9 Monate: Scheide zugewachsen!?!

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Beitrag von tigerente_susi 06.08.07 - 22:05 Uhr

Hallo zusammen,

meine Tochter 9 Monate muss nun leider operiert werden. Wie der FAchausdruck dafür heißt, weiß ich leider nicht... aber sie hat ein Häutchen, welches die Scheide verschließt. Also ist quasi bis auf einen winzigen Spalt für Pipi die Scheide "zugewachsen" Monatelanges cremen mit "Ovestin-Salbe", wie es der Arzt verordnet hat, blieb leider ohne Erfolg. Er sagte, bei 1 von 10 Mädchen schlägt diese Behandlung nicht an, das Häutchen ist dann zu dick.

Jetzt muß das aufgetrennt werden... er sagt: Es ist nur ein Routineeingriff!" Ja klar, genauso wie Blinddarm, aber eine Narkose an einem Baby ist es trotzdem...#heul#heul#heul

Kennt das jemand von euch? Gibt es vielleicht Mamis mit ähnlichen Problemen?

#danke
LG
Susi

Beitrag von elke77 06.08.07 - 22:08 Uhr

Anna hatte mit 5 Monaten auch diese sog. Labiensynechie - bei ihr hat die Salbe aber gewirkt #schwitz
Seitdem schaue ich auch täglich auf die Scheide, ob es sich auch ja nicht wieder verschließt - denn sowas kann wohl immer wieder passieren bis zu einem bestimmten Alter...

Ich wünsche euch für den Eingriff alles alles Gute #liebdrueck Deine Kleine wird das sicher gut überstehen #liebdrueck
LG, Elke+Anna #blume

Beitrag von baby1997 06.08.07 - 22:18 Uhr

Hallo,

wir hatten das auch. Unsere damalige Kinderärztin (arbeitet homoöpatisch) sagt uns das sich das eventuell von alleine behebt und wollte erstmal abwarten (nur Kontrolle alle 6 Monate). Nach unserem Umzug brauchte ich einen neuen Arzt (arbeite "normal") und der verschrieb uns auch eine Salbe. Wir sollten sie erstmal 3 Wochen anwenden und dann abwarten. Es passierte nichts. Nach 2 Monaten sollten wir sie nochmals anwenden und dann hat es geklappt.
Ich an deiner Stelle würde nochmal einen anderen Arzt aufsuchen. Als wir mit der Behandlung anfingen war meine Kleine etwas über 2 Jahre alt. Ich finde 9 Monate viel zu früh zum Operieren.
Die erste Ärztin meinte zu mir, dass sich das manchmal auch mit Beginn der Pubertät von alleine löst. Das wäre mir aber auch zu spät gewesen (falls es zu spät gewesen wäre und doch operiert werden müssen).
Kann natürlich sein das ihr "einen schweren Fall" habt, der unbedingt schon operiert werden muss (Kann man so schlecht beurteilen). Daher mein Rat: Zweite Meinung einholen, bevor man operiert.

Gruß Christiane

Beitrag von noemi1 06.08.07 - 22:25 Uhr

Hallo Susi,
ja, meine Kleine hat das auch. Der Kia hat es mir auch gezeigt, es ist nur ein bischen Platz für Pipi. Noch haben wir es nicht behandelt. Mein Kia sagte, wenn es sich nicht von alleine öffnet , müßten wir eine Salbe geben ( vielleicht die Du auch hast) dann würde es sich öffnen. Also kann ich noch nicht so viel darüber sagen. Aber ich verstehe dich , es würde mir auch das Herz brechen wenn sie operiert werden müßte.
Vielleicht doch nochmal zu einem anderen Arzt? Eine zweite Meinung einholen? Oder vielleicht eine andere Salbe?
Ich drück euch die Daumen das es doch noch ohne OP klappt.
LG Petra mit Noemi*27.11.06#liebdrueck

Beitrag von kati543 06.08.07 - 23:11 Uhr

Ich habe einen Sohn, keine Tochter. Aber er wurde mit 12 Monaten wegen einer Hypospadie (verkürzte Harnröhre) operiert. Das muß getan werden und verwächst sich nicht irgendwie. Ich kann dir nur sagen, dass der Kleine das gut verkraftet hat. Die Narkose wird extra so gewählt, dass es die Kleinen nicht belastet. Es handelt sich um eine Mischung aus verschiedenen Narkosearten. Die OP hatte bei ihm 1,5 Stunden gedauert. Er musste danach sogar noch 3 Tage straff liegen, wegen des Katheders. Das war die schlimmst Zeit. Die OP hat er gut verkraftet auch die Narkose. Er ist schnell wieder aufgewacht und hat uns auch wieder erkannt.