Freigänger - gefährdete Gegend oder Stubenkater --- wie entscheiden???

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von schneutzerfrau 07.08.07 - 12:16 Uhr

Hallo

ich bin irgendwie verzweifelt. Ja, ich weiß Katzenbabys sind anstrengend ;-) genau wie Menschenkinder. Allerdings ist unser Kater (die Katze nicht) sehr angriffslustig. Sicher würde sich das legen wenn er raus könnte, aber damit würde ich sein Todesurteil unterschreiben, denn hier hat noch keine Katze überlebt. Es gibt eine Strasse und zu dieser findet irgendwie jede Katze zugang und damit den Tod.

Wir hatten dann schon entschlossen ihn trotz gefahren raus zu lassen, da es in der Nachbarschaft einen einzigen alten Kater gibt , der es auch immer schafft in der Hoffnung wir haben auch mal Glück. Aber als ich mit ihnen an der Türe stand habe ich einen Rückziehen gemacht. Ich will sie ja nicht verlieren.

Was kann ich tuen? Soll ich noch mehr mit ihm spielen. Oder ist es bei Katern so schlimm normal und es legt sich irgendwann. Er fällt halt manchmal richtig die Beine an, besonders der Kinder.

Was meint ihr lieber kurzes freies Leben oder langes eingesperrtes?
Ich weiß eigentlich beantworte ich die Frage ja selbst, denn ich möchte das sie mich lange begleiten. Sie sind so lieb und schmusig und einfach tolle Tiere.

Wie macht ihr das in gefährdeten Gebieten.

Gruß Sabrina

Beitrag von freyjasmami 07.08.07 - 12:22 Uhr

Hallo Sabrina!

Wie alt ist er denn? Ist er schon kastriert?

Hat er ordentlich Möglichkeiten sich auszutoben? (Kratzbaum, Spielzeug usw.)

Wenn ihr die Möglichkeit habt, könnt ihr ein kleines Freigehege an's Haus anbauen (so ne Art Voliere).

Wird von den Kitties gern angenommen, sie können mal raus, haben was zu schauen....

Ich denke, das er aber nicht "böse" ist, sondern mit seinen "Angriffen" zum Spielen auffordern will.

Lg, Linda

Beitrag von schneutzerfrau 07.08.07 - 12:49 Uhr

Hallo

er ist 12 Wochen. Hat einen großen Kratzbaum und genauso viel Spielkram wie meine Tochter ;-)

Ich denke auch er macht es nicht böse. Leider geht das mit dem Freigang eingesperrt nicht, ich wüßte nciht wie man das realisiert?

Ich habe leider in einem Jahr meine 4 "alten Hasen verloren" Er kam kurz vorher von einer ungewollt zur Welt, deshalb habe ich mir geschworen er soll nicht überfahren werden. Vielleicht kaufe ich noch so eine Federangel und jage ihn durchs Haus am ende sind wir bestimmt beide müde ;-) und friedlich.

Gruß Sabrina

Beitrag von hope_elmo 07.08.07 - 12:42 Uhr

Hallo Sabrina,

Du fragst:

"Was meint ihr lieber kurzes freies Leben oder langes eingesperrtes?"

Für mich ganz klar das Erstere! Katzen wollen doch raus, jagen - eben ihrem Instinkt folgen. Unsere Katzen waren und sind immer reine Freigänger. Mir tun Katzen, die in Wohnungen eingesperrt sind, leid.

So hart es klingt: Aber lieber haben meine Katzen ein kurzes (muss ja nicht sein - ganz viele Freigänger werden auch uralt), aber schönes artgerechtes Leben, als ein langes, das eigentlich nicht ihrer Natur entspricht.

Aber das ist sicherlich Ansichtssache.

Viele Grüsse
Sabine

Beitrag von schneutzerfrau 07.08.07 - 12:51 Uhr

Ich war auch immer dieser Ansicht deshalb fällt mir die Entscheidung so schwer. Aber ich habe in einem Jahr 4 Tieger verloren und er soll nicht der 5 sein. Die 4 waren waren Freigänger und haben das 1 Jahr hier nicht überstanden . Unsere nachbarn erzählten mir danach das es jedem bisher passiert ist der mit Katze hier her gezogen ist.

Gruß Sabrina

Beitrag von k_a_t_z_z 07.08.07 - 14:08 Uhr



Na wenn es so offensichtlich gefährlich bei Euch ist und Du die Uhr danach stellen kannst wann sie überfahren werden macht das ja wenig Sinn.

Ansonsten hätte ich auch zu Freigang geraten.

Aber hey, er ist erst 12 Wochen alt, das legt sich doch noch!

LG, katzz

Beitrag von sozauberhaft 07.08.07 - 23:11 Uhr

Hallo!
Also bei Eurer Geschichte und dieser Straße plädiere ich auf eine reine Hauskatze;-)#schmoll!!! NEE, nicht einmal 1 Jahr, die er durch die Gegend streifen kann???Sorry, aber da sag ich lieber, dass die
Katze 20 Jahre leben darf, zumal ja noch ne Katze im Haus ist, als wenn sie mit einem Jahr überfahren wird und Freiheit schnuppern durfte! Ich finde es total Quatsch zu behaupten, dass Katzen im Haus nicht glücklich wären (zur einer Antwort: ...vorallem wenn andere Tiere(Rudeltiere) im Zwinger, bis zur Vermittlung glücklich werden müssen#augen, aber die Katzen durch die Gegend streifen...! Welch eine Ironie#augen!!! Hauptsache "natürlich"!!! Lächerlich! Ich nenn keine Namen, aber das passt leider mal wieder gar nicht!Man sollte sich dazu äußern, wo sein Herz liegt (in dem Fall Hunde;-)), aber nicht, wo man einfach "nur" Tierchen hat, die nicht stören, weil sie nicht gerade in der Nähe sind:-[ )! Natürlich sollten sie Platz und wenigstens einen Artgenossen haben;-)!
Übrigens fallen die meisten Babykatzen Beine und Füße an! Das ist ganz normal und hört auf, wenn sie älter sind! Wir haben auch seit Sonntag ne Babykatze , die das macht aber es wird mit Sicherheit bald besser...;-)! Unsere älteste Katze ist 17 Jahre und ist erst seit neustem Freigänger! Wir haben gemerkt, dass sie unseren Garten nicht verlässt und seitdem darf sie täglich raus! Ich glaub sie wird bestimmt 20;-)!!!

LG
sozauberhaft