Kindergarten-Frage

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von budges... 07.08.07 - 20:28 Uhr

hallöchen


wir sind gerade auf der suche für unsere tochter einen kindergartenplatz zu suchen..

nun ist mir einer aufgefallen, allerdings bringen da die eltern frühstück mit, es gibt vegetarisches essen, was von den eltern vorbereitet wird. alle 14 tage elternabend, 1 mal im monat am wochenende treffen sich alle um zu putzen und die eltern müssen die wäsche mitnehmen und abwechselnd waschen. auch ist er nach waldorfschulen prinzip




jetzt wollte ich mal fragen ob es in vielen kidnergärten so ist ads die eltern so viel "machen müssen"



danke

Beitrag von gunillina 07.08.07 - 20:36 Uhr

Hallo Budges,
das hört sich für mich nach einer Elterninitiative an, kann das sein? Dann haben sich Eltern zusammengetan und einen Kindergarten aufgemacht (grob gesagt), und es wird großen Wert auf persönlichen Einsatz gelegt.
In "normalen" Kindergärten (Stadt/Kirche) ist es in der Regel so, dass du 2-4 mal im Jahr einen Elternabend hast, es wird ein paar mal im Jahr wird um Mithilfe gebeten; bei Veranstaltungen (Kuchen backen, Kaffee verkaufen, Spielplatz herrichten etc.) und evtl. Basaren. So habe ich das kennengelernt.
Es ist eben dann nur die Frage, ob ihr die Zeit habt, euch im Kindergarten derart einzusetzen, und na klar, ob ihr das überhaupt wollt. Wenn ja, ist alles kein Problem, wenn euch das zu viel ist, dann wäre ein anderer Kindergarten sicher besser. Ist ja klar;-)!
Ansonsten finde ich, dass sich das toll anhört, vegetarisches Essen (zu Hause kann man ja immer noch genügend Fleisch essen), selbst gekocht... Aber es ist eben eine Sache der Zeit und des Willens.
L G
und viel Erfolg bei der Kindergartenplatzsuche!
Gunillina, die einfach den nächsten Kindergarten mit einem freien Platz nehmen mußte... der ist wohl auch ganz gut (Rasmus wechselt wegen Umzug, da mußte alles Holterdipolter gehen), zum Glück!

Beitrag von budges... 07.08.07 - 20:40 Uhr

mir war das schon bei 2 / 3 kigärten aufgefallen.. aber kann sein, das es so ist wie du beschreibst... ist aber nicht mein fall #hicks ja, wir suchen einen anderen :-) ist hier aber nicht einfach (problemviertel, teilweise hoher ausländeranteil in den kigä und da bin ich ehrlich das möchte ich nicht- hat keinen rassistischen grund)


unsere tochter ist 9 monate ich hoffe ads wir auch wenn wir einen guten finden einen platz bekommen#schwitz


trotzdem danke :-)

Beitrag von zaubertroll1972 07.08.07 - 20:49 Uhr

Hallo,

unser Sohn geht hier in einen kath. Kindergarten.
Die Eltern werden da schon sehr mit einbezogen aber niemand ist zu etwas verpflichet. Ich habe da auch weder Lust noch Zeit zu, im Kindergarten zu waschen und zu putzen.
Hier wird viel zusammen gebastelt, es gibt Elterncafe, Wortgottesdienste im Kindergarten und der Kirche, es wird zusammen gesungen, man kann sich da selber mit einbringen wenn man mag aber ist zu nichts verpflichtet.
Auch hier im Stadtteil ist die Ausländerrate erhöht. Im Kindergarten allerdings wird nur ein bestimmter Prozentsatz an KIndern anderer Konfession aufgenommen.
Mir ist schon wichtig daß unser Sohn hier in den Kindergarten geht, wo er lebt und aufwächst und auch später zur Schule geht.

LG Z.

Beitrag von budges... 07.08.07 - 20:52 Uhr

ja, das möchte ich auch.

die patentante arbeitet in einem sehr guten kindergarten, allerdings in einem anderen sdadtteil, 20 min von hier. und da unsere tochter dann in unserem viertel auf eine schule gehen wird möchte ich vorher nicht solch eine entfernung

ich habe kein problem, wenn in der gruppe ausländische kinder sind, aber nicht 13 von 15 kindern.


Beitrag von zaubertroll1972 07.08.07 - 20:58 Uhr

Nein, das stimmt schon. Aber in den kirchlichen ist die Rate doch extrem niedrig. Ist das bei Euch anders?

Beitrag von budges... 07.08.07 - 21:02 Uhr

ich bin durch das prinzip noch nicht so durchgestiegen#hicks wir haben hier scheinbar einige selbstorganisierte, dann vond er arbeiterwohlfahrt gemeinden......gucke erst seit heute sehr intensiv und habe nun einen evangelischen kiga ins auge gefasst. denke da wird der anteil wohl nicht so hoch sein#kratz viele kigä sind aber auch bekannt für ihre integrationsgruppen.


wie gesagt ich frage nochmal die patentante meines mannes.. vielleicht hat die einen rat....#schwitz

hätte nur nicht gedacht das es so schwierig ist#gruebel und die kosten so unerschiedlich und und und#hicks

Beitrag von gunillina 07.08.07 - 20:54 Uhr

Ja, ich verstehe das. Bei uns war es auch so, dass einige Kindergärten in der Gegend einen sehr hohen Ausländeranteil hatten. Das kommt davon, wenn man bei der Stadtplanung und der Belegung der Sozialwohnungen nicht auf eine "gesunde Durchmischung" achtet... Wer so etwas wie ein Ghetto schafft, soll sich nicht wundern, wenn die Kinder dort dann nur schwer deutsch lernen...
Wir hatten jetzt ja Glück, solches wünsche ich dir auch!
L G
Gunillina, auch ohne rassistischen Hintergrund, sondern für wirkliche Integration ohne Assimilation und Ausgrenzung (nicht leicht aber sicher machbar)... aber das führt hier dann zu weit und vom Thema weg...;-)

Beitrag von budges... 07.08.07 - 20:57 Uhr

ich habe teils wirklich vorurteile, das gebe ich zu.. hat viele gründe, aber allgemein habe ich nichts gegen ausländer.


aber hier werden immer mehr sozialwohnungen "abgekauft", also der bauverein kauft hier häuser auf und in unserer straße haben sie vor ein paar jahren 3!!! häuserblocks sozialwohnungen gebaut.. das sagt einiges :_(

Beitrag von ratzundruebe 07.08.07 - 20:39 Uhr

Kann es sein dass es sich um eine Elterninitiative handelt?
Da helfen die Eltern viel mit.

Beitrag von budges... 07.08.07 - 20:53 Uhr

selbstorganisierte kindereinrichtung steht da #hicks ok #schein

Beitrag von muemelkronster 07.08.07 - 20:43 Uhr

Ehrlich gesagt, für sowas hätt ich gar keine Zeit.

Frühstück muss ich auch mitgeben, ist aber kein Problem. Ist in vielen Kigas so.
Für alles andere zahl ich ja die nicht geringen Gebühren bzw. Essensgeld.

Über das Waldorf-Prinzip kann man geteilter Meinung sein. Wichtig ist doch, wie Euch der Kiga gefällt. Fühlt Ihr Euch dort gut aufgehoben? Seid Ihr bereit diesen Aufwand zu betrieben?

muemel

PS: Vegetarisches Essen für Kinder ist meiner Meinung nach ne heikle Sache. Kann schnell zu Mangelerscheinungen führen, wenn nicht ausreichend auf guten und richtigen Fleischersatz geachtet wird.

Beitrag von gunillina 07.08.07 - 20:47 Uhr

2 mal die Woche qualitativ hochwertiges Fleisch ist vollkommen ausreichend, auch für Kinder. Da schadet die vegetarische Ernährung im Kiga dann eher nicht, denn zu Hause kann es ja weiter deutsche Hausmannskost mit lecker Fleisch geben#freu!
L g
Gunillina

Beitrag von budges... 07.08.07 - 20:56 Uhr

das vegetarische hat mir auch nicht so gepasst und wie du sagst über das waldorfprinziep lässt sich streiten.

nein, den aufwand möchten wir nicht zumal ich hoffe danns chnell einen job zu bekommen und den auch auf die zeit, die sie in den kiga geht ausreizen möchte und nichtw eniger nur damit ich dort putzen kann.


ich helfe gerne bei wochenendaktionen (neuer spielplatz oder so) aber so regelmäßig#schein


naja, wir werden uns nach einem anderen umschauen, haben schon 2 im visier, da frag ich aber nochmal die patentante meines mannes, die ist erzieherin :-)

Beitrag von sternenzauber24 07.08.07 - 21:18 Uhr

Dann handelt es sich ja eher, um eine Art Elterninitiative, wie ja schon erwähnt. Dazu hätte ich Persönlich absolut keine Zeit, und auch irgendwie keine richtige Lust! Aber gut, ich habe auch gleich 3 Kinder, und da ist klar, das ich sicher mehr Zuhause putzen muß ;-) #augen. Aber was das Vegitarische Essen anbelangt, stimme ich hier Gunillina voll zu. Es schadet nicht, wenn Vormittags Vegitarisch gegessen wird, und halt 2x Wöchentlich Zuhause die Fleischration. Wir sind auch weniger Fleischesser, und essen mehr Gemüse. Was die Ausländer betrifft, ich habe nichts dagegen. Meine Kinder haben viele Ausländische Freunde, sowie auch genausoviel Deutsche. Ich würde sagen, sie lernen von beiden etwas. Aber wenn jetzt der Ausländeranteil direkt in der Mehrzahl liegt muß man auch wieder überlegen. Man muß halt gucken, wo man Prioritäten setzt. Was das Waldorfprinzip angeht, da gehen die Meinungen erheblich auseinander. Es hat alles seine Vor, und auch Nachteile würde ich sagen. Aber so erziehen wollen würde ich meine Kinder nicht, genauso würde ich meine nie in eine Kirchliche Einrichtung schicken. Aber das muß jeder für sich abwägen. Ich würde sagen guck dir einige an, und ziehe Positiv und Negativ auf eine Liste, dann entscheide. Frühstück müßen wir bei uns auch selber mitbringen, ausser Mittwochs- da wird gekocht. Find ich sogar besser, so kann mein Sohn sich immer selber aussuchen, was er mitnimmt.

LG, Julia

Beitrag von budges... 07.08.07 - 21:19 Uhr

#danke

Beitrag von cms-hobbit 08.08.07 - 00:14 Uhr

Beschäftige dich lieber mal mit dem Thema "Waldorf". Habe das auch getan, da ich in unserer Gemeinde zwischen einem "normalen" Kindergarten und einem Waldorf-Kindergarten auswählen konnte.

Meine Entscheidung fiel gegen den Waldorf-Kindergarten, weil ich nicht hinter diesem Prinzip stehen kann und will. - Aber bilde dir selbst eine Meinung!

Wichtig ist nur, dass man das Waldorf-Prinzip voll mitträgt und auch zu Hause umsetzt (z.B. kein konventionelles Spielzeug, kein TV,....).

Grüße und alles Gute
Cara Marie

Beitrag von haebia 08.08.07 - 09:16 Uhr

Hallo,

also ich habe bewusst nach einem Kiga gesucht, wo die Eltern nicht so viel machen müssen, denn ich bin berufstätig im Schichtdienst und wie es nunmal oft so ist: immer dann wenn was geplant wäre (z. B. dann der Elternabend oder Putztag oder sonstas), habe ich keine Zeit! Zudem habe ich doofe Arbeitszeiten, also auch nachts, am Wochenenende, spätabends, an Feiertagen ... (Gesundheitswesen)

Ich bin bei einem Städt. Kiga.
Bei den Kirchl. bei uns war es noch einigermaßen machbar, aber da hat mir der Raum nicht gefallen (so dunkel).
Und Waldorf, Montessori, Wald und Co. - da müssen die Eltern viel ran.

Gruß,
Bianca