Elterngeld und 400 Euro Job???

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Beitrag von blondesgift81 06.08.07 - 16:43 Uhr

Hallo,
habe mal eine Frage zum Elterngeld...leidiges Thema.
Ich werde ca ab November Elterngeld bekommen und habe das auch gesplittet auf 2 Jahre...Bekomme dann ca 350 Euro jeden Monat.
Ich dachte ich dürfte dann vielleicht nach einem Jahre Auszeit nen 400 Euro Job machen und mir was dazuverdienen...Eine Freundin erzählte mir das wird angerechnet....Das wäre ja ungerecht. Dann kann ich es ja besser sein lassen mit dem splitten und es nur für ein Jahre bekommen, denn dann würde ich ja nach nem Jahr nix mehr kommen und somit könnten die mir dann auch nix abziehen.
Ich dachte nen 400Euro Job dürfte ich wohl nebenbei machen.
Kann mir jemand helfen?
Und noch ne Frage.
Muss ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber nach nem 400Euro Job fragen oder kann ich mir auch einfach was in einer anderen Branche suchen? Wie läuft das.
Lieben Gruß
MARY

Beitrag von goldtaube 06.08.07 - 16:49 Uhr

Ja, es wird angerechnet.

Schau hier:
http://www.elterngeld.net/elterngeld-erwerbstaetigkeit.html

Beitrag von emmy06 06.08.07 - 16:54 Uhr

Hallo....

Wenn Dein EG sich nach Deinem Verdienst berechnet und Du Anspruch auf mehr als den Sockelbetrag hast, dann wird JEDER dazuverdiente Cent aufs EG angerechnet.

Schau hier....
http://www.elterngeld.net/elterngeld-rechner.html
Da kannst Du es exemplarisch durchrechnen... :-)

oder

http://www.elterngeld.net/elterngeld-erwerbstaetigkeit.html



LG Yvonne

Beitrag von blondesgift81 06.08.07 - 17:13 Uhr

Hallo Yvonne,
irgendwie raffe ich da nicht durch, denn die Beispiele stellen nicht das dar, was ich meine.
Ich lasse ja das Eltergeld splitten um nicht von einem Monat auf den anderen von viel auf gar nichts dazustehen.
Also kann ich es besser sein lassen mit dem splitten und dann nach einem Jahr wieder anfangen auf 400Euro Basis zu arbeiten und dann wird mir nix abgezogen, richtig???
Also auf gut Deutsch werde ich bestraft, daß ich das Elterngeld auf 2 Jahre splitte....Ich bekomme dadurch ja nicht mehr Geld sondern einfach nur die Hälfte...
Und dann wird mir dann noch was abgezogen??? Damit komme ich nicht klar...
Denn ich verdiene ja bei nem 400 Job dann mehr als wie ich Elterngeld bekomme. Wie soll das denn gerechnet werden?
Vielleicht bin ich einfach zu blöd um das zu begreifen oder ist man einfach besser dran wenn man vorher nicht gearbeitet hat?
Lieben Gruß
Mary

Beitrag von goldtaube 06.08.07 - 17:21 Uhr

Du musst es so sehen. Das Minimum was du kriegen kannst sind 300 Euro für ein Jahr. Das gesplittet wären 150 Euro für 2 Jahre.
D. h. es wird so gerechnet wie es in dem Link steht und dann sieht man ja wieviel es für 1 Jahr ist. Ist es mehr als der Sockelbetrag wird es gesplittet und das ist das was du bekommst.
Ist es weniger als der Sockelbetrag bekommst du normalerweise für 1 Jahr 300 Euro und für zwei Jahre dann halt 150 Euro.

Beitrag von emmy06 06.08.07 - 17:22 Uhr

Also...

Nimm Dir die Zeit und nutz den EG-Rechner, rechne Dein EG aus und dann kannst Du da fiktive Werte eingeben, was wäre wenn ich Betrag XXX verdiene....
Das ist am anschaulichsten und besser als es hier zu erklären...


LG Yvonne

Beitrag von blondesgift81 06.08.07 - 17:34 Uhr

Hallo Yvonne,
ich habe den Elterngeldrechner schon vor Wochen gemacht, aber da krieg ich nur die Summen für 12 Monate...Kann dann zwar hinten anklicken daß ich nen 400 Euro Job mache, aber habe nicht die Möglichkeit mir anzuschauen wie es ist wenn ich das Elterngeld splitte.
Meine Frage geht ja um die Splittung, daß man dann also beschissen wird wenn man sich für 2 Jahre die Hälfte auszahlen lässt, darf man praktisch erst wieder nach 2 Jahren anfangen zu arbeiten ohne Verlust zu machen... Und wenn ich das Elterngeld nur für 1 Jahr nehme, dann darf ich schon nach einem Jahr wieder anfangen. Das ist doch ungerecht oder sehe ich das falsch? Bei der Splittung bekomme ich ja letzendlich nicht mehr Geld sondern nur anders aufgeteilt....
Der Staat bescheisst wo er nur kann ....

Beitrag von gh1954 06.08.07 - 17:43 Uhr

>>> Der Staat bescheisst wo er nur kann ....<<<

So ein Blödsinn mal wieder.
WO bescheißt der Staat dich??
Es ist doch DEINE Entscheidung, wenn du das EG splitten willst.

Beitrag von blondesgift81 06.08.07 - 17:57 Uhr

Ja eben drum,
wenn er mich nicht bescheissen würde, dann würde er bei der Splittung ja das Einkommen nach 12 Monaten nicht mehr mit anrechnen.
Nochmal für die ganz dummen:
Ich bekomme bei der Splittung nicht einen Cent mehr, sondern nur die Hälfte und dann auf 2 Jahre verteilt!!!!!
Das mache ich um uns abzusichern, denn von einem Monat auf den anderen von viel auf gar nichts ist jawohl auch nicht das Wahre....
Der Staat hofft ja somit, daß die Leute auf 2 Jahre splitten und früher als die 2 Jahre wieder anfangen zu arbeiten, damit er wieder was abziehen kann.
Die Leute die nicht splitten können also ohne Abzüge nach 12 Monaten wieder arbeiten gehen, nur weil sie das ganze Geld innerhalb der 12 Monate schon bekommen haben.
LG
Mary

Beitrag von gh1954 06.08.07 - 18:45 Uhr

Aha, du bist also nicht in der Lage, dir das Geld in einem Jahr auszahlen zu lassen und auf die Seite zu legen, als ob es nicht vorhanden wäre??

>>> Nochmal für die ganz dummen: <<<

Solche unverschämten Sprüche kannst du dir gerne sparen, DU bist doch diejenige, die keine Ahnung hat und hier gefragt hat.

>>> Der Staat hofft ja somit, daß die Leute auf 2 Jahre splitten und früher als die 2 Jahre wieder anfangen zu arbeiten, damit er wieder was abziehen kann. <<<
So ein Unfug... :-):-):-)



Beitrag von blondesgift81 06.08.07 - 21:23 Uhr

***

Beitrag von gh1954 06.08.07 - 22:12 Uhr

>>> Warum sollte ich es denn auch selbst sparen, wenns so viel einfacher geht. Auf dem Fragebogen kann ich ja selbst ankreuzen wie ich es gezahlt haben möchte..... <<<

Wenn das alles soo einfach ist, WO ist dann dein Prblem..?? #huepf

Ich bin jedenfalls sehr froh, dass meine Töchter ein anderes Niveau als du haben.

Beitrag von klau_die 07.08.07 - 06:58 Uhr

Was bist Du denn für ne unreife Rotzgöre?!
Du bist argumentativ am Ende und mußt dann unsachliche Frechheiten loslassen - werd mal erwachsen, dann weißt eventuell auch Du was mit Lebenserfahrung anzufangen.

Es ist ein Armutszeugnis, dass Du Dir "vom Staat" Dein Geld einteilen lassen mußt, weil Du nicht in der Lage bist, jeden Monat nur die Hälfte auszugeben und wenn Dich jemand drauf anspricht, wirst persönlich und frech?

Beitrag von blondesgift81 07.08.07 - 07:53 Uhr

Was hast du denn für ein Problem?
Der Staat hilft mir ja nicht, es ist ja nur eine Frage die er mir stellt ob ich das so oder so möchte. Aber daß ich nen Nachteil durch eine bestimmte Wahl habe ist ja nicht gerecht.
Und du? Traust dir ja nicht mal ne Visitenkarte anzulegen weil du wahrscheinlich auch schon Oma bist und von dem heutigen Leben überhaupt keine Ahnung hast.
Das ist ja wohl unterste Schublade.....

Beitrag von klau_die 07.08.07 - 09:11 Uhr

Logisch. Elterngeld gibts für ein Jahr. Die Splittung ist ein Service für Leute, die nicht erwachsen genug sind ("kennt man ja, kaum ist das Geld da, ist es auch schon ausgegeben...") sind, vernünftig mit Ihrem Geld umzugehen und es sich selbst einzuteilen.
Ja, ich bin jenseits von Gut und Böse, keine Ahnung von gar nix, kein Job und keine Aufgabe. Du hast Recht.

Außer Deinem Alter gibts über Dich nicht viel zu schreiben, wenn Du schon ne VK anlegst? Bei Deinem Kindergartenniveau ist man mit Ende 30 natürlich uralt und senil, schon klar!

Beitrag von klau_die 07.08.07 - 06:56 Uhr

"Der Staat" hofft nicht, dass er Dir eins reinwürgen kann, sondern kommt Menschen, die nicht in der Lage sind, mit ihrem Geld selbst zu haushalten, soweit entgegen, dass er das EG über den doppelten Zeitraum auszahlt.
Wenn es für Dich von Vorteil ist, es nur 12 Monate auszahlen zu lassen, dann teil Dir die Kohle doch einfach selbst ein....dann kannst auch einen 400 Euro-Job annehmen, ohne, dass er angerechnet wird.
Der Arbeitgeber muß übrigens in jedem Fall zustimmen.

Gruß,

Andrea

Beitrag von blondesgift81 07.08.07 - 07:51 Uhr

Wie meinst du das der muss in jedem Fall zustimmen? Er muss doch nicht zustimmen ob ich das EG für ein oder 2 Jahre will....
Oder meinst du in Hinsicht auf einen anderen 400Euro Job als da wo ich jetzt bin?
Mary

Beitrag von emmy06 06.08.07 - 17:47 Uhr

http://www.elterngeld.net/elterngeld-auszahlung.html

Es ist nunmal so, das Verdienst angerechnet wird :-( Da kommt man nicht drumherum...
Wer finanziell auf Zuverdienst angewiesen ist, sollte meiner Meinung nach nicht auf 24 Monate EG beziehen...


LG Yvonne

Beitrag von blondesgift81 06.08.07 - 17:59 Uhr

Das überlege ich nämlich im Moment auch. Aber was ist wenn ich nichts finde nach einem Jahr???? Die Jobs gibt es ja nun auch nicht an jeder Ecke und man fährt für nen 400 Euro job sicherlich keine 100km pro Arbeitstag.
Von meinem zu Hause muss ich zwangsläufig mindestens 20km pro Weg fahren...Und dann bin ich nur im nächstgelegenen Ort mit knapp 5000 Einwohner.... Und ob ich da nen Job finde wage ich zu bezweifeln...
In der Stadt sieht das vielleicht nen bissle anders aus.
Und mit Verlust arbeiten gehen tut glaub ich keiner....
Lieben Gruß
Mary

Beitrag von juliafranziska 06.08.07 - 18:04 Uhr

Hallo,

es gibt doch ne ganz einfache Lösung für Dein Problem.
Du splittest das Elterngeld selbst, sprich Du legst Dir im ersten Jahr die Hälfte für´s zweite Jahr zur Seite.

In diesem Sinne,
juliafranziska

Beitrag von blondesgift81 06.08.07 - 18:09 Uhr

Das ist auch ne Idee...hoffentlich mach ichs dann auch....Jeder kennt das ja. wenn man weiß das Geld ist da ist es auch schon ausgegeben....grins
Lieben Gruß
Mary

Beitrag von emmy06 06.08.07 - 18:07 Uhr

Ich versteh Dich da voll und ganz...
Wir können es uns nicht leisten, das EG auf 24 Monate zu verteilen... Also nur 12 und dann muss ich mindestens 30Std pro Woche wieder arbeiten gehen, ansonsten klappt das finanziell bei uns nicht...
Muss also auch in dem 1 Jahr Elternzeit mich neu bewerben, da ich in meinen jetzigen Job nicht zurück kann... Befristeter Vertrag, der im April ausläuft.


LG Yvonne

Beitrag von blondesgift81 06.08.07 - 18:11 Uhr

Ich habe keinen befristeten Vertrag, aber 30km einen Weg zu fahren. Und ob mein Chef eine 400Euro Kraft braucht, kann er jetzt natürlich noch nicht sagen.
Von daher muss ich mich schon mal nach ner Alternative umschauen.
Lieben Gruß
Mary

Beitrag von klau_die 07.08.07 - 06:52 Uhr

"Also auf gut Deutsch werde ich bestraft, daß ich das Elterngeld auf 2 Jahre splitte....Ich bekomme dadurch ja nicht mehr Geld sondern einfach nur die Hälfte"

Das ist doch keine "Strafe", sondern nur logisch und fair....Warum solltest Du mehr bekommen?

Beitrag von blondesgift81 07.08.07 - 07:49 Uhr

Nein mehr bekommen will ich auch gar nicht, aber daß man wenn man es nicht splittet nach einem Jahr wieder arbeiten gehen kann ohne was abgezogen zu bekommen (ist ja logisch...kriegst ja nix mehr).
Und wenn man es auf 2 Jahre splittet, dann wird einem das angerechnet, wenn man nach 1 Jahr wieder auf 400 Euro Basis arbeiten geht...
Das finde ich gemein.
LG Mary

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