Arbeiten nach der Schwangerschaft

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Beitrag von brina81w 06.08.07 - 14:39 Uhr

Hallo,

ich habe mal eine Frage an alle, die gleich nach der Schwangerschaft wieder angefangen haben zu arbeiten?
Wieviel arbeitet ihr?
Wo bleibt euer Baby in der Zeit?
Und wie klappt das Ganze bzw. seit ihr zufrieden mit der Situation?
Ich bin jetzt in der 13. Woche und mein Arbeitgeber wollte gerne vorab schon mal klären ob ich weiter arbeiten möchte oder nicht, da er ansonsten jemanden neues einstellen müsste. Jetzt ist es so wir könnten uns auf 20 Std. in der Woche einigen, dann bräuchte er niemanden einstellen und entsprechen wäre mein Arbeitsplatz natürlich erstmal gesichert. Ich möchte auch gerne etwas weiter arbeiten, da ich Steuerfachwirt bin und es schwer ist in den Beruf wieder reinzukommen wenn man erst mal raus ist. Das Kleine würde ich in der Zeit bei meinen Eltern bzw. Schwiegereltern lassen. Ich bin mir nur unsicher ob das alles so klappt?
Daher würde ich gerne von euch ein paar Erfahrungen hören.

Gruss Sabrina

Beitrag von sternchen190881 06.08.07 - 14:51 Uhr

Hi,

also ich habe direkt nach dem Mutterschutz wieder in Vollzeit in meinem Job angefangen.

Da ich auch in einer sehr schnell-lebigen Branche arbeite, hat diese Zeit schon fast gereicht, um (zum mindest vorübergehend) den Anschluss zu verpassen.

Unser Sohn ist in der Zeit bei Oma und Opa. Sprich, ich bringe ihn morgens gegen halb acht zu meinen Eltern, und mein Mann holt ihn um 15 Uhr wieder ab.

Natürlich würde ich manchmal gerne mehr Zeit mit meinem Sohn verbringen, vor allen in den Phasen, wo er soooo viel neue Dinge auf einmal lernt, aber alles in Allem klappt das bei uns alles super und wir sind mit der Situation recht zufrieden.

Liebe Grüße,
Sunny + Dustin (11 Monate)

Beitrag von _270768_ 06.08.07 - 15:24 Uhr

Hallo Sunny,

ich bin auch selbständig und arbeite auch seit dem Mutterschutz wieder. Die meiste Zeit kann ich zu Hause arbeiten, wenn ich unterwegs bin, nehme ich Antonia (Mi., 16 Wochen) entweder mit, oder sie bleibt bei Oma und wenn ich einen Auftrag außerhalb Wuppertals habe, nehme ich meine Kleinfamilie auch mit. Ab Ende des Jahres haben wir dann hoffentlich auch eine Tagesmutter, dann wird es sicher auch nochmal etwas einfacher.

Klar ist das manchmal stressig, aber es hält auch fit, geschmeidig und eine zufriedene Mama ist einfach die BESTE!!! ;-)

Liebe Grüße,
Jac

Beitrag von steuerprinzessin 06.08.07 - 14:51 Uhr

Hallo, ich bin selbst Steuerberaterin, weiß daher sehr wohl, wie schwer es ist, in den Beruf nach einer Babypause wieder einzusteigen. Daher habe ich gar nicht pausiert, d.h. habe bis einen Tag vor der Geburt voll gearbeitet und direkt 8 Wochen nach der Geburt wieder angefangen. Wir haben eine Nanny, die unseren Junior 8,5 Stunden am Tag betreut und das klappt super. Allerdings muß ich schon zugeben, daß es unheimlich stressig ist, die volle Berufstätigkeit mit der Familie zu vereinbaren. Falls sich Dein Arbeitgeber auf eine 20 Std.-Woche einläßt, würde ich es an Deiner Stelle machen. Und falls es dann doch nicht klappen sollte, hast Du ja immer noch die Möglichkeit, innerhalb der Elternzeit Dein Arbeitszeitmodell wieder zu ändern.

Beitrag von easy82 06.08.07 - 14:52 Uhr

Hallo Sabrina!

Ich arbeite 30 Stunden/Woche seit dem der MuSchu rum ist. Meine Kleine hab ich bei mir und es klappt gut. Allerdings dauert alles länger, denn die Kleine und ihre Bedürfnisse haben Vorrang vor allem.
Vorteil ist, dass meine Mum meine Chefin ist, deshalb mag meine "Erfahrung" etwas dürftig sein.

Ehrlich gesagt, hätte ich das nicht so gemacht, wenn ich anderswo angestellt gewesen wäre, denn dann wär mein Kind nicht bei mir - und dazu bin ich noch nicht bereit. Mußt du denn arbeiten gehen oder willst du arbeiten gehen? Geht das nicht auch von zuhause aus?

easy82 & Josephine

Beitrag von brina81w 06.08.07 - 14:57 Uhr

Bei mir ist es so, dass ich einerseits gerne möchte und andererseits auch ein bißchen muss. Einmal wegen des Geldes und zweitens damit meine Chef niemanden neues einstellt, denn dann weiß ich nicht wie das später ist mit dem wieder anfangen. Und von zu Hause aknn ich leider nicht arbeiten, da mein Chef mich gerne im Büro haben möchte und mit dem von zu Hause arbeiten auch schon schlechte Erfahrungen gemacht hat.

Gruss Sabrina

Beitrag von kleineute1975 06.08.07 - 15:18 Uhr

Hi

ich bin auch direkt wieder angefangen..ich würde sagen in der ersten Zeit ist es nicht so stressig, die Kinder schlafen noch viel morgens kann man die infach im Maxi Cosi packen und gut ist...wenn sie älter sind (so wie meiner jetzt 2 Jahre) wird es schwieriger, man will morgens kein Streß verbreiten, aber andererseits auch einigermaßen pünktlich zur Arbeit kommen..

Wir machen es meist so das wir abends die Sachen für Tagesmutter packen, ich meine Sachen natürlich auch schon. Den Tisch fürn Frühstück schon decken...morgens hat mein Mann seine Aufgaben, er zieht die Rolladen hoch und macht sonst alles schüssig d.h. packt Taschen ins Auto etc..ich frühstücke dann und wecke danach Jonas..bisher klappt es gut...nur wenn dein Kind mal nachts nicht richtig schläft, dann ist man natürlich gerädert weil man selber nicht viel geschlafen hat...manchmal saß ich im Büro und mir sind fast die Augen zugefallen, so eine Phase wird natürlich auch kommen

es ist schwer, macht aber auch Spaß mal rauszukommen..

ich würde da du Elterngeld bekommst, dir das ausrechnen ob es sich überhaupt lohnt zu arbeiten, denn die 20 Std. werden angerechnet und somit bekommst du dann weniger Elterngeld

auch musst du deinem Arbeitgeber keine Entscheidung geben du hast glaub ich 6 Wochen nach Entbindung noch Zeit die zu entscheiden

LG Ute

Beitrag von brina81w 06.08.07 - 15:26 Uhr

Hallo,

wegen der Anrechnung auf das Elterngeld haben wir schon einen anderen Weg gefunden, dass ist überhaupt kein Problem.
Ich weiß, dass ich mir mit der Entscheidung noch Zeit lassen kann, aber da ich sehr gut mit meinem Chef auskomme und er natürlich für die Zukunft gerne wissen möchte ob er sich noch um jemanden bemühen muss haben wir uns jetzt schon zusammen gesetzt um alles zu klären. Mein Chef sagt auch das ist nur so wenn alles mit der Schwangerschaft und dem Baby gut klappt, dass es vielleicht doch ganz anders kommen kann ist ihm auch bewusst.

Gruss Sabrina

Beitrag von manu10.04.76 06.08.07 - 19:17 Uhr

Hallöchen ;-)

also ich bewundere die Mamis die nach kurzer Zeit wieder arbeiten gehen können.
Ich hätte das nicht können. Ich hatte die ersten Wochen heftige Probleme.
Einmal Probleme mit meiner KS-Narbe. Ich konnte mich kaum bewegen, ich hatte ständig Schmerzen. Nachts so gut wie nie geschlafen. Und tagsüber eine stressige Zeit mit meiner Kleinen. Sie schrie sehr viel weil sie ständig Blähungen hatte bzw. glaub ich auch, dass sie deshalb sehr viel geschrien hatte weil ich so kaputt war und einfach selber gestresst und am Ende war.
Ich hätte echt nicht gewusst wie ich das noch dazu hätte schaffen sollen.

Wünsch dir auf alle Fälle ganz viel Kraft ;-)

Liebe Grüße Manu

Beitrag von elanor 06.08.07 - 22:11 Uhr



Hallo!

Ich will Dir nicht den Mut nehmen, aber warte vielleicht mit Deiner Entscheidung wirklich lieber noch etwas.
Ich war ganz fest entschlossen nach dem Mutterschutz sofort wieder zu arbeiten. Das Kind wäre gut in der Familie versorgt gewesen. Jeden, der mir Gegenargumenten kam, ob ich mich trennen könnte etc., fand ich total daneben.

Und was war? Ich war super-fitt (was nicht unbedingt sein muss), das Kind schlief durch (was noch seltener der Fall ist) - aber ich konnte nicht. Es hätte mir das Herz zerrissen. Wirklich!
Ich habe das vor mir selbst erst richtig zugegeben, als ich dann aus heiterem Himmel hohes Fieber und einen Milchstau bekommen habe.

Jetzt werde ich in Teilzeit arbeiten, wenn der Kleine ein halbes Jahr ist und auch das fällt mir noch schwer genug.

Also, es gibt bestimmt Frauen, die damit besser zurecht kommen. Aber man weiß vorher wirklich nicht, wie man sich mit einem Kind fühlt. Die sind so klein. Und gerade wenn man stillt, ist es irgendwie besonders innig.

Von daher kann ich Dir nach meinen ganz persönlichen Erfahrungen nur empfehlen, Dir das offen zu halten.

Ich werde beim nächsten Kind jedenfalls mindestens ein Jahr daheim bleiben.

Ganz liebe Grüße und alles Gute für Deine Schwangerschaft, Elanor