schreikampf, dann bewusslos ?

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Beitrag von nicki2112 07.08.07 - 16:24 Uhr

Hallo zusammen,
ich hatte gestern glaube die schlimmsten Sekunden in meinem Leben. Ich schildere mal kurz:
Vivien war sehr übermüdet, da sie den ganzen Tag nicht geschlafen hat und es ja auch sehr warm war.
Als ich sie dann zum schlafen umziehen wollte, hat sie auf einmal so angefangen zu brüllen, das sie gar keine Luft mehr bekommen hat.
Hab sie dann auch gleich hochgenommen ( war also nicht lange ), aber dann hing sie da wie ein nasser Sack war nicht ansprechbar, hatte keinen Gesichtsausdruck, nichts...
Es war schrecklich, ich wusste gar nicht was ich tun sollte.
Habe sie dann laut angesprochen, ihr ins Gesicht geblasen und dann kam sie langsam wieder zu sich.
Habe dann gleich im Krankenhaus angerufen, un ddie sagten mir das so was vorkommen kann. ( Hat mich nicht wirklich beruhigt.)
Heute morgen habe ich meinen Kinderarzt angerufen und der hat mir für Freitag einen Termin zur Blutabnahme gegeben, um ein Blutbild zu machen.
Hat jemand so etwas erlebt ? Es war echt furchtbar.

LG

Nicole & Vivien 7 Monate

Beitrag von lynley 07.08.07 - 16:54 Uhr

Huhu,

ich hatte 3 Jahre lang ein Kind mit solch einem Verhalten in meiner Kita-Gruppe.
Mir ist auch jedes Mal das Herz in die Hose gerutscht.
Laut KiArzt und KH könne man dagegen nichts machen.
Wir sollten das Kind halt schreien lassen. Wenn's geht beruhigen und bei kurzem Wegtreten anpusten, damit es nach Luft schnappt.

In so einer Situation fühlt man sich als Erw. so hilflos.... #liebdrueck

Hoffe, dass dein KiArzt dir vllt. noch ein paar hilfreiche Tipps geben kann #pro .

Gruß
Lynley

Beitrag von anatra 07.08.07 - 16:59 Uhr

Lass dich erstmal #liebdrueck...
Das ist ja schrecklich...aber ich hab davon auch schon geört...

Guilino schreit auch sehr schnell sich in unermessliche..wird richtig jezorig und wenn ich versuche ihn zu beruhigen ..hechelt er nach luft....da krampft sich auch immer mein herz zusammen...


berichte mal wie der Termin beim arzt war und as dbei raus kam...

Beitrag von hering_04 07.08.07 - 17:24 Uhr

Hallo Nicole,

ja, ich kenn das. Mein Sohn Nils hatte bis zu seinem 3. Lebensjahr diese sogenannten Affektkrämpfe.
Ich kenne das Gefühl, wenn das eigene Kind schreit und schreit aber keine Luft holt. Und Nils hat weder auf anpusten, hochnehmen, anschreien, etc reagiert.
Er hatte diese Anfälle ca 7 mal und jedes mal steht man Todesängste aus.
Ich war natürlich auch beim Kinderarzt und der meinte halt,
dass dieses Wegschreien und die folgende Ohnmacht ein Schutzmechanismus des Körpers seien. Weil das Kind halt schreit u schreit aber keine Luft mehr holt, sagt der Körper: ok, lieber zum "schlafen" hinlegen. Und, was ganz wichtig ist. Der Arzt meinte, man kann im Grunde nichts machen. Das Kind würd auf jeden Fall von allein aus der Ohnmacht erwachen.
Ich weiß, dass es unmöglich ist, tatenlos dazustehen, wenn das kind bewußtlos ist. Natürlich habe ich auch jedesmal mit anpusten, hochnehmen, anschreien reagiert.
Aber vielleicht hilft es, zumindest im Hinterkopf zu wissen, es gibt einen Namen für diese Sache u das Kind kommt wieder zu sich.
Bei Nils haben diese Krämpfe mit seinem 3. Lebensjahr ganz aufgehört. Dafür macht Hannah es auch. Wobei sie gottseidank auf anpusten u hochnehmen reagiert. Sie hat zum Glück immer noch den Dreh bekommen.
Hoffe, ich konnte dir ein bißchen helfen. Du bist nicht allein mit der Situation u ich versteh dich echt nur zu gut.#liebdrueck

Lg, Kerstin, die ein wenig weit ausgeholt hat#schwitz

Beitrag von muffin357 07.08.07 - 17:48 Uhr

mein patenkind ist so eins -- seit 9 monaten schreit er sich "weg" ...

am anfang hat er das gemacht wenn er müde und über den punkt war oder sich wehgetan hat... -- später hat er es auch gemacht, wenn seine mami aus dem raum ist -- inzwischen erpresst er damit -- das ist ganz schlimm, denn man kann ja so ein kind nicht ignorieren, wenn es sowas tut...

leider läuft es darauf raus, dass der kleine das im schnitt 3 mal am tag macht, -- aus verschiedenen gründen aber meistens um zu erpressen... leider (udn auch verständlich) schafft es seine mami nicht, es ihm irgendwie klar zu machen dass es nix bringt, sprich: nicht zu rennen, wenn er sowas tut....

alle ärzte sagen, da kann man nix machen -- alles tests waren auch gesund. -- meine freundin ist nun echt in einer extremen situation mit ihrem 18monate alten kind, das sie nur noch erpresst und sie rennt.... -- wie die family da rauskommt ist noch nicht klar, ausser, sie würden es ihm mal zeigen, dass es nix bringt (die oma hats getan und nach einer woche hat er das kein einziges mal mehr gemacht bei denen udn das war von einem halben jahr)

anfangen tut das mit den unbewussten -- versuche, deine kleine dann so schnell wie möglich abzulenken: gummibär anbieten oder mit einem kuscheltier "anschmeissen", -- wenn sie es öfter macht, hilft ins gesicht pusten nicht mehr, da muss mann sich heftigere ablenkungen ausdenken... (übrigens wissen die kleinen nichts mehr von der ohnmacht und es entsteht daraus kein lerneffekt)

versuche, so schnell wie möglich die kurve zu kriegen, auch wenn es hart ist, sonst macht sie das mit dir auch monate/jahrelang (das machen die in der trotzphase nämlich bis sie in die grundschule kommen)

ich wünsche euch ganz toll, dass ihr einen weg findet - und alles gute

tanja

Beitrag von nicki2112 07.08.07 - 19:50 Uhr

Vielen Dank euch allen erstmal,
es hilft schonmal zu hören, das so etwas auch anderen passiert,
hoffe trotzdem das es vielleicht doch nur eine Ausnahme war.

Lieben Dank und euch allen noch einen schönen Abend.

Ich werde Bescheid geben, was beim Arzttermin raus gekommen ist.

LG

Nicole