Wir haben immer noch keine Paten - und wissen, wers werden soll?!?!?!?

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von zoora2812 08.08.07 - 14:09 Uhr

Hallo ihr Lieben,

wir haben noch ein Problem, worüber wir auch schon die ganze SS drüber reden, aber nicht auf einen Nenner kommen.

Wir haben beide keine Geschwister (mehr). Ich habe zwar 3 Cousinen, die nur gering jünger sind, aber die haben noch son Lotterleben. Jedes WE weg, immer neue Macker ect. Die mittlere davon war früher eine sehr gute Freundin, aber trotzdem möchte ich mein Kind nicht in deren Ophut wissen, wobei das nicht heisst, dass sie nicht mit Kindern umgehen kann oder so.
Ich bin nur der Meinung, dass es nicht sein muss. Ichhoffe, ihr versteht.
Ich hab zwar noch eine Cosuine, aber die war schon unsere Trauzeugin. Außerdem hat sie selber einen Sohn (6Jahre) und möchte noch ein Kind, hatte aber schon 2 FG´s, da weiss ich auch nicht, ob eine Patenschaft so das wahre ist.

Menne hat nur kleinere Cousinen/Cousins, da fällt auch alles flach.

Aber wen sollen wir denn nur nehmen? Unsere Tanten/Onkel?

Gute Freunde haben wir auch keine, jedenfalls keine, denen man sein eigenes kind anvertrauen würde. Das eine paar ist fast 40 und fast 30, denken nicht an Hochzeit oder Kinder, und die anderen sind eher Arbeitskollegen wie Freunde.

Auf wen würdet ihr zurückgreifen?

Wir haben schon an die Omas gedacht, da die Kleine eh dahin kommen würde, wenn uns wirklich was passiert, aber die Omas sind doch schon die Omas, die haben doch schon ne Spezialaufgabe, oder?

Wen habt ihr genommen? Und hattet ihr es auch sooo schwer?

Ich weiss echt nimma weiter.

LG Jennifer mit Emilia Joelle inside 38. SSW

Beitrag von meraluna1975 08.08.07 - 14:24 Uhr

Hm, irgendwie scheinen wir unter "Paten" etwas anderes zu verstehen...

Paten sind für mich die Taufpaten, die eigentlich bei der christlichen Erziehung unterstützen sollen und dem Kind in dieser Hinsicht eine Hilfe sind. (Mittlerweile sind Taufpaten allerdings immer mehr nur gescheknebringer zu Weihnachten, ostern und Geburtstagen...)
Dass diese sich der Kinder nach einem eventuellen Tod der Eltern annehmen, kenne ich so eigentlich nicht. Und muss auch nicht zwangsläufig so sein...

Beitrag von elfe1303 08.08.07 - 14:28 Uhr

#kratz
Was spricht gegen die Cousine mit Kind?
Nur weil sie bereits ein Kind hat und sich ein Zweites wünscht?

#kratz
Was spicht gegen das Paar mit 40 und 30?
Nur weil sie nicht an Hochzeit und Kinder denken?

Mein Mann und ich haben auch keine Geschwister ...

Der Taufpate meinerseits ist der Freund meiner Trauzeugin.
Sie sind beide Ende Dreissig ... sind seit nunmehr acht Jahren zusammen ... leben aber nicht zusammen.
Das sind oder waren für mich keine Gründe die gegen eine Patenschaft gesprochen hätten - denn mir geht es um den Menschen selbst.
Mittlerweile haben die Zwei sich entschieden zu heiraten und von einem Kind wird ansatzweise auch gesprochen.
Du siehst ... es kann sich alles ganz schnell ändern.

Die Taufpatin von Seiten meines Mannes ist eine Bekannte aus Kindertagen, zu er viele Jahre keinen Kontakt mehr hatte. Sie hat selbst drei Kinder.
Die drei eigenen Kinder haben nicht gegen sondern eher für die Patenschaft gesprochen.

Ganz ehrlich ...
ich denke, dass die Kleine, sollte uns etwas passieren (was ich nicht hoffen will), zu meinen Eltern kommen würde ...
denn zu ihnen hat sie, nach uns, den meisten Bezug.

elfe
& #baby (50 Wochen)



Beitrag von romilly 08.08.07 - 15:18 Uhr

Hallo,

nur weil Du jemanden als Paten nimmst, heißt das noch lange nicht, dass derjenige auch die Vormundschaft zugesprochen bekommt. Einen Vormund muss man notariell beglaubigen lassen, auch wenn es die Großeltern sind. Ein Vormundschaftsgericht muss sich allerdings auch nicht daran halten.

LG
Romilly

Beitrag von sabs11 08.08.07 - 15:56 Uhr

hallo,

wir wollten erst den besten Freund von meinem Mann und meine beste Freundin fragen- haben das mittlerweile aber verworfen.

Wahrscheinlich sind zwei Kombis entweder:

Schwiegerpa und meine Mama oder
Schwiegerma und mein Papa

sind zwar auch die Großeltern, aber unsere Familie ist halt nicht so groß.

Mein Buder wird dieses jahr selber Papa, aber unser kontakt ist nicht der engste und von daher...

Lg
sabs

Beitrag von zoora2812 08.08.07 - 16:53 Uhr

Naja, dann müssen wir halt noch mal schauen, wen wir da nehmen, haben ja noch was Zeit bis zur Taufe.

Aber das es so schwer wird, oweia.

Lieben Dank für eure Antworten!

LG Jennifer

Beitrag von anyca 08.08.07 - 17:28 Uhr

Ich würde auf jemanden zurückgreifen, der eine Beziehung zur Kirche hat und das Kind regelmäßig sieht. Es muß ja kein Verwandter sein. Wie schon gesagt wurde, mit "zieht das Kind groß wenn die Eltern sterben" hat das Patenamt heute NICHTS (!) mehr zu tun, danach brauchst Du also nicht zu gehen.

Beitrag von mamileon 08.08.07 - 18:57 Uhr

Leon's Patinnen sind seine Oma (meine Mama) und seine Cousine (aus Papa's Familie) - Taufe war letztes Jahr.

Da Leon's Cousine inzwischen selbst Mami ist, kümmert sie sich eigentlich gar nicht mehr um Leon (war auch in der SS nicht anders). Hab's also auch schon bereut, sie ausgewählt zu haben. Vielleicht wird das Verhältnis aber wieder besser, wenn beide Jungs ein wenig älter sind und auch zusammen spielen können.

Viel Erfolg bei der Paten-Auswahl.

mamileon