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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von virginiapool 07.08.07 - 10:51 Uhr

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Beitrag von sockeline 07.08.07 - 15:55 Uhr

Danke!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
ich habe einen 15-jährigen, sehr aufmüpfigen, rauchenden, total pupertierenden Teenager zu Hause! Ich war immer ganztags arbeiten, leider keine Oma in der Nähe. Ich habe mich zwar immer um eine entsprechende Betreuung gekümmert, aber manchmal war er nicht so glücklich damit. Letztens hat er mir an den Kopf gehauen, daß wir unsere Urlaube (sind viel in Ausland mit Rucksack gefahren) immer nur UNSERE Urlaube waren, nie seine (das hat ihm aber wohl meine Mutter eingeimpft. Und, daß ich nie für ihn Zeit hatte #schmoll
Du machst mir jedoch Hoffnung. Ich hoffe er hat bald mal ´ne Freundin, dass soll bei Jungs wohl wunder wirken.
DANKE

Beitrag von raichu 08.08.07 - 10:40 Uhr

Interessanter Bericht...
ich war ein ähnlicher Teenie und habe mit 23 zum Schrecken meiner Eltern mein erstes Kind bekommen.
Der ist nun 14 und so LIEB, dass ich es manchmal nicht glauben kann.
Freundinnen von mir geht es ähnlich und wir haben uns schon gefragt, warum unsere Kinder im Vgl. zu uns so brav sind? Vielleicht, weil sie nicht rebelleiren müssen? Bekommen die dann später wieder aufmüpfige Kinder?
Ich bin mal gespannt auf meine Enkel;-)#schein
Und du bekommst bestimmt auch einen ganz lieben Teenie#cool

LG
Anja

Beitrag von rose12 08.08.07 - 19:44 Uhr



Das hast du gut beschrieben#pro

Ich wünsche dir alles Gute#sonne und viel Glück bei der Erziehung#baby

lg rose12

Beitrag von ninamama 08.08.07 - 23:44 Uhr

Hallo,

erstmal finde ich es klasse, wie du dich entwickelt hast unter diesen Umständen und super, dass du uns deine Geschichte hier erzählt hast. Das macht bestimmt vielen Eltern Mut! #pro

Nun zu meiner Frage. Du wurdest gemobbt in der Schule, warst Außenseiterin und hast dich geritzt.

Genau mit diesen Problemen meiner Tochter muss ich mich schon seit einigen Jahren rumschlagen. Jedoch das Ritzen ist neu.
Hast du es alleine durch den Schulwechsel geschafft, die Kurve zu kriegen? Waren dort keine Kids, die dich wieder fertig gemacht haben? Hattest du dort plötzlich Freunde? #freu

Ich möchte meinem Kind so gerne helfen und weiß einfach nicht, was ich tun kann. Sie will mit niemanden über ihre Probleme reden und hat auch keine "echte" Freundin. :-(

Ich wäre froh, wenn sie mal aufmüpfig wäre, denn dann hätte ich das Gefühl, dass sie versucht, sich durchzusetzen.
Aber sie hat so wenig Selbstbewusstsein und bekommt auch immer wieder einen Dämpfer, sobald es ihr etwas besser geht.

Sorry, mein #bla#bla. Das lag mir heute einfach am Herzen.

Übrigens: dein Posting ist n i c h t sinnlos! #liebdrueck

LG Andrea

Beitrag von virginiapool 10.08.07 - 23:16 Uhr

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Beitrag von ninamama 12.08.07 - 18:32 Uhr

Hallo Anja,
hab gerade erst mal wieder nachgesehen, ob noch etwas gekommen ist. #hicks
Also: das mit dem Schulwechsel haben wir bereits einmal hinter uns. Von der Grundschule, wo sie das erste mal gemobbt wurde zur Realschule, wo sie selbst hin wollte. Sie war die ersten beiden Jahre (5. u. 6. Klasse) in einer Ganztagesklasse und hatte, jetzt im Nachhinein betrachtet, eine aufmerksame Klassleiterin. Sie hat gleich gemerkt, dass mein Kind ziemlich introvertiert ist, konnte es jedoch nicht einordnen und hat sie halt für uninteressiert gehalten. #schmoll
Die Noten sprachen aber dagegen und ich hatte auch ein persönliches Gespräch deswegen mit der Lehrerin. Ich erzählte ihr von den früheren schlechten Erfahrungen meiner Tochter. Ob sie es mir geglaubt hat oder nur gedacht hat, ich suche nach einer Ausrede, weiß ich bis heute nicht.
Das Bestreben dieser Lehrerin war: Harmonie geht über alles.
Sie ist noch sehr jung und hat auch noch viel Energie, die den meisten Lehrern heute inzwischen abhanden gekommen ist.

Tja, da ging es noch und meine Nina hat sich wieder
einigermaßen wohl gefühlt in der Klasse (auch
Freundschaften, wenn auch nicht richtig dicke).

Nun war sie das erste Jahr wieder in einer "normalen" Klasse und es fängt wieder an. Dass es auch ihr schlecht geht, weiß ich noch nicht sehr lange. Bisher hat sie mir nur von anderen Mädchen erzählt, die getrietzt werden. :-[

Ich habe mich bereits mit dem Beratungslehrer in Verbindung gesetzt und der wollte sich eigentlich noch mal vor den Ferien bei mir melden. Hat er aber leider nicht. #gruebel
Eine andere Klasse würde auch einen anderen Zweig (sie ist in Kunst) bedeuten, der ihr dann evtl. nicht liegt.
Andere Schule - und wenn es ihr dort dann genauso geht? Dann war der ganze Aufwand umsonst. Außerdem müsste sie dann wieder Bus fahren, was ihr auch Angst macht (ebenfalls negative Erfahrungen) und so kann sie zur Schule laufen. #kratz

Also ich denke, das wäre erst der letzte Schritt für uns. Zumal sie mit mir ja bis jetzt über diese Dinge kaum und auch über ihr Ritzen nicht bereit ist zu reden.

Ich habe mir aber auf jeden Fall vorgenommen, wenn es sein muss mit jedem einzelnen Lehrer dort zu reden, damit die endlich mal aufwachen und sehen, was manchen ihrer "Schützlinge" dort angetan wird. Sie sind doch eigentlich verantwortlich dafür, dass "ihre" Schüler/innen physisch u n d
psychisch unversehrt die Schulzeit überstehen.
Warum merken denn die nicht, was dort vorgeht??? #heul

Das mit den Fertigkeiten meiner Tochter ist auch so ein Thema. Sie hat, meiner Ansicht nach viele Talente. Will aber bis jetzt leider nichts wirklich machen.
Bis vor kurzem machte sie Bauchtanz. Jetzt hat sie es aufgegeben, weil keine anderen Jugendlichen mehr dabei waren und es kein "moderner" Tanz ist.
Musik hat sie auch schon gemacht - hingeschmissen.
Sport war ihr bisher nichts sympathisch. Jetzt hat sie mal geäußert, dass ihr Volleyball evtl. gefallen könnte (hat es ihr im Sportunterricht). Da bleib ich jetzt mal dran!! #freu#huepf

Tja, mein Kind bräuchte nicht nur eine Riesenportion Selbstbewusstsein sondern auch noch einen Riesenfuß, der ihr in den Hintern tritt.

Versuche jetzt auch noch Brieffreundschaften anzuregen und werde dabei dein Angebot aber im Hinterkopf behalten.
Wer weiß, wenn sie mal bereit ist, sich zu outen...

Irgendetwas muss doch mal funktionieren.

Jedenfalls ganz ganz lieben Dank nochmal für deine Worte und das Angebot mit dem Schreiben. #liebdrueck

Andrea

Beitrag von virginiapool 13.08.07 - 15:53 Uhr

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Beitrag von ninamama 13.08.07 - 21:38 Uhr

danke dir!

#liebdrueck Andrea

Beitrag von andreag1302 09.08.07 - 09:08 Uhr

Danke dir...

Trotzdem ein kleines ABER....#schein

Ich habe so ein " pubertierendes "Etwas" sie ist in der Pubertät seit sie 11 Jahre alt ist, jetzt ist sie seit drei Wochen 17 Jahre alt...
Sie lügt,sie klaut,sie schlägt nach ihrem Vater,sie kommt Nächte lang nicht heim usw.( wäre zu lang das alles aufzuführen) sie droht uns mit Gericht,Anwalt,Jugendamt wenn sie was nicht bekommt,sie hatte die Ritzphase,sie lies sich schon in die Klapse einweisen um ihren Willen durchzusetzen(bis die sie rausgeschmiessen haben mit den Worten,andere brauchen den Platz dringend),jetzt will sie die Lehre nicht antreten ( oder seit gestern auf einmal wieder doch),Schule mittelmässig....Ich bin "nur" die Stiefmutter,ich hab ihr ja mal gar nichts zu sagen weil ich bin ja sowieso nur doof ,denn ich hab nur den Hauptschulabschluss und nur eine Lehre als Fleischereifachverkäuferin gemacht( hab ja dann nur noch eine Umschulung gemacht und bin seit fast 20 Jahren Nageldesignerin selbständig),mein Mann ist nur ein Ausländer ( Italiener) und der ist nur Informationstechniker,das sind minderwertige Berufe,sowas würde sie niemals im Leben machen,weil sie ist was besseres....soviel zu ABER......

Mein Magengeschwür und meine Magenschmerzen welche ich mittlerweile habe...sagen dir trotzdem DANKE #liebdrueck

Beitrag von virginiapool 10.08.07 - 23:25 Uhr

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Beitrag von branda 13.08.07 - 23:18 Uhr

Hallo- du soltest ein eigenes Posting eröffnen, denn sicher geht es anderen auch so und diese können auch helfen- oder verstehen!

Lass dich von deiner Stieftochter nicht niedermachen und vielleicht währe es gut, sie ausziehen zu lassen- ins betreute Wohnung zum Beispiel. Manchmal kann man einfach als Familie nicht mehr miteinander- dann fühlt sich jedes Mitglied der Familie nur noch unwohl.

Mein Sohn ist jetzt 15,5 und ich habe den ein oder anderen Kampf mit ihm- bevor es eskalieren kann, würde ich mich an den sozialen Dienst bei uns wenden- hab ich auch schon wegen anderer Dinge getan und das ist gar nicht schlimm! Die können einem meistens tipps geben und mit ihrem Wissen oder auch mit Maßnahmen helfen.


Beitrag von branda 13.08.07 - 23:32 Uhr

Vielen Dank für deinen Beitrag!!!

Deine mutmachende Geschichte sollte einen daran erinnern, das man vielleicht selber mal das Problemkind war, wegen dem man heute hilfesuchend ins Forum schreibt!!!

Mir geht es da ähnlich- hatte allerdings in allen Bereichen Probleme- konnte mich in der Familie als Teenager nicht anpassen, hatte Ärger in der Schule, schlechte Noten, schwänzte oft......! So ging es dann auch nach der Schule weiter- wollte keine Ausbildung machen weil ich nicht wusste, was ich machen will, hab gejobbt bis ich dann mit 23 schwanger wurde- von da an wurde es immer besser! (Habe geheiratet, eine Ausbildung gemacht, noch ein Kind bekommen, bin geschieden...ganz normales Leben eben)

Morgen werde ich meiner Mutter höchstpersönlich dafür danken, das sie mir immer die Türe aufgelassen hat, obwohl ich nicht immer nett zu ihr war! Ich werde mich bei ihr dafür bedanken, das sie immer für mich da war, sich meine Träume und Spinnereien und so weiter angehört hat und mich immer noch erst nimmt!!!! Mein Sohn ist 15,5 und ich kann es mir manchmal nicht vorstellen, das ich ihn eines tages gehen lasse, das er sein Ding macht!

Durch deinen Beitrag musste ich viel an früher denken und Vergleiche ziehen- ich war schlimmer als mein
Sohn - in manchen Dingen zumindestens.

Morgen muss ich meiner Mutter echt danken- und dir heute, denn mir ist einiges heute klar geworden!!!