hoffe, ich konnte dir zumindest ein bisschen helfen.

lg, irina (31.ssw)

Beitrag von sabse2007 06.08.07 - 14:15 Uhr

Hallo irina,
ja Du konntest mir helfen, lieben Dank #blume
Toxo hab ich auch machen lassen, hab ja auch ne #katze
Alles weitere werd ich mit FA und Schatzi in Ruhe abklären, vielleicht mach ich mir einfach zu viele Sorgen!!!

LG und schönen Tag noch #sonne
Sabrina

Beitrag von sanny2381 06.08.07 - 14:12 Uhr

Huhu Sabrina.

Kann ich verstehen, dass Dich das alles verunsichert.

Mein Arzt rät nur zu diesen Untersuchungen, wenn man zu einer bestimmten Risikogruppe gehört (erbkrankheiten, über 35 Jahre, unter 18 Jahre, viele Fehl- oder Frühgeburten, etc.) oder wenn man definitiv kein behindertes Kind haben möchten.
Aber wenn man nicht zu dieser Risikogruppe gehört und man auch "mit einem Behinderderten Kind leben kann", dann ist die Untersuchung Unsinn, weil es eben nur eine Wahrscheinlichkeit ist.

Wie gesagt, da die NTM ja nur eine Aussage über die Wahrscheinlichkeit ergibt, haben wir sie gar nicht machen lassen. Für uns war eh klar, dass wir das #baby so nehmen wie es kommt, daher haben wir uns darüber keine weiteren Gedanken gemacht, da ich halt auch nicht zu Risikogruppe gehöre.

Mach Dich nicht so verrückt, geht gemeinsam die Konsequenzen dieser Untersuchungen durch und entscheidet gemeinsam, was ihr wollt und womit ihr leben könnt. Klingt gerade ein bißchen wirr, aber ich hoffe Du verstehst wie ich es meine. #blume

Lieben Gruß
Sanny + Lena inside (31. SSW)

Beitrag von sabse2007 06.08.07 - 14:19 Uhr

Hallo Sanny,
ja ich versteh gut was Du meinst :-)
Ich wünschte ich würde sagen wir würden ein Behindertes Kind in Kauf nehmen- aber ich muss zu geben, dass wir das eigentlich nicht möchten...
Der Gedanke das dies eine Abtreibung nach sich zieht bringt mich aber wieder ins Wanken...

Einer Risikogruppe gehöre ich nicht an, eine Behinderte Cousine hat mein Mann in der Familie...

#danke für Deine Liebe Antwort, werde alles mit Schatz ausführlich abklären- und dann sehen wir was der FA sagt!!!

LG und schönen Tag noch #sonne
Sabrina

Beitrag von kerstin53721 06.08.07 - 14:14 Uhr

Hallo Sabrina,

bei uns sind in der Familie keine Auffälligkeiten bekannt, daher gehöre ich nicht zu einer Risikogruppe. Wichtig wäre vorher zu überlegen, was ihr mit dem Ergebnis der jeweiligen Untersuchung anfangen wollt.

Wir haben eine große Familie, Unterstützung bei einem Behinderten Kind hätten wir sicher gehabt. Eine Fruchtwasseruntersuchung mit 1,5%igem Risiko war uns zu hoch dafür, dass es ggf. garkein Ergebnis gegeben hätte. Wir haben aber die Nackenfaltenuntersuchung und das Feindiagnostikultraschall (Organscreening) gemacht um informiert zu sein, falls doch was ist. Ich glaube es wäre ein großer Schock gewesen, wenn gleich nach der Geburt festgestellt worden wäre, dass was nicht in Odnungist. So könnte man dem Kind ggf. helfen indem man in einer Spezialklinik entbunden hätte- aber es war bei beiden Untersuchungen alles in Ordnung.

Ich persönlich wollte alle Untersuchungen machen lassen, die dem Kind keinen Schaden zufügen.

Hör dir doch einfach mal einige Meinungen dazu von deinem Arzt, Deiner Familie und einer Hebamme an. Vieles (pro und Conta) kann man auch im Internet nachlesen und sprich mit deinem Mann nochmal in Ruhe darüber. Wenn kein Anlass besteht ist der Verlust von 1,5 Kindern von 100 schon relativ hoch...

Also, viel Entscheidungskraft
Kerstin 37+1

Beitrag von sabse2007 06.08.07 - 14:23 Uhr

Hallo,
Dir auch #danke für Deine Liebe Antwort!!!
Ja das ist wohl das Laster einer "Waage-geborenen"- das mit den Abwägen macht es nicht leichter #hicks
Deinen Tip werde ich beherzigen und mal weitere Meinungen einholen...
Was die Fruchtwasseruntersuchung angeht war das für mich klar- ich werde sie nicht machen lassen!!!
Schatz kam da wohl drauf (ohne sich weiter damit auseinander zu setzen) weil ein Freund (mit Freundin) diese Untersuchung sofort haben machen lassen...

LG und schönen Tag noch #sonne
Sabrina

Beitrag von bienchen807 06.08.07 - 14:40 Uhr

Hallo Sabrina!

Meine FÄ macht die Nackenfaltenmessung gratis bei der nächsten Untersuchung mit (Ende 12.Woche). Die Fruchtwasseruntersuchung würde ich auf keinen Fall machen lassen, da mir das Risiko viel zu groß ist...

Liebe Grüße, Christiane (9.SSW)

Beitrag von sabse2007 06.08.07 - 14:46 Uhr

Hallo Christiane,
ja ich denke ich werd die FU auch ablehnen- und über Nackentransparenz quatsch ich nochmal mit Schatzi...

Ich wollt doch übrigens mein erstes Foto einstellen- nach dem ich es selbst net hinbekommen hab- weil der Scanner gezickt hat... wollte mir Schatzi helfen: aber es hat auch net geklappt #schmoll
Schade hätt so gerne mein Pünktchen gezeigt- mal sehen ob Schatz sich drum kümmert- vielleicht kann ich ja doch bald eines reinstellen :-)

LG und schönen Tag noch (ab Mittwoch dann auch in der 9SSW #freu )

Beitrag von bienchen807 06.08.07 - 14:53 Uhr

Ja, schade. Ich habe meine US-Bilder mit der Digitalkamera in der schlecht möglichsten Auflösung (sonst zu großes Format - geht aber auch über fotos-verkleinern.de) abfotografiert und dann ging es ganz einfach mit der Visitenkarte...
Du hast Glück, dass Dein nächster Termin schon recht bald ist, ich muß noch 10 Tage mehr Geduld haben #schmoll

LG und eine sonnige Woche

#sonne