Windpocken...

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von dream2306 07.08.07 - 21:40 Uhr

Hallo!

Meine beiden Töchter hatten am 01.08. Kontakt mit einem Kind, bei welchem am 02.08. die Windpocken "ausgebrochen" sind. Sie hätten sich also anstecken können. #gruebel Der Kontakt war während eines Kindergeburtstages. Laut Google (siehe unten) wüßte ich ja erst Ende August ob oder ob nicht.. Für mich wäre es jetzt nicht die Tragödie, eher nach dem Motto, ok. dann haben wir halt jetzt Windpocken (Mein Mann und ich hatten Windpocken im Kindesalter).

Nun mein Problem:

Eine ganz liebe Freundin entbindet im September, sie selbst hatte Windpocken und ihr Sohn hatte Windpocken als sie in der 13. SSW war.

Also, ich möchte meine Freundin gerne noch Besuchen bevor das Baby auf der Welt ist, aber natürlich nur wenn ihr von unserer Seite keine "Gefahr" droht. Was ich ja nicht 100%ig ausschließen kann.

Meine Freundin ist sich auch nicht sicher, meinte aber in der Spätschwangerschaft könnten mit Windpocken Probleme auftauchen....Ihren Gyn. wollte sie nächste Woche fragen...

Was meint Ihr? Hier noch der Artikel über Google gefunden:

Inkubationszeit
Die Inkubationszeit – also die Zeitspanne zwischen der Ansteckung mit Windpocken und den ersten Symptomen – liegt zwischen 8 und 28 Tagen nach dem Kontakt mit einer erkrankten Person. Am häufigsten ist eine Inkubationszeit von 14 bis 16 Tagen. Übertragen werden die Windpocken meistens durch eine Tröpfcheninfektion, aber auch die Sekrete aus den Bläschen des Ausschlags sind ansteckend (sog. Schmierinfektion). Eine Übertragung über Dritte ist nach heutigem Wissensstand nicht möglich.

Eine mit Windpocken infizierte Person kann bereits etwa 24 bis 48 Stunden vor Ausbruch des Ausschlags (Exanthem) infektiös sein. Die Ansteckungsgefahr besteht etwa sieben bis zehn Tage nach Bildung der ersten Bläschen oder so lange, bis das letzte Bläschen verkrustet ist. Bis dahin sollte die erkrankte Person nicht in Kontakt mit anderen kommen.

Bei immungesunden Menschen ist ein Kontakt von mindestens einer Stunde für eine Infektion erforderlich, bei immungeschwächten Menschen reichen bereits zehn Minuten.


Danke im voraus!

Marion

Beitrag von stehvieh 07.08.07 - 22:24 Uhr

Hallo!

Deine Freundin hat die Windpocken schon gehabt, ja? Dann kann nichts passieren! Sie nimmt die Viren nicht noch einmal mit und solange ihr Baby noch im Bauch ist, kommt es mit ihnen nicht in Kontakt.

Ich denke, ihr könnt sie besuchen.

LG
Steffi (die gerade gespannt wartet, ob ihre Kinder sich die Windpocken vom Nachbarskind, das seit Samstag gepunktet ist, noch mitbekommen haben oder nicht)

Beitrag von curlysue2 08.08.07 - 06:40 Uhr

Hallo Marion!

Gefahr bestünde nur wenn Deine Freundin die Windpocken noch nicht gehabt hätte und sich anstecken würde. Während der SS ist das Kind im Mutterleib davor geschützt sofern die Mutter nicht erkrankt ist bzw. erkrankt. Da sie aber bereits die Windpocken hatte besteht diese Gefahr ja nicht mehr.


LG

curlysue

Beitrag von sanne_laura 08.08.07 - 06:59 Uhr

Also selbst wenn es ja immer so schön heisst wer die Windpocken hatte bekommt sie kein zweites Mal mehr...

das ist ein Irrtum, man kann die Windpocken auch ein zweites Mal bekommen.

Liebe Grüße

Susanne

Beitrag von muemelkronster 08.08.07 - 08:39 Uhr

"das ist ein Irrtum, man kann die Windpocken auch ein zweites Mal bekommen."

In Form von Gürtelrose meistens ;-)

muemel

Beitrag von sanne_laura 10.08.07 - 07:54 Uhr

meistens;-) aber nicht immer, ich kenne Kinder die haben die Windpocken einmal im Kleinkindalter bekommen und einmal jetzt im Kindergarten.. also sollte man niemals nie sagen;-)

Liebe Grüße

Susanne

Beitrag von curlysue2 08.08.07 - 19:11 Uhr

Hi!

Sorry, habe da überhaupt nicht mehr dran gedacht. Werde beim nächsten Mal besser aufpassen, dass ich nicht wieder zu schnell was schreibe. Klar kannman die Windpocken in form der GHürtelrose noch mal bekommen. Dadurch kann es auch sein, dass ein Kind z.B. die Windpocken bekommt, obwohl es keinen Kontakt zu einer anderen daran erkrankten Person hatte, aber jemand z.B. aus der Verwandschaft nicht gesagt hat, dass er die Gürtelrose hat.

Entschuldigung nochmals, werde mich bessern.

LG

curlysue

Beitrag von andreag1302 08.08.07 - 08:26 Uhr

Also ich als Schwangere würde das Risiko nicht unbedingt eingehen...bei uns war es damals ähnlich mein grosser Sohn bekam WP als ich mit der Kleinen hochschwanger war,mein Gyn.empfahl das man Abstand ( also der Grosse zur Oma) wenn möglich.
Ich würde das ärtzlich abklären..

Viel Glück....

Beitrag von muemelkronster 08.08.07 - 08:45 Uhr

"Windpocken in der Schwangerschaft
Eher selten haben Windpocken in den ersten zwei Dritteln der Schwangerschaft weitreichende Folgen für das Ungeborene. Auftreten können jedoch Defekte an den Augen und am Gehirn sowie Hautnarben und Unterentwicklung. Erkrankt eine Schwangere vor dem 5. Tag vor der Entbindung, so erkrankt das Baby entweder gar nicht oder nur leicht. Infiziert sich eine Frau jedoch ab dem 5. Tag vor der Geburt, erkranken die Neugeborenen meist schwer. Da jedoch über 93% der Schwangeren gegen Windpocken immun sind, sind diese Folgen äußerst selten. Es empfiehlt sich dennoch für Frauen mit Kinderwunsch, ihre Immunität testen zu lassen."

http://www.rund-ums-baby.de/gesundheit_baby/windpocken.htm

"Generell sollte der Kontakt mit an Windpocken erkrankten Menschen vermieden werden. Auch nach einer bereits durchgemachten Erkrankung, zum Beispiel in der Kindheit, ist eine erneute Ansteckung der Schwangeren möglich. Beim Kind können dadurch beispielsweise Hirnschädigungen, Minderwuchs und narbige Veränderungen auftreten. [...]

Erkrankt die Mutter zur Zeit des Geburtstermins, besteht Lebensgefahr für das Kind. Sein Immunsystem ist noch nicht reif, sich gegen den schweren Infekt zu wehren, und von seiner Mutter hat es keine schützenden Antikörper mitbekommen. Der sogenannte "Nestschutz" fehlt. "

http://www.schwangerschaft.medhost.de/windpocken.html


Sollten sich Deine Kinder angesteckt haben, verzichte lieber auf einen Besuch bzw. besuche sie erst, wenn alles abgeklungen ist.

muemel

Beitrag von wee1975 08.08.07 - 09:26 Uhr

Also , ich hatte die Windpocken als ich 6 Monate alt war .
Seid dem bricht bei mir alle paar Jahre Gürtelrose aus ( alle 5 bis 7 Jahre ) .
Was sehr lästig und auch nicht ganz ungefährlich ist , bei unzureichender Behandlung bleiben lebenslange Nerfenschmerzen zurück . . . :-[
Meine Kinder hab ich gegen Windpocken impfen lassen ,
denen möcht ich diesen sch..... gerne ersparen
Auch sind Windpocken ansich auch nicht sooooo
ungefährlich wie viele denken .
Da kann es ganz schön ätzende Komplikationen geben #schock

Auch ja , jemand der Gürtelrose hat kann jemanden der noch keine Windpocken hatte mit Windpocken anstecken , ist ja der gleiche Erreger

Hoffe ich konnt dir weiter helfen
LG julia#blume

Beitrag von sunflower01 08.08.07 - 12:24 Uhr

hm... ganz ehrlich: ich würde nicht hingehen. auch wenn ich denke, dass nix passieren kann (weil sie es eben schon hatte), würde ich kein unnötiges risiko eingehen. zumal man an windpocken immer wieder erkranken kann, nur dann sind es keine windpocken, sondern es ist gürtelrose. weiß ich, weil meine kleine sich bei meinem dad angesteckt hat (er hatte gürtelrose, sie hat genau drei wochen später windpocken bekommen).

liebe grüße sunflower

Beitrag von 2.monster 08.08.07 - 16:25 Uhr

mein Sohn hatte die Windpocken als ich hochschwanger war und mein Gyn meinte, das sei überhaupt kein Problem. Selbst wenn ich sie bekommen hätte, wäre es unproblematisch gewesen. Ich hatte sie aber als Kind schon gehabt, daher blieb mir das erspart.

Frag am Besten Deine Freundin, die soll entscheiden.