Wie macht Ihr das: Arbeit, Kind und Haushalt?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von luna3k 06.08.07 - 20:02 Uhr

Hallo,

meine Frage steht ja schon oben.

Ich arbeite jetzt seit ein paar Tagen wieder halbtags und irgendwie hab` ich noch keine Ahnung, wie sich das alles bei uns einspielen wird.

Wie macht Ihr das? Wann gibt es bei Euch warmes Essen, wann macht Ihr Euren Haushalt?

Ich weiß, daß es ja fast alles Mütter schaffen, aber mich würde mal interessieren, wie Ihr das alles organisiert.

Schon jetzt vielen Dank für Eure Antworten.

LG
luna3k

Beitrag von mamaminchen 06.08.07 - 20:23 Uhr

Also wir sind 5 Piepelz.- 2 Erwachsene, 3 Kinder: 2 Kiga-Ki's, 1 Schulkind, 2 Vollzeitarbeiter.

Und ich sage es gleich vorweg: Mütter (und warum nicht Väter?) müssen nicht alles schaffen und schon gar nicht perfekt.
Da wir täglich so etwa 10 Stunden (ich persönlich länger) aus dem Haus sind, läuft unser Haushalt nebenbei und das Gründliche (wir haben auch ein 1000qm Garten) erst an den Wochenenden. Oftmals bleibt vieles liegen, aber hey, wir bekommen ja nicht dauernd Besuch und wenn, dann nur Leute, die das akzeptieren. Haushalt stellt für uns alle nicht so eine Prorität dar.
Essen gibt es unter der Woche für uns an unseren ''Arbeitsplätzen", d.h. Schule, Kita, Arbeit.Abends gibt es Stullen. Am Wochenende kochen wir zusammen ganz normal. Da mein Mann selbständig ist, kann er sich alles besser einteilen und schafft auch mehr im Haushalt als ich. Aber ich mit meinem festen Job bin die Haupternährerin und bin stolz drauf.

Beitrag von bunny1978 06.08.07 - 20:26 Uhr

Hallo,

ich muß vorweg sagen ich bin nicht das größte Organisationstalent und es ist öfters mal Chaos, aber ich bin auch stolz darauf das ich seit zweieinhalb Jahren , Job, Haushalt und Kind unter einen Hut bringe.
Und ich ziehe den selbigen vor Müttern mit 2 Kindern!!!:-D

Seit meine Tochter ein halbes Jahr alt ist arbeite ich wieder Teilzeit. Ich konnte mir nicht vorstellen so lange zu Hause zu bleiben. Heute würde ich es anders machen. Ich habe einen Partner der mir mit viel anschubsen auch im Haushalt hilft. Der aber meistens dann am Wochenende gemacht wird, weil ich bei schönem Wetter lieber mit der kleinen raus gehe.

Die meisten schwierigkeiten hatte ich damit eine Tagesmutter zu finden.
Ich habe leider niemanden in meiner nähe wo ich sie hätte unterbringen könnte während der Arbeit.
Warmes Essen gabs bei der Tagesmutter.
Und an meinen freien Tagen habe ich selber gekocht etwa zur selben Zeit wie bei der Tagesm. damit sie etwas im Rythmus
bleibt.
Zum Glück arbeite ich in einer kleinen Drogerie auf dem Dorf, wenn sie dann plötzlich frühs Fieber hatte konnte ich sie mit zur Arbeit nehmen oder meinen Dienst verschieben und auch termine meiner seits wurden berücksichtigt.

Ich kann nur aus meinen Erfahrungen berichten und sagen das es bestimmt immer schwierig sein wird, aber man wächst an seinen Aufgaben und die kleinen entschädigen einen ums vielfache!!!#freu

Liebe Grüße Claudia und Sorry für diesen Roman.....#hicks

Beitrag von kloos 06.08.07 - 20:36 Uhr

Hallo luna3k,

wie ich das schaffe?....keine Ahnung, das frage ich mich auch ;-) Nun gut,ich muss nicht jeden Tag zur arbeit nur 2-3 halbe Tage in der Woche. Musste aber jetzt im Sommer 2 Wochen jeden Vormittag raus, Urlaubsvetretung.....ich war fix und vertig.Meine Kinder sind 4 1/2 und 2 1/2 Jahre. Vomittags snd die im Kiga nachmittags sind die noch viel auf mich angewiesen, da noch so klein sind. Mein Haushalt mache ich zwischendurch.Kochen wenn ich Zeit dafür habe, dann koche ich immer etwas mehr, damit ich am nächsten Tag darauf verzichten kann. Meine Kinder geben sich mit´ne Scheibe Brot zufrieden für zwischendurch, aber ein mal am Tag muss auch mal was warmes sein. Ich habe auch keine Hilfe von der seite meines Mannes, da er Vollzeit Berufstätig ist und ich kann nicht von ihm erwarten, wenn er den ganzen Tag hinter sich hat, noch den Haushalt zu machen....ich bin schon mal froh, wenn er mir mal die Kinder abnimmt.

Ich denke, das wichtigste ist, das man sich nicht unter Druck setzt. Wenn der Haushalt ein Tag nicht gemacht wurde, dann geht auch nicht die Welt unter. Kochen muss auch nicht jeden Tag sein, entweder man kocht in grossen Menge für den nächsten Tag auch, oder man verzichtet auch mal ein Tag auf warmes Essen, den körper wird es auch net schaden.


lg und alles Gute noch,

Tanja

Beitrag von kloos 06.08.07 - 21:01 Uhr

...hab noch vergessen zu erwähnen das wir ein Haus und ein grosses Grunstück haben, das auch mal versorgt werden muss. Wir haben auch keine Eltern in der nähe die uns mal aushelfen könnten......und es ist alles zu schaffen ;)

Auszeit nehme ich mir auch, muss auch sein. Ich fahre 2 mal im Jahr für ein Wochenende in eine Schönheitsfarm und lasse mich da richtig verwöhnen :-D

Beitrag von kleinerobbe03 06.08.07 - 20:45 Uhr

Hallo Luna

also ich habe mich so gefreut, wieder mehr zeit für mich zu haben, als mein Sohn in den Kiga kam, dass ich erstmal noch nicht arbeiten gehe. ich habe auch keine Eltern/ Großetern hier, die mir mal unter die Arme greifen könnten. und mein mann ist Mo bis Sa von 6.30 bis 18.30 uhr weg. Dann hat er noch seine Hobbys und keine Zeit für Haushalt.
Also auch wenn er unpopulär ist und altmodisch, so ist für uns die alter Rollenteilung am besten. Mit Haushalt, meinen Hobbys, Nachbarschaftshilfe und Elternbeiratsarbeit habe ich genug zu tun.
Und wenn die Kinder in der Schule sind, brauchen sie mich ja noch mehr für Hausaufgaben und Hobbys...

Ich merke schon jetzt, wie mich andere (arbeitende) Mütter sehr gerne auch als Babysitterin in Anspruch nehmen.
Damit ich nicht verblöde mache ich Wochenendseminare, wenn mein Mann zu Hause ist.
"Schatz, wie war dein Tag auf dem Sofa" möchte ich empfehlen.

Welche Hilfen stehen dir zur Verfügung ?
Ich finde es zwar ehrgeizig, aber auch aufopfernd wenn Frauen Job, Kinder und Haushalt (meist doch allein) auf sich nehmen.
Oft kommen die Frauen selbst dabei zu kurz...
Viel Glück dabei, dass sich bald alles einpendelt und ich hoffe wirklich, du hast Unterstützung !!#sonne

Beitrag von luna3k 06.08.07 - 21:18 Uhr

Hallo kleinerobbe03,

ich beneide Dich ja fast ein bißchen :)

Da wir das Geld brauchen, bleibt mir aber leider nichts anderes übrig als auch wieder etwas zu arbeiten. Eigentlich hab` ich ja super Arbeitszeiten (8.00 - 12.00 Uhr), aber das blöde ist halt, daß mir die Arbeit in dem Büro keinen Spaß macht. Ich hatte ja die Hoffnung, daß mein Chef mich eh nicht in Teilzeit einstellt, da es mir schon vor meiner Elternzeit dort nicht gefallen hat. Und andere Bewerbungen haben leider nicht den gewünschten ERfolg gebracht :( Ich denke, wenn die Arbeit Spaß machen würden, wäre es halb so schlimm.

Mein Mann untersützt mich wo er nur kann, nur leider kommt er auch selten vor 18 Uhr nach Hause und da möchte er natürlich auch Zeit mit Luna verbringen. Jetzt müssen wir wohl etwas mehr Zeit vom Wochenende für alltägliche Arbeiten "abgeben".

Liebe Grüße

Beitrag von awassa 06.08.07 - 22:54 Uhr

aaaalso, wir sind ein 4 Personen Haushalt, Mama und Papa arbeiten Voll (naja, bei mir schwankts zwischen 30-45h/Woche) Joshi (7) geht in die Schule und Eleni (5 1/3) in die Kita.

Wir beiden "Großen" arbeiten dazu noch im Schichtdienst, also auch Samstag/Sonntag und auch zu Horrorzeiten um die uns keiner beneidet (tja, das kommt davon wenn man sich einen Job auf dem Flughafen wählt ;-)).

Da wir den gleichen AG haben, können wir das meistens vereinbaren da wir unterschiedliche Schichten haben zb mein Mann 3 Tage Früh ich 3T. Spät, dann er 3T. spät und ich 3T. frei, dann er 3 T. frei und ich wieder 3T. früh....

Im Juli hat das aber durch die Sommerferien nicht so gut hingehaun und die Kids waren dann mal übers Wochenende bei Oma oder 1 acht bei ihren Freunden (die dann im Wechsel auch mal bei uns schlafen, wenn deren Eltern abends arbeiten müssen. :-)

Haushalt wird nebenbei gemacht daß was man halt so schafft, richtig geputzt wird an einem der freien Tage, denn wenn ich zum Teil Dienste von 4-13h habe, muß ich erstmal nach Hause SCHLAAAFEN dann mich aufrappeln und die Kids abholen und mit ihnen den Nachmittag verbringen und dann gehts auch schon wieder ins Bett #schein

Alle die uns kennen bewundern uns dafür wie wir das schaffen, aber ehrlichgesagt, wir haben uns da schon so daran gewöhnt, daß ich nur drüber schmunzeln kann und manchmal grüble, warum es manche nicht packen wenn sie nur 4h täglich auf Arbeit sind...

Aber ich denke, es liegt auch an den gesamten Umständen wie zb Betreuung während der Arbeitszeit - meine haben beide einen Vollzeitplatz und könnten wenn ich es brauche bis 18h in der Kita/Schule bleiben, zudem habe ich eben eine Freundin wo wir die Kids immer "abgeben können und sie ihre eben bei mir wenn was ist, wir holen sie auch abwechselnd ab von Schule/Kita und ermöglichen uns gegenseitig somit noch ein wenig mehr Freizeit (für mich meist ne halbe Stunde länger Schlaf wenn ich nicht "dran" bin #freu).

Die Kids sind auch zufrieden in ihrer Situation und findens ganz normal das Mami und Papi arbeiten gehen, denn die Zeit die wir haben, nutzen wir immer intensiv mit ihnen.
Und es ist ja immer (mit Ausnahmen) einer von uns Beiden zuhause

Beitrag von nico13.8.03 06.08.07 - 20:47 Uhr

Abend

Ich schließe mich den Vorrederinen an,man muß net alles schaffen wen man ne Grundordnung drinna hat läuft der Rest fast von alleine.
Wir haben einen Sohnemanner (wird 4),mein mann arbeitet Vollzeit zwischen 8-12Stunden am Tag kommt auf die Autragslage drauf an der Firma(Möbelträger) ich arbeite 4Stunden am Tag(bin aber über 6Stunden außer Haus-zwegs Fahrweg).Nico geht spätestens um 9Uhr in die Kita ichf ahre halb zehn Rest übernehmen ich.Wäsche wasche ich Freitags Abend´s und Samstags.Toiletten amche ich Frühs gleich sauber geht ja Fix,Saugen geht auch schnell,wischen tu ich meist am WE.Eigendlich läuft es bei uns ganz gut.Kochen tue ich in der Woche eher selten da ich Beikoch bin sehe ich den ganzen Tag essen,lach.Unser Sohnemann wird ja in der Kita 9Stunden Verpflegt daher gibt es sich Abend´s auch mit na Stulle zufrieden.Ab und zu mache ich Essens Abend´s wen mein Mann es möchte grins.
Nebenbei haben wir noch 3Haustiere die Versorgt werden müßen 2Hasen und ne weiße Schäferhündin.
Bis jetzt geht es alles unter einem Hut.Bin im Organisieren echt gut.

MFG niki und familie

Beitrag von kiki290976 06.08.07 - 20:51 Uhr

Hallo,

keine Sorge, das pendelt sich ein.

Ich habe 2 Kinder, Mika ist 3 3/4 und Colin 27,5 Monate. Seit Januar arbeite ich 2 ganze und einen halben Tag, habe aber Gleitzeit und kann auch mal einen Tag tauschen, wenn ich einen wichtigen Termin habe oder kann anstelle einen Tag in der Woche auch ersatzweise Samstagvormittags arbeiten. Für diese Flexibilität bin ich -auch wenn ich sie nicht so oft in Anspruch nehme- sehr dankbar.

Mika geht seit 1 Jahr in die Kita. Wenn ich arbeiten bin, bleibt er dort bis 16.30 Uhr, mein Mann bringt ihn dann hin, weil ich schon um 7 Uhr anfange zu arbeiten. Colin wird morgends von den Omas abgeholt, bzw. an meinem halben Arbeitstag bleibt mein Mann bis mittags zu Hause und fährt zur Arbeit, wenn ich heim komme.

Hmm, Haushalt. Also Mittwochmittag nach meiner Arbeit gibts erstmal nur die Kinder. Mag sein, ich schmeiß ne Waschmaschine an und räume grob auf, aber Mika wird um 14 Uhr aus der Kita geholt und dann (gekocht hab ich direkt nach der Arbeit um 12.30 Uhr) wird gegessen und wir treffen uns mit Freunden.

Donnerstags wird dann geputzt was das Zeug hält während Mika zur Kita ist, Colin "hilft" dabei oder spielt nebenher. Freitags wird der Rest erledigt. Wenn es geht, alles vormittags, denn nachmittags ist wieder Kids-Time ;-).

Wenn ich mal was nicht schaffe, was solls. Manchmal ärger ich mich, aber meine Kinder haben Vorrang und ich liebäugel dann mal mit einer Haushaltshilfe, für die ich aber wohl letztenendes zu geizig bin :-P. Also ist hier nicht immer alles sauber.

Warmes Essen: gibts bei uns nur wenn ich nicht bzw. den halben Tag arbeite, dann mal mittags manchmal abends.

LG

Kerstin

Beitrag von kirsten007 07.08.07 - 08:00 Uhr

Hallo,

ich arbeite 30 std./Wo von um 7:00 bis um 13:00Uhr. Mein Mann bringt unseren Sohn in den KiGa, ich hole ihn um 15.00 wieder ab. Zwischen Feierabend und Abholen habe ich ca. 1,5 Stunden Zeit und da mache ich eigentlich immer was im Haushalt, den Nachmittag verbringe ich dann mit meinem Sohn. Bei schlechtem Wetter bleiben wir dann auch mal zu hause und da habe ich dann auch Zeit und er hilft gerne mit ;-) Er ist 4 Jahre alt und findet Staub saugen ganz toll ;-)

Ansonsten mache ich den Haushalt am WoEnde gründlich, wenn mein kleiner Mann entweder mit Papa unterwegs ist oder über´s Wochenende seine Großeltern besucht.

Warmes Essen gibt es bei uns abends. Entweder bereite ich das mittags schon soweit vor oder es gibt was "Schnelles". Mein Sohn hilft gerne mit und er kann dann Mohrrüben schälen oder Champignons schnippeln, das klappt sehr gut.

Das wird sich schon alles einspielen, es braucht doch immer ein bißchen Zeit, um sich neu zu organisieren.....

Lieben Gruß
Kirsten

Beitrag von danymaus70 07.08.07 - 08:43 Uhr

hi,

ich war bis vor einem Jahr arbeiten bei einer 39,5 Stunden Woche und einer einfachen Fahrtzeit von 15 min, da war das alles kein Problem.

Ich fange nächste Woche einen neuen Job an, mit einer 42 Stunden Woche (überstunden sind auch täglich schon vorangekündigt) und einer Fahrzeit von 30 Min.

Leider überschreitet meine tägliche arbeitszeit, die öffnungszeit des Kiga und ich bin von daher jeden Tag auf meine Mutter angewiesen, dass sie meinen Sohn holt.

Da ich alleinerziehend bin, hab ich da nicht so die Wahl. Wie das mit so einer arbeitszeit werden soll, weiß ich selbst noch nicht genau aber ich denke immer, das findet sich alles und es spielt sich sowieso nach ein paar wochen alles ganz von alleine ein.

LG Dany



Beitrag von amorvincitomnia 07.08.07 - 09:01 Uhr

Bist Du allein erziehend? Ich arbeite täglich vier Stunden von Zuhause aus (geht in ein paar Minuten los), das ist natürlich prima, weil ich keine Wege zu bewältigen habe. Das Kind ist jetzt im Kindergarten, habe eben noch eingekauft und die Rippchen fürs Mittagessen schon bei niedriger Temperatur in den Ofen gepackt, damit sie nachher fertig sind. Salat und Gemüse mache ich nachher, mit dem Jungen zusammen. Die meiste Aufräumarbeit machen wir nach dem Mittagessen. Wäsche geht eher nebenher, Zusammenlegen vor der Glotze am Abend. Größere Jobs erledige ich, wenn das Kind im Bett ist. Ich habe jemand, der unseren (riesigen!) Garten macht und eine Haushaltshilfe ein Mal die Woche. Mein Mann kommt spät, ist oft auf Geschäftsreise, dessen "Hausarbeit" erstreckt sich lediglich auf das Einräumen des Geschirrspülers, am Wochenende machen wir Reparaturen gemeinsam. Klappt alles sehr gut. Ich bin zwar jemand, der super organisiert ist, mein Herz hängt aber absolut nicht am Haushalt. Ich wollte nie hauptberuflich Putzfrau sein und kann deshalb die Dinge auch gut liegen lassen und mich auf das Westentliche konzentrieren. Das klappt schon bei Euch!

Beitrag von mariquita 07.08.07 - 09:17 Uhr

Hallo luna3k

Also bei uns ist es so: Ich arbeite auch halbtags und zwar jeden Morgen. Meine Tochter ist in der Zeit in der Krippe und bekommt dort auch Mittagessen, sie kann max. 6 Stunden dort bleiben. Das ist ideal so, dann hat sie schon gegessen wenn ich sie abhole und wir können sogleich zusammen was unternehmen #freu! Haushalt mache ich halt so zwischendurch, das geht gut und alle zwei Wochen habe ich eine Putzfrau, die für 2 Stunden kommt, das erleichtert schon sehr!

Alles Gute und viel Spass bei der Arbeit

Claudia mit Vivien (fast 4) #blume

Beitrag von zaubertroll1972 07.08.07 - 09:21 Uhr

Hallo,
ich habe eine 80 Std. Stelle und arbeite an den Tagen, an denen mein Mann zu hause ist. Er hat 24. Std. Dienst und zwischen den Schichten immer ein oder zwei tage frei.
Unser ohn ist 4 und hat einen gewöhnlichen Kindergarten- platz.
Den größten teil es Hushaltes mache ich. Morgens vor der Arbeit, wenn ich erst Mittags anfange. Oder nachmittags oder abends, wenn ich früh arbeite. Mein Mann übernimmt Dinge wie Wäsche aufhängen, abnehmen und wegräumen, Staubsaugen, einkaufen, sowas eben. Also keinen Putzkram. Bin ich zuhause dann koche ich. Ist mein Mann zuhause dann habe ich entweder vorgekocht und wenn nicht gibt es auch einfach mal nur Nudeln oder Ravioli. Also das was schnell geht. Ansonsten mache ich das Mittagessen so daß es fertig ist wenn unser Sohn aus dem Kindergarten kommt.
Den Garten teilen mein Mann und ich uns. Ich mache den Vorgarten und er den hinteren Teil.
Wenn ich zuhause bin und frei habe mache ich den größten teil abends wenn der Kleine im Bett ist da wir tagsüber oft unterwegs sind.

LG Z.

Beitrag von urbani 07.08.07 - 10:33 Uhr

Ich habe drei Kinder (13, 11 und 4 Jahre alt) und bin in Teilzeit berufstätig. Eigentlich sind es nur 19,5 Stunden wöchentlich. Das hört sich ja wenig an, aber tatsächlich läuft es dann doch etwas anders. Ich habe einfache Fahrtzeit von 45 Minuten, so dass täglich schon mal 1 1/2 Stunden nur für die Fahrzeit draufgehen. Dann arbeite ich nur an 4 Tagen der Woche (Mo - Do) und mache auch täglich eine halbe bis Dreiviertelstunde länger, damit ich in den Ferien ganze Tage frei kriege. So bin ich tatsächlich Mo - Do von 7.15 Uhr bis 14.15 Uhr aus dem Haus.

Den Donnerstagnachmittag und den Freitag nutze ich, um das Haus gründlich zu putzen. Das Wochenende haben wir alle frei.

Mein Mann hilft mir am Donnerstagnachmittag mit (er putzt die Bäder, das mag ich nicht!) und auch unter der Woche hilft er mit.

Es ist für mich sehr anstrengend, auch wenn sich alles schon eingespielt hat. Wenn ich um 14.15 Uhr das Haus betrete, habe ich drei Kinder, die sofort essen möchten, jeder von der Schule und Kiga berichten möchte, der Haushalt ruft und eigentlich bin ich auch müde und würde gerne eine Viertelstunde ausspannen. Aber das wird wohl erst in einigen Jahren möglich sein, wenn zumindest der Kleinste etwas größer ist. Noch ist er sehr kraft- und zeitraubend.

Ich beneide Frauen, die es sich leisten können, zuhause zu bleiben. Wir haben ein Haus und fahren auch gerne in den Urlaub, also muss ich auch mit ran!

Ich wünsche dir, dass es sich schnell einspielt!

urbani

Beitrag von sittichgirl 07.08.07 - 13:57 Uhr

Hallo Luna3k

Ich habe zwei Kinder 2.5 und 9 Monate und arbeite wieder seit die kleine 6 Monate ist. Ich habe eine 3/4 Stelle und lange Fahrzeiten, was ich wirklich nicht auf Dauer machen möchte, aber im Moment habe ich nichts besseres.

Mein Mann ist auch mind. 10-24 Stunden jeden Tag arbeiten (Krankenhaus mit Diensten) und daher keine verlässliche Größe. Auch wenn er jede freie Minute mit den Kindern verbringt und sehr viel im Haus, Haushalt macht.

Wir schaffen es weil wir einen nicht unerheblichen Teil unseres EK in Hilfe investieren. Wir haben ein Au-Pair für unsere Kinder und die Kinderwäsche. Eine Putzhilfe die zweimal die Woche kommt und die Große geht in den Kiga. Da kommen pro Monat fast 700€ Kosten nur für Betreuung und Putzen zusammen. Ein Privileg das man sich leisten können muss ich weis. Aber wenn es irgendwie geht würde ich versuchen für 1x die Woche eine Putzhilfe zu organisieren. Das entlastet ungemein und man hat mehr Zeit für die Familie. Kann auch alles von der Steuer absetzen und es fällt das ständig schlechte Gewissen weg, was man noch alles mal eben machen muss/möchte.

Ansonsten kann ich mich den anderen nur anschließen. Perfektionismus in allen Bereichen über Bord und abwarten. Es klappt und man macht sich meist mehr Sorgen als nötig. Nur bei der Kinderbetreuung würde ich auf keinen Fall Kompromisse machen. Das war auch bei uns am schwersten zu organisieren. Jemanden finden der zuverlässig und bezahlbar ist und auch noch unsere Arbeitszeiten akzeptiert war sehr schwer.

Wünsche dir viel Glück wird sich alles finden.

Liebe Grüße

sittichgirl