Frage zu Erbschaft (Ablehung)

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von drull 08.08.07 - 10:40 Uhr

Hallo!
Zum Glück ist dieser Fall ja bei mir noch nicht eingetreten, aber man macht sich ja so meine Gedanken.
Mein Vater lebt im europäischen Ausland und ich habe die Info, dass ich auf jeden Fall informiert werde, wenn er mal sterben wird. Bin ja auch Erbin (wenn auch nur Pflichtteil). Sollte er zu diesem Zeitpunkt Schulden haben anstatt Vermögen, erfahre ich das dann direkt oder muss man erst das Erbe annehmen bzw. ablehnen und erfährt dann Näheres.
Weiß da jemand Bescheid?
LG Jessica

Beitrag von kati543 08.08.07 - 10:43 Uhr

Du erfährst vorher, um was es sich bei dem Erbe handelt.

Beitrag von drull 08.08.07 - 11:11 Uhr

Danke für die schnelle Antwort!
Dann ist ja gut, sonst hätte ich bei ihm 100%ig abgelehnt, obwohl er nach außen hin genug Geld zu haben scheint.
LG und nochmals Danke

Beitrag von manticor 08.08.07 - 11:21 Uhr

Hallo Jessica,

nein, Du erfährst es nicht vorher.

Erben ist "Glückssache".
Du erfährst es offiziell erst bei der Testamnetseröffnung.

Du mußt Dich halt vorher erkundigen.
Wo?
Keine Anhnug wie es mit dem Ausland ist.

Vielleicht kennt sich hier jemand besser damit aus.

LG

Manti

Beitrag von drull 08.08.07 - 11:46 Uhr

Danke für Deine Antwort!
Allerdings hat mir die erste Antwort besser gefallen ;-)
Vermutlich muss ich doch mal zu einem Anwalt gehen und das Geld für eine Beratung investieren.
LG Jessica

Beitrag von teufelchen454593 08.08.07 - 20:37 Uhr

Sorry, aber das ist Quatsch. Wenn sie einen Pflichtteil bekommt, wurde sie ja entweder testamentarisch vom Erbe ausgeschlossen oder es sind noch nähere Verwandte da. Sobald der Vater tot ist, muss jemand (einer der Erben) einen Erbschein beim Amtsgericht (Nachlaßgericht) beantragen.

LG Andrea

Beitrag von kati543 08.08.07 - 13:54 Uhr

Ir haben es damals vorher erfahren. War nur meine Erfahrung in den Sachen. Aber vielleicht ist das ja von Amtsgericht zu Amtsgericht verschieden. Soweit ich weiß, kann man aber auch noch danach ablehnen (wenn man nicht wußte, dass es nur Schulden sind)

Beitrag von sassi31 08.08.07 - 14:07 Uhr

Hallo,

also mein Vater wohnte nur 15 km von mir entfernt und mich hat keiner benachrichtigt, als er gestorben ist. Wir hatten bereits seit gut 20 Jahren überhaupt keinen Kontakt.
Eine Info kam nur, weil meine Tante nicht an sein Bankkonto ran kam (das sowieso überzogen war :-p).

Nach ihrem Anruf bin ich direkt zum zuständigen Amtsgericht gefahren und habe dort die Erbschaft ausgeschlagen. Ich habe allerdings bereits als Teenie gewußt, dass er extrem verschuldet ist. Er bekam zuletzt auch nur Sozialhilfe.

Wohin du dich ggf. wenden musst, wenn er im Ausland verstirbt, weiß ich nicht. Erkundige dich doch mal beim Nachlassgericht,wie sowas abläuft.

LG
Sassi

Beitrag von christe 10.08.07 - 11:57 Uhr

Hi,
als mein papa vor zwei Jahren gestorben ist, hat mir niemand gesagt ob er schulden hat oder nicht. Ich wusste aber Gott sei Dank das er welche hatte und konnte so das Erbe ausschlagen. Aber andere Familienmitglieder wussten das nicht und hatten leider das Erbe (Schulden) angenommen. Die haben auch gedacht da muss was zu holen sein, weil es nach außen so schien. LG christe