Meine Hebamme ist die Tochter vom Autor von "Jedes Kind kann...."

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Beitrag von dummeslieschen 07.08.07 - 12:05 Uhr

schlafen lernen"

Jetzt bin ich aber platt. Ich habe so eine nette, tolle Hebamme. Ich bin mit ihr zu 90% einer Meinung und sie ist eine so liebevolle und ruhige Person. Ihr Vater ist, wie ich gerade in einem Artikel las, einer der Autoren des Buches und er hatte hier bei uns auch lange eine Arztpraxis( jetzt ist er in Rente). Wenn man hier bei uns nachfragt, dann sagen mir alle Mütter wie schade es ist, dass er nicht mehr praktiziert, denn er sei der weltbeste Kinderarzt.

So, nun werde ich mir dieses Buch auch mal kaufen, denn ich will endlich mitreden können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Buch so schlimm ist wie hier viele sagen. und die Tatsache, dass ich seine Tochter kenne macht es natürlich noch interessanter für mich! Über´schlafen habe ich mit ihr bisher nur kurz gesprochen. Momentan ist sie oim Urlaub, aber wenn sie wieder da ist, dann werd ich sie gleich mal fragen!!

Liebe Grüße
Martina und Nils (heute 7Wochen und schläft schon durch)

Beitrag von hanni123 07.08.07 - 12:41 Uhr

Huhu,

ich habe mir das Buch auch aus Interesse gekauft und es ist nicht so schlimm, wie hier viele tun. Es steht ja nicht nur die eine "Konditionierungs"-Methode drin, sondern es gibt dort viele Tipps, wie man dazu beitragen kann, dass es mit dem Schlafen besser klappt. Manche finde ich recht gut, andere finde ich nicht so gut. Ebenso wird dort vorgeschlagen, man könne durchaus im Zimmer bleiben, wenn man das Einschlafen "übt".

Ich glaube, das Problem liegt eher darin, dass viele darin eine einfache Möglichkeit sehen, ruhige Nächte zu bekommen, und das dann evtl auch viel zu früh oder zu einem ungünstigen Zeitpunkt machen, und dazu sollte es nicht verwendet werden. Wenn ein Kind wie am Spiess brüllt, wenn es ins Bett soll, dann finde ich Ferbern völlig unangebracht, denn da muss man erst nach der Ursache suchen, bevor man sie mit so einer pauschalen Methode "bekämpft". Genauso kommt ab einem gewissen Alter die Trennungsangst, und wenn man da dann die Kinder alleine lässt, hmmm... weiss nicht, das ist wohl eher kontraproduktiv.

Wir hatten anfangs nie Schlafprobleme, aber mit 8 Monaten fing es dann an, dass Julian nicht mehr durchgeschlafen hat. Er hatte sich daran gewöhnt, nachts Wasser zu trinken, und irgendwann konnte er ohne nicht mehr einschlafen. Das ist mir erst durch Lesen des Buches aufgefallen. Als es dann nicht mehr so warm war, haben wir die Wasserflasche einfach weggelassen, und siehe da, nachdem er 2 Nächte lang anstelle von 30sek (bis ich aus dem Bett war und ihm die Pulle angereicht hatte) unter 2 min (rübersprinten, trösten, Schnulli rein, Stofftier in den Arm) geweint hat, schläft er jetzt seit 4 Tagen komplett durch.
Ich habe also keine Schreien-Lassen-Methode angewendet, aber das Buch hat mir trotzdem geholfen.

Mein Kinderarzt hat ja auch ein Buch geschrieben ( http://www.amazon.de/Vom-Urvertrauen-Selbstvertrauen-Bindungskonzept-psychosozialen/dp/383091797X ), da spricht er sich vehement gegen das Schreien Lassen aus, da dadurch das Urvertrauen zerstört wird. Das kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Aber auch er schreibt dort, man müsse - je nach Art des Schreiens, ob es nun eben Ärger oder Angst ist - auch mal kurz abwarten, um zu sehen, ob das Kind sich selbst beruhigt, denn auch das muss es lernen. Am Anfang kann man das natürlich noch nicht unterscheiden, also ist Schreienlassen nicht mal für 2 min lang drin, aber mit 9/10 Monaten kann man die Motivation schon deutlich erkennen, zumindest geht es mir so. Und wenn er nur ärgerlich ist, dann heult er ganz kurz und hört nach einer Minute auch von selbst wieder auf, ohne dass ich eingreifen müsste.

LG,

Hanna

Beitrag von mauf 07.08.07 - 14:02 Uhr

Guter Beitrag! #pro

Katja und Mia (7 Mon.), die gerade ihr Mittagschläfchen macht.

Beitrag von tattel 07.08.07 - 13:17 Uhr

Hallö !

meine Große war immer ein guter Schläfer, jedenfalls bis sie 19 Monate alt war.Kurz davor hatte sie einen kleinen Bruder bekommen, ich denke, dass war ein Auslöser der Schlafstörungen. Sie wachte erst einmal nachts auf und schlief schlecht wieder ein, 3 Monate später schlief sie nur noch, wenn ich neben ihr lag, trotzdem wachte sie noch 5-6 x auf und rief nach mir, dazu noch ein Baby, das nachts mehrmals gestillt werden wollte, ich ging auf dem Zahnfleisch.

Mein Kinderarzt riet mir zu dem Buch "Jedes Kind..." , ich hielt mich daran, nach 3 Tagen schlief sie durch#freu. Für mich war das Buch ein große Hilfe.

LG

Tanja 7,5,2 #schreifast 7 Wochen