Wann wieder arbeiten gehen nach Geburt?

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Beitrag von piratze 06.08.07 - 15:49 Uhr

Hallo,

bin ss und habe ET am 3.10.2007. Bin selbständig und kann es mir nicht erlauben (keine Angestellten), lange auszusetzen. Wem ging es auch so und wann seid ihr wieder arbeiten gegangen? Wie habt ihr das alles unter einen Hut bekommen? Bin für jedem Tip dankbar!

Liebe Grüsse

Heike

Beitrag von kimo135 06.08.07 - 16:02 Uhr

Hallo Heike,

bin jetzt nicht selbstsändig aber bei uns im SS Kurs war auch eine Frau dabei. Sie ging nach ca. 6 Wo wieder arbeiten aber eben nur für ein paar Std.

du musst es probieren, ob es klappt kann dir kein Mensch sagen (vielleicht bekommst du ein Mama Kind, oder willst stillen...) sind alles Sachen die dann nur in dem Moment geklärt werden können ;-) mach dir jetzt noch nicht so viele Gedanken und lass es auf dich zukommen.

Im Vornerein würde ich wohl noch abklären wenns nicht klappt mit dem gleich wieder arbeiten gehen das du eine Vertretung hast und wenn es klappt das du arbeiten gehen kannst, wer dann in der Zeit Euer / Dein Baby nimmt.

So dann viel Spaß noch in der SS und viel Glück
Carina und Lucy *14.11.2006

PS: ich kann erst jetzt wieder was unternehmen, Lucy z.B. brauchte mich und hat ohne mich nur geweint (war auch ein paar mal weg mit Handy und sie beruhigte sich erst wieder als ich dann da war...) du siehst du musst es ausprobieren, kann sein das dein Kind das genaue gegenteil wird :)

Beitrag von piratze 06.08.07 - 16:09 Uhr

Hi Carina,

ja, werd ich wohl so machen. Ich hab schon ne Kollegin in der Bürogemeinschaft, doch die kann auch nicht alles abfangen, nur das nötigste. Da werd ich ab und an mal ins Büro gucken und die Post und Emails sichten und sonst von zu Hause aus arbeiten. Stillen möchte ich auf jeden Fall. Und mir auch Zeit nehmen für unsere Kleine. Wo ich sie zur Not "parken" könnte, weiß ich noch nicht so recht. Meine Eltern wohnen 20 km weg, das wäre mir für jeden Tag zu auswändig. Und ne Krippe oder tagesmutter bekommt man hier in Dresden superschwer.

Ich werd wirklich erstmal gucken, ob unsere Kleine ein Schrei- Mutter- oder was auch immer Kind wird.

Danke für Deine Info.

LG Heike

Beitrag von ta2 06.08.07 - 16:03 Uhr

Hallo!

Habe vor 2 Wochen entbunden, und werde in 6 Wochen wieder arbeiten gehen.
Hab das bei unserer ersten auch so gemacht, allerdings arbeiten mein Mann und ich im selben Betrieb, dann läßt sich alles leichter organisieren.
Wir arbeiten im Schichtdienst, wenn der eine Frühdienst hat, hat der andere Spätdienst, so ist immer jemand bei den Kindern. Mein Mann wird weiter Vollzeit arbeiten, und ich halt auf 400€ - Basis, sind ungefähr 50 Std.- im Monat.
Haushalt und so wird zusammen gemacht. Klappt alles ganz gut, dauert aber seine Zeit bis sich alles einpendelt.

LG Tamara

Beitrag von piratze 06.08.07 - 16:22 Uhr

Hallo,

werde es sicher auch so versuchen. Mal gucken, wie es klappt.. Mein Freund arbeitet als Angestellter. Da wird er auch voll arbeiten gehen (müssen), da er das Geld nach hause bringt. Ich bin ja flexibel und werde daher etwas weniger arbeiten. Mal gucken, wann ich wieder loslegen kann. Wenns nach dem Wollen gehen würde, würd ich gern länger aussetzen. Geht aber finanziell nicht. Und meine Kunden wären dann auch weg... Also werd ich auch so anplanen, höchstens 6-8 Wochen auszusetzen um dann wieder loszulegen. Mein Freund ist ein super Hausmann, da klappt das mit dem haushalt schon. Und alles andere müssen wir sehen...

LG Heike

Beitrag von julchenundmexx 06.08.07 - 16:25 Uhr

Hallo,
ich bin zwar nicht selbständig, arbeite aber im Geschäft meiner Eltern, mein mann übrigens auch. Ich bin drei Wcohen nach der Entbindung wieder arbeiten gegangen, weil es mir zuhause zu langweilig war. Am Anfang ist das noch kein problem, weil die kleinen ja noch recht viel schlafen. Jetzt machen wir es so, dass ich morgens daheim oder unterwegs mit dem Kleinen bin, je nachdem, was zu erledigen ist und nachmittags bin ich im Büro und mein Mann ist mit ihm daheim. nur zuhause sitzen ist nichts für mich.

LG Birgit mit #baby Yannik *30.10.2006

Beitrag von tiger39 06.08.07 - 17:07 Uhr

Hallo,
ich arbeite freiberuflich, aber zum Glück die meiste Zeit von zu Hause aus. Ich habe mir vier "Babyflitterwochen" gegönnt, danach habe ich wieder angefangen. Zum Glück ist mein Kleiner superbrav, d.h. nachdem ich ihn morgens fertig gemacht habe und wir ein bisschen gespielt haben, liegt er zufrieden auf seiner Krabbeldecke neben meinem Schreibtisch, kaut an seinem Spielzeug, erforscht das Zimmer etc. und ist glücklich, wenn ich ihn zwischendurch immer wieder kurz anspreche, hochhebe etc. So kann ich - abgesehen von seinem 2. Frühstück - den ganzen Vormittag über gut arbeiten. Der Nachmittag gehört dann meinem Sohn. Oft gehen wir dann auch zusammen einkaufen oder erledigen andere Besorgungen. Außerdem hat mein Mann seine Arbeit über die neue Elternzeitregelung auf 50 % reduziert, d.h. er ist montags und freitags zu Hause, geht nur noch Dienstag bis Donnerstag ins Büro. Das ist natürlich extrem komfortabel. Aber auch so bleibt für mich viel Arbeitszeit, mitunter muss ich halt abends oder am Wochenende nochmal 'ran oder eine Nachtschicht einlegen.
Es kommt natürlich immer darauf an, wie Dein Kind ist, welche Bedürfnisse es hat, aber je entspannter Du bist und je mehr Du Deinem Baby zu verstehen gibst, dass es auch alleine ganz sicher und geborgen ist und nicht dauernd auf Deinem Arm sein muss, desto entspannter wird Dein Kind auch sein.
#herzlich Grüße,
Tiger